Pure Verwirrung in Mexiko! Während sich bereits kulturell interessierte und sportlich ambitionierte Schaumschläger aus der Deckung wagten, herrscht bei der fröhlichen Zitrone totales Durcheinander. Ob die fussballerische Qualität daran leiden wird?
Manch Beobachter der Liga staunte nicht schlecht, als der Spielplan der neuen Saison publiziert wurde. Spieltag 1: UNAL Tigres - Pachuca CF. Meister gegen Vize-Meister zum Saisonstart. Soweit so gut. Dann der
Blick zur Seitenlinie. Pepeke Guevara und Don Limòn.
Don Limòn? Ja wirklich die fröhliche Zitrone? Tatsächlich. Nach vollmundiger Ankündigung, zum Saisonstart seinen innig geliebten Herzensverein Atlético Celaya zu übernehmen, geschnah nun erstmal nichts. Don Limòn weiterhin bei Pachuca CF, Atlético Celaya trotz Ligaaufstockung immer noch im nirgendwo.
Rückfragen bei Don Limòn führten zu nichts. Cui bono?
Der Ballon ist von der Wartung zurück und bereit, wieder hoch in die Luft zu steigen. Beim CA Huracán hat man sich (hoffentlich sinnvoll) verstärkt und geht ambitioniert, aber doch gelassen in die kommende Saison.
Der Trainer versucht es mit der ruhigen Herangehensweise: „Platz 3 in der Vorsaison war natürlich wirklich ein sehr respektables Ergebnis. Vor allem, weil wir nur sehr schwer in die Saison gekommen sind. Aber gerade deshalb wissen wir, dass
in dieser Liga vieles möglich ist - in jederlei Hinsicht! Hier sind so viele erfahrene Trainer und Mannschaften, die an jedem ZAT alles raushauen, taktieren, bluffen, kratzen, beißen, spucken, Haare ziehen… da musst du an jedem Wochenende alles geben.
Aber wenn du verkrampfst, wenn du zu viel willst, wenn du es zu sehr willst, dann gehst du unter. Deswegen werden wir hier schön locker durch die Hose atmen und die Saison einfach genießen…!“
Da hat der Herr Ramelow mal zur Gegenrede angesetzt. Bei der heutigen PK an der Castroper Straße waren die Worte des Leipziger Trainers auf jeden Fall das Thema des Tages.
Doch ließ sich der Bochumer Coach Weichflöte nicht aus der Reserve locken. Auf die Worte C. Ramelows angesprochen erwiderte er: „Ich weiß, dass meine Wortwahl vielleicht etwas unsachlich war, aber ich wollte mich in diesem speziellen Fall nicht hinter diplomatischen Floskeln und unnötiger political correctness verstecken und eher einen großen Stein ins Wasser werfen.
Da aber in unserem Land die Diskussionskultur immer mehr leidet und so viele Leute nicht mehr wissen, wie man vernünftig debattiert, möchte ich mit gutem Beispiel vorangehen.
Ich revidiere nichts, sondern möchte nur an Herrn Ramelow gerichtet sagen bzw. fragen: In der vergangenen Saison wurde im Namen der Nova Company die Übernahme des VfL angekündigt. Dies ist aus bekannten Gründen gescheitert. Jetzt wechselt zu Beginn dieser Saison Herr Ramelow zu einem freien Verein in der Bundesliga. Das kann ich komplett nachvollziehen. Wenn ich in die Bundesliga wollte und mein Wunschverein nicht
frei wäre, würde ich auch diesen Weg gehen. Augsburg war nicht attraktiv genug für ihn, auch das kann ich verstehen. Die Vorlieben für Fußballvereine waren schon immer individuell und sind grundsätzlich zu respektieren.
Aber dann tauscht er Augsburg gegen RB Leipzig?! Ich hätte vieles verstanden. Elversberg, Paderborn, Lüneburger SK, Wattenscheid, Rot Weiss Essen, Carl Zeiss Jena, Stahl Eisenhüttenstadt…. aber RB Leipzig?!
In Zeiten von Infantino, der nicht einmal mehr versucht, seine korrupten Geschäfte zu verschleiern und ganz offen erkennen lässt, dass es nur um das Generieren von Geld geht und nicht mehr um den ursprünglichen Sinn des Sports… in diesen Zeiten nimmt man RB Leipzig?!
