Gab es am ersten ZAT noch genug offene Kritikpunkte räumte Don Marco und sein Team Vitória Guimarães am zweiten gleich die vollen sechs Punkte ab: Beide Male profitierte man dabei von einem 2:1-Erfolg zuhause gegen den FC Porto und dann auch noch auswärts in Setubal.
"Besser kann es doch garnicht laufen - wir werden am Saisonende jeden Punkt benötigen wenn wir nicht auf einem der letzten drei Plätze landen wollen. Je früher es damit losgeht
desto besser ist es doch - und es steigert im Idealfall auch noch die Motivation des Teams," so der Coach.
Wenn es jetzt zuhause gegen Benfica und danach auswärts zum Tabellennachbarn nach Portimonense geht steht zumindest wieder die Null - "Und wir müssen sehen was wir aus dem jeweiligen 0:0 machen können."
Sorgen könnte auf Dauer wohl nur eines bereiten: Man krebst zur Zeit mit Rio Ave und dem FC Porto bereits auf einer eher niedrigen TK-Ebene herum.
Geht das denn schon wieder los? Angelockt durch Boavistas Glanz in den europäischen Wettbewerben wie die Motten (sehr eiweißreich, aber zur Wurstherstellung eher untauglich) vom Licht, strömten Micky-Maus-Trainer aus den finstersten Ecken Europas nach Portugal. Und ausgerechnet gegen einen dieser namenlosen Unbekannten setzte es für Boavista die erste Heimniederlage. Gegen den Lokalrivalen, der nun auch noch wie zum Hohne die Tabellenführung innehat.
"Das kann doch nicht!" fluchte Led Zeppelin, aber es konnte eben doch.
Jetzt gilt es, Wiedergutmachung zu betreiben. Da kommt Benfica, dessen einst so stolzer Adler mittlerweile durch eine gewöhnliche Krähe (ergibt eine wenig aufregende Durchschnittswurst) ersetzt wurde, gerade recht. In der Zwischenzeit bleibt Boavistas Trainer nur, sein hartes Los ausgiebigst in der Zeitung zu bejammern. O Fleisch, Fleisch, wie bist du verfischt worden!
Was kann man gegen den Mitgliederschwund bei Copa Mundial tun? Nun, Marítimo-Coach Horst Manson hat die Lösung parat: Man muss einfach das Design passgenau an die jeweilige Zielgruppe anpassen. Insofern bietet es sich an, für unterschiedlich Städte und Regionen die Startseite der Website zu modifizieren.
Für Frankfurt bietet sich natürlich an, die Seite optisch und farblich an einen 500-Euro-Schein anzupassen. Daneben sollte es mehr Bonusoptionen im Spiel geben, selbst für Vereine, die bereits durch den Staat und den Steuerzahler gerettet wurden. Darüber hinaus muss die Kluft zwischen armen
und reichen Schluckern endlich wieder größer werden. Also: 60,0 TK für die internationalen Plätze, 20,0 TK für den schäbigen Rest. Dann vermengt sich das Ganze auch nicht so unerfreulich. Darüber hinaus müssten noch die Unentschieden in der Europa League vom Spielleiter verboten werden und sämtliche Meister mit einem Handkäs mit Musik honoriert werden. Vielleicht könnte man die Website auch mit einem Song der Rodgau Monotones unterlegen und jeden Tag einen Kalauer von Badesalz oder Mundstuhl präsentieren. Der Andrang aus der Mainmetropole wäre sicherlich kaum mehr zu stoppen.
In unsäglicher Einfältigkeit beschränkt sich Rückkehrer cafu über den alimentations-technischen Hintergrund der Würste und macht sich somit zum Hanswurst. In Braga ist dies der lamentierenden Limone wurst, schielt sie doch lieber auf das Geschehen in der Europaleague.
Obschon das Treiben auf heimischen Rasen eine gewisse Ratlosigkeit hervorruft, ja gar Wurst (oder doch wurst; sic!) zu sein scheint, weisst sich der joviale
Don zu helfen. Eine Analyse der internationalen Paarungen hat ergeben, dass in der Gruppenphase eine A5 höchst unvorteilhaft ist. Dennoch gibt es Kollegen, welche diese ab und an auspacken. Liegt dies nun an der gauss'schen Normalverteilung?
