Bei sportlichen Mißerfolgen sollte man sich auch mal mit Dingen abseits des Grundelixiers des Leben beschäftigen. Der Frühling zieht auf in Südamerika!
Sportlicher Mißerfolg, so wird der neutrale Betrachter bei kurzen Blick auf die Tabelle der Gruppe B in der Copa Americana fragen. Ja, Deportes Osorno ist mehr als unglücklich mit dem Verlauf der ersten Spiele. Der Dank dafür, dass man die Auswärtsattacken aus
Brasilien abgewehrt hat, ist ein Rückstand in der Tordifferenz und auch in den Kräftereserven. Nur der Vor-Vorjahres-Sieger aus Uruguay ist von den beiden verbliebenen Konkurrenten um das Weiterkommen schwächer aufgestellt. Die beiden Spielen gegen die Mannschaft von Scheich... haben daher einen vorentscheidenden Charakter. Danach kann sich einer am Frühling erfreuen und der andere weiter international abmühen. So sollte es man mal sehen.
Die ersten Spiele in der Gruppe D sind überstanden. Und immer noch liegt der CD Guadalajara an der Spitze dieser Gruppe. Der nächste Gegner, der nach Mexiko kommt, ist die Mannschaft aus Montreal. Deren Trainer glaubt, den mexikanischen Trainer zu kennen und seine Taktik durchschaut zu haben. Was am Ende rauskommt, wird man nach den Spielen sehen. Denn wie es die Auslosung so will, muss der CD Guadalajara als nächstes gleich nach Kanada. Um diesen Ausflug zu nutzen, wurde in Montreal gleich noch Karten für eine Eishockeyspiel besorgt. Das können die Kanadier wenigstens. Und am Rückweg schaut sich die Mannschaft noch die Niagara Fälle an.
Avellaneda - Die Chappi-Jungfrau ist gefallen (gleich dreimal), jetzt kommt ein schwereres Kaliber auf die Diablos Rojos zu: Ein dicker Baum aus USA, aus dem Land der in Südamerika so geliebten Gringos, muss als nächstes gefällt werden.
Wenn man so weitermacht wie im ersten Heimspiel, dürfte es nicht lange dauern, bis es im Estadio Libertadores de America "TIMBER" heißt, und die US-Guys am Boden liegen. Doch was ist mit dem Rückspiel? Droht hier Einsturzgefahr für CAI oder die Holztribüne des Stadions in Portland? Und gibts in Portland auch Portwein? Alles Fragen, die wohl erst nach dem USA-Trip beantwortet werden können.
San Salvador de Jujuy Den Auftritt in der Copa Americana hatten sich die Mannen von skua81b sicherlich anders vorgestellt. Gleich das erste Spiel ging zuhause mit 5:6 verloren. Da hilft wohl auch die beste Taktik nicht, wenn man so entfesselt aufspielende Gäste vor sich hat. Das Weiterkommen ist nun schon zu diesem Zeitpunkt so gut wie aussichtslos. Man möchte nun die Gruppenphase so anständig wie möglich zuende spielen und wenigstens ein paar Pünktchen für die 4-Jahres-Wertung zu holen. Am nächsten ZAT steht ein Doppelspiel gegen den US-amerikanischen Spitzenverein Seattle Sounders an. Dieser Verein ist übrigens wie der argentinische Verein momentaner Spitzenreiter seiner heimischen Liga.
Oh, da muss man aber jetzte Gas geben in den nächsten beiden Spielen, wennman die nächste Gruppenphase erreichen will. Da hat man bei Londrina eine ordentlcihe Klatsche gekriegt. Immerhin gelang gegen die Mexikaner von Atlas ein wichtiger Heimdreier. Nun spielt man zweimal gegen Universidad aus Chile, die in den ersten beiden Spielen beeindrucken konnten auch wenn für sie nur ein Dreier heraussprang. Die nächsten beiden Spiele entscheiden über die Zukunft von Central Espanol. Das Torverhältnis könnt auch das Zünglein an der Waage am Ende sein. Deshalb gilt es offensiv sein Heil zu suchen.
Die hübsche Losfee meinte es gut mit Lutschers hübschen Vascolesen…die beiden hübschen Tordifferenz-Desperaten (eigene Kreation) hat man entweder nur noch Auswärts auf dem Programm oder sind TK-technisch nicht genug begütert um eine hübsche Bedrohung darstellen zu können. Als hübsches Schmankerl darf man dann am letzten ZAT noch die jetzt schon hässlich pleitierten Chilenen empfangen um die Punkte einzusacken und den Schritt in die nächste Runde zu machen. Und die Konkurrenz kann rein gar nichts machen.
Popi gibt sich zufrieden mit dem ersten internationalen ZAT. " TK-mäßig siehts gut aus für uns! jetzt heisst es taktisch gut setzen und wir sind in der nächsten Runde! Das ist jetzt unser Ziel!"
Ob dies gelingt bleibt abzuwarten, denn grosse internationale Erfahrung kann Popi nicht aufbieten. Naja sind wir gespannt wie es ausgeht!