Es muss Herrn Ramelow bewusst gewesen sein, dass diese Entscheidung nicht kommentarlos oder gar wohlwollend von der Copa-Community aufgenommen wird. Von daher wird er sich noch mit mancher Diskussion und manchem Argument auseinandersetzen müssen. Und da wird es ihm nicht helfen, seine Gegner einfach als „pubertierende[n] Teenager im Körper eines Boomers“ zu bezeichnen. Da wird schon mehr kommen müssen…
Nach einer durchaus erfolgreichen Saison, juckt es Xerez zum Beginn der neuen Saison bereits wieder in den Fingern. Ob das Jucken von Seitenhieben gegenüber der Gegnerschaft oder ob dem Interesse am Fussball herrührt, bleibt an dieser Stelle offen.
Ein Hinweis sei dennoch gegeben: Xerez freut sich, dass zwei mittelmässig begabte Übungsleiter während der Transferphase das Land verlassen haben, und zugleich zahlreiche Hochkaräter ins Land gefunden haben. Wie sich das sportlich auswirkt, bleibt hingegen ungewisse. Schade hingegen, dass sich nun eine Ligaerweiterung in Ägpyten durchgesetzt hat. Man muss sich nun noch mehr den Kopf zerbrechen. Cui bono?
Lange ist es her, dass Austria Salzburg in der Bundesliga spielen durfte. Nun hat sich der Fan-Verein so gut gemausert und mit viel Geschick den letzten Platz in der Liga geschnappt. RB musste dafür weichen. Das nimmt der Liga zwar den Realismus, dafür gefällt es halb Salzburg umso besser. Doch nun heißt es die Liga zu halten. Keine Ahnung wie stark oder schwach die eigene Mannschaft sein wird. Die Austria hat sich zwar kadermaßig verstärkt. Aber ob das für diese Topmannschaften genügt muss sich zeigen.
Es war ein doppelter Paukenschlag - Trainer Xelaju verließ Aswan völlig überhastet gen Usbekistan zu seinem zwischenzeitlichen Verein Olmaliq und Guatemalria2 verließ ähnlich in Eile Japan und heuerte bei Aswan an. Zu seinen Wechselgründen äußerte sich Don Guate2, wie ihn eingeweihte Reporter nennen dürfen, nicht und verwies vielmehr auf seinen neuen Verein. "Xelaju hat hier durchaus ordentliche Arbeit geleistet und ich werde einiges von ihm übernehmen können."
Wie gut der neue Besen denn funktioniert,
wird sich sofort am ersten Spieltag zeigen, wenn es zu Mittelmaß-Konkurrenten Al Ahly Kairo geht. Dort steht Trainerlegende Emanuel Ginobili scheinbar mit dem Rücken zur Wand. "Ich habe mich mit der ägyptischen Liga noch nicht so richtig beschäftigt, aber Emanuel Ginobili ist echt eine Legende. Der könnte doch sogar absteigen und sie würden ihn behalten. Mit anderen Worten - ich will die drei Punkte holen, aber nicht der Grund für seinen Rauswurf sein!" sprach Don Guate2 und begann die erste Trainingseinheit mit seiner neuen Mannschaft.
Nur wem im Geschichtsunterricht genau aufgepasst hat, dürfte sich noch an den Tag erinnern, an welchem ein damals aus dem Kamerun anreisender Trainer namens Xelaju seinen ersten Vertrag in Asien unterschrieb: Vor fast 15 Jahre kam Xelaju nach Usbekistan, um dort nach nur zwei, zudem auch eher mittelmäßigen Saisons und intensiven Feden mit einem dahergelaufenen Trainer namens Mao über Sambia nach Ägypten zu verschwinden.
"Ich habe einen völlig verzweifelten Anruf von Olmaliq erhalten, dass ihnen hier alles wegzubrechen drohte. Und da es mir in Ägypten zu heiß war und
das Bier längst nicht so gut schmeckte wie hier, habe ich sofort meine Koffer gepackt und habe mich auf den Weg gemacht. Gut, die Bedingungen sind derzeit nicht die besten, aber wir werden schon einen Weg finden, uns in der Tabelle wieder nach oben zu kämpfen."
Dass Xelaju erst so kurz vor Saisonstart eintrifft, lässt ihm keinerlei Zeit für eine vernünftige Saisonvorbereitung - eine willkommene Ausrede falls es doch nicht klappen sollte oder eher der nötige Ansporn, die Jungs von Olmaliq zu Höchstleistungen zu bringen? Das Auftaktspiel gegen Lokomotiv Tashkent wird es zeigen!
"Gut, die erste Saisonhälfte verlief ziemlich nach Plan. Wir haben einen erfolgreichen, aber auch schönen Fußball gespielt, die Fans standen voll hinter uns. Dann gab es diesen einen Spieltag, an dem einfach gar nichts lief, bei uns. Und aus der Enttäuschung sind wir nicht mehr rausgekommen. Dass dann am Ende noch ein wenig Pech mit den Gegnern dazukam, mag eine plumpe Ausrede sein, aber wir haben eine bescheidene Rückrunde gespielt."
