Ein Spieltag zum Vergessen für die Urawa Red Diamonds: Mit zwei deutlichen Niederlagen und null Punkten rutscht die Mannschaft von Nigel Clough tief im Tabellenkeller ab. Nach sechs Spieltagen belegt Urawa mit sechs Zählern nur noch den 13. Tabellenplatz.
Besonders schmerzhaft verlief der 5. Spieltag im Saitama Stadium 2002. Urawa kalkulierte gegen Kataller Toyama auf ein sparsames Auftreten der Gäste, die an den vorherigen Spieltagen auswärts jeweils torlos geblieben waren. Die Red Diamonds setzten lediglich ein Heimtor – doch Toyama überraschte mit einer extrem offensiven Marschroute und überrollte die Gastgeber mit
fünf Treffern. Das 1:5 vor heimischem Publikum bedeutete einen unerwarteten Wirkungstreffer.
An Spieltag 6 ging Cloughs Plan beim Auswärtsspiel gegen den Yokohama FC ebenfalls nicht auf. Urawa ging mit null Toren in die Partie, um das Torkonto für die kommenden Aufgaben zu schonen. Yokohama nutzte den Freiraum konsequent und schraubte das Ergebnis ohne großen Widerstand auf 3:0.
Durch die zwei Schlappen verschärft sich die Lage für Urawa im Tabellendrittel deutlich. Mit nun 8:15 Toren und 41,6 Taktikpunkten muss Clough in den kommenden Begegnungen eine Reaktion zeigen, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht vollkommen zu verlieren.
Drei Punkte aus zwei Spielen halten Heart of Midlothian auf Platz zwei der Scottish Premiership. Die Elf von Brian Clough bleibt mit elf Zählern der engste Verfolger von Spitzenreiter Inverness Caledonian Thistle. Das Wochenende zeigte jedoch zwei völlig verschiedene Gesichter der Mannschaft.
Im heimischen Tynecastle Park lief gegen den trainerlosen Glasgow Rangers FC alles nach Plan. Cloughs Mannschaft übernahm ab der ersten Minute die Kontrolle und nutzte ihre Chancen konsequent. Das 3:0 war die logische Konsequenz eines souveränen Auftritts, bei dem
der Sieg zu keiner Zeit in Gefahr geriet.
Ganz anders das Bild beim Kilmarnock FC: In einem zerfahrenen Spiel verloren die Hearts komplett den Faden. Während Kilmarnock beinahe jeden Angriff im Tor unterbrachte, liefen die Gäste dem Geschehen durchweg hinterher. Die zwei eigenen Treffer waren beim 2:5 am Ende nicht mehr als Ergebniskosmetik.
Trotz des Dämpfers bleibt die Ausgangslage in der Tabelle gut. Wenn die Hearts Inverness unter Druck setzen wollen, muss Clough vor allem die Anfälligkeit bei schnellen Gegenzügen auf fremdem Platz abstellen.
Was für eine Entwicklung bei den Glenfield Rovers! Nach dem katastrophalen Saisonstart auf Platz 17 scheint sich die Mannschaft von Trainer stevefire erneut auf ihre Spezialität zu besinnen: Aufholjagden. Nach dem jüngsten Spieltag stehen die Rovers tatsächlich wieder auf Platz 9 – genau dort, wo das Saisonziel liegt.
Im Heimspiel gegen Team Wellington brannte Glenfield ein regelrechtes Offensivfeuerwerk ab. Mit 5:0 wurde der Gegner förmlich aus dem Stadion geschossen. Nach dem ebenfalls schon deutlichen 5:0 gegen Waikato war es bereits der zweite Kantersieg in kurzer Folge.
Auswärts bei Dunedin Technical folgte allerdings die Ernüchterung. Die
Rovers mussten sich mit 0:2 geschlagen geben und verpassten damit die Chance, ihre beeindruckende Serie noch weiter auszubauen.
Trotzdem ist der Sprung in der Tabelle bemerkenswert. Von Platz 17 auf Platz 9 – innerhalb weniger Spieltage haben die Rovers damit acht Plätze gutgemacht. Und das ausgerechnet bis zum eigenen Saisonziel.