In Portugal wird vermutlich niemand weiter helfen können, da das omnipräsente Thema Wurst von der Algarve bis nach Ourense dominiert. Doch dem Don ist dies noch immer wurst... (oder eben doch Wurst; sic!)
Amadora - Platz 11 in der Liga, Platz 14 im Speedster - wie tief kann Estrela Amadora, einstmals Spitzenverein in der Superliga, noch sinken? Nun, da sich schon Liganeulinge darüber freuen, zum Start gegen die Lissaboner Vorstädter antreten zu dürfen, scheint der Tiefpunkt doch bald erreicht zu sein.
Und siehe da- es geht: Schon nach nur einem ZAT ziert man den letzten Nichtabstiegsplatz. Also
nur noch eine Frage der Zeit, bis man feierlich die rote Laterne überreicht bekommt? Und was kommt danach- Plätzchenrezepte abheften bei cafu, Bratwürste wenden auf Madeira, oder gar Mayonaisetuben ausdrücken bei Jähnig? Dann versucht man doch noch lieber, sich an den eigenen Haaren aus dem Tabellensumpf zu ziehen. Wenn die halt nur nicht so fettig wären, von den ganzen Würsten natürlich.
In den letzten Woche ist eine Menge über Würste in der Zeitung zu lesen. Das geschulte Auge eines Metzgermeisters fragt sich da natürlich: Wenn so viel über Würste gesprochen wird, kann es dabei nicht zu einer Wurstknappheit kommen?
Zunächst muss man dabei aber differenzieren. Wird nur über die Würste gesprochen oder werden sie auch konsumiert. Wenn nur darüber gesprochen wird, wäre es vielleicht noch interessant wie diese Wurst überhaupt aussieht. Ist es
eine Bratwurst? Eine Thüringer? Blutwurst? Eine mit Mayonnaise?
Nehmen wir uns einmal den Gedanken vor die Brust, dass alle Würste über die in den letzten Wochen gesprochen wurde auch verspeist werden. So müsste man davon ausgehen, das es in Portugal bald zu Engpässen kommen dürfte. Lebensmittelmarken und die damit verbundene Rationierung der Wurstwaren wären dann wohl die einzigen Maßnahmen, die den Wurstwahn stoppen können oder ihn zumindest eindämmen.
Ja es hätte schlechter laufen können zum Saisonauftakt für Guimarães: Aber stimmt das wirklich ? Alles was heraussprang am ersten ZAT war ein mickriges Pünktchen. Nun kann man natürlich sagen mit Campomaiorense und Coimbra kamen ja auch schwere Kaliber - Don Marco sieht das allerdings anders: "Toll, wenn ich danach ausgehen würde wer in dieser Liga alles ein schweres Kaliber ist - wann wollen wir denn dann überhaupt punkten ? Ich habe beim 4:4 gegen Campomaiorense gute Ansätze
gesehen - leider wurden die guten Eindrücke beim 2:5 gegen Coimbra allerdings sofort wieder zunichte gemacht."
Gegen den FC Porto und Setubal geht es nun zur Sache: "Erneut schwere Kaliber, ich hoffe sie überprüfen ihre Argumente hinsichtlich der Spielausgänge nochmal."
Alles in allem scheint Don Marco trotzdem zufrieden in der alten neuen Heimat: "Guimarães ist ein sehr schönes Fleckchen und ich fühle mich hier derzeit sehr wohl. Mal sehen wie es weiter geht."
auch, wenn Pizza oder Hamburger mittlerweile ein gewöhnliches Mahl für den Ligaaltag in Deutschland geworden ist - so ist es in Portugal doch die gewöhnliche Bratwurst.
Um so schlimmer, dass bora gerade der Hamburger - neulich - überhaupt nicht bekommen ist. ... ich mein, dass Ding, das wollte ums v... naja, es ging einfach nicht runter ...
aber was bestellt man auch so Zeug', von dem man nicht weiss, ob's geht ... und das auch noch an der Imbissbude in Funchal ... der Paolo und
der Horst Manson, die hatten mich vielleicht merkwürdig angeschaut ...
die wussten wohl gleich, dass da was nicht stimmt ... vielleicht auch schon bei der Bestellung ... Hambuger - pfff ...
als ich dann schon am Würgen war, kam der Horst dann auch noch mit einer Magnum Tube Mayonnaise an ... Hamburger mit Mayo schmeckt zwar nich', aber hilft vielleicht ... dachte ich mir ... dass dann aber nichts kam ... und die Tube schon jahrelang vertrocknet in der Ecke stand ... rundete den Imbissbesuch dann so richtig ab!
