Das erste Saisonvierteil ist Geschichte, der erste ZAT unter Neo-Alt-Trainer Patrasz ebenso. Und Renaissance de Settat lächtelt seit langer Zeit mal wieder vom Platz an der Sonne.
Mit einer kämpferischen Glanzleistung konnte am 7. Spieltag Ittihad Tanger vor eigenem Publikum bezwungen werden. Nach der zweimaligen Führung von Settat war es nach einer Stunde plötzlich Ittihad, die den drei Punkten näher waren. Kurz vor dem Ende bäumte sich Settat aber noch einmal richtig auf. Die Mannen von Sir Bacalar wussten nichts dagegenzusetzen und mussten sich dann mit 3:4 geschlagen geben.
Gegen Moghreb vor eigenem Publikum war es in der ersten Halbzeit eine mehr als trockene und chancenarme Partie. Erst mit dem 1:0
für Settat in der 55. Minute wurde so etwas wie Fußball gespielt. Die Gastgeber waren aber drückend überlegen und sicherten sich mit einem klaren 3:0 die nächsten 3 Punkte.
Erst am dritten Spieltag unter Patrasz musste Settat etwas zurückstecken. Beim ersten Verfolger Safi war es eine ausgeglichene Partie mit dem besseren Ende für die Gastgeber, die sich durch das entscheidende Tor kurz vor der Halbzeit knapp mit 1:0 durchsetzten.
Weiter geht es für Settat am kommenden Freitag mit 2 Heim- und einem Auswärtsspiel. Patrasz ist hoch motiviert für die weitere Saison und hat nach eigener Aussage noch das ein oder andere im Köcher. Wann wir das allerdings zu sehen bekommen weiß nur er.
Sensationstransfer bei RS Settat - der Mann, der die einzigen beiden Meistertitel in die Stadt gebracht hat ist wieder zurück. Jaromir Patrasz hat nach dem Rausschmiss bei den Nakambala Leopards Sambia verlassen und wieder bei seinem alten Arbeitgeber angeheuert.
"RS Settat und ich haben eine besondere Gemeinsamkeit - wir haben die einzigen Meistertitel der Vereinsgeschichte und meiner Karriere zusammen geholt. Daher musste ich nach dem Ende der Zusammenarbeit in Sambia nicht lange überlegen. Außerdem kenne ich hier Land und Leute und habe mich damals sehr wohl
gefühlt", so Patrasz
Der Abgang damals soll vor allem dem Chaos im Verein geschuldet gewesen sein. Patrasz war danach 4 Jahre in Côte d'Ivoire und dann etwas mehr als ein Jahr in Sambia. An die Erfolge in Settat konnte er dann nicht mehr ganz anschließen. Es folgten noch zwei Vizemeistertitel mit Jeunesse Abidjan, ab dann ging es mehr und mehr abwärts. Der Tiefpunkt wurde jetzt mit dem wiederholten Nichterscheinen im Stadion bei den Leopards erreicht.
Ob es in diesem Ton auch bei Settat weitergeht - wir hoffen nicht, es sollte doch wieder etwas Beständigkeit in den Verein kommen.
Eine gebrauchte Saison ist das für die Nakambala Leopards. Sie konnten zwar am letzten Spieltag zwei Plätze gut machen, aber ein weiterer Schritt nach oben wird sehr schwierig.
Nach so manchem - ja, es waren wenige - Lichtblick folgten immer wieder bittere Rückschläge. Alles in allem steht aktuell nur Rang 11 in den Büchern. Zu Saisonbeginn hatte Patrasz noch große Worte für sein Team übrige, inzwischen könnte er sich sogar mit einem einstelligen
Tabellenplatz anfreunden.
"Ja, es ist eine verkac*** Saison, ich habe den einen oder anderen Fehler gemacht, die Mannschaft ebenso. Wir haben das gemeinsam verschis***, ich hoffe aber, ich darf hier noch etwas weitermachen. Das Team steht - zumindest sagen sie das mir gegenüber - hinter mir und ich hoffe wir können den Wege noch weitergehen. Das Potential bei der Mannschaft ist auf jeden Fall da und ich denke, dass auch ich noch nicht am Ende hier bin", so Patrasz kürzlich im DorfTV.
Eher langweilig läuft aber die derzeitige Saison bei den Nakambala Leopards. Zuhause meistens hui, sobald sie aber jedoch irgendwo zu Gast sind haben sie die Hosen voll. Anders ist das Auswärts-Torverhältnis von 0:23 nicht zu erklären. Hätten sich nicht die Wanderers am zweiten ZAT erbarmt und den Punkt zugelassen, wären die Leoparden abgeschlagen am Tabellenende.
Am letzten Spieltag wieder das gleiche Bild. Ein desaströses 0:5 beim Indeni FC in Ndola, danach ein simples 1:0 vor
eigenem Publikum gegen die Rangers. Danach folgt ohne Pause die Partie bei Yazids unaussprechlichem Grinaker Lubengele. Abschluss der Frühjahrsmeisterschaft ist dann das Heimspiel gegen die Minenpolizei von Konkola.