Noch ist die Saison jung, doch die Entwicklung macht Mut. Wenn Glenfield seine Offensivstärke beibehält und gleichzeitig die Auswärtsschwäche in den Griff bekommt, könnte Platz 9 diesmal tatsächlich dauerhaft verteidigt werden. Nach dem Fehlstart ist jedenfalls wieder deutlich mehr Optimismus rund um die Rovers zu spüren.
Die Chicago Fire können erstmals seit Wochen wieder etwas durchatmen. Nach dem katastrophalen Saisonstart und dem zwischenzeitlichen Absturz auf Platz 19 hat das Team von Trainer scottfire die Kurve bekommen – zumindest ein Stück weit.
Zwar setzte es zunächst bei Impact de Montréal noch eine deutliche 0:3-Niederlage, doch anschließend zeigte Chicago endlich die erhoffte Reaktion. Gegen New York City FC gelang vor heimischem Publikum ein wichtiger 1:0-Sieg. Noch stärker war anschließend der Auftritt bei Columbus Crew: Mit 3:1 holten die Fire drei weitere Punkte und feierten damit den zweiten Sieg in Folge.
Die Belohnung: Chicago steht inzwischen auf
Platz 16 und damit wieder außerhalb der Abstiegsplätze.
Nach dem misslungenen Saisonstart ist das für scottfire und seine Mannschaft ein wichtiger Schritt. Von der angestrebten Verbesserung gegenüber dem 9. Platz der vergangenen Saison ist man zwar noch weit entfernt, doch zumindest scheint der freie Fall gestoppt.
Jetzt gilt es, den kleinen Aufwärtstrend zu bestätigen. Zwei Siege in Folge haben gezeigt, dass Chicago durchaus noch gewinnen kann. Die Fire müssen nun dafür sorgen, dass aus diesem Lebenszeichen eine echte Wende wird. Denn das Ziel hat sich vorerst geändert: Nicht nach oben schauen – sondern weiter Abstand zum Tabellenkeller schaffen.
Bei US Monastir läuft es in der Liga weiterhin alles andere als nach Plan. Nach dem jüngsten ZAT steht das Team von Trainer johnfire nur noch auf dem 9. Platz. Dabei war die neue Saison eigentlich als Neustart gedacht. Nach Platz 6 in der vergangenen Spielzeit sollte es wieder nach oben gehen – stattdessen findet sich Monastir inzwischen im Tabellenmittelfeld der auf 14 Teams angewachsenen Nationale A wieder.
Immerhin: Zuhause zeigt die Mannschaft weiterhin, was eigentlich in ihr steckt. Doch die fehlende Konstanz bleibt das große Problem. Auf starke Auftritte folgen regelmäßig Rückschläge, und so verliert Monastir langsam den Anschluss an die internationalen Plätze.
Dabei ist ausgerechnet der internationale Wettbewerb in dieser Saison eine völlig andere Geschichte. Völlig überraschend darf US Monastir doch auf der internationalen Bühne antreten.
Sportlich hatte man sich eigentlich nicht für den Confederation Cup qualifiziert. Weil die marokkanische Liga jedoch einen zusätzlichen Platz für die CAF Champions League erhielt, wurde ein weiterer Startplatz frei – und Monastir rückte überraschend nach.
Eine kuriose Situation für johnfire: In der Liga läuft es miserabel, international bekommt der Verein plötzlich eine zweite Chance. Nach dem enttäuschenden internationalen Abschneiden der vergangenen Saison dürfte die Teilnahme am Confederation Cup deshalb besonders wichtig sein.
Noch ist in der Liga nichts verloren. Aber Platz 9 ist definitiv nicht das, was man sich in Monastir vorgestellt hat. Jetzt muss johnfire zeigen, ob seine Mannschaft den Schalter noch umlegen kann. Vielleicht kommt die dringend benötigte Wende ja ausgerechnet dort, wo niemand mehr mit Monastir gerechnet hatte: auf der internationalen Bühne.
