Casablanca war ruhige Abende gewohnt. Dann kam Usbekistan und riss alle Fenster auf.
6:4 im Hinspiel, 5:6 im Rückspiel. Elf Tore für Marokko, zehn für Usbekistan. Wer beide Spiele sah, zählt noch immer seinen Puls. Die rote Wand hatte plötzlich Türen und Fenster. Zum Glück brannte vorne noch Licht.
Nach dem Schlusspfiff stand Nouri vor der Taktiktafel. Pfeile liefen in jede Richtung. Nqila trat neben ihn. „Welche davon war geplant?“
„Die letzte.“ „Und die zehn Gegentore?“
„Zu viele.“
Mehr musste nicht gesagt werden.
Nun wartet Uruguay. 3:0 und 4:0 gegen die Elfenbeinküste. Sieben Tore, kein Gegentor. Uruguay klopfte nicht an die Tür des Viertelfinales. Uruguay wechselte das Schloss.
Marokko bleibt stehen, selbst wenn ein Spiel den Verstand verliert. Gegen Uruguay braucht es nicht elf Tore, sondern die richtigen. Und hinten wieder eine Tür, die nicht bei jedem Klopfen aufgeht.
Das Ziel? Bescheiden wie immer: erst das Halbfinale, dann der Titel.
Mexiko ist eine Runde weiter, der nächste Gegner ist Tunesien. Die Afrikaner sind nicht zu unterschätzen. Die Fußball-Nationalmannschaft unter dem Trainerduo Carlos Finisterre und Christian J. Schmidt geht zwar als Favorit in diese beiden Partien, aber das soll nichts heißen. Man darf gespannt sein, mit welcher Einstellung die tunesische Fußball-Nationalmannschaft in die Begegnungen gehen wird. Keiner will ausscheiden, weder in der aktuellen Runde, noch un der nächsten. Aber mit welcher Strategie man agiert und wie die Tagesform der Spieler sind, wird letztendlich darüber entscheiden, wer weiter kommt. Bisher sind Mexikos Nationaltrainer zufrieden mit dem Abschneiden der eigenen Mannschaft. Man kann voller Stolz zurück nach Hause fliegen, sollte man ausscheiden, aber auch die Spieler hoffen selbstverständlich auf ein Weiterkommen.
Während Don Hernàn vor allem mit Kauderwelsch und modischen Extravaganzen auffällt, brilliert Moreno Deus, der eloquente und stilbewusste Teil des infernalen Duo Double D, mit seiner Abwesenheit. Ob er auf dem Wasser seine Bizeps trainiert, sich kubanischen Genusswaren hingibt oder sich fussballtatktisch weiterbildet, spielt eigentlich keine Rolle: Nötig hat er alles davon und Tunesien performt sowieso weit über den Erwartungen, welche die zwei - obwohl grossmäulig - kaum geweckt haben.
Das nächste Duell könnte brisanter aber kaum sein: Carlos Finisterre, Misanthrop und Schlagersänger, arbeitet in Tunesien und fungiert als Nationaltrainer Mexikos. Welche Taktik wählen die Beteiligten? Einschüchterung durch Singen? Ablenkung durch Doppel Ds? Bestechung mit Rum und Zigarren? Hemdentausch vor dem Spiel?
Der Rasen brennt, die Weltmeisterschaft bebt,weil Finnlands Mannschaft nach dem Siege strebt.Südkoreas Laufstärke wird jämmerlich zerschellen,wenn Jukkas Jungs das Flanken-Gejoddel bestellen.
Die Taktik steht, das Spiel beginnt,die Beton-Mauer steht starr im Wind.Ein gegnerischer Stürmer rennt wild nach vorn,doch Finnlands Abwehr kontert voller Zorn.Ein Schrei ertönt, das Stadion brüllt im Chor:„Schienbein-Knacker!“ direkt vor dem Tor.
