Derbyzeit bei Ajax Cape Town! Am kommenden Spieltag wartet auswärts gegen FC Cape Town das nächste brisante Duell. Die Mannschaft ist gefordert, auf dem Platz alles in die Waagschale zu werfen – und auch auf den Rängen soll ein klares Zeichen gesetzt werden.
Jetzt sind die Fans gefragt: Alle gemeinsam ins Stadion, gemeinsam für Ajax! Das Derby lebt von Leidenschaft, Emotionen und der
Unterstützung von den Rängen. Jeder Fan, jede Stimme und jedes Ajax-Trikot zählt. Die Mannschaft soll spüren, dass sie auch auswärts nicht alleine ist.
Mobilmachung für das Derby: Lasst uns Cape Town in Schwarz und Weiß erobern und Ajax lautstark nach vorne peitschen. 90 Minuten volle Unterstützung – für Ajax Cape Town, für den Sieg, für die Farben!
Wovon reden die da eigentlich bei ZESCO United? Geht es hier jetzt neuerdings auch nur noch um D.R.R.? Nein, falsch. Es geht um das Bouba-Experiment.
Dieses war angesetzt, um eine Frage zu beantworten, die sich in der Copa-Forschung mutmaßlich bislang niemand zu stellen getraut hatte: Wie erfolgreich ist eine Strategie, bei der man die Taktik für die gesamte Saison bereits im Vorfeld festlegt? Man reagiert also während der laufenden Spielzeit auf nichts und niemanden, sondern vertraut einzig und allein der eigenen taktischen Genialität vom Vorjahresstand. In der Praxis bedeutet das: dreizehn Urlaubszüge, außer nur am letzten Spieltag um nicht einen offensichtlichen Fehler zu machen. Hier muss die
Taktik natürlich an das Rest-TK der Gegner angepasst werden.
Unter genau dieser Bedingung erklärte sich Papa B. bereit, den Verein ein weiteres Jahr zu trainieren. Die Forschungsfrage lautete: Ist ein solches Setzverhalten signifikant schlechter als das Setzen von Spieltag zu Spieltag?
Nun, die gute Nachricht: Diese Frage bleibt auch in der kommenden Saison unbeantwortet. Denn Bouba hat die Urlaubszüge entgegen der Versuchsanordnung nicht von Anfang an für die gesamte Saison abgegeben, sondern immer nur für ein paar Spieltage im Voraus. Damit ist die Studie methodisch nicht gültig und muss wiederholt werden.
Und was hat das alles mit D.R.R. zu tun? Nichts. Ja, tatsächlich: Nichts. Auch das gibt es.
Küche in Tashkent. Hikaris Frau stellt zwei Einkaufstaschen vor die Tür.
«Zwei?» «Zwei Spiele. Und auf dem Zettel steht diesmal Fleisch.»
«Bernd schreibt, du hättest einen Vegetarier geheiratet.» «Eben.»
Gegen Bunyodkor gab es ein 3:0, wie bestellt. Platz zwei, ein Punkt hinter helmi. helmi schreibt nicht. Er führt.
«Felixus sagt, die Auswärtsdrei sei der ungewöhnlichste Zug der Spielwelt.»
«Ungewöhnlich ist ein Remis. Am letzten Spieltag gab es drei davon.» «Und bei euch?»
«Seit 50 Spielen keins. Halbe halten
nicht.»
Am Freitag fährt Pakhtakor nach Olmaliq. Dort hat diese Saison noch niemand etwas mitgenommen: sechs Heimsiege, 23:4 Tore. Danach kommt Qizilqum nach Tashkent. Das Hinspiel ging 0:2 verloren. Gleichzeitig empfängt helmi Pepeke. Erster gegen Dritten. Danach muss helmi nach Mashal und in der Champions League gegen Wollongong. Wer viel reist, bringt wenig nach Hause. «Und wenn die unentschieden spielen?»
«Dann kaufen wir Fleisch.»
