Avellaneda - Mit "Megaspannung in der Todesgruppe" könnte der letzte, anstehende überschrieben werden - in irgeneiner anderen Gruppe zumindest vielleicht. In der Copa Americana- Gruppe G hingegen regiert unangefochten der Heimsieg und das Gekeile ums Torverhältnis.
Und es spricht nicht sonderlich viel dafür, dass sich da am letzten ZAT noch etwas ändert. Keiner aus der Gruppe scheint Interesse daran zu
haben, TK mit in die nächste Runde zu nehmen, keiner lässt sich auf taktische Varianten und Feinheiten ein. Keiner? Ein kleines Dorf bei Buenos Aires namens Avellaneda... na, mal sehen...
PS Selbstverständlich bestätige ich hiermit auch, dass denga in der Gruppe G die dicksten Eier hat. Aber da wir hier nunmal bei Copamundial und nicht bei Rawtube sind, kann man daraus leider keinen Vorteil fürs (Weiter-)kommen ableiten.
Ein interessante Woche auf dem internationalen Parkett liegt vor den Mannen von Roquo. Zunächst erwartet man die ewigen Drogendealer aus Mexiko und dann fliegt man zu den ewigen Abnehmer von sinnesberauschenden Mitteln aus Brasilien. Da könnte man sich ja gleich als Lieferant betätigen, würde der Sache zumindest die gewisse Spannung verleihen, wenn die sportliche Angelegenheit schon so
gut wie entschieden zu sein scheint. Hier hat Deportes Osorno wenig falsch gemacht, steht aber trotzdem wieder vor dem Ausscheiden. Oder war die Sache doch andersrum? Nein, nicht das mit der Spannung, sonder dass mit den Drogen. Dann wäre ja auch noch der Spielplan Schuld an der nicht aufkommend mögenden Vorfreude der chilenischen Truppe. Aber dass mag man jetzt doch nicht wirklich glauben, oder?
Die internationale Zeitung, das ungeliebte Stiefkind. Irgendwie will einem da nie was richtiges einfallen und man schreibt immer nur folgendes: Der letzte ZAT in der Gruppe D. Der CD Guadalajara steht derzeit noch auf einem Aufstiegsplatz und kann aus eigener Kraft den Aufstieg schaffen. Doch dazu muss ein klarer Heimsieg gegen den urugayanischen Klub von Zottelmonster Qbat her. Und auch auswärts sollte man aufs Tore Schießen nicht vergessen, da es am Ende sicher nur auf die Tordifferenz ankommen wird. Welcher andere Klub neben dem CD Guadalajara aufsteigen wird, weiß man nicht. So oder so ähnlich sehen die Zeitungsartikel aus. Man will ja aufs TK schließlich nicht verzichten.
In der Gruppe A ist bereits eine Voprentscheidung gefallen. Mit CD Colo-Colo hat der chilenische Vertreter keine Chance mehr auf ein Weiterkommen. Hauptverantwortlich dafür war CA Peñarol, welches beide Begegnungen für sich entschied und gleich die Tabellenführung in der Gruppe A übernehmen konnte. Am letzten Spieltag wird wohl CA Peñarol entscheiden, wer mit in die nächste Runde kommt, denn die beiden Kontrahenten spielen gegen CD Colo-Colo, welche sie sicher siegreich gestalten werden. Wer dann auswärts gegen John Taylors Mannschaft antreten muss, hat dann wohl die etwas schlechteren Karten.
Love, Peace and Harmony (oder zu deutsch: Friede, Freude, Eierkuchen) in der Gruppe G: Stillstand, nichts tut sich, Stagflation. Nicht ein Auswärtstor wurde bisweilen erzielt. Wer verdient es also, weiterzukommen?
Klar, Virgen de Chapi. Natürlich ist diese Meinung subjektiv und die Zeitungen der Kontrahenten werden entsprechend anders urteilen. Aber ganz nüchtern betrachtet, wäre es
tatsächlich Perus Vizemeister. Denn nur Virgen war mutig genug, etwas zu riskieren, als man 1:0 siegte. Der Rest ist Sicherheitsfussball.
Aber am Ende ziehen die in die nächste Runde ein, die die meisten Punkte (oder hier wohl: das beste Torverhältnis) und eben nicht die größten Eier haben (ich bitte diese Ausdrucksweise zu entschuldigen, aber diese Formulierung trifft es am besten).
Sao Paulo Der Trainer, die Abwehr, der Sturm - sie alle haben versagt. Auch beim zweiten CA-Anlauf in Folge war das kurzweilige Auftreten der Timao von einer Vielzahl individueller Fehler und kollektiver Formschwäche geprägt. Als brasilianischer Vizemeister ambitioniert gestartet, lodert nun nur noch ein kleines Flämmchen Hoffnung in der Corinthians-Seele.
Ganze 2 Tore brachte die Sturmreihe in bislang 4 Partien zustande,
stolze 12 Gegentore leistete sich dagegen die Abwehr.
Damit war das Sorgenkind der letzten CA-Saison, die instabile Abwehr, auch dieses Mal mit verantwortlich fürs vorzeitige Scheitern.
