Amadora - Das war so nicht zu erwarten. Aus dem Urlaub zurück, musste sich Estrela Amadora-Coach Paulo erstmal ungläubig die Augen reiben. Was für eine Überraschung!
Worüber war der Alttrainer denn so erstaunt? Dass er trotz graugrünem Stars noch die Tabelle lesen konnte? Dass der Jähnig nicht Meister geworden ist? Dass Estrela nur Platz 11 belegt hat, die schlechteste jemals unter Paulos "Trainer"schaft erreichte Platzierung? Dass man das beim gestrigen Speedster gleich nochmal um drei Plätze unterboten hat? Dass man irrtümlich dachte, wenn man sich
einen Platz hinter Portimonense hängt, würde man locker Vizemeister? Dass im lang nicht geleerten Briefkasten ein verschimmeltes Paket mit Keksen steckte, Absender unbekannt?
Natürlich nichts von alledem. Das einzige, was wirklich erstaunlich ist, ist, dass Portugal zum Einwanderungsland geworden ist und man, mit einer Ausnahme -Paulo ist sich da jetzt schon sicher, zweimal gegen so virtuelle wie irrationale Schalker antreten zu dürfen- die lästigen deutschen Paten los ist. Da könnte man sich, trotz der zahlreichen schlechten Vorzeichen, doch glatt auf die neue Saison freuen.
Nach einer tollen Saison mit dem erneuten dritten Rang und der verbundenen Champions-League-Qualifikation geht Capo bereits in seine fünfte Saison hintereinander als verantwortlicher Trainer von Uniao Leiria. Ingesamt begeht er bereits sein insgesamt 18. Dienstjahr in Leiria. In der Sommerpause hat sich in der portugisischen Eliteliga einiges zugetragen. Einige namhafte Trainer haben den Weg nach Portugal (wieder) gefunden. Man ist also wieder auf einem sehr guten Weg, dass Portugal eine
große Attraktion auf europäischer Fußball-Landkarte bietet.
"Es ist natürlich für die Liga eine fantastische Sache. Nun wird natürlich noch um einiges schwieriger, dafür wird auch eine gute Leistung als großartig gesehen. Wir sind zum dritten Mal in Folge international mit von der Partie. Natürlich wollen wir auch in dieser Saison alles dafür tun, dass am Ende ein Ticket für das internationale Geschäft herausspringt.", so Capo.
im Morgenmantel steht bora noch mit aufgeschlagener Zeitung vor der Tür ... ja, in der Saisonpause passiert noch viel in Portugal, aber manchmal tut auch etwas Ruhe gut ...viel Ruhe ... und trotzdem, allen, die etwas zu Feiern hatten - herzlichen Glückwunsch! noch nachträglich
es ist zwar erst Vormittag und doch sollte man sich einmal Gedanken über die nächste Malzeit machen! Naja, viel Wahl bleibt bei den ersten Happen nicht, aber wie die Brocken runter gehen, dass
entscheidet jeder selber!
Am liebsten dann auch bei der neueröffneten Strandbude 500m vor dem Casino - das Clientel ist zwar noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber erwartet man schon und jedesmal nach Madeira zu schippern lohnt sich dann auch nicht mehr.
Aber nicht nur die Kundschaft ist anders. Das Special der Woche - dieses mal im Angebot - ein original deutsches Hamburger Fischbrötchen mit einem dicken Spritzer Mayonaise - und das ausnahmslos - jeden Tag wohl bekomms'!
Lange Zeit war Cafu auf Wanderschaft. Insgesamt vier Saison hat ihn Portugal nicht mehr zu Gesicht bekommen. Vor einigen Tagen nun die Sensation.
Cafu, der Keksbaron, Interviewheld Portugals und einer der Protagonisten der legendären Portugateaffäre ist zurück in seiner Heimat. Zwei Jahren verbrachte er in Schottland, um sich dort von seinem Schüler den Schneid abkaufen zu lassen. Darauf folgten zwei Jahre in der Schweiz, wo er gleich in der ersten Saison den Meistertitel holen konnte. In diesen vier Jahren reift er zu
einem kompletten Trainer, wobei es korrekt Startrainer heißen müsste. Jetzt ist er zurück in Portugal und freut sich schon wie ein kleiner König
Noch keine fünf Minuten auf portugiesischem Boden, da klingt auch schon wieder das Telefon. Offenbar hat nicht nur Cafu Portugal sondern auch Portugal vermisst. Trainer Jähnig konnte es auf jeden Fall kaum noch erwarten, endlich wieder die guten Kekse in den Händen zu halten. All die Jahre muss er die Mayonnaise pur essen, nun hat er endlich wieder eine Beilage.