Hasta luego!
Total verzockt hat sich Trainer Don Hansen mit seinen Taktik in den beiden Gruppenspielen. Mit ernster Miene gab Don Hansen dieses zu und übernehm die volle Verantwortung. Den Aufenthalt in Osorno verlängerte der er für sein Team auf eigene Kosten. Spieler und Trainer entspannten sich in der schönen Stadt, die den knurrigen Trainer an seine Heimat erinnert. Der Ausflug in den Nationalpark Vicente
Pérez Rosales war für alle ein besonders erlebnis. Und im Anblick von Volcán Osorno wußten alle Berg wachsen doch in den Himmel. In der Kathedrale von Osorno stifteten Spieler wie Trainer, der kein gläubiger Mensch ist, Kerzen für eine Gutes Abschneiden in der Liga. Den Rest der Spiel kann die Mannschaft nun Locker angehen, aber auch nicht zu Locker um den Wettbewerb nicht zu verzehren.
Gern zückte Raez sein TK-Polster aus der Gesäßtasche, als er diesen Satz von der jungen Kassiererin an der Copa-Kasse hörte. Alles in allem ein gelungener Einkauf Zug.
Drei Punkte und noch immer 11,7 TK. Manch einer mag sich an seinem kolumbianischen Kopf kratzen und an seinen Grundschulrechenkünsten verzweifeln. Doch bevor jemand sich bei der Spielleitung beschwert, schafft Peru der Bildungslücke gern Abhilfe: 12,0 Start-TK abzüglich eines Heimtoren zuzüglich Rückvergütung für den Sieg und Zeitungsbonus macht:
tatsächlich 11,7. Man mag es kaum glauben.
Diese neu gewonnene Erkenntnis könnte dazu verleiten, die Überlegung anzustellen, sein TK gar zu mehren, also nach dem ZAT mehr als davor zu haben. Und ja, auch das ginge. Null Tore setzen und Zeitung schreiben. Doch bevor die Grundschulkolumbianer - einer davon ist Chapis nächster Gegner - nun über beide Backen strahlend TK anhäufen, sei der Fairness halber erwähnt, dass es letzten Endes eben um das Punkte- und weniger um das TK-Konto geht.
Hoffentlich ist dies auch Chapi bewusst. Schließlich ist man Letzter.
Schnell weg von hier. Argentinien ist nicht so toll wie alle meinen und nach dem Punkteklau kann ich mich hier sowieso nicht mehr blicken. Ich finde auf dem Rückweg das Taxi wieder, aus dem ich zuvor geflohen war, der Taxifahrer hatte anscheinend einen längeren Stuhlgang, der seines gleichen sucht, denn er stand noch an der selben Stelle. Oder es ist einfach sein Stammpinkelplatz. Egal, ich nehm das Taxi und fahre zu einem besonderen Ort, meine alte Heimat Kolumbien! Der rote Teppich, Fanfaren und Trompeten, was für ein Empfang!
Doch der bleibt aus, stattdessen werde ich von freundlichen vermumten Freiheitskämpfern empfangen, die mit Waffen und Transparenten a la "Bleib in Peru du Verräter!" oder "Kokain statt Butter!" aufwarten. Naja, immerhin Aufmerksamkeit - diese bezieht sich wohl auf meine Beschäftigung als Nationaltrainer bei Peru.
Ich besuche meine alten Mitarbeiter im El-Saque 1 Büro, mein guter alter Affe Benedetto
arbeitet immernoch an der Archivierung solch legänderer Ausgaben, wie der Rauswurfkampagne gegen Leviathan - an dieser Stelle - "Sorry nochmal! Aber. So ist das Leben!" Und ich habe es ja auch mit Zuhause 0 und Auswärts 6 von Jarosz zurückbekommen, aber alte Geschichten aus Kolumbien.
Man wundert sich hier, was auf dem Dauernichtaufsteiger geworden ist - ein regelmäßiger Teilnehmer internationaler Wettkämpfe.
Inzwischen muss ich laufen, ich laufe vor den zugegeben doch nicht so netten Herren mit den Waffen, die meinen es wohl ernst. Mein Taxi hab ich verloren, muss mir wohl aus der Tasche gefallen sein. Ja, ein Butters reist mit riesigen Taschen!
Eigentlich wollte ich noch zu alter Wirkungsstätte, aber bei Depor ist seit meinem Weggang nichts passiert und ich renne immernoch, also hat sich das erledigt.
Alles in allem also ein wirklich gelungener Besuch in meiner alten Heimat. Schön ist es zuhaus zu sein, sagt der Affe zum Bananenwein!
Nach der ersten Spielrunde in der Copa Americana ziert die Mannschaft von John Taylor das Tabellenender der Gruppe A. Das Heimspiel gegen die Kolumbusse konnte man mit Ach und Krach noch mit 1:0 gewinnen. Auswärts bei den Brasiliern setzte es eine 0:5 Klatsche.
