Klare Sache: Die Gruppe C hat sich gegen Virgen de Chapi FC verschworen. Wie wäre es anders zu erklären, dass Chapi nach zwei Spielen bereits 11 Gegentore hat und die Gruppenkontrahenten erst 2 bzw. 3 bzw. 6 (wobei man jene 6 selbst erzielen musste). Ein friedliches Miteinander, die Muskeln lässt man erst gegen die Peruaner spielen und versucht, diese mit Gewalt klein zu halten.
Eine miese Vorgehensweise. Wissen alle Beteiligten scheinbar genau, dass sie
im Best-Of-5 keinen Bestand gegen Chapi haben würden, versucht man eben mit unlauteren Methoden bereits jetzt, den Angstgegner auszuschalten.
Noch ist nicht aller Tage Abend, doch leider sieht es gut für die Aggressoren aus. Es bleibt mit Spannung zu erwarten, ob Chapi ein letztes Aufbäumen gelingen wird. Immerhin konnte man den Brasilianern ein Schnäppchen schlagen. Diese liegen nun ausgeblutet da. Chapi ist bereits jetzt der Gruppensieger der Herzen.
Was für ein Finale in der Gruppe D! Montreal und Atletico Cerro stehen nach sechs Spieltagen beide mit einem ausgeglichenen Torkonto da, allerdings haben die Kanadier ein geschossenes Tor mehr auf dem Konto, was schlussendlich zum Weiterkommen berechtigt.
Nun trifft man in der zweiten Gruppenphase der Copa Americana auf Teams aus Brasilien, Peru und wieder Mexiko, ein durchaus ausgeglichene Gruppe, in der sich alle gewisse Chancen auf eine Viertelfinalqualifikation ausrechnen können. Gut möglich dass es schlussendlich wieder ganz eng zu her gehen wird, ob dann Montreal wieder das glückliche Ende für sich beanspruchen kann?
Zur Freude des ganzen Landes hat der jüngst in der Liga gescholtene Reverend Eigenrauch sein Instituto de Cordoba durch die Untiefen der ersten Gruppenphase gelenkt und zieht nun in die 2.Gruppenphase der Copa Americana ein. Mit den 2 weiteren verbliebenen Teams aus Argentinien versucht der Geistliche Nr.1 nun die prestigeträchtige internationale Krone anzugreifen. In der Gruppe D hat es der Reverend nun mit Atletico Bello aus Kolumbien, La Pena Sporting Lince aus Peru und Central Espanyol Futbol Club aus Uruguay zu tun! Jeder einzelne Gegner verlangt volle Aufmerksamkeit, daher wird sich der Reverend ausnahmsweise mal auf die taktische Schulung seiner Mannschaft verlegen. Mal sehen ob´s was nützt! Möge das Rennen weitergehen!
Welch eine Überraschung: Londrina EC, erst am letzten Spieltag glücklich in die Copa Americana gelangt, erreicht als einziger Vertreter Brasiliens die zweite Runde! "Wir sind sehr stolz, das wir das geschafft haben. Das hatte uns niemand zugetraut. alles was jetzt kommt, ist für uns Kür. An die kanadische Grenze, nach Peru und nach Mexico, da bekommen wir sicher auch einiges Kulturelles zu sehen. Wir werden jedes Spiel genießen und alles daran setzen, um unseren Fans wieder viele Tore zu zeigen. Wir waren in Gruppe C das beste Heimteam, warum sollte das nicht wieder gelingen. Da ist es bestimmt ein gutes Omen, dass wir wieder in Gruppe C gelost wurden."