Eigentlich könnte man den Artikel vom 07.11. des letzten Jahres, vor dem Start der vergangenen Saison, kopieren. Aber so einfach wollen wir es uns natürlich nicht machen. Jedenfalls landet der SC Campomaiorense zum 4. Mal innerhalb der letzten 5 Vizemeisterschaften punktgleich hinter dem Meister auf Rang 2. Das muss Karma sein. Auch jetzt beglückwünschen wir noch einmal den Meister SC Farense. Statistisch gesehen konnte es für den SCC ja nur der 2. Platz werden. Denn in den 8 Saisons zuvor wurde man 3mal 1., 3mal 3. und 2mal 2. Nun hat man das Triple Triple also perfekt gemacht. Insgeheim also in den letzten 9 Saisons durchschnittlich genau der 2.
Platz, wie es ja schon nach den ersten Spielen der letzten Saison angedeutet wurde. Letztendlich ist man beim SC Campomaiorense mit der letzten Saison sehr zufrieden. Schließlich kann man ja jetzt wieder einen Angriff auf einen persönlichen Rekord vornehmen. Interessant ist auch, dass in der vergangenen Saison die Gegentore in der Liga relativ ausgeglichen fielen. Kein Team kassierte unter 60 Gegentreffer, erstmalig seit 10 Saisons. Aber genug der Statistik. Wir freuen uns, dass die Superliga wieder Supavoll geworden ist und nur ein falscher Deutscher sich damit in Portugal befindet. Von all den berühmten Neuzugängen freuen wir uns vor allem auf den Keksbaron.
Die Glückwünsche sind ausgesprochen worden, die Glückwünsche sind entgegen genommen worden, die neuen Spielpläne stehen und so ganz allmählich fokussieren sich sämtliche Trainer wieder auf die nächste, unmittelbar bevorstehende Saison.
Zeit für einen kurzen Blick zurück...was ist während der Saisonpause so passiert? In Portugal hat sich einiges getan! Die ersten Berichte sind bereits wieder verfasst und die Liga hat wieder ein paar Trainer mehr. Es war eine regelrechte Flut und so dürfte die ohnehin schon starke portugiesische Liga in der kommenden Saison noch einmal stärker sein.
Was abschließend noch offenbleibt, ist die Frage nach dem Copa Quiz. Wer hat bloß die Fragen geklaut?
Das ist nicht die Frage nach der Endplatzierung, sondern wieviele Punkte es jetzt noch für den SC Campomaiorense gibt. Derzeit befindet man sich auf dem 3. Rang, punktgleich mit dem Tabellenführer und dem Zweitplatzierten. Es wird auf jeden Fall saueng da oben und die gesamte internationale Zone wird am Ende sicherlich nur durch wenige Punkte getrennt sein. Wo man selbst landen wird, ist derzeit total ungewiss. Und ob das am Ende ein Gejammer war wie die Insulaner es behaupten oder einfach nur eine realistische Einschätzung, werden wir ja am Freitag sehen...
... und zu guter Letzt, versucht sich auch bora einmal an einer richtig, aber mal so richtig guten Maio ... naja, zu Fritten geht dann doch noch - aber zu so 'ner Wurst?
selbst im Wurstsalat kann ich das Zeug nicht wirklich ertragen ... dabei sollte man sich doch etwas ausgefallenes ausdenken zum Meisterschaftsbankett hier in Portugal.
Nicht das Estoril viel da mitzureden hätte ... nein, nein, dass sollen dann doch die Herren dort am oberen Horizont
unter sich ausmachen ...
aber so einen kleinen Punkt - smartiesmäßig - mitentscheiden, dass wäre ja eventuell dann doch noch drin ... keine Sorge, bora ist nun wirklich kein begnadeter Koch und der Geschmack verändert sich zumeist dann auch nicht zu sehr - zu fad war eben oft die Wahl. dem Konditor von Boavista zum Abschluss dann noch viel Glück beim Gelingen der Nachspeise ... setzt doch noch mal das Sahnehäubchen auf ... steht Dir!
