In Peru soll man sich ja Mühe geben, sonst kann man nix erreichen. So ähnlich dürfte es auch Speedy Gonzales sehen, sonst hätte er sich wegen 2 zusätzlicher Vereine wohl nicht mit Wechselgedanken beschäftigt. Wie groß so ein Zeitaufwand wegen 2 zusätzlicher Vereine aber tatsächlich ist, ist eine berechtigte Frage. Wir hoffen hier im Chimbote natürlich, dass er dabei bleibt. Wir sind in Peru weil wir uns mit den Besten
der Besten messen wollen und da gehört ein Speedy einfach dazu.
Ansonsten ist nicht viel passiert, zu Hause gewonnen, auswärts verloren. Standard also. Aber eine ungewohnte Sache in Peru steht jetzt am Wochenende an. Man spielt gegen einen Paten, Der Pate von Peru sozusagen. Und dank des oben genannten gibt es diesen überhaupt, so dass man sich jetzt an die Analyse machen kann um zumindest in der Heimbilanz eine weiße Weste zu behalten.
Turku - Kaum hat in der finnischen Veikkausliiga der Ball wieder angefangen zu rollen, beschäftigt man sich bei Turun Palloseura bereits mit der Frage, wann alles endlich vorbei ist. Während andere Vereine noch über Taktik, Transfers und Meisterschaft träumen, soll man bei TPS angeblich schon die Abschlussrede vorbereiten.
„Wir wollen diese Saison Schritt für Schritt angehen“, erklärte ein Vereinsmitarbeiter – bevor er einen Kalender aufschlug
und nach dem letzten Spieltag suchte.
Besonders irritierend: TPS ist gut gestartet in die Saison. Doch statt Aufbruchsstimmung herrscht in Turku Endzeitromantik. Fans sollen bereits Abschiedsschals bestellt haben, obwohl noch gespielt wird.
Der Trainer bleibt gelassen: „Wir schauen von Spiel zu Spiel.“ Anschließend fragte er laut Augenzeugen: „Aber wie viele sind es denn noch?“
Die Saison hat begonnen. TPS wartet offenbar trotzdem schon auf ihr Ende.
Endlich einmal wäre ein Apostroph tatsächlich angebracht und kein Deppenapostroph, und dann wird es einfach nicht berücksichtigt.
Man darf getrost erwarten, dass der grammatikalische Fail nicht der einzige bleibt von Fenris' Bruder.
[Sonderausgabe der Policia Grammatica de Lomas de Zamora angesichts der Aktualität der Ereignisse]
Die neuste Küchenarmatur gibt es hier heute erwerben. Mit mehreren Sprüh- und Spülfunktionen. So können Sie es sich aussuchen, ob Sie mit einem einzelnen Strahl oder mit einer Brause in den Ausguss und auf den letzten Platz der Liga gespült werden wollen. Wahlweise auch mit der automatischen Patenzug-Funktion ausgestattet, so dass sie nichts selber machen müssen um Ihren letzten Platz zu bekommen. Und sollte jemand mit dem Einbau überfordert sein, einfach die komplette Spüle austauschen und zwei neue Vereine mit in die Küche holen, dann hat man für die Armatur genügend Platz.
Der perfekte Beruf für den Mann von heute. Man muss nicht nachdenken und schleppt einfach nur runter und wieder hoch. Im Idealfall genau das, was die Hausfrau vorher in drei Tagen Arbeit mühevoll in Kartons und Kisten verpackt hat. Beim LKW fahren dann noch das ein andere teure Glas zerbrechen und beim Ausladen dann für jedes Stück fragen, wohin es kommt. Nicht nachdenken, viel Muskelkraft, runter und wieder hoch, an manchen Sachen ein bisschen rumschrauben: Der ideale Job für einige unserer australischen Kollegen.