Zwei der sieben Pfeifen im Keller tragen seit Donnerstag neue Schilder: Oksana und Elvijra. Damit Pepeke recht behält.
Aus dem Keller pfeift es. «Horst?»
«Oksana.» «Ich frage nicht.»
Bogotá. Der Praktikant schiebt die Zeitung unter Santa Fes Tor durch. Schlagzeile aus La Equidad: «Graf zahlt?»
Luminos liest. Einmal wörtlich nehmen reicht für eine Saison, hatte er geschrieben. Zwei Tage später fielen sechs Tore bei Flemme. Das war naiv. Er weiß es.
«Flemme fragt, ob Ihr Licht nicht mehr so hell leuchtet.»
«Es leuchtet. Es fällt nur auch auf La Equidad.»
Der Praktikant legt den 7. ZAT daneben. Millonarios gegen Tolima 3:0. Millonarios gegen La Equidad 3:0. Kein einziges Tor. Gegen Graf haben Flemme und jean batterie selbst nicht gesetzt. Sie haben ihn gewinnen lassen, ausgerechnet in dem ZAT, in dem er dazu aufgerufen
hat.
«Und das Geld?»
«Graf zahlt nicht. Graf zählt.» «Flemme sagt, er habe ohne Abwehr gespielt.»
«Das ist kein Komplott. Das ist Statik.»
Inzwischen weiß jeder: Das 6:6 ist Pflicht. In der Schweiz, in Kolumbien, in der Dusche. Gegen batterie sowieso. Graf hat seins für den 14. ZAT schon bestellt.
«Und wo ist eigentlich Karla?»
Zuletzt gesehen am 28. September, mit vertauschtem Namen. Der Praktikant klebt eine Vermisstenanzeige an Grafs Hintertür.
Freitag kommt Medellín. Der neue Beweismittelbeutel bekommt endlich eine Zahl: 11. Am 11. ZAT empfangen Tolima und La Equidad den Grafen. Selbst setzen.
Zürich. Montagabend. Nouri zieht die Abdeckplane über die Terrasse. Sie sitzt straff. Kein Tropfen kommt durch. Seit August auch kein Gegentor.
«Herbie schreibt, sein Mähbie sei in Aarau und gegen St. Gallen mit neuer Software gefahren.» «Der Mähbie steht ausgesteckt in meiner Garage.» «Dann ist er nachts gefahren.» Der Nachbar betrachtet das Ladekabel. Nouri betrachtet den Nachbarn.
«Herbie sagt auch, in der bereinigten Tabelle seid ihr Erster.» «In der Schweiz bereinigt man Konten, keine Tabellen.» «Und das Bankgeheimnis? Du sollst es am Freitag gelüftet haben.» «Ich
habe eine Terrasse gebaut. Die Schweiz schreibt selbst.»
«bora sagt, euer 6:6 sei ein lupenreines 3:0.» «danfire hat recht. Man muss vorher festlegen, für wen die Sechs gilt. Ich lege das nie fest.»
Am Freitag kommt Basel. Herbie will den Mähbie abholen, Nouri hat die Quittung vorbereitet. Auf diesem Rasen hat seit August niemand etwas abgeholt. Danach geht es nach Luzern. Die Füsse bleiben oben.
Der Nachbar hält ihm den Stimmzettel hin. Volksinitiative, Österreich, stärkste Liga Europas. Nouri kreuzt an: [X] NEIN. «War das jetzt deine Stimme oder die der Schweiz?» «Das hängt davon ab, wer fragt.»
Chililabombwe. Polizeiwache. Der Beamte legt ein Fax auf den Tresen. Briefkopf: Corrupta Rechtsschutz.
«Ihr Versicherungsnehmer Dein Rene Renno befindet sich in unserer Obhut. Leistungsfall: Lösegeld, 250.000 Kwacha.»
Kganya liest es zweimal. Am Montag hat der Haftrichter in Ndola DRR freigelassen. In die Obhut seines Rechtsbeistands. Von Corrupta. Der Richter war, wie beworben, schon mit drin. «Entführung ist im Basistarif nicht enthalten. Er hätte Premium nehmen sollen.»