Vermutlich haben einige Herren zu viel Zuckerrohrschnaps intus gehabt, denn anders ist dieser desolate Auftritt nicht zu erklären.
Noch ist allerdings nichts verloren, liegt man doch nur Null Punkte hinter dem Chilonischen Tabellenersten. Ausgerechnet gegen diesen nun vor Selbstvertrauen strotzenden spielt man die nächsten beiden Partien...
Die Athleten aus Uruguay treten heuer erstmals in der Copa Americana, in den vergangenen Jahren konnte man sich noch für die Copa Libertadores qualifizieren, an und treffen in ihrer Gruppe mit CD Guadalajara AC bzw dem CD Temuco auf alte Bekannte. Nicht dass diese Vereine von internationaler Bedeutung wären, aber Trainer qbat kennt über diverse Ecken die jeweilgen Trainer, von seiner Tätigkeit in Europa. Der dritte Teilnehmer allerdings ist mit L Impact de Montréal ein für Trainer qbat unbeschriebens Blatt. Wir werden sehen wie sich die Athleten in dieser nicht unspannenden Gruppe behaupten können.
Chillige Chilenen wagen sich mal wieder aufs internationale Parkett. So in etwa lauten heute die Schlagzeilen in der heimischen Presse. Gerne würden sich da auch die Kicker aus Osorno emotional anschließen, doch schlägt der Mißerfolg aus der Vorsaison dann doch noch etwas zu sehr aufs Gemüt. Das Ausscheiden in der ersten Gruppenphase nach einem Auswärtssieg am
ersten Spieltag ist noch nicht verarbeitet. So werden heute Abend nicht nur die Balljungen, sondern auch die Elf von Roquo mit bangen Blick den Platz betreten. Nur bei diesen wird das Gefühl auch über die neunzig Minuten hinweg anhalten. "Wie haben die anderen gespielt, war unser Auftreten zu euphorisch?", so werden die Fragen nach dem Abpfiiff lauten. Denn nach dem Spiel ist vor dem...
Sao Paulo Neue Saison, neue Gruppe, neuer Anlauf, neues Glück. Das vorzeitige, knappe Ausscheiden in der letzten CA-Saison ist vergessen; nun warten neue Gegner auf ein neues Corinthians; nun hat die Timao eine angenehme und attraktive Gruppe zugleich erwischt.
Angenehm deswegen, weil uns die langen, kräfteraubenden Auswärtsfahrten - wie letztes Mal nach Chicago - erspart bleiben. Kolumbien (Union Magdalena), Uruguay (Defensor Sporting) und Argentinien (Instituto de Córdoba) liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zu
Brasilien, die Spielstätten nur wenige Flugkilometer (Montevideo=1479 km | Magdalena=4967 km | Córdoba=1701 km) entfernt...
Als Erstes muss (oder besser: darf) die Timao ins Gaucholand. Ein brisantes Duell mit dem argentienischen TraumFreilos Instituto de Córdoba steht auf dem Programm. Hier liegt die Attraktivität in der Rivalität der beiden Nationen. Ein Sieg wäre grandios, eine Niederlage indes eine herbe Enttäuschung - Cordoba gilt als der vermeintlich einfachste Gegner in dieser 4er-Gruppe.
Nach der schrecklich netten Premierensaison des Reverends in Argentinien hat er es tatsächlich geschafft, sich, nach langer Zeit der Abwesenheit, ins internationale Geschäft zu schummeln! Wahnsinn, ein offizieller Vertreter Argentiniens auf internationaler Bühne! "Da hat man die Chance sich vom Laiendarsteller zum Superstar zu schiessen!" Man sieht schon den Filmtitel "Reverend-Eigenrauch-Superstar" über die Kinoleinwände flimmern! Zunächst aber muss die
Instituto de Cordoba erstmal die Gruppenphase Nr.1 überstehen. In Gruppe H stehen die Gegner Corinthians aus Brasilien, Union Magdalena aus Kolumbien und Defensor Sporting aus Uruguay bereit. Hier geht es nicht nur um schönen Fussball, sondern um viel Prestige, gerade gegen die Clubs aus Brasilien wollen argentinische Mannschaften immer glänzen. "Ich werde alles in die Waagschale legen um hier wichtige Punkte für unser Land zu sammeln!" erklärt der Reverend! Na dann los!
Aufgalopp für Londrina in der Copa Americana. Der bralilianische Vertreter erwartet im ersten Spiel Uruguays Central Espanol Futbol Club. Trainer Costa Ricanabis:"Ich habe den Gegner einige Male betrachtet, spielstark, körperlich robust, aber in der Hintermannschaft doch verwundbar. Wir werden alles daran setzen, die ersten Punkte einzufahren. Sehr schwer wird es beim Chilenischen CD Universidad Católica. Das Team ist eingespielt, der Trainer sehr erfahren, da müssen wir uns schon auf ein hartes Spiel einstellen. Aber wir wollen Brasilien gut vertreten."