Es deutet sich weiter an, auch wenn wir hier in einer zweiten Liga spielen, die Teams sind alle mit erstklassigen Trainern besetzt. Das Ziel oben mitzuspielen bleibt in Altona aber weiterhin bestehen. Wir wollen in den kommenden 2-3 Saisons hoch, wenn es dieses Jahr schon klappt wäre grandios, aber es ist kein Muss. Jetzt kommt erstmal ein Auswärtsspiel beim Grünen Gulli und bislang war auswärts nicht so die Paradedisziplin von Altona. Fest steht aber, wenn man nach oben will kann man das nicht nur über die Heimspiele schaffen, man muss auch auswärts regelmäßig punkten. Vielleicht schon Heute?
Auch hier werden wir uns Heute auf Grund der äußeren Umstände sehr kurz halten. Daher vorab schonmal eine nicht ernst gemeinte Entschuldigung an jeden der ca. 30 Sekunden Lebenszeit aufwendet um meinen Artikel zu lesen! Jetzt gibt es noch die Chance damit aufzuhören, dann hätte man nur ca 10 Sekunden in den Sand gesetzt. Aber für Alle die jetzt noch weiterlesen, Selbst Schuld! Es wird nämlich absolut nichts Konstruktives mehr kommen. Der Artikel ist sozusagen wie unser Auftaktspiel, magere Kost und am Ende haben wir verloren. Daher gut jetzt. Ende
Volle Kapelle in der 2. Australischen Liga zum Saisonstart. Auch wenn der ein oder andere die Abkürzung in die höchste Spielklasse genommen hat, konnten die Abgänge kompensiert werden, so dass der Patenzug erstmal kein Thema bei der Ligaeröffnung ist. Altona muss nach Melbourne zum Auftakt, die ab sofort wohl aggressiver auftreten dürften. Von Konfuzius hin zu einer eher körperbetonten, kroatischen Spielweise. Da kommt in mir eine Erinnerung hoch an Berti Vogts der vor einem WM Spiel mal sagte: "Die Kroaten treten auf alles was sich bewegt, da hat unsere Mittelfeld ja nichts zu befürchten."
Ob auch die Truppe aus Altona am Freitagabend vor Angst erstarrt darf abgewartet werden.
Gratulation an Bankstown und Brisbane Roar! Und viel Erfolg in Liga 1. Wir sind zwar Dritter und damit sozusagen erster Verfolger auf die beiden Aufsteiger, doch der Vorsprung ist zu groß, da braucht man sich keine Hoffnungen mehr zu machen. Für uns geht es nur noch darum Platz 3-5 zu sichern und die Saison aus unserer Sicht erfolgreich abzuschließen. Und es ist kein Geheimnis, Altona will in Liga 1. denn da gehört man hin. Und das innerhalb der nächsten 2 Spielzeiten. Wir freuen uns jetzt schon auf die neue Saison und sagen: "Tschüss, das heißt auf Wiedersehen".
Zweimal Löwen, einmal Strikers. Ein ereignisreicher Freitag steht Altona bevor. Bankstown, Preston und Brisbane. Viel zu sagen gibt es da eigentlich nicht mehr. Und manchmal ist Weniger ja auch Mehr. Es scheint eh alles entschieden. Bankstown und das andere Brisbane gehen hoch, runter geht niemand. Zumindest nicht bei uns. Insofern wird es jetzt 6mal ein Schaulaufen. Ob man dann am Ende Vierter oder Achter wird interessiert nur für das Start-TK kommende Saison. Und irgendwie ist das doch ein kleiner Ansporn, so ein paar Törchen für die kommende Saison können ja nicht schaden.
An Spieltag 27 war es dann endlich soweit. Man ist nicht mehr die Mannschaft mit den am wenigsten geschossenen Toren. Und auch nicht mehr die Mannschaft mit den meisten Gegentoren. Und was noch besser ist, man zieht am Ex-Trainer vorbei. Vor wenigen Wochen noch unvorstellbar, doch wurde das Ereignis innerhalb der Mannschaft gefeiert wie ein Aufstieg. Mit gutem Gefühl geht es in Richtung Endspurt. Denn nach oben geht nicht mehr viel und nach unten auch nicht. Man wird wohl irgendwo zwischen der 5 und der 8 landen. Das interne Saisonziel ist daher einfach formuliert: eine Platzierung vor den Brisbane Strikers.
