In einer wahnsinnigen engen Vorrundengruppe hat sich Alianza am Ende klar durchgesetzt. Doch auch ein 6:0 im direkten Duell gegen CA Cerro reichte letztlich nicht mehr aus, um die Uruguayer noch kurz vor dem Gruppensieg abzufangen – am Ende fehlte ein einziges Tor zum totalen Durchmarsch. Doch wer glaubt, mit diesem Erfolg wäre der internationale Saisonhöhepunkt schon erreicht, der irrt. Denn in der 2. Gruppenphase hat Alianza die wohl schwerste, aber auch attraktivste aller möglichen Konstellationen erwischt. Schon allein der Blick auf die Hall-of-Fame-Punkte verheißt Gigantisches: Während alle anderen Zweitrundengruppen in der Addition der vier Trainer zwischen 1115 und 1515 Punkten landen, kommt die Alianza-Gruppe C auf unglaubliche 3950! Schon allein der wohl namhafteste Gruppengegner kommt allein auf 1650 HoF-Punkte – mehr als jede andere Gruppe mit vier Trainern zusammen … doch dazu später mehr. Auch ein Blick auf die amtierenden Titelträger pro Gruppe sieht die „Todesgruppe C“ ganz weit vorn: Gleich vier Meister konkurrieren hier miteinander, die anderen Gruppen kommen auf null bis zwei Titelträger. Und auch die konditionellen Reserven sind in Gruppe C am größten, wobei es Alianza in diesem Punkt trotz eigentlich gelungener Schonung nur auf die Außenseiterposition geschafft hat. Doch wer sind nun eigentlich die Gruppengegner? Eine kleine Analyse soll Aufschluss geben:
CR Flamengo: Der wohl namhafteste Rivale der Gegenwart, noch dazu mit den wohl größten Oberschenkeln aller Zeiten auf der Trainerbank hervorragend besetzt. Mit gigantischen sechs Meistertiteln in der mit 22 Mannschaften geradezu riesigen Liga Brasiliens und einem Triumph in der Copa Libertadores sind die Cariocas der ultimative Topfavorit. Trainerlegende und HoF-Spitzenreiter Roberto Carlos kommt obendrein noch auf einen weiteren internationalen Titel in Südamerikas Königsklasse – bei einem seiner vielen Ausflüge ins Ausland holte er mit CA Lanús den Titel nach Argentinien. Na klar – Tabellenführer der ewigen Tabelle Brasiliens
ist Flamengo ebenfalls. Ein wahrhaft ebenbürtiger Gegner für Alianza, gar keine Frage. Allerdings gibt es seit geraumer Zeit Gerüchte, Roberto Carlos seit amtsmüde und von Streitereien im Zusammenhang mit diversen Quizshows ausgelaugt. Möglicherweise bietet er seinem Gegner somit die entscheidende Flanke für den vernichtenden Stoß.
Club Santos Laguna: Auch hier war Roberto Carlos schon einmal als Trainer am Start, mehr als die Vizemeisterschaft war unter seiner Regie jedoch nicht drin. Der insgesamt viermalige mexikanische Champion geht inzwischen jedoch schon ins siebte Jahr unter dem aktuellen Trainer Omar Quinn. Zwei Titelgewinne und der Einzug ins CL-Halbfinale vor zwei Jahren sprechen für ihn. Ein leichter Gegner sieht anders aus. Dennoch geht Alianza als leichter Favorit in das Duell, denn Omar Quinn leidet seit seiner Kindheit unter großer Flugangst und durch das häufige panische Wasserlassen während des „ach so gefährlichen“ Fluges in Richtung Anden dürfte seine Autorität vor dem wichtigen Duell bei Alianza gehörig leiden.