Mit einem knappen 1:0-Heimerfolg gegenüber dem Académica Coimbra ist Uniao Leiria erfolgreich in die neue Saison 41 gestartet. Eine mäßige Leistung und einem Tor in der 58. Minute reichte zu einem dreifachen Punkterfolg. Am nächsten Spieltag war die Mannschaft von Capo im Estádio do Dragão beim FC Porto (1:3) ohne Chance. Nach einem schnellen 0:2-Rückstand konnte Uniao Leiria noch den Anschlusstreffer erzielen. Doch nach einer guten Stunde war mit den dritten Treffer von Porto die Messe
gelesen.
"Wir können mit der Ausbeute nach zwei Spielen zufrieden sein. Aber es liegt noch viel Arbeit vor uns, wenn wir weiter fleißig Punkte sammeln wollen.", sagte Capo. Im nächsten Heimspiel ist der Vitória Setubal zu Gast, ehe man nach Lissabon zu Benfica reisen muss. Außerdem steht für die Mannen von Capo noch die abschließenden Qualifikationsspielen der Champions-League gegen den FC Sion aus der Schweiz an. Doch dort stehen die Chancen für die Hauptrunde alles andere als gut aus.
Mit dem gestrigen Heimsieg hat Tobias Denker die 400 Punkte-Marke übertroffen. Nach der abgelaufenen Spielzeit hatte der SC Farense seit Amtsantritt Denkers genau 400 Punkte geholt, nun sind es 403. Zeit einen Blick auf die Entwicklung in der Ewigen Tabelle zu blicken und einen Ausblick in die Zukunft zu wagen!
Denker hat in den mittlerweile 7 Saisons neben zwei Meisterschaften auch in der Ewigen Tabelle etwas erreichen können. Gleich mehrere Plätze machte der SC Farense seither gut, zudem ist das einst negative Torverhältnis mittlerweile im
deutlich positiven Bereich: Der SC Farense hat in seiner Historie jetzt 160 mehr Tore erzielt als eingefangen.
Doch beim Blick auf die Ewige Tabelle fällt auf, dass es jetzt erst einmal keine großen Sprünge mehr geben dürfte. Aufgrund der fehlenden zweiten Liga und der somit auch fehlenden Abstiegsgefahr dürfte es so gut wie unmöglich sein, den Tabellennachbarn in absehbarer Zeit zu überholen. Die Frage ist nun also, welche Ziele man sich stecken soll. Vielleicht bietet ein Blick auf die "relative Ewige Tabelle" ja neue Anreize.
Außer vielleicht ne Runde Wurst. Der SC Campomairense hat es jedenfalls verpasst, zum 6. Mal in Folge die Saison mit zwei Siegen zu beginnen. Auswärts beim Rückkehrer Donmh mit Vitória Guimarães gab es nur ein 4:4. Zumindest bleibt man damit noch einmal zu Saisonbeginn ungeschlagen und man steht da, wo man die letzte Saison beendete: Auf dem Vizeplatz. Es könnte also schlimmmer sein. Dafür gibt es allerdings bereits am 3. Spieltag das Spitzenspiel der Superliga, wenn man beim Tabellenführer FC Porto antreten muss. Ein unbekannter Gegner also...
Trainer Crow gibt heute sein Debüt in der portogiesischen Superliga.
Benfica Lissabon sicherte sich nun die Dienste des Ex-Baselers. "Wenn so ein Trainer zu haben ist kann man nicht lang fackeln", so der Vorstand.
"Wir waren uns sehr schnell einig", so Crow.
Ausgerechnet beim 7 maligen Meister Estrela Amadora feiert Crow sein Ligadebüt. "Einen besseren Einstieg kann es nicht geben." Und am 2.Spieltag gibts ein Wiedersehn mit cafu, der den Ruf seiner alten Liebe folgte.
