Joa, so schnell kanns gehen. Eben noch im Meisterschaftskampf, schon nur noch 5. Zwar gegen den Rivalen Estrela Amadora ein Punkt aufgeholt, dass allerdings mit einem Mehraufwand von 3,2 TK. Ob es sich lohnt. Wohl eher nicht. Mit den 6en von Sporting Lissabon und dem SC Farense (gut, Porto ein wenig auch) hatte man schon irgendwie gerechnet. Was tut man halt nicht alles, um die Liga spannend zu halten. Denn nun liegen die ersten 8 Vereine innerhalb von gerade einmal 4 Punkten, womit Portugal die in Europa mit Abstand spannendste Liga ist. Nur eines stört den Jähnig doch gewaltig. Denn pünktlich zum Saisonendspurt steht man das erste Mal saisonübergreifend seit glaube
über 4 Saisons nicht unter den ersten 3 in der Tabelle. So ganz genau weiß man es nicht, genaue Daten könnten höchstens in einer Ecke eines Statistikgehirns liegen. Nach 6 Saisons in Folge könnte es also mal wieder eine Platzierung außerhalb der ersten 3 geben, und schlimmer noch, vielleicht gelingt nicht einmal der Sprung in das internationale Geschäft. Daher ein Angebot an die Konkurrenz: Lasst mich doch einfach unter die ersten 3 kommen. Zur Belohnung gewinn ich die Champions League, und es gibt einen 7. internationalen Teilnehmer und nur noch einer muss weinen, weil er nicht dabei ist. ;-) Und wenn nicht, geh ich es meiner Mutti petzen. Mobbing...
Amadora - Das war ganz bitter. Und es tat so richtig weh. Peinlich war es obendrein. Und dann auch noch beim großen Nachbarn, so dass es alle sehen konnten.
Ja, das Sommer-"Wetten, Dass?" in Spanien, es war wirklich eine Sendung zum Wegschauen. Glücklicherweise hat Estrela Amadora-Coach Paulo genau das getan - was allerdings zu zeitweisem Zwangserblinden des sympathischen Vorstadttrainers führte, denn die auf dem anderen Bildschirm eingeblendeten Superliga-Ergebnisse wollte er ebensowenig im
Blickfeld haben.
Das dürfte im Seniorenheim Portugals, auf der Rentnerinsel Madeira, ganz anders gewesen sein- dort hat man sich mit Sicherheit ebenso begeistert "Wetten, Dass" reingezogen (mit der Saalwette "Wetten, dass es nichtmal Markus Lanz schaffen würde, die Meisterschaft von Maritimo Funchal wegzumoderieren") wie die Tabelle und den Spielplan studiert. Noch steht zwar Estrela oben, aber es droht ein ähnlicher Quotensturz, wie wenn Lanz sich Wolfgang Lippert als Co-Moderator holen würde.
Kaum zu glauben, aber tatsächlich steht Uniao Leiria aktuell auf dem 2. Tabellenplatz in der portugiesischen Superliga. In der Tabelle stehen nur noch die einstigen Rivalen von Estrela Amadora vor der Mannschaft von Capo. Wenn man die jüngste Entwicklung betrachtet, ist diese Momentaufnahme aber keine Überraschung.
In den letzten 11 Spielen haben die Mannen von Capo nur ganze zwei Spiele verloren und sich in der Tabelle nach vorne gearbeitet. Doch in der Tabelle geht es weiter richtig eng zu. Hätte Uniao Leiria nur ein Spiel nicht gewonnen, stünde man sogar auf dem 7. Platz. "Deshalb ist
diese Situation in der Tabelle nicht mehr als nur eine bloße Momentaufnahme. Wenn du zwei Spiele hintereinander nicht gewinnst, bist du weg vom Fenster., so Capo, der sich besonders über den 3:2-Auswärtssieg bei Sporting Braga freute. Denn nach 23 sieglosen Auswärtsspielen saisonübergreifend konnte seine Mannschaft endlich wieder in der Fremde dreifach punkten. Auch beim letzten besagten Erfolg triumphierte man beim selben Gegner. Sporting Braga scheint zu einer Art Lieblingsgegner geworden zu sein, denn keines der letzten 9 Duellen zwischen den beiden Mannschaften konnte Sporting Braga für sich entscheiden.