Die Koreaner erstarren vor akustischem Grauen,während die Finnen blind nach vorne hauen.Ein absurder Eier-Schuss fliegt hoch und weit,ein Kuller-Ball nutzt die Gunst der Zeit.Durch ein feines Gurken-Tor rutscht das Ding hinein,der Schiedsrichter pfeift, so muss es sein!
Südkorea versinkt weinend im Tränen-Meer tief,weil ihre Taktik völlig schiefgelaufen lief.Finnland feiert den Sieg mit lautem Getöse,sonst gäbe es ein fieses Sauna-Verbot, das Böse!
Co-Trainer? I think my pig whistles. In feinstem Aussie Outback English donnerte Tailor auf der Bundespressekonferenz los. Der Auslöser war der, für einen Bundestrainer typischen, Bericht von Trainerlegehenne Dr. Nichts und Niemand. Wie immer wenig selbstkritisch und von sich überzeugt. Aber Moment. Genau das brauchen wir ja, um nicht den Hauch von gar keiner Chance gegen die andere Mannschaft zu haben. Das Duell gegen die Kiwis war, wo befürchtet, sehr kraftraubend. Und nur dank einer Gesetzeslücke konnten Tailor und No noch die Omas und Opas des Seniorenstift "zur wedelenden Palme" nachnominieren.
Wird ein heißer Tanz auf der Palme oder wie das heißt.
Trainer crow und lordhelmi haben Spanien perfekt eingestellt und sind somit eine runde weiter und jetzt wartet Australien was mann jetzt sagen kann das Spanien Auf jedenfall noch eine runde weiter kommen und müssen wir warten oder auch hoffen dass es noch eine runde weiter geht aber das liegt noch in der zukunft jetzt heißt es erstmal daumen drücken
Als wäre das Gebolze und Getrete der Mannschaft von Uruguay nicht schon schlimm genug, so ereigneten sich in der vergangenen Woche Szenen, mit denen man im besten Willen nicht hatte rechnen können: Cesar Luis Menotti trat aus nicht bekannten Gründen zurück und wurde durch derwahreroi ersetzt, der noch in der Gruppenphase Gegner der Urus als Trainer der Auswahl Österreichs war! Alles andere als eine gute Vorbereitung für das Viertelfinale gegen Marokko, eine weitere afrikanische Mannschaft nach den Begegnungen mit Tunesien und der Elfenbeinküste. Sind aller guten Dinge drei oder endet die Reise der blau-weißen nach diesen hektischen Tagen im Camp?
Spanien steht nach einem furiosem Achtelfinalspiel gegen Deutschland im Viertelfinale der 8. Copa Weltmeisterschaft.
In Deutschland unterlag man noch mit 6:3, konnte dies aber im Rückspiel legalisieren.
In der anschließenden Verlängerung konnte sich Spanien schließlich mit 3:1 durchsetzen.
Nun geht es gegen Australien, welche sich im kräftezerrenden Achtelfinale gegen Neuseeland durchgesetzt haben.
Das starke finnische Team hat den Einzug ins Viertelinale geschafft. Ohne auch nur einen Gedanken an irgendwelche Zockereien zu verschwenden hat das Team aus dem hohen Norden alles getan, um nicht auszuscheiden. Nur so kann man das spielen.
Mit einem 6:6 im Hinspiel und einem 6:3 im Rückspiel konnte damit Italien besiegt werden. Während es nun gegen Südkorea geht, sieht die Ausgangslage allerdings nicht so rosig aus. Möglicherweise ist hier schon Endstation. Aber was heißt hier schon?
Immerhin ist man unter den besten 8 Mannschaften bei der WM. Das ist ein Erfolg, auch wenn Andi von Hideta damit seinen Titel als amtierender Weltmeister wohl nicht mehr führen darf.
Immerhin ist man neben Spanien auch das einzige Team aus Europa, dass die Runde der letzten 8 erreicht hat.