Patrasz gab sich der Pressekonferenz heute beim Frühstück eher wortkarg: "Naja, es werden irgendwas zwischen 0 und 9 Punkten werden. Ich kann es nicht sagen, ich traue meiner Mannschaft momentan alles und nichts zu. In wenigen Stunden kann ich euch mehr dazu erzählen." Sprachs und mampfte seine Zimtschnecke unbeirrt weiter.
"Lässt der Choma-Typ Dixie doch tatsächlich als erster in dieser Saison die Hosen runter und zieht die 6 - und das daheim. Und ausgerechnet gegen uns. Gut, dass ich ihn schon lange durchschaut habe und darauf mit der A0 sparsam reagiert habe. Da hab ich die Waffenmänner schon deutlich lieber mit der A0 gegen meine H3."
Patrasz ist einigermaßen schockiert über das
Setzverhalten seines Gegners aus dem Tabellenkeller. Aber wie erwähnt, ist es ihm dann auch wieder egal. Hauptsache er hat seinen Heimsieg gegen die Riflemen in der Tasche und bleibt den Abstiegsplätzen fern.
Wir dürfen aber weiterhin gespannt bleiben, was sich Patrasz für die kommende Runde gegen Popis Indeni und Earls Rangers einfallen lässt. Bis dato war sein Setzverhalten ja nicht sehr kreativ.
Ja, Poatrasz hat wohl wieder mal etwas zu tief ins Glas geschaut oder in die Snus-Dose gelangt. Zumindest war er nach dem Auswärtsspiel bei den Arrows zufrieden und gut drauf.
Zuvor ging das Heimspiel gegen ZESCO kräftig in die Hose, das hat Patrasz aber wahrscheinlich schon versoffen.
Weiter gehts bald gegen die Wanderer und die Adler, mal sehen was sich Massai Uno und der Herbstar gegen Patrasz überlegt haben. Und ob Patrasz bis dahin wieder nüchtern ist
Für Jaromir Patrasz ist die Reise an der Elfenbeinküste zu Ende gegangen. Nach der korruptionsbedingten Auslösung der MTN Ligue ging es für ihn ein paar Flugmeilen südostwärts.
Er heuerte in der sambischen Premier League bei den Nakambala Leopards. Das Team aus Mazabuka hat erst in der vergangenen Saison mit Rang 8 erstmals den Klassenerhalt in der Premier League geschafft.
Patrasz will mit seinem Team sofort voll durchstarten und zeigen, dass dieser 8. Platz keine Eintagsfliege war: "Das Team hat Potenzial, das hab ich schon bei den ersten Einheiten gesehen. Wir starten in eine neue Saison und haben genügend TK für einen Topplatz. Und die ausschlaggebenden Pünktchen holen wir hier in der Zeitung und mit dem Quiz.
Ab morgen ist es wieder so weit. Die alltbekannte Skichallenge startet in die neue Saison. Traditionell ist natürlich auch das Copa Racing Team wieder am Start.
Willst auch du Teil des renomierten Teams werden, melde dich einfach per IGM bei Patrasz/Hofa/Hickersberger/Patrasso oder auch im Forum bei Teamleiter Hofa.
Alle weiteren Infos zum CRT wie immer im Forum im entsprechenden Thread in der Plauderecke sowie auch im Copa-Wiki unter SC:15.
Los geht es übrigens am 05.12.2014 ab 09:00 Uhr mit dem Rennen auf der Birds of Prey in Beaver Creek.
Ich würde mich freuen, wenn es den einen oder anderen wieder zum Team verschlägt und wir um Weltcuppunkte kämpfen könnten.
Es geht dem Ende zu. Bei Copa ist wieder mal das Saisonende Nahe und wie immer werden alle nervös, ob sie nicht irgendwie ihre gesteckten Ziele doch erreichen.
Auch bei Jeunesse träumt man jetzt wieder davon, auch wenn es bei dem Restprogramm ken leichtes unterfangen wird. Zwei schmerzhafte Ausrutscher in dieser Saison haben die Träume jäh zerstört, in den letzten Wochen wurde sie aber wieder hergestellt. Schritt für Schritt hat man sich erfangen und nach oben gearbeitet, jetzt ist man knapp hinter einem angestrebten CL-Platz.
Aber noch sind 4 Spiele zu spielen, es kann noch viel passeren, auch wenn wir das nur im positiven Sinne hoffen.
Jeunesse Abidjan hat es trotz vieler Schwierigkeiten in dieser Saison wieder zurück in die gemäßigte Zone geschafft.
Vor allem der Auswärtssieg bei Sabé de Bouna hat die Mannen von Patrasz wieder zurück auf einen internationalen Platz geführt. Für die verbleibenden 6 Runden heißt es jetzt noch einmal alles geben, denn sowohl nach vorne aber noch einfacher nach hinten ist noch sehr viel möglich.
Die schwierigste Hürde kommt wohl gleich am heutigen Freitag, der Tabellenführer und zweifache Meister Stade heißt der Gegner vor heimischen Publikum. Gegen AS Indenié wäre ein Auswärtssieg schön, ist aber nicht unbedingt vonnöten, wichtiger ist das Spiel gegen Visca.