Auch hier werden wir uns Heute auf Grund der äußeren Umstände sehr kurz halten. Daher vorab schonmal eine nicht ernst gemeinte Entschuldigung an jeden der ca. 30 Sekunden Lebenszeit aufwendet um meinen Artikel zu lesen! Jetzt gibt es noch die Chance damit aufzuhören, dann hätte man nur ca 10 Sekunden in den Sand gesetzt. Aber für Alle die jetzt noch weiterlesen, Selbst Schuld! Es wird nämlich absolut nichts Konstruktives mehr kommen. Der Artikel ist sozusagen wie unser Auftaktspiel, magere Kost und am Ende haben wir verloren. Daher gut jetzt. Ende
Drei Tage ohne Internet, das war anstrengend. Gerade noch rechtzeitig ist es zurück, aber so wirklich Zeit sich in kreativen zu üben hat man nicht. Daher halten wir uns kurz, inhaltslos und haben ganz genau den Zeichenzähler unten im Blick wann er ins Grüne umschlägt. Und sobald das passiert wird ein Punkt gesetzt und der Artikel beendet, selbst wenn es mitten im Satz passieren sollte. Heute ist Zeichensparfreitag und alles was zählt ist es immer und immer weiter zu schreiben, bis man (geschafft)!
Von (fast) ganz oben nach (wirklich) ganz unten in nur zwei Spielen. Immerhin war die Fallhöhe bei den Andenkickern beträchtlich. Und lobte man in der Vorwoche in der Zeitung noch die nahezu optimale Vorsaison, hat sich das Blatt schnell gewendet und man kann nun über mangelnde Verteidigung und ineffiziente Sturmreihen diskutieren. Weh tat dabei nicht nur das 0:5 beim amtierenden Meister, sondern vor allem auch die 0:1-Niederlage beim trainerlosen Aufsteiger, dessen Namen eher an einen Supermarkt als an einen Sportverein erinnert. Was man in den Anden allerdings auch weiß: Wo es schnell runter geht, kann es auch schnell wieder hoch gehen.
Beim Blick aufs Wochenende stellt sich in Auckland gerade die Frage, ob man noch in Neuseeland oder viel mehr in Deutschland ist. Beide Spiele gehen zwar laut offizieller Ankündigung gegen Teams aus der heimischen Football Championship, auflaufen sollen aber zwei Mannschaften aus Deutschland. Nachdem man bei den östlichen Vororten nicht unbedingt positive Erinnerungen an Matches gegen die Paten hat, ist die Vorfreude auf die kommenden beiden Partien jedenfalls ein wenig eingetrübt. Noch lebt aber die Hoffnung, dass die vier trainerlosen Teams zeitnah neue Übungsleiter(-innen) bekommen.
Was ist denn da in Argentinien los? Auch hier treibt sich ein Weh herum, das die Zeitungslandschaft mit seinen Artikeln belästigt.
Aber noch schlimmer ist, dass es auch hier einen Fenris gibt, der glaubt, der selbsternannte Messias und Retter der vertriebenen Altnazis zu sein.
Wenn man allerdings genauer hinschaut, dann sieht man, dass es nicht immer derselbe Fenris ist, der in der Öffentlichkeit auftritt. Nein, Fenris hat sich in seiner Verzweiflung Klonen lassen und lässt wöchentlich einen anderen Klon auf Argentinien los. In der Hoffnung, dass durch die unvermeidliche Genmutation auch mal mehr als 2 Gehirnzellen dabei sind und er mal wieder was reißt.
Oma Erni Fenris saß wie üblich auf dem vergilbt-brüchigen Plastikcampinsessel und fütterte unweit ihres Wohncontainers linkshändig Tauben mit vodkagetränkten Brotwürfeln. Mit der Rechten war sie auf einer Mission und zigarettenhlatend. Sie nannte es die Tinderabzocke. Da man sich ja irgendwie die Zeit vertreiben musste hatte sie diesen, auch lukrativen, Nebenerwerb im Internet entdeckt. Völlig verzweifelte, stehengelassene Männer sind bereit für unmoralischen, anonymen Rat Unsummen zu bezahlen. Sie machte sich nicht einmal mehr die Mühe die Fragen zu lesen, sondern antwortete kryptisch genug, sodass es
eigentlich immer passte. So zum Beispiel auf die Anfrage eines Users B.W., der nicht nur eine Frage stellte, sondern auch gleich eine Link mitschickte, über den Sie ihr Honor von 290USD sofort beziehen konnte.