Die Liga sammelt. Stand Montagabend: 4 Kwacha, gespendet von Herbstar, ursprünglich für den Beamten gedacht. Das ist kein
Lösegeld. Das ist eine Anzahlung.
Bleibt das Sommerhaus. Copa+ zahlt 10.000 Kwacha pro Million Zuschauer. Gesendet wurde bisher nichts. Kein Cast, keine Verträge, aber eine Emmy-Nominierung.
Der Vogel hüpft auf den Ordner mit DRRs 108 Stunden Video. «STAFFEL EINS! STAFFEL EINS!»
Der Beamte rechnet. 25 Millionen Zuschauer, dann ist DRR frei. Er spielt die Hauptrolle in seiner eigenen Befreiung. «Ihr Papagei ist klüger als die Liga.»
«Wellensittich.»
Der Beamte holt ein neues Formular. Anzeige gegen Unbekannt. Kganya diktiert gleich noch eine zweite, vorsorglich: gegen die Riflemen. Zuhause 34:1.
Die erste Apfelernte von Vetustas, äh Oviedos innerstädtischen öffentlichen Apfelplantage wird traditionell von der A-Jugend der wahren Königlichen vorgenommen. Guatemalarias persönlichen Chroniken ist zu entnehmen, dass bereits zu Zeiten der Reconquista die A-Jugendlichen die ersten Äpfel ernteten, um sich so im Laufe der Jahre das Geld für neue Trikots zu erarbeiten. Dass ausgerechnet nun der heroische
Chronist Don Guate höchstpersönlich mit dieser Tradition bricht und die A-Jugend unterstützt, spricht Bände. "Es war Zeit für ein Zeichen des Zusammenhalt, dass ich große Hoffnung in unsere Jugendarbeit stecke und von unserem Weg überzeugt bin, auf die asturische Jugend zu setzen. Und die gemeinsame Apfelernte für unsere Erstabfüllung des "Sidra real" steht für diesen Zusammenhalt."
Da schwingt Kollege Pepeke Lumumba an der Seitenlinie manisch seine Panik-Sechs (die Fünf hätte ja locker gereicht) und hält sich nach einem wilden 6:4 gegen Kara für den Nabel der Welt. Doch kaum triumphiert der feine Koloss, brennt nebenan das „Spotz“: Vier Runden geprellte Zeche, Barrikaden, zertrümmerte Scheiben und Fubini, der den Pöbel beschwört. Es ist eben wie immer: Manieren kann man sich nicht ertrotzen, sagt der Bengel mit
... da kommt das schlechte Wortspiel ... dem Bengalo in der Hand.
Denn während die Konkurrenz in billigem Fusel ertrinkt und das eigene Inventar zerlegt, quittiert man das die Tabellenführung kostende 0:5 gegen SuperSport mit nobler Gelassenheit. Dreißig Punkte, Platz zwei, beste Ausgangslage. Die Herrschaften dürfen sich gerne weiter mit allem Möglichen bewerfen, wir nehmen einen Schluck Rotwein, schwenken Bengalos und regeln das mit Verstand.
Schaut man sich die Tabelle der Super League an, so wirkt es, als würden die trainerlosen Vereine die Liga in 2 Gruppen trennen: Das Dreigestirn um Bademeister, Rollrasenmeister und Mähmeister liegt 6+ Punkte vor dem Verfolgerfeld, was sich vermutlich um den Europa League Platz streiten wird. Basel und Zürich trennen lediglich 2, die Young Boys aus Bern und La Chaux-de-Fonds nur 3 Punkte. Und das wo wir nun in die heiße Phase eintreten!
Einen Vorgeschmack für den wilden Endspurt gab es bereits am 19. Spieltag in St. Gallen, wo Schlitzohr bora milutinovic erstmals Punkte zu Hause liegen lassen musste und Nouri ein Mittel fand, dem sich der Bademeister nicht entziehen konnte. Überhaupt war dieser Spieltag so überhaupt nicht im Sinne von bora's Konformitätsansatz: Kein einziges 3:0 und ein NMR von Wintersportlegende Oje Keinar Gehtmehrrein!