Hinzu kam ein taktischer Fauxpass von Trainer
Dugarry: Im Heimspiel gegen Union Magdalena ließ er nach dem frühen Führungstor von Corinthians schon zur Halbzeit die beiden Topscorer Bruno Cesar und Iarley auswechseln um sie für das Rückspiel in Kolumbien zu schonen. Diese Taktik ging gänzlich nach hinten los. Magdalena machte noch zwei Buden und drehte die Partie; das Rückspiel wurde mit 0:5 verloren.
Mit 2:12 Toren weist Corinthians das mit Abstand schlechteste Torverhältnis aller Copa Americana-Teilnehmer auf und liegt folgerichtig mit 3 Punkten auf dem letzten Platz in seiner Gruppe.
Nun heißt es wohl wieder: Vollste Konzentration auf die Liga und internationale rote Liste um einen Namen erweitern.
San Salvador de Jujuy Durch einen verdienten 2:0 Sieg zuhause und einem eher etwas schmeichelhaften 0:0 in Seattle wahrte CA Gimnasia y Esgrima de Jujuy die Chance auf ein Weiterkommen in der Copa Americana. Der nächste Gegner aus Peru dient nämlich nur noch als Kanonenfutter, da diese ihr Weiterkommen schon gesichtert haben, aber auch ihre komplette Kondition aufgebraucht haben. Also wird das Spiel gegen die Kolumbianer entscheidend werden, gegen die auch Seattle noch antritt. Es wird daher spannend, wer das Rennen um Platz 2 dann letztendlich für sich entscheidet.
Zwar stehen alle Teams punktgleich in der Gruppe C da, jedoch verfügt Central Espanol über das schlechteste Torverhältnis. Es wird damit sehr schwer die nächste Runde noch zu erreichen. Solte es nicht klappen, so will man sich wenigstens mit einem Heimsieg von den eigenen Fans verabschieden. Aber zum Glück ist im Fußball alles möglich und nicht selten gab es schon das ein oder andere Wunder. Mal sehen ob so ein Wunder auch das Team aus Montevideo trifft und man die minimale Chance auf die nächste Runde nutzen kann. Für die Fans heißt es auf jeden Fall Daumen drücken und durch.
Nun geht es also auf ins "Land der unbegrenzten Möglichkeiten"! Der Werbespruch der USA erinnert irgendwie an den ein japanischen Automarke. Doch dass man keineswegs unbegrenzte Möglichkeiten hat zeigt mir gleich der Beginn, denn mit dem eben erwähnten Automobil aus Fernost ist es mir nichteinmal möglich zu bremsen. Tolle Möglichkeiten. Glücklicherweise kennt jeder die amerikanischen Straßen, weit und ohne Kurven, so komme ich trotz fehlender Bremsen dann doch recht weit, was nichts daran ändert, dass meine Fahrt in der Wüste neben der Straße endet. Die erste Kurve war mein Ende.
Zu meiner Freude befindet sich im Umkreis von 10 Meilen nichts - kein Werkstatt, kein Motel, wie gesagt: nichts! Und warum freut mich das? - Das war Ironie du Vollidiot. Na gut, mit Ausnahme von dem Motel, denn wenn das genauso schlecht wie der gleichnamige Film ist, will ich gar nicht erst dort übernachten.
Nachdem sich auch das Taxi nicht wiederfindet, weder auf der Straße, noch in meiner Tasche muss ich zu Fuß weiter Richtung Seattle gehen. Immer Richtung Space Needle. Auf dem Weg kommt endlich ein "All You Can Eat" Restaurant. Hier sind sie also endlich, die
"Unbegrenzten Möglichkeiten"! Aber wie das immer so ist, habe ich da schon wieder etwas falsch verstanden, nämlich a la "You Can Eat All", dass aber bei Weitem nicht alles da drin gegessen werden kann merke ich spätestens, als ich an dem lecker aussehenden Mädchen neben mir knabbere. Es endet mit einem Rauswurf, naja, passt ja zu meinem Beruf, der endet auch öfter als andere mit einem Rauswurf.
Nun habe ich aber immernoch nicht gegessen. Aber was solls, ich kann die Emerald City schon sehen und im Stadion gibt es ganz bestimmt etwas zwischen die Zähne. Allerdings ist es bis zum Spiel auch noch eine Weile. Was solls, ich versuche einen Indianer mit Fotoapparat zu überreden, dass er mir einen Büffel erlegt, doch dieser schüttelt nur mit dem Kopf, die sind also auch nicht mehr dass was sie mal waren. Dabei kenne ich doch so viele Indianerfilme - "In Diana Jones" fällt mir da ein.
Ich laufe mal wieder, der Indiana hat sich doch dazu entschieden nicht so freundlich zu sein - wo ist der Geist von "Thanksgiving" hin? Na gut, ich wollte ja auch nur nehmen, aber den Büffel habe ich auch nicht bekommen. Im Rennen sehe ich das Stadion - schnell rein!