Als am Wochenende die Lions wieder aus Altona abreisten waren alle zufrieden. Die Inder, der Hase, selbst die Gästemannschaft wirkte zufrieden und wohl genährt nach der Partie. Lediglich Mahatma Chrille versucht man seit Tagen vergeblich aus den Katakomben zu bekommen. Bis zum nächsten Heimspiel ist aber ja Gott sei Dank noch etwas Zeit. Am kommenden Freitag geht es nämlich zuerst zum
Tabellenführer, nach eigener Aussage den "wahren Löwen", mit allerdings nicht gerade prachtvoller TK-Mähne dank des Vorgängers. Und dann ohne Umwege nach Brisbane wo es zum Wiedertreffen mit dem Ex-Trainer Altonas kommt. Dass er die Mannschaft im Stich gelassen hat sitzt natürlich noch in den Köpfen der Spieler. Ob sie die Wut am Ende in Energie auf dem Platz umsetzen können wird man sehen.
Die City Lions kommen nach Altona und schenkt man den Gerüchten Glaube, so soll sich der Trainer in den örtlichen, indischen Speiselokalen in der Küche herumtreiben. Angeblich um das Essen schmackhafter zu machen. Die indische Community rumort, stellt es doch einen klaren Affront gegen das Ego der Lokalbetreiber dar. Zahlreiche Inder haben angekündigt aus Protest am Freitag ins Stadion zu kommen um Altona zum Sieg zu brüllen. Die Atmosphäre dürfte scharf werden. Vor dem Spiel ist zusätzlich eine einzigartige
Choreo geplant. Ursprünglich sollten 100kg Basmati Reis zeitgleich von den Tribünen in Richtung Gästebank geworfen werden. Der Verein stellte aber klar, dass man trotz der humorvollen Intention gegen das Verschwenden von Lebensmitteln sei. Die indische Community lenkte ein und wird stattdessen eine Woche ihre Essensreste sammeln. So dürfte wohl auch das ein oder andere Hühnchen am Freitag in der Luft unterwegs sein. Dem Gästeteam hat man empfohlen Regencapes vor dem Spiel zu tragen und vielleicht ein paar Schirme mitzubringen.
Verflixt und zugenäht. Eigentlich wollte man unter keinen Umständen noch einen Verein übernehmen. Egal was kommen würde. Und dann... dann verlässt hardkore überraschenderweise Altona Magic. Und was soll man dann bitteschön tun? Zwar sind wir dort nicht aufgewachsen, und auch leben wir da nicht mehr, die Wohnung lief allerdings erst zum Januar diesen Jahres aus, aber wir haben große Teile unseres Lebens
dort verbracht. Es wird für immer ein signifikantes Stück der eigenen Geschichte bleiben an dem gute und verrückte Erinnerungen hängen. Und wenn so ein Verein ruft, und das auch noch mit sehr viel besserem Wetter als das Original im Westen der Hansestadt, ja, dann kann ich nicht anders. Dann muss ich anheuern. Also ab ins Abenteuer Australien mit Altona. Eine Entwicklung, die ich mir vor wenigen Tagen noch nicht vorstellen konnte.
Man kommt nicht von der Stelle. Zwar kann man bei Altona eine gewisse Konstanz die letzten Wochen beobachten und auch der Punkteschnitt ist okay, aber trotzdem steht man weiterhin auf der 8. Die Konkurrenz lässt nicht locker aber trotz der stagnierenden Tabellensituation ist die Stimmung an der Adolf Jäger Kampfbahn gut. Denn, dass diese Saison doch mit einer gewissen Ruhe zu Ende gespielt wird ist das was erwartet wurde und lässt Hoffnung wachsen, dass man dann spätestens in der kommenden Spielzeit den Blick etwas mehr nach oben richten kann.