Experten rätseln derweil, ob unkonforme Ergebnisse bora die Kräfte entziehen, so wie es mangelnde Blutversorgung bei Vampiren tut. Dass diese wilde Theorie gar nicht so abwegig erscheint und milutinovic vielleicht sogar mit Graf Dracula verwandt sein könnte, darauf soll auch seine Herkunft hindeuten. Schließlich liegen seine Geburtsstätte, das ehemalige Jugoslawien, und Rumänien nicht so weit auseinander. Dazu kommt, dass sein Cousin jean baratte mit Graf Zahl gemeinsam in der kolumbianischen Liga spielt. Man munkelt, dass der Graf seine Finger überall im Spiel hat.
Besonders entlarvend könnte auch die Reaktion des Bademeisters auf die Inkonsistenz der Ergebnismatrix gewesen sein, als er versuchte, das 6:6 gegen die Grasshopper in 4 miteinander kombinierte, verschachtelte 3:0 zu verkehren. Schließlich war nie die Rede davon, dass bei der 3:0-Theorie auch Auswärtstore zählen! Die anschließende 0:6 Niederlage bei Basel war dementsprechend ein Spiegelbild seiner schwindenden Kräfte. Vorgeschobene Gründe wie Taktik oder das angeblich 4fach wirksame 3:0 als 6:6 getarnt dürften allenfalls öffentlichkeitswirksame Pressestatements gewesen sein, um seine Tarnung nicht auffliegen zu lassen.
Spinnt man diese Enthüllung mal weiter, werden plötzlich sämtliche Zusammenhänge klar: bora's Forderung nach Ergebniskonformität bzw. die Einhaltung derer gab ihm Kraft und hiel die Konkurrenz im Glauben, sich innerhalb einer sicheren Matrix zu bewegen.
Seine freitagabendlichen Quecksilber Bäder waren nichts anderes als eine Methode, sich aus der korrumpierten Ergebnissteuerung der Konkurrenz zu bedienen und sich mit einem energetischen Feld
des Supraleiters (Quecksilber wird unter einer Temperatur von -265 Grad Celsius dazu) zu verbinden und daraus wie Vampire aus Blut seine Energie zu beziehen.
Es handelte sich also de facto um klirrend kalte Eisbäder entgegen der Annahme, er würde jeden Freitag Abend in eine heiße Wanne mit dem hochgiftigen Schwermetall steigen, um so seine Ideen zu fördern. Dass dies abends geschieht und er seine Presseberichte bevorzugt danach oder zur Morgendämmerung verfasst, lässt nur einen Schluss zu: Er muss ein Vampir sein! Allerdings ist er kein Blut-, sondern ein Energiesauger.
Mit diesem Wissen kann die Devise für bora's Konkurrenten ab jetzt nur noch lauten: Unkonforme Ergebnisse produzieren, um St. Gallens Verwandlungskünstler zu schwächen! Das 6:6 scheint ihm sämtliche Kräfte entzogen zu haben.
Gut, dass das Titelrennen jetzt in die heiße Phase geht. Unter Umständen könnte Herbie das dabei helfen, aus dem Dreikampf einen Zweikampf zu machen. Von der Tabelle lässt sich Basel's Coach jedenfalls nicht blenden: Nouri's Grasshopper haben noch 1 Heimspiel nachzuholen und sind in der virtuell bereinigten Tabelle Spitzenreiter.
"Das macht mir Bauch- und Kopfschmerzen gleichzeitig. Unser Spiel in Zürich ist die einzige Möglichkeit, an Nouri's Heimdominanz in dieser Saison noch etwas zu ändern und ihn nicht davon ziehen zu lassen. Wenn wir bora nun dechiffriert haben und ihn so stoppen können, ist Nouri der Hauptkonkurrent. Im schlimmsten Fall wird es am Ende wieder ein Dreikampf" fachsimpelte Herbie auf der Pressekonferenz.