Als Herbie mich fragte, ob ich ein paar Zeilen über Südkorea schreiben würde, musste ich nicht lange überlegen. Auch wenn meine Reise mit den USA bereits beendet ist, verfolge ich das Turnier natürlich aufmerksam. Und was Herbie gemeinsam mit San Bango bislang auf die Beine gestellt hat, verdient großen Respekt.
Südkorea hat sich völlig verdient für das Viertelfinale qualifiziert und dabei bewiesen, dass man mit Zusammenhalt, Leidenschaft und einem klaren Plan auch gegen starke Gegner bestehen kann. Von außen hatte man das Trainerduo vielleicht nicht unbedingt auf der Rechnung, doch genau das macht den bisherigen Turnierverlauf umso beeindruckender.
Herbie ist dabei genau so, wie ich ihn kennengelernt habe: ehrgeizig, humorvoll und immer für einen lockeren Spruch zu haben. Gleichzeitig versteht er es aber, seine Mannschaft optimal einzustellen und auch in schwierigen Momenten die Ruhe zu bewahren. Zusammen mit San Bango bildet er ein Trainergespann, das sich hervorragend ergänzt.
Ich wünsche den beiden für das Viertelfinale alles Gute. Die Chance, Geschichte zu schreiben, ist da – jetzt gilt es, sie zu nutzen. Die USA werden diesmal zwar nur als Zuschauer mitfiebern, aber ich drücke Herbie und Südkorea die Daumen. Vielleicht führt ihr Weg ja noch ein ganzes Stück weiter.
Spanien steht nach einem umkämpften Achtelfinale gegen Deutschland, das man erst in der Verlängerung gewinnen konnte, verdient im Viertelfinale. Die furia roja steht nun erschöpft aber voller Hoffnung vor dem Duell gegen Australien, das im Nachbarschaftsduell gegen Neuseeland ebenfalls in die Verlängerung musste. "Der Norden Spaniens steht hinter Crow und Lordhelmi - wir schicken ihnen ein paar Flaschen sidra ins Camp, das wird die Jungs nochmal extra pushen!" versprach ein zufriedener Guatemalaria, der zumindest kurz die asturische Flagge um die spanische Flagge erweiterte.
Das dynamische Duo steht im Viertelfinale. Wer hätte das gedacht? Nachdem es zunächst ordentlich gekracht hatte zwischen dem in Australien geborenen Halb-Finnen San Bango und dem Schweizer Südkoreaner Herbie. Es war wie ein reinigendes Gewitter, das sich seinen Weg gebahnt hatte, um die Wogen zu glätten.
Seitdem die Verhältnisse zwischen den beiden bunten Vögeln geklärt sind, läuft plötzlich alles wie geschmiert. Insidern zufolge sollen sich die Nationaltrainer bereits von Tag 1 an so gut verstehen, dass der Erfolg kein Zufall ist, was all den Berichten über Differenzen den Nährboden entziehen würde. Jetzt bezog Herbie erstmals offiziell vor den Mikrofonen Stellung:
"Ich weiß nicht, wo diese Gerüchte herkamen. Vermutlich wollte man unsere Harmonie stören. Wir arbeiten bereits seit Beginn an hervorragend zusammen. Ich hätte mir keinen besseren Partner vorstellen können. Wir sprechen die gleiche Sprache und ergänzen uns perfekt. San Bango hat zwar gesagt, dass er einen Schwippschwager in Finnland hat, aber den DNA Test würde ich gerne mal sehen. Ich denke eher, dass wir beide Brüder sein könnten. Von daher fordere ich hiermit offiziell einen Brüderschaftstest vom Verband!
Was den weiteren Turnierverlauf betrifft? Ich schaue immer auf das nächste Spiel und ich kann Ihnen versichern, dass San Bango unbedingt das Land seines Schwippschwagers besiegen und ins Halbfinale einziehen will. Er ist zweifelsfrei bis in die Haarspitzen motiviert. Das muss er auch sein, denn unser Gegner wird uns alles abverlangen. Schließlich coacht dort ein gewisser Andi von Harakiri, der auch Verbindungen in die südkoreanische Dynastie hat aufgrund seiner Verwandtschaft mit seinem genetisch identischen Klon. Der Typ ist unberechenbar!"