CD Maldonado: Mit Brad Pott kommt ein wahres Pokerass auf Stippvisite vorbei, natürlich nicht, ohne auch der Peru Super Series of Poker (PSSOP) einen Besuch abzustatten. Doch auch fussballerisch ist der uruguayische Meister alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Als Zweitligist gestartet, brachte die Verpflichtung von Brad Pott vor fast genau zehn Jahren einiges ins Rollen. Auf den Aufstieg folgten zwei Meisterschaften und der Titelgewinn bei der Copa Americana. In den letzten beiden Jahren stand die Mannschaft zudem jeweils im Finale, vor zwei Jahren zunächst in der Copa Libertadores, sowie im letzten Jahr in der Copa Americana. Beide Male gelang es jedoch nicht, einen weiteren Titel nach Hause zu holen. Doch die Querelen um die gescheiterte Vertragsverlängerung des Trainers (die uruguayischen Käseblätter berichteten bis zum Verrecken) dürften die Mannschaft noch eine Weile negativ beeinflussen. Ohne freien Kopf wird man es in dieser Todesgruppe wohl schwer haben.
Da hatte die Losfee kein Mitleid mit den Vertretern Club Deportivo Maldonado, CR Flamengo, Alianza Lima und Club Santos Laguna! Was den Amerika-Experten gleich auffällt, ist die Gemeinsamkeit der Vereine: Alle vier Klubs sind aktuell die amtierenden Meister ihres Landes.
Die Gruppe C ist die einzige Gruppe, in der ausschließlich amtierende Meister ihr Unwesen treiben werden. In den
anderen Gruppen sind nur wenige amtierende Meister zu finden.
"Keine Frage! Härter hätte es uns nicht erwischen können", meinte Brad Pott nach der Auslosung, machte sich selbst aber sogleich Mut: "Das Gute ist aber: Unsere drei Gegner müssen ebenfalls in der Gruppe mit drei anderen Meistern klarkommen! Wir müssen versuchen, das Beste daraus zu machen!"
Am letzten Spieltag könnte die Ausgangslage in der Gruppe A der ersten Gruppenphase nicht spannender sein: sämtliche Vertreter konnten lediglich ihre Heimspiele gewinnen und halten nunmehr bei jeweils sechs Punkten, wobei alle Teams über ähnlich verbliebene Kraftreserven verfügen. Vorentscheidung gab es somit keine und es wird erst am heutigen Spieltag die Spreu vom Weizen getrennt. Die Athleten dürfen ihr Können gegen die verbliebenen Teilnehmer Johann aus Kolumbien und die peruanische Allianz versuchen.
Mögen die Spiele beginnen/enden!
Für Jamaika ist das Abenteuer Copa Libertadores wohl vorbei. Die Konkurrenz hat die besseren Ausgangssituationen. Impact de Montreal hat die größten Reserven und die Anderen haben bei Weitem nicht soviele Tore kassiert. Abwarten und hoffen dass irgendwer nicht tippt. Mehr kann man in Jamaika nicht mehr machen. Aber man hat viel gelernt und wird, insofern man es wieder ins internationale Spielfeld schafft, das Gelernte besser anwenden. Interessant wird es wer mit aus dem Pokal ausscheiden muss. Es kann bald alle treffen. Bald wissen wir mehr. Good luck an alle Teilnehmer
so, da isser wieder - der twixen...
Frisch aus dem Urlaub zurück, stehen schon wieder wichtige Entscheidungen an. In der Liga läufts eigentlich ganz fluffig und international dooch eher durchschnittlich...
Eine zähe Partie ists, die erste Gruppenphase in der Copa Libertadores...
Alle üben sich in Defensivarbeit und wollen ihr Heimspiel durchdrücken - mit Erfolg. Nun, alle
Manschaften haben jetzt sechs Punkte und klotzen jetzt doof aufs Torverhältnis. Den einen freuts den anderen nicht - tja, des hättet ihr auch anders haben können - jetzt ists zu spät. Ob twixen mit seinen tapferen Männer in die nächste Runde einzieht ist noch nicht klar - aber eins ist sicher, wer den Pokalsieger kicken will, muss sich schöööööööön strecken...
Geht das, dass Alcides Vigo auch morgen noch international vertreten ist?
