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COPA NEWS

Bittere Brise für Sir Bacalar
Die Reise von Ittihad Tanger durch Marokko bleibt eine Angelegenheit für starke Nerven. Zunächst durfte Sir Bacalar jubeln: Gegen Moghreb Athlétic de Tétouan setzte sich Tanger mit 1:0 durch und sammelte drei wichtige Punkte. Doch der nächste Ausflug an die Atlantikküste endete deutlich schmerzhafter.

Bei Olympic Safi musste Ittihad Tanger eine bittere 2:3-Niederlage hinnehmen. Besonders ärgerlich: Der Plan von Sir Bacalar wollte diesmal einfach nicht aufgehen. Zwei eigene Treffer reichten nicht,

um zumindest einen Punkt aus Safi mitzunehmen – am Ende blieb nur die Heimreise mit leeren Händen.

Solche Abende gehören allerdings zu einer Saison. In Tanger wird deshalb niemand den Kopf in den Sand stecken. Der Wind an der Straße von Gibraltar wechselt bekanntlich schnell seine Richtung. Nach dem kleinen Rückschlag gilt es nun, die Segel neu zu setzen und wieder Kurs aufzunehmen. Die Reise von Sir Bacalar hat gerade erst begonnen – und der Hafen von Tanger ist noch lange nicht am Ende seiner Geschichte.
31.08.2026 08:04 - Sir Bacalar - Ittihad Tanger (0.3 TK)
 
Derbyzeit - Des wird a Mordsgaudi!
Casablanca steht Kopf. Das Derby gegen Raja Casablanca steht an – und auf der gegnerischen Bank sitzt ausgerechnet Ronnie Lott. Ein Mann, der bekannt dafür ist, Wydad mit Argusaugen zu beobachten und angeblich sogar nachts im Schlaf noch WAC-Aufstellungen auf einen Notizzettel kritzelt. Das Casablanca-Derby zählt ohnehin zu den intensivsten Fußball-Duellen der Welt.
Issa Konaté kann die Aufregung dagegen überhaupt nicht verstehen.

“Ja mei, is doch bloß a Derby.”

Dieser Satz soll Ronnie Lott so aus der Fassung gebracht haben, dass er vorsichtshalber drei zusätzliche Videoanalysten engagierte. Das Problem: Keiner wusste, ob Issa damit Gelassenheit ausstrahlte oder bereits den psychologischen Teil des Spiels eröffnet hatte.

Im Wydad-Training herrscht derweil beste Stimmung. Issa läuft grinsend über den Platz und begrüßt jeden Mitspieler mit einem herzhaften:

“Servus, Burschen! Heit mach ma de Grünen narrisch!”

Selbst der Mannschaftsbusfahrer soll inzwischen anfangen, Bayrisch zu

lernen – einfach, um bei den Kabinenansprachen noch mitzukommen.

Ronnie Lott dagegen soll auf alles vorbereitet sein. Insider berichten, Raja habe Eckbälle, Freistöße, Konter und sogar den Münzwurf trainiert. Nur gegen Issas bayerische Kommentare fand man bislang keine passende Taktik.

Als Issa gefragt wurde, was er vom Derby erwartet, grinste er nur:

“Des wird koa Fußballspiel. Des wird a Familienfeier – bloß mit 90 Minuten Diskutieren.”

Und als ihn ein Reporter fragte, ob Ronnie Lott vielleicht einen besonderen Plan gegen ihn habe, zuckte Issa mit den Schultern.

“Mag sei. Aber wenn er mi auf Bayrisch versteht, dann wird’s richtig gefährlich.”

Ganz Casablanca freut sich auf das Duell. Ronnie Lott tüftelt, Raja plant, Wydad ist bereit.

Und Issa?

Der poliert schon einmal seine Fußballschuhe, summt fröhlich und sagt nur noch:

“Pack ma’s. A Derby gewinnt ma ned mit Angst – sondern mit Schmäh, Herz und an gscheidn linken Fuß.”
30.08.2026 16:05 - Issa Konate - Wydad de Casablanca (0.3 TK)
 
Vier Spiele, vier Niederlagen – und nicht einmal ein eigenes Zuhause
Der Saisonstart von KAC Kenitra entwickelt sich langsam zu einer ziemlich bitteren Angelegenheit. Vier Spiele, vier Niederlagen – darunter zwei sogenannte Heimniederlagen.

Wobei man bei KAC eigentlich nicht von Heimspielen sprechen kann.