Nachdem Herbie in seiner neuesten Kolumne erklärte, bora interessiere sich gar nicht für Punkte, sondern ausschließlich dafür, dass hinten nichts mehr reingeht, herrscht in der Schweiz endlich Klarheit.
Die Wahrheit ist sogar noch absurder.
Wie inzwischen bekannt wurde, war das Tor von St. Gallen gegen Sion gar nicht frei bespielbar. bora hatte es wenige Minuten vor dem Anpfiff mit einer geheimen Mischung aus Spülmittel, Mineralwasser und einem Tropfen Almdudler-Sirop eingerieben.
Genau, ausgerechnet dieses Teufelszeug, dass die Sinne so vernebelt. Allein beim Gebrauch muss mit höchster Konzentration darauf geachtet werden, dass nichts von den giftigen Dämpfen an Schleimhäute im und Atemwege gerät.
Das Resultat: eine meterdicke Schicht Seifenschaum.
Sions Stürmer standen ratlos davor.
„Ich wollte schießen“, berichtete einer, „aber plötzlich fragte mich der Schaum, ob ich vorher die Hände gewaschen hätte.“
Greenkeeper Alois Grünhalter musste während der gesamten 90 Minuten lediglich zweimal eingreifen: Einmal, um einen Schmetterling aus dem Fünfmeterraum zu begleiten. Und einmal, um einen Ball zu retten, der sich im Schaum verlaufen hatte.
Herbie hatte
vermutet, bora habe seine Fähigkeiten als Bademeister perfektioniert und sei inzwischen eher für Sonnencreme und Badeprodukte zuständig als für Fußball. bora widersprach nicht.
„Verteidigen ist wie Baden. Wer ordentlich einschäumt, rutscht nichts mehr durch.“
Auch die Zahlen geben ihm recht: Vier Gegentore nach sechs Spielen – die beste Defensive der Liga. Während andere Trainer Videos analysieren, misst bora inzwischen den Schaumdruck am linken Pfosten und die Blasengröße im Fünfmeterraum.
Vor dem nächsten Spiel gegen Zürich soll die Mannschaft angeblich in einem Wellnesshotel trainieren. Dort übt die Viererkette das sogenannte Whirlpool-Pressing, während die Innenverteidiger lernen, wie man gegnerische Stürmer höflich bittet, vor dem Strafraum die Badelatschen anzuziehen.
Herbie warnt bereits : „Das wird die größte Herausforderung der Saison.“
bora lächelte nur.
„Tore verhindern ist keine Taktik. Es ist ein Hygiene-Konzept.“
Und während der FC St. Gallen weiter Badeprodukte testet, rätselt die Liga über eine viel wichtigere Frage: Muss der Platzwart künftig vor jedem Heimspiel Shampoo oder Rasenmäher mitbringen?
Ich bin wieder weg. Man merkt es daran, dass die Mannschaft spielt wie sie
will. Eine kurze Dienstreise hier, ein kleiner Urlaub da und schon kommt das Mannschaftsgefüge durcheinander.
Dazu noch die Belastung durch das internationale Geschäft
Und schon klappt nichts mehr. Ich hatte extra einen Kassettenrecorder in die
Umkleidekabine gestellt, damit die Spieler auch in meiner Abwesenheit ordentlich vollgeblökt werden.
Sie brauchen halt eine ihnen vertraute Stimme.
Aber wahrscheinlich hat der Hausmeister vergessen, die Kassette
zurückzuspulen. Na so wird das natürlich nichts mit der Meisterschaft.
sollte die Entlassung von Josef Hickersberger sein. Ein Urgestein in Peru wird gefeuert. Vielleicht kann er ja schon bald wieder bei seinem eigentlich Verein Alcides Vigo anheuern, denn der dortige Trainer glänzte nämlich auch mit Abwensenheit am letzten ZAT.
Doch kurz zurück zum eigenen Verein. Universidad César Vallejo kann sich vorerst im Mittelfeld halten. Zuhause noch ohne Gegentor und auswärts noch ohne eigenen Treffer. Sollte die Saison so weitergehen, dann wird man mit dem Abstieg wohl nichts zu tun haben. Ob man aber auch den einstelligen Tabellenplatz so halten kann, dass darf wohl bezweifelt werden.