Crow, der in der Schweiz eine sehr erfolgreiche Zeit hatte, macht sich keine großen Sorgen wegen der Umstellung auf das Spielsystem. "Das kenn ich aus der Zeit bei Arsenal, da kam ich auch gut mit zurecht."
Den Mühen der Gebirge folgen die Mühen der Ebene. In einem unfassbaren Anfall von Stümperei hat Boavista nicht nur den fast sicheren EL-Titel aus der Hand gegeben, sondern damit auch die letzte Chance auf eine erneute Qualifikation. Somit steht eine extrabittere Saison ins Haus. In der man, nachdem man Portugal quasi im Alleingang an die Spitze der internationalen Freßpyramide gewuchtet hat, nun ohnmächtig zuschauen muß, wie die Trainerkollegen die gute Ausgangslage
wieder verspielen. "Denn, machen wir uns da nichts vor, genau das werden sie tun", so Led Zeppelin. Für ihn gilt es nun, durch eine konzentrierte Saison die Grundlage dafür zu schaffen, im nächsten Jahr seine Titelsammlung komplettieren zu können. Auf daß der "zweifelsohne begabteste der jungen aufstrebenden Trainer Englands" (Led Zeppelin über Led Zeppelin) endlich die internationale Anerkennung erfahren möge, die ihm gebührt. Vamos!
Ein Land kehrt der Krise den Rücken zu. Die Rezession und die Schuldenkrise hinter sich lassend, bereitet sich Portugal auf den Aufschwung vor. Und was könnte hier ein zuverlässigerer Frühindikator sein, als die nahezu vorzufindende Vollbeschäftigung in der Superliga, in der mittlerweile fast alle Trainerbänke mit gut ausgebildeten Fachkräften besetzt sind. Der IWF und die Troika staunen über die unerwartet positive Entwicklung und die Anziehungskraft der heimischen Liga,
während in anderen Volkswirtschaften die Arbeitslosigkeit bei Trainern einen historischen Höchststand erreicht. Bei Marítimo Funchal hat Coach Horst Manson einige Ideen entwickelt, wie man dem Fachkräftemangel in diesen Ökonomien entgegenwirken kann. In den nächsten Wochen wird er erläutern, wie durch eine passgenaue geographische Ausgestaltung des Designs von Copa Mundial die Arbeitslosigkeit zügig bekämpft werden kann. Und keine Angst, es sollen dieses Mal keine Autobahnen gebaut werden.
Völlig überraschend kehrt Don Marco nach Guimarães zurück. Nachdem ihn ein Krankenhausaufenthalt aus der Aktivität beförderte hofft er nun auf bessere Tendenzen im privaten Bereich: "Man kann sich den ganzen Mist leider nicht aussuchen. Mal verliert man, mal gewinnen die anderen. 2013 war ein Seuchenjahr, 2014 fing auch nicht berauschend an, jetzt kann ich nur hoffen das es aufwärts geht," so der Wandervogel.
Interessant ist da nur die neue Arbeitsstelle: "Ich war
recht überrascht davon als mein alter Club wieder an mich herantrat. Kontakte gab es immer mal wieder aber die waren eher lockerer Art."
Kein Wunder, eine Saison war Don Marco hier und es gibt nur negative Erinnerungen. Platz 17 sprang am Ende heraus: "Hier starte ich wieder bei null. Was in der Vergangenheit war interessiert mich da nur noch am Rande. Ich mach hier mein Ding und dann muss man sehen was kommt."
Vielleicht wird es dann ja auch wirklich mal was mit der Stabilität in der Vita.
Obwohl noch einige Jecken durch die Gassen torkeln ist die Devise in Braga diese Saison klar: Das harte Jahr der Bestätigung steht bevor. Wie man im gemächlichen Braga damit umgehen wird lässt sich derzeit kaum erahnen. Der Don ist ja sowieso seit jeher ein schlechter Gradmesser.
Tanto faz, man wird diese Saison mit wenig Bratfett und noch weniger Mayonnaise versuchen die nimmersatten Kicker im grossen Feld bändigen zu können. Sehr ambitioniert zwar, wenn man sich die starken Neuzuzüger genauer anschaut, aber Demut war noch nie eine der grossen Stärken des Dons... Also, viel Spass alle Compatriotas und bleibt zu abzuwarten ob Paulo seine Speedster-Rangierung zu übertreffen vermag.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
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ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
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Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
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