Der Klub sucht inzwischen im Zwei-Wochen-Rhythmus ein neues Stadion, denn das Stade Municipal de Kenitra befindet sich seit 2013 im Umbau. Seit 2013! Das ist kein Stadionumbau mehr, das ist inzwischen fast schon ein archäologisches Projekt.

Besonders bitter wird es beim Blick Richtung Rabat. Dort wurden im Zuge von AFCON 2025 und der WM 2030 innerhalb kürzester Zeit gleich mehrere hochmoderne Stadien aus dem Boden gestampft.

Und KAC?

Der Vorstand bittet regelmäßig um die Freigabe eines dieser Stadien für die eigenen Heimspiele.

Die Antwort aus Rabat?

Keine Antwort.

Dabei waren die Rollen einst genau andersherum verteilt. Als die Stadien in Rabat noch Baustellen waren, mussten die dortigen Klubs ihre Heimspiele schließlich in

Kenitra austragen – selbst als dort gerade einmal zwei Tribünen fertiggestellt waren.

Heute scheint man sich in der Hauptstadt daran nicht mehr so genau erinnern zu wollen.

Eine ziemlich schräge Schieflage.

Doch Nqila will sich nicht länger damit aufhalten. Natürlich wäre ein echtes Heimstadion schön. Natürlich wäre es schön, wenn KAC endlich wieder vor der eigenen Haustür spielen könnte.

Aber wenn Rabat meint, Kenitra weiter auf Wanderschaft schicken zu müssen, dann gibt es eben nur eine Antwort:

Dann gewinnen wir eben auswärts.

Alle zwei Wochen ein neues Stadion? Gut.

Dann wird eben jedes Stadion zum KAC-Stadion.

Und was Rabat betrifft, hat Nqila eine ganz einfache Botschaft:

„Behaltet eure Stadien. Wir brauchen sie nicht. Wir gewinnen eben woanders.“

Vier Niederlagen sind genug.

Jetzt beginnt die Auswärts-Saison.

Rabat kann sich zum Teufel scheren – KAC hat Spiele zu gewinnen.
25.08.2026 23:52 - Nqila - KAC de Kénitra (0.3 TK)
 
Durchmarsch und Durchfall
Nachdem er in den Untiefen der Altstadt von Casablanca versunken war, ist Coach Carlos Finisterre am Wochenende dann doch auf der Trainerbank von Moghreb Athlétic de Tétouan aufgetaucht. Zwei Siege durfte der Übungsleiter von MAT feiern und zudem den Rest der Botola Pro als Tabellenführer grüßen. Während der mißmutige und überhebliche Mexikaner bereits vom Durchmarsch ausgeht, sieht der

Spielplaner am Freitag einen ziemlich kniffligen ZAT mit zwei schwer vorhersehbaren Auswärtsbegegnungen vor. Insofern erscheint es doch etwas voreilig, dass Finisterre bereits die Meistershirts in Auftrag gegeben hat und die Rechnung auf den Präsidenten von MAT ausgestellt hat. Vielleicht war das auch der Grund, weshalb der Coach am Sonntag ein persönliches Gespräch mit seiner obersten Führungskraft erhalten hatte.
25.08.2026 17:08 - Carlos Finisterre - Moghreb Athlétic de Tétouan (0.3 TK)
 
Mau, mauer, Safi!
Also olympisch ist das gerade nicht, was den Zuschauern bei den Spielen von Olympic Safi geboten wird. In vier Spielen sahen die Fans gerade mal zwei Tore von Safi, allerdings auch nur ein Gegentor.
Für Tor-Sten kein Problem: „die Abwehr gewinnt Meisterschaften!“. Und so findet sich die Mannschaft aktuell mit sieben Punkten auf einem ansprechenden vierten Tabellenplatz wieder. Wenn sie jetzt auch noch anfangen, Tore zu schiessen, dann könnte das tatsächlich eine sehr erfolgreiche Einstandssaison werden!
26.08.2026 10:28 - Tor-Sten - Olympic Safi (0.3 TK)
 
Herber Rückschlag
Das war ein Spieltag zum Vergessen für Raja de Casablanca. Wenn man aus zwei Heimspielen mit nur einem einzigen Punkt herauskommt, ist das mehr als nur ein Misserfolg. Im ersten Spiel gegen SC Chabab Mohammédia geriet man bereits in der zweiten Minute mit 0:1 in Rückstand. Lange lief man dem Rückstand hinterher und schaffte wenigstens noch den Ausgleich. Im nächsten Auch gegen Club Omnisport de Meknes verschlief man den Start in die Partie. Nach einer Viertelstunde lag man bereits mit 0:2 im Rückstand. Diesmal schaffte man nur noch den Anschlusstreffer. Was für eine Enttäuschung.
25.08.2026 08:08 - Ronnie Lott - Raja de Casablanca (0.3 TK)
 
Ein schwerer Sturm vor Casablanca
Der Wind an der Straße von Gibraltar kann rau sein – und diesmal erwischte er Ittihad Tanger mit voller Wucht. Ausgerechnet auswärts bei Wydad de Casablanca setzte es eine deutliche 0:4-Niederlage. Sir Bacalar und seine Mannschaft wurden dabei unsanft daran erinnert, dass in Marokko jeder Ausflug zur nächsten Prüfung werden kann.