Stärke deine Stärken. Bist du unermüdlich damit beschäftigt, deine Fehler und Schwächen auszumerzen, um ein besserer Mensch zu werden? Dann könnte es sich für dich lohnen, einen Blick auf eine andere Strategie zu werfen: Finde heraus, wo deine Stärken liegen und stärke diese. Mit dieser Strategie schlägst du zwei Fliegen. Du wirst besser in dem, was du schon gut kannst und dein Selbstvertrauen wächst, was dir beim Umgang mit deinen Schwächen helfen wird. Probiere es aus und lass dich überraschen.
„Gegen Turin - und wir sprechen hier nicht von Juve - 0:4 unter die Räder zu kommen….Mama mia! Kaum schwärme ich von unserem nächsten Gegner Schalke 04 in der Champions League, da machen wir den Namen zum Programm!“ wettert Megaro noch im Presseraum des toskanischen Topklubs. „Ach was, Topklub! Wenn ich das schon höre! Nicht mal eine richtige Bratwurst bekommen wir gebrutzelt! Die brauchen wir für unser nächstes Heimspiel dringend, sonst kriegen wir die Hütte zu Hause mit unserem Gekicke auch nicht mehr voll.“ Der neutrale Beobachter fragt sich da: Geht es bei Megaro eigentlich immer nur um die Wurst?
Er hat seine Fähigkeiten mal wieder unter Beweis gestellt. Trainerschlitzohr bora milutinovic holte beim bisher so heimstarken FC Sion ein 0:0. Doch über das Zustandekommen muss berichtet werden:
Ungewöhnliches spielte sich bei St. Gallen's Gastspiel in Sion ab. Zunächst war da die Anreise, als das Meisterteam bereits am Abend vor dem Spiel beim Gegner eintraf und mulutinovic sich zum Abendessen mit dem gegnerischen Greenkeeper, Alois Grünhalter, verabredet hatte, war es ihm doch vom Heimteam untersagt worden, vor dem Spiel den Platz zu betreten und sich während der Partie außerhalb seiner Coaching Zone aufzuhalten - zu sehr hatte man in Sion die neulichen Gewohnheiten des Bademeisters beobachtet.
Den Rasen hatte man extra wachsen lassen, um ihn bei den sommerlichen Temperaturen noch am Spieltag zu mähen und möglichst trocken zu halten, um dem humorlosen, stumpfen Gebolze der Sioner zu entsprechen. Was jedoch nicht vielen auffiel, weil früh morgens kaum Zuschauer am Stadion waren: Sion's Greenkeeper fuhr mit einer Eisbearbeitungsmaschine, wie man sie vom Eishockey kennt, über den Platz. Diese mähte das Geläuf nicht nur, es trug auch eine sonnencreme-ähnliche Flüssigkeit tief in die Halme des gesamten Rasens ein, die bora milutinovic Alois Grünhalter am Vorabend gegen eine kleine Gegenleistung von 15kg Ricola Halsbonbons als Heilmittel für seine ständige Heiserkeit während seiner Bademeistertätigkeit, überreicht hatte.
Das Spiel wurde anschließend zu einer reinen Farce: Passquoten auf beiden Seiten von weit unter 50%, kaum direkte Zweikämpfe und eine Nettospielzeit von 50 Minuten (die anderen 40 Minuten war der Ball im Aus). Dazu 2 Verletze auf Seiten von Sion, während St. Gallen im gesamten Spiel nur 3km zurücklegte - Standfußball wäre dabei noch harmlos ausgedrückt.
Am Ende blieb ein 0:0 und ein wichtiger Punkt für den (Bade-)Meister aus St. Gallen. Wie der zustande gekommen
war, interessiert niemanden. bora interessieren die Punkte, nicht das wie. Er ist eben ein Schlitzohr.