Die Baseler sind dabei in einer komfortablen Situation: Sollten sie sich auf Nouri's Rollrasen die Köppe einhauen, geht man immer noch mit dem höchsten TK aus der Nummer heraus, klaut Zürich Heimpunkte und hält die beiden ärgsten Konkurrenten weiter auf Abstand, wenn man selber noch das schwierige Heimspiel gegen La Chaux-de-Fonds gewinnt - unkonform und nicht 3:0 versteht sich. Wenn beides rund läuft, könnte der Vorsprung auf die Grasshopper schon am Freitag auf 5 Punkte anwachsen.
Nouri hat am Freitag das Bankgeheimnis gelüftet, bora's Vampir-Geheimnis scheint gelüftet und vielleicht lüftet Herbie am nächsten Freitag ja das Geheimnis um die neue Software des Mähbie's, die bereits bei den Erfolgen in Aarau und gegen St. Gallen im Einsatz war. Dann fehlt wohl nur noch danfire's Geheimnis, warum der Deich Platz in Schaffhausen so lang ist und warum dort Schafe stehen..
Rosario.Bogotà. Was für ein schönes Bild für einen sich selbst geadelten Narzissten: Graf Zahl is the name of the streets. Oder war es nur ein laues Lüftchen in den Gassen Kolumbiens?
Großes Medienecho hat der Aufruf am 22. September verursacht. Schließlich hat Graf Zahl Gegenwehr gegen das Spitzenduo gefordert. Und das kolumbische Alter Ego Luminos vom Spielleiter stand sofort Gewehr bei Fuß: jeweils eine Auswärts-Sechs hat er La Equidad und Deportes Tolima verpasst. Das tat den beiden weh, was nun zur Folge hatte, dass sie nun auch Gegenwind für die adeligen Millionäre einfordern. Schließlich sind sie auch relativ geräuschlos in der Primera A unterwegs und liegen mit einem dritten Tabellenplatz und ordentlich Rest-TK gut auf Kurs.
Aber ist das wirklich so?
Mitnichten sag ich
euch! Die Tabelle lügt! Die Millionäre haben im Gegensatz zur Konkurrenz elf Heimspiele absolviert und nur noch sieben vor sich. Davon finden zwei am letzten ZAT gegen das Spitzenduo La Equidad und Deportes Tolima stat. Selbige haben natürlich auch genug TK über für das jeweilige Auswärtsspiel am 14. ZAT bei den Millionären. Kommt nur und holt euch das 6:6 ab.
Das ist im Saisonendspurt ein massiver Nachteil. Auch können die Millionäre auswärts nicht gewinnen!. Mit drei Auswärtstoren kamen sie auf insgesamt 2 magere Pünktchen. Man hat einfach das Siegen bei den Gästen verlernt. Nur Deportivo Pasto ist schlechter, hat aber auch noch kein Auswärtstor gesetzt. Der dritte Tabellenplatz schmeichelt, ist aber nichts anders als ein verzerrtes Bild.
. Die wahren Gegner bleiben La Equidad und Deportes Tolima!
Während die selbsternannten Oddest-Experten bereits ihre Wettscheine eingereicht haben, lacht Weltklassetrainer Xerez über deren Sachverstand. Über 60% Banausen! Und das in einer Woche eines traurigen Skandals. Xerez steht derzeit neben den Schuhen.
"Bueno, mich trifft der Schlag das tumetot eine derartige Vita hatte. Ich habe seine genialen Züge oftmals bewundert, nun liegt ein bleierner Schleier über der Sache. Ich bin enttäuscht!", so Xerez, der eigentlich andere Sorgen haben dürfte.