Doch statt sich lange vom Gegenwind treiben zu lassen, folgte im heimischen Hafen die passende Antwort. Gegen SC Chabab Mohammédia blieb Ittihad Tanger beim 1:0 souverän und holte

drei wichtige Punkte. Kein Feuerwerk, kein Spektakel – dafür eine saubere Vorstellung und die Erkenntnis, dass man nach einem schweren Rückschlag schnell wieder Kurs aufnehmen kann.

So bleibt die Reise durch Marokko spannend. Zwischen Atlantik, Medina und der Straße von Gibraltar muss Sir Bacalar seine Mannschaft noch formen. Aber genau solche Rückschläge gehören zu einer Saison, aus der am Ende eine Geschichte entstehen kann. Der Hafen von Tanger bleibt geöffnet – und die nächste Reise wartet bereits.
24.08.2026 13:14 - Sir Bacalar - Ittihad Tanger (0.3 TK)
 
Gute Freunde kann niemand trennen!
Eigentlich wollte Issa Konate nach dem überzeugenden 4:0 gegen Ittihad Tanger nur drei Punkte mitnehmen. Doch Marokko hat ihm noch etwas anderes geschenkt: einen neuen Freund.

Denn seit Nqila in seinem Artikel über die „Masern“ von KAC Kénitra Trainer Kanote augenzwinkernd als neuen Freund bezeichnete und versprach, sich beim nächsten Wiedersehen besonders um ihn zu kümmern, ist in der Botola Pro D1 plötzlich Harmonie eingekehrt.

Issa nahm das natürlich sportlich. Statt sich Sorgen zu machen, summte er nach dem Schlusspfiff nur noch einen alten Klassiker von Franz Beckenbauer:

„Gute Freunde kann niemand trennen…“

Die Journalisten blickten irritiert, die Mannschaft stimmte den Refrain mit ein, und irgendwo in Marokko fragte sich Nqila vermutlich, ob das wirklich die Reaktion gewesen war, die er erwartet hatte.

Sportlich läuft es für Wydad ohnehin

ordentlich. Der deutliche Sieg gegen Ittihad Tanger brachte Selbstvertrauen, ehe es am letzten Spieltag gegen Spitzenreiter Moghreb Athlétic de Tétouan zwar eine knappe 0:1-Niederlage setzte. Kein Grund zur Panik – gegen den Tabellenführer darf man verlieren. Mit sechs Punkten aus vier Spielen bleibt Wydad in Schlagdistanz zur Spitzengruppe und die Saison ist noch jung.

Issa sieht das ohnehin gelassen. Freundschaften seien schließlich wichtiger als Tabellenstände – zumindest bis zum Anpfiff. Danach dürfe jeder versuchen, dem anderen drei Punkte abzunehmen.

Und falls Nqila tatsächlich wieder vorbeischaut, hat Issa bereits angekündigt, ihn mit einem breiten Grinsen zu begrüßen. Vielleicht gibt es dann sogar ein gemeinsames Duett:

„Gute Freunde kann niemand trennen…“

Nur auf dem Platz – da gilt diese Regel für 90 Minuten ausnahmsweise nicht.
23.08.2026 08:47 - Issa Konate - Wydad de Casablanca (0.3 TK)
 
Weltmeisterland?
Und das ist jetzt also der Start in die Weltmeisterliga. Tabellenführer ist nach 2 Spieltagen Chabab Mohammedia, ohne Trainer, dafür mit zwei Patenheimsiegen. Olympic Safi erwischte einen ausgeglichenen Start und wird nun versuchen, am Freitag nachzulegen. So richtig viel lässt sich allerdings noch nicht herauslesen aus den Ergebnissen und der aktuellen Tabelle. Für das Land des amtierenden Weltmeisters scheint das doch noch ein bisschen zu wenig zu sein, fussballerische Qualität sieht definitiv anders aus!
19.08.2026 20:55 - Tor-Sten - Olympic Safi (0.3 TK)
 