Marítimo-Coach Horst Manson hatte sich einen Herzenswunsch erfüllt und auf Madeira den ersten Fanclub für das ZDF-Kulturmagazin Aspekte gegründet. Verblüfft bis entgeistert nahm die lokale Konkurrenz das neue Freizeitangebot auf der seniorenfreundlichen Insel zur Kenntnis. Doch Manson stellt sich der Kritik entschieden entgegen: „Woanders gibt es doch auch derartige Zusammenschlüsse. Denken Sie nur an den „Mitten im
Leben“-Fanclub aus Campo Maior oder die „WiSo-Freunde Belenenses“. Und mit einem Kulturmagazin sind wir nicht einmal die Ersten, bei Estrela Amadora wird schließlich „titel, thesen, temperamente“ gehuldigt.“ Da hatte sich der Insulaner aber ordentlich verlesen, denn natürlich gab es in der grauen Vorstadt von Lissabon einen derartigen Verein nicht, sondern nur einen Freundeskreis Titten, Theken, terrakottafarbene Unterhosen.
Amadora - Wie lange ist es her, dass Estrela Amadora mal auf Platz 1 der Superliga stand? Das wäre eine Frage, die sicherlich nur Kollege Jähnig und die Statistikabteilung (also die einzige Abteilung) der A Bola beantworten könnten.
Estrela-Coach Paulo kann es jedenfalls nicht, obwohl der rüstige Trainergreis einer der wenigen noch in Portugal lebenden Zeitzeugen dieses Ereignisses sein dürfte. Doch Paulo hat derzeit anderes zu tun, als sich mit der Geschichte zu befassen. Erist dabei, eine Vitrine zu bauen für die ganzen A Bolusse, mit denen er jede
Woche überschüttet wird. Wobei sich der Verdacht aufdrängt, dass da vor der A Bola-Redaktion eine größere Ladung an Pokalen vom Laster gefallen ist, so inflationär wie die Dinger verteilt werden. Man bekommt sie nicht nur für Tabellenführungen, Zeitungsartikel, Europapokalgewinne oder Ähnliches, nein, inzwischen reicht die dokumentierte Anwesenheit am Freitag, 19:00h, auf irgendeiner Trainerbank im Land schon aus, um einen A Bolus einzufahren. Ist ja auch klar, die Redaktion möchte auch mal einen abbekommen. Mal sehen, wieviele heute verteilt werden.
Irgendwie scheint beim Jähnig copaweit schon jetzt die Luft rauszusein. Überall sind bereits Vorentscheidungen gefallen. Auch in Portugal konnte der ewige Rivale Estrela Amadora nun durch einen tollen 1:2-Auswärtssieg bei Boavista Porto nicht nur am SC Campomaiorense vorbeiziehen, sondern den Vorsprung auf 3 Punkte ausbauen und auch noch einmal mehr daheim antreten. Aber gut, wer mit 12 Auswärtstoren 13 Punkte holt, hat es mit Sicherheit verdient. An solche Werte kommt der sonst so auswärtsstarke SCC nicht heran, aber wenigstens ist der Vorsprung in der ewigen Auswärtstabelle recht deutlich.
Was gibts sonst noch so? Aha, die Piraten verlieren an Boden, beziehungsweise Wasser (soll nach Deutschland geflossen sein), und schmeißen den
Oberpiraten bandura raus. Natürlich die Schlagzeile der letzten Woche und sehr traurig. Damit sind es nur noch 3, die seit Wiedergeburt der Superliga ununterbrochen dabei sind. Sonst noch was? Ja, Otto Ott kann sich ruhig mal verabschieden. Kann ja zum Beispiel nach Schottland abgeschoben werden. Notfalls nehmen wir dafür auch den Cafu wieder zurück. Gegen Otts CF Belenenses konnte sich der SC Campomaiorense zwar mit 4:3 durchsetzen, Nutznießer davon ist allerdings ausgerechnet die direkte Konkurrenz beispielsweise die Lissabonner Vereine oder auch Farense, die sich nun noch leichte Siege sichern können. Für den SCC kann es also nur noch darum gehen, seinen Platz zu verteidigen und die Saison zum 7. Mal in Folge unter den ersten 3 abzuschließen.
Nach langer Zeit meldet sich matador dann wieder zu Wort. Man hat sich ziemlich bemüht in dieser Saison, doch es scheint so, als würde am Ende wieder nix rauskommen. Zu viele Punkte zu den Europaplätzen. "Nach unten hin zum Glück auch", sagt matador beruhigt, "Wir hatten ja immer wieder im Keller zu kämfen. In dieser Saison waren wir kein einziges Mal auf den Abstiegsplätzen." In der Tat, die Lage scheint sich stabilisiert zu haben. "Wurde auch Zeit", sagt ein Fan vor dem Estadio do Dragao, wo am Wochende das Stadtderby gegen Boavista stattfindet. Den alten Glanz sucht dieses Derby aber auch in dieser Saison vergeblich. Die goldenen Jahre sind längst vorbei.