Coach Guatemalria2 blickte mit leerem Blick in die Runde der anwesenden
Reporter. Auf die Frage, ob er sich denn des Rückhalts seitens der Vereinsführung sicher sei, antwortete er überraschend ehrlich. "Nein. Ich gehe davon aus, dass die Herren da oben von Spiel zu Spiel schauen und durchrechnen, ob sie es sich finanziell schon leisten können, mich zu feuern. Die einzige Rettung dürfte ein klarer Erfolg sein, ein guter Fußball wie in der Hinrunde. Dann besteht vielleicht noch die Chance auf Rettung. Aber ich gehe erstmal davon aus, dass ich auf seiner sehr wackligen Trainerbank sitze."
Frage: Tommte, in der sechsten Saison sah es ja lange Zeit gut aus, aber am Ende stehen wir wieder mal mit leeren Händen da!
Antwort: Das stimmt.
F: Sie hätten doch sicherlich noch etwas mehr aus der Mannschaft rausholen können!
A: Das stimmt.
F: Ging der Mannschaft am Ende tatsächlich die Puste aus?
A: Das stimmt.
F: Und trotzdem bleiben Sie weiterhin bei América Natal.
A: Das stimmt.
F: Sie scheinen weiterhin von Ihrem Weg
überzeugt zu sein!
A: Das stimmt.
F: Aus dem Umfeld des Vereins hören wir viel Gutes über Ihre Arbeit, gerade mit jungen Perspektivspielern -
A: Das stimmt.
F: - die aber auch noch etwas wackelig in ihren Leistungen sind und Sie so zwischenzeitlich um den verdienten Sieg gebracht haben.
A: Das stimmt.
F: Und trotzdem scheint es im Verein und auch bei den Fans den Glauben an eine erfolgreichere Zukunft zu geben, mit Ihnen auf der Bank.
A: Das stimmt.
Lange hat die Nova Company die wahre Identität des Coaches von Sporting Kansas City und des zweiten Mannes in dem global agierenden Konzern geheimgehalten. Doch nun hat ein Whistleblower aus dem Inneren der Nova Company pikante Details geleakt: Der Mann hinter dem Pseudonym heißt John Jayhawk (JJ) Brown.
Ein Jayhawk durch und durch, hat JJ Brown seine Wurzeln im benachbarten Lawrence, Kansas, wo er als junger Mann an der
University of Kansas studierte und für die Kansas Jayhawks Baseball spielte. Erst nach der aktiven Karriere schulte JJ Brown auf Soccer um – und das mit einigem Erfolg. Denn der siebte Platz aus dem Vorjahr kann als beachtlich gelten, auch wenn man knapp am internationalen Geschäft vorbeischrammte. Das soll sich dieses Jahr ändern, denn trotz deutlich vergrößerter Liga hat JJ Brown Platz 6 als Minimalziel ausgegeben.
"Das Böse" sei angekommen, titelt Weichflöte in seinem jüngsten Zeitungsartikel, der sich ansonsten wie das gähnend langweilige ABC der Anti-RB-Folklore liest.
Man muss in der Tat kein Boomer sein, um "solch ein Verhalten mit jeder Körperfaser abzulehnen", sondern ein pubertierender Teenager im Körper eines Boomers.
Aber Weichflöte muss sich keine Sorgen machen:
Wenn es zum Gastspiel der Kult-Kicker aus Leipzig an der Castroper Straße kommt, wird Carsten Ramelow wieder einen Geldkoffer dabei haben, um vielleicht doch noch den Kauf des VfL Bochum abzuschließen. Vielleicht prangt dann schon bald "NOVA" statt "Vonovia" auf den Trikots des VfL Bochum. Den konsumorientierten Eventbesucher, der aber gleichzeitig Immobilienkonzerne blöd findet, dürfte es freuen!
Startrainer Don Crespo wagt sich wieder einmal aus der Deckung. Nachdem er sich als Opfer des Spielplans in der letzten Saison selbst bemitleidete, jagt er schon die nächste Sau durchs Dorf. Trotz irrwitziger Transferphase herrscht grosse Ratlosigkeit.
"Bueno, es pesado. No te jode.", so ein erstaunlich schnippischer Don Crespo. Statt um Ruhm und Glorie zu kämpfen, mäandert die Liga in Spanien weiterhin
ins Ungewisse. Schön, dass mit Altmeister Pudel ein Veteran den Weg in die Liga gefunden hat. Es war zu befürchten, dass der Dorfklub aus Katalonien Ladenhüter bleibt. Ganz gleich wie der Gurkenvorstadtklub aus Madrid, bzw. die eigenwilligen Basken.