Denn mit dem Londrina EC, L Impact de Montréal und die nicht zu vergessene Mannschaft aus Peru, dem Virgen de Chapi FC ist Club América eine schwere Gruppe zugelost worden. Vorallem sind dies sehr Heimstarke Teams, die alles dran setzten den Gegner eine herbe Klatsche zu verpassen. Aber heutzutage im Internationalen Geschäft ist alles möglich: Die einen schlagen erst Auswärts zu, um dann mit biegen und brechen die nächste Runde zu erreichen und die anderen stzen mehr auf ihre Heimspiele, was wohl auch die gängiste Methode sein wird. Man muss das Maß der Dinge finden und das wird Trainer Micais hoffentlich tun...
Unverhofft kommt oft. Grundsätzlich hatte man ja in Osorno schon mit dem internationalen geschäft in dieser Saison abgeschlossen. Das extra designte Trikot wurde zu Ramschpreisen verhökert, etwaige Werbebande an die lokale Konkurrenz verkauft. Doch nahm die erste Gruppenphase dann doch eine unglaubliche Wendung. Tabellenplatz Eins mit vier Siegen! So war gleich auch die allgemeine Stimmungslage in Osorno rund um den Verein mit dem Deportes vorne dran erheblich verbessert. Keine Trikots, dann müssen eben Tanta Maria und ihre Strickfreundinnen dran. Keine Werbeplakate mehr, dann verkaufen wir eben die Körper unserer Spieler.
Als Tabellenzweiter konnte sich CA Peñarol für die zweite Runde der Copa Americana qualifizieren. Wieder wurde man in die Gruppe A gelost, wo man auf sehr starke Gegner trifft. Da wäre als erstes Union Magdalena mit Trainer Partylöwe2, welches die Erstrundengruppe als Sieger abschloss. Als zweiter Gegner wurde aus Peru Coronel Bolognesi mit Coach pepe 33 zugelost, welche in der nationalen Meisterschaft in einer kleine Krise stecken, ihre Vorrundengruppe aber als ungefährdeter Sieger abgeschlossen hat. Abgerundet wird die Gruppe mit CA Independiente aus Argentinien. Coach Prenzlauerberg ist kein unbeschriebenes Blatt. Die Argentienier haben sich hauchdünn für diese Runde qualifiziert.
Avellaneda - Knapper als knapp, nur dank der größeren Anzahl geschossener Tore gegenüber dem Gruppendritten, hat sich CA Independiente in die zweite Gruppenphase der Copa Americana gerettet. Grund war natürlich, dass man nicht so dicke Eier in der Hose hatte wie die peruanische Jungfrau, die jetzt schon wegen der nächsten Saison rumjammert. Wenn es um die Attraktivität der peruanischen Liga geht, sollte man vielleicht eher mal überlegen, den Markert rauszuschmeißen anstatt sich um Pokalplätze Gedanken zu machen?
Aber das ist ja eigentlich nicht das Thema der Diablos Rojos. Die haben ganz andere Probleme. Erstmals in der
Fußballgeschichte ist CAI nämlich in der Außenseiterrolle- während alle drei spießigen Gruppengegner ordentlich ihre TK-Bausparverträge in der ersten Runde aufgefüllt haben, hat Prenzlauerbergo in gewohnter Manier fast alles, was er hatte, auf den Kopf gehauen und steht jetzt mit leeren TKaschen da.
Blöd gelaufen, irgendwie. Dabe wäre das doch eigentlich der Part des Gegners Partylöwe gewesen? Ob hier eine TK-Kontoverwechslung vorliegt? Nur gut, dass immerhin auch Gegner wie pepe33 aus Peru in der Gruppe sind, gegen die man auch ganz ohne TK in die KO-Runde aufsteigen würde. Der dritte Platz ist also immerhin schonmal sicher!