Wofür einen Trainer?
In Marokkos Botola Pr D1 zeigt sich nach dem ersten Spieltag ein beachtliches Bild. An der Tabellenspitze liegt nämlich SC Chabab Mohammédia, und das obwohl die Mannschaft keinen Trainer hat. Die Spieler zeigten in den beiden Partien jeweils eine blitzsaubere Leistung und entzauberten ihre Gegner jeweils souverän mit einem 3:0 Sieg.
Für die Mannschaft von Ronnie Lott lief es auch ziemlich erfreulich. Mit einem Sieg und einem Unentschieden liegt Raja de Casablanca momentan als erster Verfolger auf dem zweiten Platz.
17.08.2026 12:08 - Ronnie Lott - Raja de Casablanca (0.3 TK)
 
Zwischen Atlantikwind und neuer Hoffnung
In Tanger weht seit Saisonbeginn ein neuer Wind – und nach den ersten beiden Kapiteln nimmt dieser bereits spürbar an Fahrt auf. Der Auftakt bei Hassania d’Agadir verlief zwar ernüchternd: Mit 0:1 musste sich Ittihad Tanger geschlagen geben. Doch wer Sir Bacalar kennt, weiß, dass eine solche Niederlage in Tanger nicht lange nachhallt.

Denn nur wenige Tage später verwandelte sich die Enttäuschung in Aufbruchsstimmung. Vor heimischer Kulisse fertigte Ittihad Tanger KAC de

Kenitra souverän mit 3:0 ab. Drei Tore, eine weiße Weste und vor allem die richtige Antwort auf den missglückten Auftakt.

Noch ist nicht abzusehen, wohin die Reise führt. Doch in einer Stadt, in der Atlantik und Mittelmeer aufeinandertreffen und der Blick über die Straße von Gibraltar bis nach Europa reicht, darf man durchaus groß träumen. Sir Bacalar hat das erste Signal gesetzt: Tanger ist gekommen, um Geschichten zu schreiben – und diese Reise hat gerade erst begonnen.
16.08.2026 07:01 - Sir Bacalar - Ittihad Tanger (0.3 TK)
 
KAC bekommt die Masern
Der Saisonauftakt von KAC Kenitra gegen Wydad Casablanca – in Marokko kurz und liebevoll „Bouhamroun“, oder auf Deutsch „die Masern“ genannt – verlief… sagen wir: ziemlich ansteckend.

3:5 hieß es am Ende. Ob KAC dabei versagt hat? Keineswegs. Die Masern waren einfach ausgesprochen aggressiv unterwegs und haben ihre roten Flecken gleich fünfmal im KAC-Strafraum verteilt.

Trainer Kanote dürfte zufrieden gewesen sein. Ein 5:3 zum Auftakt – da kann man schon einmal den bayrischen Dialekt auspacken und sich über die Wiesn freuen.

Nqila hingegen hat sich den Namen des Kollegen sehr genau gemerkt. „Wir werden noch dicke Freunde“, soll er nach dem Spiel gemurmelt

haben.

Nun, Freundschaften brauchen bekanntlich Pflege. Und bei Masern empfiehlt sich ohnehin eine gewisse Vorsicht. Denn eines ist sicher: KAC Kenitra möchte diese Krankheit nicht dauerhaft behalten.

Die gute Nachricht: Masern gehen vorbei. Die schlechte Nachricht für WAC: Die Saison ist noch lang.

Und Nqila hat bereits angekündigt, sich nicht nur beim nächsten Wiedersehen ganz besonders um seinen neuen Freund Kanote zu kümmern.

Ob es dann wieder eine Klatsche gibt?

Nqila lächelt nur:

„Wir werden sehen. Gegen Bouhamroun gibt es schließlich eine bewährte Behandlung: Man muss die Masern nur zum richtigen Zeitpunkt an die Konkurrenz von WAC weiterimpfen.“
15.08.2026 11:03 - Nqila - KAC de Kénitra (0.3 TK)
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Issa Konate und der „Konate‑Knoten“ in Casablanca
Als Issa Konate das Traineramt bei Wydad Casablanca übernahm, erwarteten viele eine lange Eingewöhnung. Stattdessen bekam die Liga innerhalb weniger Wochen ein kleines Vorgeschmack serviert – inklusive einem bayrischen Sprachwirrwarr, das selbst Dolmetscher ins Schwitzen brachte.

Erstes Spiel: 5:3‑Auswärtssieg.
Zweites Spiel: 0:3‑Niederlage.

Die Fans nannten das Ganze schnell den „Konate‑Knoten“: einmal spektakulär aufgedröselt, einmal komplett verknotet.