„Komm mit mir ins Bratwurstwunderland, der Eintritt kostet den Verstand.“ So oder so ähnlich titelte bereits eine unglückselige Kapelle, die der deutschen Kulturnation auf diese Weise das vielleicht missglückteste Wortspiel aller Zeiten jenseits der „Prostatatätowierten“ von Fips Asmussen nahebrachte. Aber was will man schon von einer Landsmannschaft erwarten, mit der keine Konversation möglich ist, ohne dass nicht in jedem dritten Satz der Begriff „Koschden“ auftaucht. Egal. In Portugal stellt sich dagegen vor dem Freitag nur noch
eine Frage: Wer wird sich die dickste Bratwurst vom Grill nehmen? Gewinnt am Ende das Understatement aus Leiria, das Gejammer aus Campo Maior, siegen doch die Dopingmittel aus Faro oder machen gar die Goldenen Zitronen aus Braga das Rennen? In Funchal ist das allen so ziemlich egal, solange von Paolos’ Würstchenparadies weiterhin ein köstlicher Geruch von Frittenfett und Holzkohlegrill durch den Hafen der Altstadt zieht. „Möge am Ende der Beste die Liga für sich entscheiden“, so Trainer Horst Manson, bevor er seine Zähne in einer stattlichen Krakauer vergrub.
Alles gehackte, gebräzelte, verbrannte nützt nichts. Am Schluss wird die Qualität ja des Öfteren fahrlässig zerpfuscht. Die Beilagen gewinnen Überhand. Gilt dies auch für die portugiesische Meisterschaft? Don Limon hat auf alle Fälle nichts mehr selbst in der Hand.
Das ist nun eben mal das Los, wenn am Ende der Saison noch grössere Sprünge plant. Die Konkurrenz schläft nicht und ballert einem die Bude voll. Ob der sonst so besonnene Capo sich nicht doch zu sehr
verausgabt hat, werden wir Freitags wissen, wenn die Platzierungen in Stein gemeisselt sind.
Auf alle Fälle sollte die fröhliche Limone nicht trauern, sondern sich noch auf die kommenden Spiele konzentrieren. Zwar hätte man mit ein bisschen mehr Besonnenheit (oder weniger Gegenwehr aus Leiria) durchaus noch das ein oder andere Pünktchen beim Gastspiel in der Studentenstadt holen können, doch auch dies kann man nun abschreiben.
In diesem Sinne: Ein spannendes Saisonfinale allen engagierten Copatadores!
das ist hier die Frage! Für den ein oder anderen Copatadoren geht es am letzten ZAT um die Wurst, für wenige jedoch ist der letzte ZAT auch gänzlich Wurst. Den Senf zur Meisterwurst dazuzugeben hat man in der Algarve vergessen. Ja gar 3/4 der Saison fragt man sich was der PSC da "gewürfelt" hat. Stolz ist man jedoch auf das einzig Wahre: die Meisterwurst! Nur in der Algarve gibt es Sie! Ist es doch die südlichste Bratwurst Europas. Ob beim Sightseeing, picknick oder beim Counter-Strike: diese Algarve-Wurst geht immer -> www.letztebratwurst.com. Bom apetite!
In Portugal ist für mächtig Spannung gesorgt! Gleich drei Teams sind weiterhin punktgleich ganz vorne in der Tabelle. Am letzten Spieltag trifft der 1. dann auch noch auf den 3. Tabellenplatz, sodass für mächtig Furore gesorgt ist.
Eigentlich müsste der SC Farense angesichts der Konstellation der lachende Dritte sein; jedoch ist auch das Restprogramm des Tabellen-Zweiten sehr hart, weswegen große Zweifel bestehen, dass die Spieler aus Faro am Ende die Meisterschaft für sich entscheiden werden.
Auch Sporting Braga mischt oben noch mit; der Verein hat es in dieser Saison tatsächlich geschafft, die grausamen Platzierungen der vergangenen Jahre vergessen zu machen. Don Limon hat hier eine wirklich gute Saison gespielt!