San Salvador de Jujuy In der Provinz freut man sich gleich zweifach. Es geht weiter! Die Gymnastikturner aus San Salvador de Jujuy haben sich in die zweite Runde der Copa Americana gerettet. Und die zweite supidupi Nachricht ist, dass in der Gruppe B, in die man hineingelost wurd, kein Peruaner steckt. "Vielleicht lässt sich ja so mal eine anständige Gruppenphase spielen. Aber egal wie es weitergeht, hauptsache jetzt
geht's weiter. Wir hätten vor zwei ZAT nämlich gar nicht mehr dran denken wollen, dass es überhaupt weiter gehen kann.", ließ sich Trainer skua81b entlocken. Da der Trainer am Freitag die Mannschaft im heimischen Ligabetrieb betreuen soll, schickt er mal wieder Co-Trainerin und Mannschaftsmaskottchen Bernadette das Lama nach Mexiko nach Dingsbums. Erstmal in den Atlas gucken wo dieses Dingsbums überhaupt liegt.
Ein Schrecken ging durch Peru bei der Neueröffnung der 30.Saison. Tatsächlich stehen der kleinen beschaulichen Liga nur zwei Plätze zur Verfügung, die zur Teilnahme am internationalen Geschehen berechtigen. Zwei! Das entspricht der Anzahl unserer Abstiegsplätze.
Peru ist also international zum Siegen verdammt. Wieso? Nächste Saison wird es lediglich zwei punktesammelnde Vertreter geben. Es gilt also für die Peruaner, bereits jetzt Punkte zu ergattern, um für die
Saison 31 eine komfortablere Situation in Punkto obigig geschilderter Angelegenheit zu schaffen. Fällt man erst in das Loch, in dem man kaum internationale Vertreter hat und ebenso wenige Plätze, so dass es nach einem dauerhaften Zustand aussieht, ist es sicher wahnsinnig schwer, wieder herauszukommen. Das schreckt Trainer ab und schadet der Liga dauerhaft.
Aber es sieht gut aus. Peru schneidet in der laufenden Saison bisweilen nach Argentinien am besten in Amerika ab. Das Licht am Ende des Tunnels?
Wie soll man eine anständig spannende Geschichte verfassen, wenn einen der Dramaturg innerhalb von 3 Episoden zweimal ins selbe Land schickt? Nun, mit der Tastatur wird einem der zynische Leser sagen und so packe ich Tintenfass und Feder weg und versuche es mit eben jener.
Den Weg von den USA zurück in mein geliebtes Kolumbien trete ich zu Fuß an, nicht etwa weil ich mir nichts anderes leisten kann...ein Alpaka von Herrn Power wäre schon noch drin gewesen, nein, mich eilt es angesichts der netten Herren mit den Waffen gar nicht um ehrlich zu sein.
Mein Fußweg führt mich durch ein sehr seltsames Gebirge, die Berge sind zahlreich aber sehr sehr klein. Muss wohl eine Art Ameisengebirge sein. Zudem fällt mir auf, dass die Berge stark nach Schnaps riechen, was mir Übelkeit bereitet. Ich will der Sache auf den Grund gehen, besser gesagt auf den Gipfel. Doch was ist das? Der Berg erhebt sich, er hat ein Gesicht...dann fällts mir wie Schuppen von den Augen - ich bin bereits in Mexiko, da gibt es nur laufende Berge -
Spaß beiseite - es handelt sich um Sombrerotragende Mexikaner, das kleine Gebirge ist also nichts weiter, als eine riesige Liegewiese betrunkener Mexikaner. Das Volk gefällt mir.
Ein wenig weiter auf meiner Reise stellte ich mir eine weitere Frage: "Oh wie schön ist Panama?" Wie schön es ist kann ich leider nicht sagen, denn ich reise inzwischen in einem gepanzerten Wagen ohne Fenster, die kolumbianische Grenze ist nämlich nah. Ist das nicht schön, wenn man in seine alte Heimat nur noch in einem gepanzerten Mobil kommen kann.
Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen in blinkender Laufschrift "Butters" auf mein mobil zu projezieren. Vielleicht liegt es daran, oder ich habe einfach Pech, dass die Rebellen sofort meine Fährte aufnehmen. Zumindest vermute ich dass, ich sehe ja nichts, aber der Fahrer gibt ordentlich Gas.