Nach dem Auftaktsieg soll Issa zufrieden gegrinst haben und gesagt haben:
„Des is ja fast wie a Wiesn-Spiel: viel Tore, viel Gaudi, und am End weiß keiner mehr genau, wia’s passiert is.“

Doch nach der Niederlage wurde es kurz still im Stadion. Die Medien sprachen von einem „Realitätscheck“, die Experten von „Strukturproblemen“, und ein besonders nervöser Kommentator von „Taktik im Nebel“.

Issa Konate reagierte wie

gewohnt gelassen:
„Leit, i bin halt koa Konate ohne Knoten – aber den kriagn ma scho wieder auf!“

Die Presse brauchte einen Moment. Dann lachte jemand. Dann alle.

Ein Journalist schrieb später: „Er ist der einzige Trainer, der aus einer Niederlage ein Wortspiel macht, das gleichzeitig nach Philosophie und Weißwurst klingt.“

Im Training am nächsten Tag soll Issa seine Mannschaft ohne große Taktiktafel, aber mit viel Humor versammelt haben:

„So Buam, jetzt wird ned lang gredt. Mir lösen den Konate‑Knoten – und zwar so sauber, dass sogar Bayern neidisch wird und uns a Brezn spendiert.“

Die Spieler sollen sich angeschaut, kurz geschmunzelt und dann intensiver trainiert haben als je zuvor.

Und so bleibt in Casablanca vor allem eine Erkenntnis hängen:
Mit Issa Konate ist jedes Spiel ein bisschen Chaos, ein bisschen Comedy – und immer ein neuer Versuch, den „Konate‑Knoten“ wieder zu entwirren.
15.08.2026 09:12 - Issa Konate - Wydad de Casablanca (0.3 TK)
 
Warum nicht Marokko?
Als Ronnie Lott erfuhr, dass der Wettbewerb Copa Mundial wieder zum Leben erweckt werden sollte, freute er sich ungemein darüber. Doch zuerst gab es eine Enttäuschung. Seine bisherigen Trainerstationen fanden (vorerst) keine Berücksichtigung. Sowohl Madagaskar als auch der Senegal werden momentan nicht geführt. So überlegte Ronnie Lott lange, ob er noch einmal einen Trainerposten übernehmen möchte. So schaute er sich in den Ligen etwas um und dachte, dass Marokko keine so schlechte Wahl sein würde, da ja dort schliesslich die nächste WM stattfinden wird.
13.08.2026 15:20 - Ronnie Lott - Raja de Casablanca (0.3 TK)
 
Alles neu
Neuer Verein, neue Liga, neues Land. Es scheint, als suche Tor-Sten maximale Veränderung, einen radikalen Neuanfang. Dafür spricht auch, daß er sich dafür einen Verein ausgewählt hat, der noch keinerlei Historie hat. Praktisch ein blütenreines weisses Blatt Papier, das es nun zu beschreiben gilt. In einer Liga, die absolut unvorhersehbar ist. In einem Land, das die Nähe zu Europa sucht und als aktueller Weltmeister auch schon eine gewisse Fussballgeschichte hat. Aber warum dieser komplette Neuanfang?
"Die Träume wurden einfach zu viel!" war alles, was Tor-Sten recht kryptisch dazu zu sagen hatte,
12.08.2026 11:41 - Tor-Sten - Olympic Safi (0.3 TK)
 
Vorwärts in die Vergangenheit
Es war letztlich keine große Überraschung, dass Mexikos WM-Coach Carlos Finisterre nach Marokko wechseln würde. Denn schließlich war er bereits während des Turniers in der Altstadt von Casablanca verschollen und für seinen Ex-Arbeitgeber in Tunesien nicht zu erreichen. Bei seiner Rückkehr zu Stade Tunisien musste er dann feststellen, dass die Mannschaft ohne sein Zutun die Meisterschaft eingefahren hatte. Insofern galt es für den Misanthropen aus

Monterrey, zügig die entsprechende Prämie zu kassieren und zu verschwinden, bevor der Bluff aufgedeckt werden würde. Nun zieht es Finisterre also zurück zu Maghreb Athlétic de Tétouan, wo er bereits in der Vergangenheit einige Jahre verbracht hatte. Ein seltsamer Club, bei dem der Coach gar nicht so wirklich sagen kann, wie er wirklich heißt. Immerhin wird er in vereinseigenen Kanälen der Supporter meistens als Atlético tituliert. Komische Sachen gibt es.
07.08.2026 10:39 - Carlos Finisterre - Moghreb Athlétic de Tétouan (0.3 TK)
 


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