Weiter geht’s! Wer hätte gedacht, dass die Chaostruppe um San Bango und Herbie53 doch tatsächlich gegen England besteht und ins Viertelfinale einzieht?
Nun geht es zumindest für San Bango in ein interessantes Duell mit seinem Lieblingsland Finnland im europäischen Teil des Copaversums. Nachdem sich die Finnen um den noch amtierenden Weltmeistertrainer Andi von Hideta ins Viertelfinale geballert haben, wird es nun sehr schwierig gegen die K-Pop Superstars San Bango und Herbie53. Aber wenn wir uns die gesamte Turnierlandschaft anschauen, ist diese Partie eh irrelevant, da der Weltmeister laut Medienecho entweder aus Uruguay oder aus Tunesien kommt. Aber selbige Pressestimmen haben Südafrika auch als Achtelfinalist gesehen. Also warten wir mal ab, was wirklich kommt...
Marokko steht im Viertelfinale der WM und trifft dort auf Uruguay. Doch dieses Duell fühlt sich für Nqila und Nour inzwischen weniger wie ein normales K.-o.-Spiel an, sondern eher wie eine ganze Copa-Weltmeisterschaft in einem einzigen Topf.
Uruguay kommt mit mächtigen Kraftreserven aus dem Achtelfinale, nachdem der Gegner dort nicht angetreten ist. Als wäre das nicht schon genug Vorteil, bekommt die Celeste nun auch noch Unterstützung aus der gesamten Copa-Gemeinschaft: Zahlreiche Trainerkollegen schreiben motivierende Artikel – und jeder einzelne bringt zusätzliche Energie in den uruguayischen Vorratsschrank.
Bei Marokko macht sich deshalb ein Gefühl breit: Man spielt nicht nur gegen Uruguay, sondern gegen einen Gegner mit gefüllter Speisekammer und vielen Helfern am Herd.
Doch genau jetzt kommt der Stolz der Marokkaner zum Vorschein.
Nqila und Nour haben beschlossen: Wenn schon die ganze Copa-Welt zuschaut, dann wird nicht gekleckert. Man will Uruguay alles abverlangen und dafür sorgen, dass der große Favorit nicht gemütlich ins Halbfinale spaziert.
Denn ein Weiterkommen ohne großen Widerstand würde die Balance des Turniers gefährden. Wenn Uruguay jetzt viel investieren muss, profitieren am Ende auch die kommenden Gegner.
Marokko wird also die letzte Tajine dieser WM mit maximaler Hitze zubereiten.
Danach könnte die Küche tatsächlich kalt bleiben.
Aber vorher soll Uruguay noch ordentlich ins Schwitzen kommen.
Das infernale Duo Double D stellt alles bisherige in den Schatten. Während sich an der COPA-WM ausgeschiedene Trainerkollegen wieder ins Spiel mogeln und Verschwörungstheoretiker Hochkonjunktur haben, staut der Kenner über die unglaubliche Souplesse des kongenialen Trainerduos an der tunesischen Seitenlinie. Von Fussball keine Ahnung, aber trotzdem ganz vorne mit dabei.
"Bueno, vaya con Dios! La vida es juego. A gozar, habibi!", so ein sichtlich aufgewühlter Don Hernan, nachdem er in Shorts und einem fliederfarbenen Bermudahemd wieder auf dem Trainingsgelände Tunesiens gesichtet wurde. Kanute Deus wollte sich nicht vor laufender Kamera äussern, doch für Kenner des COPA-Universums ist sonnenklar, dass es sich bei der Top-Affiche Mexiko Tunesien um das vorgezogene Finale handelt .Mit Deus, Don Hernan, und Carlos Finisterre stehen sich drei absolute Granden gegenüber, so dass Trainer-novize Schmid wohl das berüchtigte 4. Rad am Wagen spielen könnte. Affaire à suivre...
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