Später erfahre ich, dass er lediglich seinen Pass vergessen hatte und zudem noch dringend seinen Stuhlgang erledigen musste. Also ein deutlich ruhigerer Aufenthalt als beim letzten Mal!
Da hat man die richtige Taktik gehabt und man konnte sich mit vier Punkten aus den letzten beiden Spielen sogar noch an die Spitze der Gruppe setzen. Gruppensieg mit negativem Torverhältnis, aber auch das soll es ja geben. Immerhin hat man bis zum Ende der ersten Gruppenphase als Schlusslicht fungiert, um am Ende doch als Erster das Ziel zu erreichen. In der nächsten Gruppenphase will man die Spannung nicht so hoch halten und wenn es geht frühzeitig alles klar machen. Immerhin ist man selber der größte Unbekannte im Kreis der Großen, so dass man erneut befreit aufspielen kann. Mal sehen was noch geht.
Der Aufstieg ist Trainer tric_o_tronic mit seinem Klub CD Guadalajara gelunden. Aus der Gruppe D wurde die Gruppe B. Ob man da auch noch mal weiterkommt, hängt von den Gegnern ab. Die Gegner sind irgendein Gymnasiums-Schüler-Verein aus Argentinien, die Millonarios aus einem Land, dessen Flagge der Trainer nicht erkannt hat, und Desportes Osorno aus Chile. Alles in allem eine machbare Aufgabe für den CD Guadalajara. Hoffentlich gelingt der Aufstieg in die nächste Runde, da Mexiko international ja nicht gerade gut dasteht. Das kommt daovn, wenn man solche Klubs wie Atlas Guadalajara teilnehmen lässt.
Setzen oder streichen, darüber wird am finalen Spieltag in der Gruppe D der Copa Americana entschieden. Bislang haben alle Beteiligten ihre jeweiligen Heimspiele eindrucksvoll gewonnen, keiner aber konnte bisher in der Ferne einen Fuß auf gegnerisches Festland bekommen. Demzufolge verzeichnen sämtliche Protagonisten selbigen Punktestand, lediglich durch das gewichtige Torverhältnis teils besser oder schlechter gereiht. Der heutige Spieltag verspricht ähnliche Spannung und somit werden vielleicht die Richtigen aber wohl kaum die Besseren aufsteigen.
Es scheint so als Montreal in der ersten internationalen Saison unter Trainer Domenique Schwestermann vorerst noch Lehrgeld bezahlen muss. In der Copa Americana steht man mit dem Rücken zur Wand auf dem dritten Tabellenplatz. Auch die Spiele gegen die Mexikaner aus Guadalajara gingen so über die Bühne wie man es eigentlich erwarten konnte, das heisst mit einem deutlichen Heimsieg, aber mit einer ebenso diskussionslosen Auswärtsniederlage. Im Direktduell gegen Temuco aus chile wird sich wohl entscheiden ob Montreal doch noch den Coup schafft oder ob das internationale Abenteuer doch schon nach der ersten Gruppenphase beendet ist.
Nun steht der letzte Zat der ersten Runde im Copa Americana an und für Instituto de Cordoba wird es eine heftige Zitterpartie um den Einzug in die nächste Runde werden! Aktuell steht der Club des Reverends auf dem undankbaren 3. Tabellenplatz, daher sehen die Fans dem morgigen Finale mit gemischten Gefühlen entgegen. Im ersten Spiel muss das Team in Brasilien bei Corinthians Paulista antreten,
eine sehr schwere Aufgabe, denn die Brasilianer werden sich mächtig ins Zeug legen um noch eine Chance auf´s Weiterkommen zu wahren. Im letzten Spiel empfängt die Instituto dann den kolumbianischen Vertreter Union Magdalena. Der Tabellenführer will natürlich seine Spitzenposition halten und wird das Spiel nicht herschenken. Man kann gespannt sein wie es für den Reverend ausgeht!