Erstmals meldet sich der amtierende Meister - und ach gug sogar der amtierende portugiesische Pokalsieger (und das "L" ist kurioserweise beim Lokalrivalen und Meisterschaftsanwärter SC Farense gelandet) Portimonense SC zu Wort. Ist es das Haar in der Worschtsupp das noch fehlte? Warum meldet sich der Suppenkasper überhaupt noch? … die Saison ist ja schließlich fast
vorbei! Ganz abgesehen von den Titelverteidigungsabsichten (falls es die jemals gab!?!). Schön ist es, Schön ist es im portugiesischen Land. Portugal: bekannt für seine Schulden, Würste und CR7-Heulsusen – schön ist es in Portugal. Für Risiken und Nebenwirkungen löschen sie Ihren Browsercache und überspringen Sie diesen Artikel.
Etwas verbittert schaut Jähnig in die letzten Spiele der diesjährigen Saison. Es droht das selbe Schicksal wie schon vorletzte Saison, als man genau am letzten Spieltag die schlechteste Saisonplatzierung bekleidete. Auch diese Saison ist dieser Ausgang nicht unwahrscheinlich. Dass man die Tabellenführung schon am letzten Freitag abgeben musste, war klar. Der SC Farense ist vorbeigeogen und wird mit Sicherheit auch vor uns bleiben. Doch mit einem perfekten Spieltag ist nun sogar wieder Marítimo Funchal gefährlich nahe gekommen, die man eigentlich schon etwas abgeschrieben hatte. Auch die 3.- bis 5.-platzierten liegen nur noch ein bzw. 3 Punkte hinter dem SCC. Jetzt muss also doch noch um das Saisonziel Champions League gezittert werden, dabei sollte es doch das 9. Mal in Folge ein Platz unter den ersten 3
werden.
Nun, Hauptsache, man landet vor Boavista (und Estrela) natürlich. Hat sich Porto doch tatsächlich darüber lustig gemacht, dass der SCC im Viertelfinale der Champions League trotz einer 2:0-Führung rausgeflogen ist. Ich möchte natürlich gern mal sehen, wie er diese letzten Spiele angegangen wäre gegen einen Gegner mit doppelt so hohem TK. Nichts dest trotz wünschen wir ihm natürlich trotzdem viel Glück im Finale der Europa League. Damit er wenigstens nächste Saison wieder international spielen kann... Und ich will ja kein Druck aufbauen: Aber wir hatten vorletzte Saison den FC Sochaux-Montbéliard in der KO-Runde locker besiegt. In der Champions League. Aber Led Zeppelin muss erstmal die EL gewinnen, damit er auch mal bei den ganz großen mitspielen kann.
Zu Tisch! Es ist angerichtet liebe Freunde. Nachdem nun der Saisonendspurt langsam eingeläutet wird, kommen die Gourmets auf ihren Geschmack. Würste werden in Braga speditiv abgefertigt. Da kommt Capo wohl gerade recht.
Viel wird derzeit geschrieben über die mögliche Meisterschaft für X, Y oder gar Z. Dennoch ist dies - wie immer - blosse Spekulation. Nicht einmal der
weiseste Prophet (Don Limòn; sic!) ist imstande, eine vernünftige Prognose aufzustellen.
Zu viel kann noch von Fremdkräften gesteuert werden. Doch dies interessiert in Braga wieder einmal niemanden. Man tritt noch zweimal gegen Paten an. Prognose? Fehlanzeige. Würfel? Zu sehr ist der Don Mann hierfür. Bleibt nur das Taktieren. Wie geschickt er heirbei vorgeht, wird sich morgen zeigen.
Finale erreicht, das Ziel aber noch nicht: Um auch im nächsten Jahr international dabei sein zu können, muß Boavista den EL-Titel holen, da gibt es kein Vertun. Denn durch die Konzentration auf den Europapokal hat man in der heimischen Liga etwas zu viele Punkte liegenlassen, so daß der Abstand zu den begehrten internationalen Plätzen mittlerweile bedenklich angewachsen ist. Led Zeppelin sieht's gelassen: "Gewinnen wir halt das Finale. Das wird doch wohl so schwer nicht sein." Ein wenig Skepsis ist dabei allerdings angebracht - hat dieser Trainer doch in der letzten Saison völlig ohne Not das Finale der Tasse von Portugal hergeschenkt.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
Kopierte oder unsinnige Artikel werden kommentarlos von der Redaktion zensiert.
Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.