Außer schöne Reisen brachte dieser Auftritt des Figueirense keine weiteren Freunden in den Copa Americana. Doch zum Schluss will sich das Team von Don Hansen mit Anstand verabschieden und der Erkenntnis auch in anderen Ländern wird guter Fußball gespielt. Zum Beispiel Rampla Juniors FC aus Uruguay zeigten schon am den ersten beiden Spieltage wo sie hinwollen, nämlich in die nächste Runde. Der mexikanisch Vertreter Club América und das Team aus Chile Deportes Osorno zeigten sich sehr Heimstark, wobei Club América Tore mäßig die besten Aussichten haben. Hut ab vor den Leistungen dieser Teams. Vielleicht ist Don Hansen jetzt auf den Geschmack gekommen und erreicht unter seiner Führung die Internationalenränge.
Für die Athleten läuft es international derzeit noch nicht sonderlich überzeugend, dennoch ist der Blick nach vorne gerichtet und der letztwöchige Spieltag abgehakt. Da die Gruppe D der Copa Americana bislang dermaßen ausgeglichen ist und bereits der kleinste taktische Fehler einen womöglichen Aufstieg verhindern könnte, blickt Trainer qbat dem heutigen Duell mit dem chilenischen Vertreter CD Temuco gespannt entgegen, immerhin wird aller Voraussicht nach bereits entschieden ob die Weichen Richtung Aufstieg bzw. Heimfahrt gestellt werden.
Welch ein Auftakt für Londrina in der Copa Americana: Das Uruguayische Spitzenteam Central Espanol Futbol Club wurde sensationell mit 6:0 geschlagen. Wie ein Taifun wirbelten Londrinas junge Wilde die Abwehr ein ums andere Mal durcheinander. Die Urus waren froh, als das Spiel endlich zu Ende war. Leider war die chilenische kath. Universität eine Nummer zu groß für das unerfahrene Team. Nun geht es gegen Atlas de Guadalajara. In Mexico werden die Weichen gestellt, ob der Einzug in die nächste Runde gelingen kann. Trainer Costa Ricanabis ist sicher, dass Londrina auch nach diesem Spieltag noch oben stehen wird.
Vier Heimsiege gab es in den ersten vier Spielen der Copa Americana Gruppe D, aber wegen des schlechtesten Torverhältnis müssen die Kanadier mit dem letzten Tabellenplatz Vorlieb nehmen und angesichts der augenfälligen Auswärtsschwäche wird man wohl auch nach dem nächsten Spieltag auf demselben Platz stehen. In Mexiko bei CD Guadalajara kann Montreal nur als aussenseiter ins Spiel steigen, dafür will man den Zentralamerikanern aber zu in Montreal zeigen, dass es in der Stadt nicht nur die Canadiens gibt, sondern eben auch L'Impact. Tric o tronic und seinem Team wird aber jetzt schon viel Spass für das morgige Spiel im Bell Centre gegen die Senators gewünscht.
Der Reverend ist mit seinem Start im internationalen Geschäft durchaus zufrieden! In den ersten beiden Begegnungen der Gruppenphase gab es jeweils eine Niederlage und einen Sieg zu bestaunen. Im Heimspiel gegen den brasilianischen Vertreter Corinthians Paulista konnten die Mannen des Reverends ein Feuerwerk der Fussballkunst abfackeln und gewannen souverän mit 5:0. Im Auswärtsspiel
bei Union Magdalena ist den Instituto Spielern die kolumbianische Luft schlecht bekommen, denn es konnte kein einziger Ball im Netz des Gegners untergebracht werden. Stattdessen schenkte dieser dem Reverend 2 Buden ein. Damit steht die Mannschaft nun auf dem 2. PLatz der Tabelle, bei Punktgleichheit aller vier Teams. Am Freitag geht´s nun zweimal gegen Uruguay´s Vertreter Defensor Sporting.
Sagte Trainer Micais auf der heutigen Pressekonferenz, wo die Nervtötern von Reportern den Trainer von Club América wieder Löcher in den Bauch fragten. Dabei kam herraus das der Trainer noch alles Locker sieht, und sich auch keine größeren Sorgen um das Weiter kommen in der Copa macht. Zumal man Zuhause mit 3:0 gewinnen konnte, und leider gab es eine bittere 0:1 Auswärtsschlappe . Naja man wird sehen ob man Mexiko gut vertreten kann, und daurch in der näschsten Saison wieder einen füften Platz ergattern kann.
Sao Paulo Welch ein Debakel erlebte Brasiliens Traditionsclub Corinthians Paulista da im Fußballzwergenstaat Argentinien?! Mit 5:0 ging die Timao bei den Institutlern aus Córdoba flöten - und das, obwohl alle anderen Spiel-Statistiken für die Corinthianself sprachen:11:4 Ecken, 12:6 Torschüsse, 4:1 rote Karten, 28:15 unnötige Ballverluste, ...
Doch die Timao fand schnell den Weg zurück in die Erfolgsspur und erkämpfte sich daheim einen 1:0-Sieg über Evergreen Defensor Sporting.
Nun geht's zweimal gegen die Newbies von Union Magdalena. "Da müssen mindestens 3 Punkte her, sonst sind wir raus." gab Chefcoach Dugarry zu Protokoll.