Nachdem sich die Brasilianer Ägyptens
im Spitzenspiel unnötig völlig verausgabt haben, dürfte nun wieder Schonkost auf dem Programm stehen. Dürftig für die weitere Planung der Saison. Zumal nun auch international wieder die Puppen tanzen. Leider war Xerez das Losglück nicht hold und er trifft im Viertelfinale bereits auf einen wohlgeschätzten Kollegen und den aktuellen Titelverteidiger der CAF Champions Leauge. Es darf davon ausgegangen werden, dass dieses Duell sehr eng wird, wobei die Favoritenrolle klar bei Herrn Pott liegt. Das Double liegt für ihn durchaus im Bereich des Möglichen!
Während andere noch überlegen, wie sie ihre Saison retten, zeigt Don Limòn, wie wahre Grosszügigkeit aussieht: Limonade für alle! Niemand muss durstig bleiben, niemand muss zahlen – heute geht die Rechnung auf den grossherzigen Zitrus-Magnaten.
Ob Spieler, Trainer, Edelfan oder neugieriger Zaungast: Ein Glas für jeden! Und Gerüchten zufolge soll sogar das zweite Glas bereits kaltgestellt sein. Die Frage ist nur: Was hat Don Limòn vor?
Eines ist sicher: Wenn ein Mann wie Don Limòn plötzlich die gesamte Liga mit Limonade versorgt, steckt dahinter garantiert mehr als nur Nächstenliebe. Hat es etwas damit zu tun, dass für den vielsagenden 9. Oktober der Kelch an der fröhlichen Zitrone vorbeigegangen ist? Oder
liegt es vielmehr daran, dass in Mexiko die Limetteviel beliebter als die ordinäre Zitrone ist? Dies jedoch dem gängigen Alpenhorst oder Copatador bis anhin einfach nie aufgefallen ist? Oder ist es die klassische Verwirrungstaktik, die Don Limòn seit jeher zu einem ausgebufften Weltklassetrainer macht?
"Bueno, wichtig ist, dass wir den Schwung mitnehmen. Die Tabelle lügt nämlich. Wir haben ein Heimspiel mehr absolviert und in der Rückrunde zahlreiche grosse Brocken zu Gast.", so Don Limòn. Mit den Limetten hat Limòn seine Gegner im Griff. Grün statt Gelb. Vital statt sauer. Und die Sprechstunden bei Roquo überlässt er künftig wieder den Heulsusen. ¡Vámonos! 🍋🟩
Bankstown im Ausnahmezustand! Der abgetauchte Startrainer schafft das unmögliche und holt tatsächlich 6 Punkte an einem ZAT. Während sich die Fussballwelt fragt, was bei den Bankstown City Lions eigentlich vor sich geht, fehlt von einer Person jede Spur: Deus, der gefeierte Startrainer, Taktikfuchs und selbsternannte Architekt grosser Fussballträume ist offenbar vom Erdboden verschluckt. Oder liegt er bloss von zu viel Zigarren und Rum benommen in einer Ecke?
Noch vor wenigen Wochen war sein Name in aller Munde. Deus hier, Deus da – kaum ein Thema, bei dem der Meisterstratege nicht seinen Senf dazugegeben hätte. Jeweils kurz angebunden, oder in der D-U-S erwähnt, aber immerhin noch am
Leben.
Doch plötzlich: Funkstille! Kein Auftritt, keine leerengrossen Worte, sondern klammheimlich 6 Punkte.
Vor dem Vereinsgelände hat offenbar ein Fan (gibt es solche wirklich?) nach ihm gerufen. Ein anderer behauptet, Deus zuletzt mit einem Koffer und verdächtig entschlossenem Gesichtsausdruck gesehen zu haben. Beweise? Fehlanzeige.
Besonders brisant: Insider berichten von einer mysteriösen Unruhe hinter den Kulissen. Ist Deus beleidigt? Plant er seinen spektakulären Rücktritt? Oder sitzt er längst in Kuba im Knast ein?
Die Lions schweigen. Deus schweigt. Nur die Gerüchte sprechen. Und so bleibt der Fussballwelt derzeit nur eine einzige, quälende Frage: Wo ist Deus?