"Nein, du wirst Elvijra und Oksana niemals wiedersehen, du bist hässlich und nicht lustig!", war ihre Antwort an den armen User.
Der Link war aber eine Falle. Keine Minute nach dem Klick las sie das Kleingedruckte: Sie müssen innerhalb von 15 Minuten Ihre Reise nach Usbekistan antreten und dort den Verein FK So g Diyona Jizzax übernehmen. Ansonsten verpflichten Sie sich zu einer Zahlung von 1.000.000.000 USD.
Once Caldas spielt zu Saisonbeginn 5:0 und 0:5. Potzblitz! Der Verein war heiß auf den Saisonstart und schon zur Pause gegen den Millionarios DC wird über eine Trainerablösung diskutiert. Balaleika meint hierzu „Das wäre fast die kürzeste Trainerkarriere aller Zeiten geworden. Aber die Millionarios sind eben ein Top-Team! Da sind wir einfach von Beginn unter die Räder gekommen. Ansonsten war das Spiel von uns gar nicht so schlecht, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Am Ende hat der Fußball gewonnen!“.
Erstes Spiel gewonnen, zweites Spiel verloren. So nüchtern, so langweilig. Aber immerhin waren es die ersten Premier (Soccer) League-Minuten für die Studenten aus Pretoria. Und dementsprechend lässt sich also auch vielleicht der Leistungsabfall im zweiten Spiel erklären, das mit 1:0 verloren wurde. Dynamo leer, Studenten voll. Trotzdem stand am nächsten Tag in der Zeitung, dass die Studenten den größten Sprung in der Tabelle gemacht hätten. Zum Beweis ein großer grüner Pfeil vor dem Mannschaftsnamen.
Zum Start in die neue Saison thront Lille gleich ganz oben. Eigentlich zwar punkt- und torgleich mit Toulouse, aber in der Historie wird die Tabellenspitze den Nordfranzosen zugerechnet. Yeah. Am zweiten Spieltag geht es zum Liga-Urgestein W.Power und seinem FC Sochaux-Montbéliard. Da riecht es zumindest nach den ersten Gegentoren der frischen Saison. Mal sehen, ob damit auch die ersten Punktverluste einhergehen. Aber bis es soweit ist, sonnt man sich in Lille noch ein bisschen weiter ganz oben in der Tabelle.
Im Namen der Familie muss ich leider bekanntgeben, dass Fenris IV zurück nach Serbien bestellt wurde. Oma Erni Fenris ist besorgt. Er war jetzt 4 Wochen auf Urlaub und hat sich eindeutig zu anständig verhalten. Keine Verhaftung, keine Exzesse, kein geschrotteter Sportwagen, kein nichts. Cluburlaub oder geführte Busstädtereise wäre die einzig mögliche Steigerung. Er muss also schwer erkrankt sein.
Fenris II, im Moment arbeitslos und südamerikaerfahren, übernimmt ab sofort das Ruder bei Racing.
Bei Avaí FC steht ein ganz besonderes Heimspiel auf dem Programm: Der amtierende Meister Flamengo gibt sich die Ehre.
Wie die Partie ausgeht? Keine Ahnung. In Brasilien ist schließlich alles möglich – und Daadi wird sich hüten, vor dem Anpfiff irgendwelche Versprechungen zu machen. Aber eines steht bereits fest:
Avaí hat Bock auf Flamengo-Party!
Und zwar unabhängig vom Ergebnis. Deshalb wurde vorsorglich schon einmal die große After-Show-Meister-Party vorbereitet.
Warum erst warten, bis der Meister seine eigene Feier organisiert?
Sollte Flamengo gewinnen, kann der Titelverteidiger direkt weiterfeiern.
Sollte Avaí gewinnen, wird eben in Florianópolis gefeiert.
Und sollte es ein Unentschieden geben, feiern einfach beide.
Daadi hat damit offenbar die perfekte brasilianische Spielvorbereitung gefunden:
Ergebnis egal – Hauptsache, die Musik läuft.
Jetzt muss nur noch jemand CR Flamengo erklären, dass die Party bereits gebucht ist.