"Claro, macho, si Spielen wir lieber gegen Betis oder den FC Sevilla, dann läuft wenigstens was.", so Don Crespo - mit dem Zaunpfahl Richtung SamiNo winkend...
Nach knapp zwölf Jahren geht tatsächlich eine neue Copa-Saison zu Ende und mit der 43. Saison hat eines wieder Gewissheit bekommen: Count van Lezz ist erneut Sechster in der Veikkausliiga geworden.
Insgesamt achtmal wurde der Count schon Sechster. Zweimal mit Jazz Pori in den Saisons 24 und 26 - diese Saisons sind nun allerdings im Äther verschwunden. Und dazu kommt aus dem einzigen
Auslandsaufenthalt in Ouropa, in Portugal, natürlich auch eine Platzierung als Sechster in der Saison 28. So viel Anstand muss sein. Danach folgten fünf Saisons mit Oulu: 32, 38, 39, 42 und nun eben 43. Es schreit also danach, dass der AC Oulu diese Saison zum sechsten Mal Sechster wird. Passend dazu hat der Count auch schon sein Saisonziel eingeloggt: "Obere Tabellenhälfte (bis 6).
Ja das war vorauszusehen. Die rechte Hand hatte Post bekommen von der CAF. Die Folge war Lizenzentzug für ganz Afrika, schnell weg, runter vom Kontinent, was neues suchen oder aufgeben. Aber Aufgeben war noch nie eine Option für die rechte Hand. Zufällig oder von langer Hand geplant war man erst letzten November gemeinsam mit El Plinso und Frau Pacult auf Urlaubsreise in Dubai. Der entfernte Verwandte, die lange Hand, hatte diese Reise wohl nicht ohne Hintergedanken extra nach Dubai gewählt um den Scheichs zu zeigen: Hier ist er der neue Stern am arabischen Trainerhimmel. Ausgestattet mit einem Meisterstern in Sambia und einem Champions
League-Stern in Ägypten, dazu jugendlicher Elan und Mut zum Risiko könnte die rechte Hand hier eine neue Existenz aufbauen. Nein man war nicht nach Dubai gekommen um sich zu verstecken. Man wollte hier großes Erreichen. Als die rechte Hand bemerkte, dass es ja viel zu warm mitten in der Stadt ist, um ordentlich Fußball zu spielen, lies der Scheich kurzerhand rund 100 Millionen Kubikmeter Sand aufschütten um daraus eine Palme zu basteln, die am Meer liegt, sichtbar bis ins Weltall ist und wo ab sofort der Palm City FC seine Trainings- und Spielstätte haben wird. Jeder Wunsch wird einem hier von den Augen abgelesen. Es ist, sozusagen, angerichtet.
Es ist so weit. In den Emiraten wird wieder Fußball gespielt. Das nimmt sich der Club aus dem Emirat Sharjah zum Anlass um den alten Meistertrainer aus dem Ruhestand zu holen. Nach langen Jahren ab vom Trubel, kommt Trainer torsTibORSTI zurück vom Pool des Pullman Hotels und versucht an die Erfolge der damaligen Zeit anzuknüpfen.
Der Trainer dazu im Interview: "Nachdem wir in den ersten
Saisons als erstes Team in den Emiraten den Titel verteidigen konnten, war natürlich geil. Danach ist leider ein bisschen der Fokus verloren gegangen. Das Team war einfach satt. Das hatte für mich dann auch keinen Reiz mehr. Nach nun fünf Jahren am Pool, habe ich nun genug Kraft getankt, um neu zu starten. Da kam für mich die Möglichkeit hier in Sharjah nochmal alles neu aufzubauen genau richtig!"
Nach Jahren Pause kam Trainer Torstey im letzten Jahr aus dem Ruhestand und begann sein Glück in Südafrika. Eine durchwachsene Saison mit einem zwölften Platz in der Liga, die verpasste Champions League Quali und ein ausscheiden in der Vorrunde des Confederation Cup haben seinen Trainerstuhl sofort wackeln lassen. In Bloemfontaine war anderes erwartet worden, so dass das Engagement nur für die eine Saison gehalten hat.
Nun kamen wieder Angebote aus der alten Wirkungsstätte Ägypten. Das Rennen hat der Neuling aus Alexandria Smouha SC gemacht. Nach Stationen in El Mahalla und Kairo soll es also nun Alexandria sein. Hoffentlich kommt mit der neuen Stadt auch endlich mal ein bisschen Erfolg daher.