Henk Groot hat die Arbeit für den neunten ZAT bereits fast komplett erledigt. So hat er Zeit, ein bisschen in der internationalen Presse und in diesem Falle der heimischen Presse. Ja, der Kollege Anders Quälixson, einer von lediglich zwei Toptrainern der Liga, neben dem aktuellen Meistertrainer Oller Kahn, macht sich Sorgen um die Liga. Doch diese scheint Henk Groot unbegründet. Die niederländische Liga ist sehr gut. Sie ist aktuell ein Geheimtipp, der noch nicht entdeckt wurde. Aber das kann sich auch schnell ändern. "Das war bei mir damals auch nicht anders." Als ich in der 36. Saison bei Heerenveen anfing, da waren auch viele Klubs trainerlos. Und in der UEFA-Wertung war man 13. von 16 Nationen. Vier Jahre später Erster! So eine Liga kann also sehr schnell auch attraktiv werden. Bekommt man ein, zwei
Toptrainer, sieht die Lage bereits wieder völlig anders aus."
Und überlegen Sie selbst eine Rückkehr? "Langfristig ist das natürlich auf jeden Fall eine Überlegung, Im Moment aber nicht. Ich bin in Österreich in der stärksten Liga Europas mit einigen Toptrainern unterwegs. Diese Herausforderung werde ich so schnell nicht ablegen. Ohne Meisterschaft gehe ich hier nicht weg. Und wie man sieht, ist es verdammt schwierig, diese in Österreich zu gewinnen."
Für die niederländische Liga muss man auf die nähere Zukunft bauen. Es gibt insgesamt noch 30 freie Teams in Europa. Da wird es wohl keine oder wenig Aufstockungen geben. Die Neulinge, die kommen werden, müssen sich zwangsläufig auf die aktuell freien Teams verteilen. Also auch auf die niederländischen.
Die Lieblingskaschemme der Fußballbegeisterten, das Spotz hat wieder einmal eine Woche geschlossen. Ein mittelgroßes Schild am Eingang spricht von "organisatorischen Gründen", aber die Eingeweihten und alle, die durch die zerbrochenen Fensterscheiben ahnen, dass es wohl eher um "orgiastische Gründe" geht.
Was genau geschehen ist, entzieht sich immer noch der öffentlichen Kenntnis, allerdings gibt es Gerüchte, dass am letzten Wochenende einer der Trainerkollegen des erfolglosesten Erfolgstrainers der Welt, des mit kloppschen Zähnen ausgestatteten fubinios, dessen Name ungenannt bleibt, aufgrund eines Heimsiegs
oder einer Auswärtsniederlage oder umgekehrt bis zu vier Hausrunden bestellt und - hier wird's jetzt erichtig schlimm - getrunken hat. Anschließend Richtung Theke getorkelt ist, die Rechnung bezahlt hat und gegangen ist.
Soweit so gut, aber als die freundliche Thekenschlampe das Trinkgeld nachzählte, kam sie auf null Euro (oder womit auch immer man hier bei uns zahlt). Der anschließende Aufruhr, inklusive Barrikadenbildung, Fackelsturm und Pflastersteinen, die immer wieder hin und her geworfen wurden, richtete beachtlichen Schaden an, von dem sich die klein Spelunke nur schwer erholen wird. Ein Beobachter schimpfte nur "Moreno Deus" auf Latein vor sich hin.
Die Niederlage gegen Charlton Athletic sorgt für einen bitteren Rückschlag. West Ham bleibt zwar im oberen Tabellenbereich, rutscht nach dem enttäuschenden Auftritt jedoch auf Rang 4 ab. Nun gilt es, schnell die richtige Reaktion zu zeigen. Der Druck steigt, denn die Konkurrenz sitzt den Hammers dicht im Nacken. Jeder weitere Punktverlust könnte den Anschluss an die Spitze kosten. Jetzt ist Charakter gefragt – die Antwort muss auf dem Platz folgen. Im nächsten ZAT findet das Derby gegen die Queens Park Rangers statt.