Morgen, das heißt eigentlich schon in 4 Stunden würde sich Josef Hickersberger wohl ein Bier auf seine Mannschaft gönnen. Nach dem Erreichen des Viertelfinales in der letzten Saison wäre es wohl eine Genugtuung für Hickersberger den ganzen Kritikern mit dem erneuten Weiterkommen die Leistung seiner Mannschaft zu bestätigen und ihnen eines auszuwischen.
* Stellen sie sich einen kleinen Chinesen an der Rezeption vor, der nach einer Beschwerde so antwortet (siehe Film: Popitz)
Paysandu
So einfach hatte sich das Nordwin Studt vom uruguayischen Vertreter Paysandu FC natürlich nicht vorgestellt.
CF de la Universidad de Chile unterlaufen zwei NMRs, Monarcas Morelia aus Mexiko am 2ten ZAT ebenfalls einer.
Damit ist die Gruppe bereits vor dem abschließenden dritten ZAT entschieden.
Nordwin Studt kann sich ganz locker zurücklehnen und den Ausblick auf die 2. Gruppenphase bei einem schönen Weißbier genießen.
So schön kann das Leben im internationalen Wettbewerb sein.
Aber es werden auch noch anderen Zeiten kommen...
Alianza marschiert mit Sieben-Meilen-Stiefeln in Richtung der zweiten Runde, doch noch ist nichts entschieden. Independiente konnte auch diesmal, wie bereits erwartet, locker besiegt werden. Auch die Pumas wurden im direkten Vergleich knapp bezwungen. Und glaubt man den Propheten der Inka, so wird auch CA Cerro in Lima keine Punkte holen. Bleibt noch das Spiel in Portland. Die Holzfäller sind so gut wie draußen, die
schlechte Tordifferenz wird dem Team wohl zum Verhängnis. Markert ist das egal, er hofft auf mehr als nur das Weiterkommen – der erste internationale Titel der Vereinsgeschichte soll her. Alles andere ist demgegenüber sekundär. Auch das Gefasel von Prenzlauerbergo – das ist eigentlich sogar tertiär, mangels Bedeutung des Kollegen. Aber gönnen wir ihm halt seine fünf Minuten Ruhm…
Jeder, der unter brasilianischer Flagge in den Amerika-Cups auftaucht, scheint ein Außenseiter. Kein Chilene, kein (aktiver) Kolumbianer, US-Ami...nicht sonst irgendwer hat so einen schlechten Ruf derzeit...vielleicht schon immer. Eine riesige Liga, 23 klasse Trainer (man will ja kein Selbstlob verbreiten), doch international seit eh und je die Niete des Kontinents.
Doch diesmal siehts nicht so schlecht aus. In beiden Cups wird man weiterkommen - wer auch immer, wie auch immer - und in Vorbereitung auf die WM im eigenen Land ist die Motivation natürlich besonders stark. Seitdem man bei Copa ist findet man dass es langsam auch mal Zeit wird, dass das Größte Land Südamerikas bei Copa eine Bedeutung bekommt. Wer ist denn bitte Peru?
Tabellenführer mit sieben Punkten, bestes Torverhältnis und trotzdem ist man bei Universidad César Vallejo möglicher Weise auf Schützenhilfe angewiesen.
Ausgerechnet CA Nueva Chicago aus Argentinien heißt der Gegner im letzten Heimspiel. Bei dem gigantischen Rest-TK von CA Nueva Chicago muss man bei Universidad César Vallejo mit dem Schlimmsten rechnen. Versagt das Team von Atahualpa nach der verpatzten Quali für die Copa Libertadores jetzt auch noch bei der Copa Americana oder wendet sich doch noch alles zum Guten?
„Ach wo, das wird schon irgendwie klappen“ gibt sich der Trainer von Peru’s Erstligisten zuversichtlich.
Avellaneda - Die Copa Libertadores- Gruppe A zeichnet sich aus durch große Schweigsamkeit. Einzig die Kollegen Quinn und Markert lassen ab und zu die Tasten vibrieren. Ein Vorteil für CA Independiente im Endspurt um die vorderen Vier Plätze?