Wenn man noch etwas Spannung aufbauen möchte in der Lge, muss Sporting Portugal gegen Estrela Amadora gewinnen. Ganze sieben Punkt Rückstand gilt es aufzuholen, um nur den Hauch einer Chance auf den Titel zu haben. Es wird sich zeigen nach dem nächsten Spiel ob es ein Hauch oder doch nur ein Lüftchen ist. Gegen Academica Coimbra wird es nicht leihcter zu spielen. Der Kontrahent dümpelt im Niemandland der Tabelle rum und will seinen Status verbessern. Es stehen zwei wegweisende SPiele für Sporting Portugal an. PAcken wirs an...
Das augenscheinlich Unvermeidbare ist nun also doch eingetreten. Von der besten Zeitung der südwestlichen Hemisphäre bereits gewürdigt, blickt man auch auf Madeira etwas erstaunt und traurig in Richtung Naval. Mit bandura ist ein weiteres Urgestein der Copa-Reloaded-Zeit über die Planke gegangen und in den Ozeanen vor der portugiesischen Küste abgetaucht. Somit gibt es nur noch drei Teams in der Superliga, die seit der Wiederauferstehung von Copa durchgehend den gleichen Coach besitzen: der SC Campomaiorense, Estrela
Amadora und Marítimo Funchal. Bei allen anderen Mannschaften gab es mindestens einen Wechsel, wobei manche Vereine mit Drehtür ausgestattet zu sein scheinen und sich andere Teams als noch größere Ladenhüter als die Memoiren von Bettina Wulff erwiesen. Es bleibt aber für alle Portugiesen die Hoffnung, dass der beliebte Freibeuter irgendwann wieder mit einer erbeuteten Bark in einem Fischereihafen an Land geht. In Funchal würde man dem entglittenen Piraten zumindest eine billige Flasche gestreckten Fusel spendieren.
Es geht wieder bergauf im schönen portugiesischen Santo Tiers. Die Mannschaft aus Vila das Aves ist wieder auf dem Weg zu einer versöhnlichen Saison. Als Saisonziel hat Felix Magatt, der immer noch frische Trainer des Klubs, lediglich ausgegeben, dass man diese mit einer akzeptablen Platzierung abschließen möchte, um dann im darauffolgenden Jahr anzugreifen.
"Dieses Jahr ist nichts verloren,
aber von Europapokal zu sprechen, wäre völlig verfehlt. Für uns gilt es zuerst, die Klasse zu halten."
Eines wollte Magatt noch in aller Deutlichkeit loswerden: "Für mich war eine Sache ein großer Bonuspunkt, wieder nach Portugal zu kommen und das ist definitiv die sensationelle Kolumne A Bola! Ich liebe diese Zeitung und sie ist eine Bereicherung für alle Trainer in Portugal."
In Portugal fiebert man dem Titelkampf zwischen den großen Rivalen SC Campomaiorense und Estrela Amadora entgegen. Nun hat die Mannschaft von Paulo einen kleinen Vorteil. Nach dem wichtigen Auswärtssieg steht Estrela Amadora nun auf dem ersten Platz mit drei Punkten Vorsprung auf die Mannen von Marcel und hat auch noch ein Heimspiel mehr auszutragen.
Dagegen versucht sich Uniao Leiria auf dem vierten Rang
mit harten Bandagen gegen den Rest der Liga. Capo hätte nichts einzuwenden, wenn die Meisterschaft an dieser Stelle zu Ende geht. "Mit dieser Mannschaft international zu spielen, ist ein großer Traum von uns allen. Wenn es schon nächste Saison soweit wäre, wäre es fantastisch. Aber wir machen uns da keinen Druck, denn es sind noch reichlich Spiele und die Konkurrenz ist groß.", so Capo.
Rückschlag für Faro! Nach einem knappen 1:0-Sieg daheim und einer 6:0-Auswärtsklatsche zu Gast bei Maritimo Funchal rutscht der SC Farense vorerst auf den 7. Tabellenplatz ab und flutscht somit raus aus der internationalen Zone - erstmals in dieser Saison!
"Das ist alarmierend!", zeigte sich Trainer Denker geschockt, wohlwissend, dass es kommenden Freitag zum Dauermeisterschaftskandidaten Capomaiorense geht.