Nun, einen Peruaner wie Markert sollte man auch ohne TK-Bonus hinter sich lassen. Ansonsten hatte man bislang mehr Glück als Verstand und originelle Taktiken, um endlich mal wieder die zweite Runde zu erreichen. Die erst gewählte Taktik wäre zwar auch aufgegangen wie ein wohlgeformter Hefekuchen, aber nachher ist man ja bekanntlich immer schlauer. Mal sehen, ob das auch nach dem nächsten Freitag gilt.
Im internationalen Vergleich konnte sich bislang noch keine Manscht der Sechsergruppe entscheidend nach vorne absetzen, sodass auch bis zum letzten Spieltag mit höchster Konzentration gearbeitet werden muss. Jeder kleinste Fehler kann schnell das Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz und das gleichzeitige Ausscheiden aus der Runde bedeuten.
In Cartagena ist man für die entscheidenden Spiele gut vorbereitet und erhofft sich insbesondere vor dem heimischen Publikum die Eintritskarte für die nächste Runde zu sichern. Wir erwarten gespannt die kommenden Partien.
wo soll man anfangen, wo soll man aufhören, die dinge über weihnachten sind in einen strudel geraten, den man nur noch von aussen betrachten sollte. ob es ein grosser wasserstrudel in einer aplentherme ist mit zwanzig meter durchmesser oder ein frischer marillentopfenstrudel, den es ungefähr schon seit zehn jahren frisch auf dem schild sthehend angebotenerweise gibt. der kleine ist stark verhustet, die kleine hat machmal ihren rappel und die grosse mal so mal so, wie der franzose zu pflegen sagt comme ci comme ca. das erfreulichste ist, dass ohne ein dazutun coronel bolognesi die viertelfinalspeile in der copa libertadores erreichen wird, hoffen wir, dass uns dabei auch das losglück dann hold sein wird. vielleicht mag fortuna ja auch so gerne pfefferminztee...
... aber nicht hoffnungslos. Zwar liegen die Revs aktuell am Tabellenende, doch in beiden verbleibenden Spielen hat man noch Siegchancen.
"Wir werden zweimal eine Top-Leistung abrufen müssen um in die nächste Runde einzuziehen. Die Konkurrenz schläft nicht und die tollen Erfolgen die die amerikanischen Vereine in den letzten Jahre gefeiert haben blieben nicht unbemerkt. Alle Gegner sind gegen US-Teams doppelt motiviert. Aber wir müssen aus der Not eine Tugend machen, dann sehe ich dem Freitag optimistisch entgegen!"
Zwei Plätze müsste New England in der Tabelle mindestens noch nach oben klettern um die nächste Runde zu erreichen.
Und wieder einmal verabschiedet sich Gimnasia La Plata bereits in der 1. Runde des Copa Libetadores, wie schon bei der letzten internationalen Teilnahme vor 2 Saisons. Dabei steht man zwei Spieltage vor Schluss sogar noch auf dem 1. Rang, am Ende wird man aber im letzten Spiel auf den letzten Platz durchgereicht werden durch ein 6:6 gegen Impact de Montréal, wie wir es schon letzte Woche vorausgeahnt haben. Schade, dass man gegen fast alle Vereine in der 1. Runde nur einmal antritt, denn wir hätten uns durchaus einen Auswärtssieg bei eben jene Motréaler ausgerechnet...
Schon vor dem letzten ZAT steht fest, dass Montreal zum Grossnagriff blasen wird. In der Copa Libertadores Gruppe D ist noch alles offen, sämtliche Mannschaften haben sechs Punkte auf dem Konto, wobei die Frankokanadier das schlechteste Torverhältnis aufweisen. Mit den bisherigen zwei 1:0 Siegen hat man allerdings viele Kräfte gespart, die man nun im Grande Finale noch einsetzen kann. Ob es allerdings für ein Weiterkommen reichen wird, steht noch in den Sternen, denn Montreal muss mit heftiger Gegenwehr der Konkurrenz rechnen. Wir dürfen uns trotzdem auf viel Spektakel und hoffentlich noch mehr Tore freuen.