"Unsere Fanklubs haben bereits signalisiert, dass sie uns dort lautstark und zahlreich unterstützen werden. Aber wenn meine Jungs so auftreten wie heute bei Funchal, dann hilft uns die größte vorstellbare Unterstützung auch nichts!"
(Denker haut auf den Tisch und verlässt wutentbrannt die Pressekonferenz)
Im Presseraum munkelt man, dass es für die Spieler eine unangenehme Woche werden dürfte.
Amadora - Patenzug, Patenzug, immer wieder Patenzug. Hätte man darauf ein Patent angemeldet, könnte man sich von den Erlösen bestimmt einen ganzen Patentzug kaufen, mit goldener Lokomotive und Uli-Hoeneß-Steuerwagen.
Stattdessen muss man sich wie üblich mit den Taktikfibeln nicht nur der portugiesischen, sondern auch noch der deutschen Kollegen herumschlagen. Und was man da so sieht, verheißt nichts Gutes, da würde man ja fast noch lieber gegen Campomaiorense spielen. Dabei ist es doch so unglaublich eng in der Superliga, eingeklemmt zwischen SCC und Maritimo, dass man nichtmal zum Durchschnaufen kommt. Weiter, immer weiter, der Sonne entgegen. Oder der EuropaLeague, wie auch immer.
Jetzt muss man wieder einen Gang zulegen bei Sporting Portugal. Mit dem derzeitigen Tabellenplatz muss aufpassen den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten. Vor allem müssen die Kraftreserven gut eingeteilt werden. Am Ende soll nicht um die goldenen Ananas gespielt werden. Es winkt das internationale Geschäft und da will Sporting Portugal ein Wörtchen mitreden. Die nächsten Spiele werden richtungsweisend sein für die kommenden Aufgaben in der Liga. Aber es gilt auch die Nummer 1 in der Hauptstadt zu sein. Auch Toretechisch müssen die Junge einen Zahn zulegen. Neben den Punkten ist das ebenfalls ein FAktor der am Ende entscheiden sein kann.
Der SC Campomaiorense konnte seinen Spitzenposition weiterhin behaupten, obwohl der Vorsprung auf Verfolger Estrela Amadadore nun nur noch 2 Tore beträgt. Hätte man das Spiel also am letzten Freitag gegen eben jene Grandpas mit 1:0 statt 2:0 gewonnen, würden beide Teams sogar Punkt-, Tordifferenz- und Torgleich auf Platz 1 stehen. Das nimmt ja fast austalische Züge hier an. So weit darf es natürlich nicht kommen. Und da bereits die Verfolger Amadora und Funchal zweimal auswärts von trainer- und teamlosen Gegnern beglückt wurden, müsste ja der SC Campomaiorense jetzt wieder dran sein. Tja, am kommenden Spieltag leider
noch nicht. Denn da spielt man ja auf hoher See gegen Associacao Naval. Und die sind erst letzten Freitag ohne Männer angetreten, soll angeblich ein Seeungeheuer dran Schuld sein. Sprich, schlimmstensfalls wird ein Bundeligist der Gegner sein? Oder ist das nicht eher bestenfalls? Nun, da einmal zwei Gegner anschauen ja nicht reicht, darf man gleich noch gegen CF Belenenses antreten, die letzten Freitag ebenfalls kein Bock auf Superliga hatten. Da hat wohl einer den Kindertag vorgezogen und sich am Rubby Bubble besoffen. Sehr schön, dann schauen wa eben gleich auf 4 Gegner in nur 2 Spielen und lassen uns überraschen, wer es denn am Freitag wurde...
Die ersten zwei Plätze in der portugiesischen Superliga scheinen schon vergeben zu sein. Der Titelverteidiger SC Campomaiorense und Estrela Amadora werden wohl den Titel in dieser Saison unter sich ausmachen. Dahinter kämpft Uniao Leiria, inzwischen vom dritten auf vierten Tabellenplatz zurückgefallen, um eine gute Ausgangsposition für das Saisonfinale.
Doch die Tickets um die Europapokalplätze sind hart umkämpft, denn neben Uniao Leiria weisen drei weitere Mannschaften die gleiche Punktzahl (36) auf. Erst hatte die Mannschaft von Capo am 20. Spieltag ihr Heimspiel gegen Associacao Naval mit 5:0 gewonnen. Dann endete die Serie von 6 ungeschlagenen Spiele mit einer 0:3-Niederlage beim SC Farense.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
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Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
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