Auf der anderen Seite steht Ole Einar Gehtnochrein bei Sion kurz vor dem Aus nach dieser Slapstickvorstellung, denn schließlich war er hergekommen, um erfolgreichen Fußball zu spielen und nicht, um die Zuschauer von den Spielen fern zu halten, denn auch in Aarau erreichte er die Spieler nicht und holte ebenfalls nur ein maues, torloses Remis.
Was bedeutet das nun für Basel für die nächsten Spiele? Eigentlich gar nichts, wäre da nicht Nouri, der bei Schaffhausen mal kurz vom 1. in den 6. Gang schaltete. danfire steht mit dieser Niederlage bereits früh in dieser Saison unter Druck und braucht unbedingt Punkte. Das macht es für Herbie nicht gerade einfacher, gilt es doch einen möglichen Gegenangriff am kommenden Spieltag zu antizipieren und abzuwehren. Bei bereits 11 gefangenen Gegentoren nicht das leichteste Unterfangen. Hoffnung besteht aber, da Schaffhausen die schwächste Defensive der Liga stellt:
"Da würde es Sinn machen, nochmal einen Gang höher zu schalten", so Herbie mit Ausblick auf das kommende Duell. "Vielleicht hat mein Kollege ja noch ein paar Öcher Printen übrig. Die scheint er sich ja in St. Gallen gespart zu haben. Hätte er sie seinen Jungs dort gegeben, hätten sie auf dem rutschigen Rasen mit Sicherheit bessere Bodenhaftung gehabt. Wenn sie sie gegen uns essen, können sie sich nicht mehr bewegen."
So muss sich jeder Coach genau überlegen, wo und wie er seine Sonnencreme, Printen und Balkonkraftwerke einsetzt. Ein Fehler kann das Aus im Titelrennen bedeuten - und den will Herbie mit Sicherheit so früh in dieser Saison nicht machen. Dass seine Kraft im sehr hohen Drehmoment liegt, hat danfire bereits richtig erkannt, als er ihn einen e-Käfer nannte.
Wie gut, dass Nouri davon noch nichts weiß. Denn so kann der Baseler Coach immer noch so tun, als hätte er nur 4 Gänge..
So könnte man zumindest bis jetzt die Saison von Marítimo Funchal zusammenfassen. Drei unangefochtene Siege für das Team von Coach Horst Manson daheim, drei torlose Pleiten auswärts, da grüßt entsprechend der Mittelfeldplatz. Noch alles drin also für die Insulaner, während der SC Beira Mar weiterhin trainerlos den Platz an der Sonne genießen darf. Auf Madeira widmet man sich dagegen weiterhin dem
Degenfisch und dem Inselwein, bevor am Freitag die Schlagzahl mit dem Beginn der Gruppenphase der UEFA Champions League gehörig erhöht wird. Hier gilt es für Marítimo, an die guten Leistungen aus der Vorsaison anzuschließen und wieder möglichst viele Punkte für Portugal in der Fünfjahreswertung zu erringen. Schließlich soll die Superliga wieder zu einem geachteten Aushängeschild von Copa Mundial werden.
Ferro Carril Oeste hat einen überaus erfolgreichen ZAT gestalten können und gleich neun Punkte eingesammelt. Der Liganeuling aus Caballito hüpft damit vorläufig auf Platz Zwei in der Primera A. Einen derart erfolgreichen Saisonauftakt hatten sich selbst die euphorischsten fans nicht ausgemalt. Nun gilt es die Nerven zu behalten und nicht zu überdrehen, die Saison ist schließlich noch lang. Am nächsten ZAT geht es zweimal auswärts ran, bei Chaca und dem Meister aus Mataderos müsste man schon ans Limit gehen, um zu punkten. Auch die Heimaufgabe gegen Rafaela wird anderes Andere als leicht, man sollte sich in Capital nicht vom Tabellenplatz der Provinzler täuschen lassen.
So oder ähnlich könnten bald die Schlagzeilen im Yokohamanischen Tageblatt und anderen Medien lauten. Denn auch zur letzten Spielrunde hat es der neue Trainer nicht geschafft, das Ruder rumzureißen und erneut gingen die Marinos punktlos aus dem ZAT. Das 0:3 bei Kyoto Sanga FC ist ja noch irgendwie erklärbar, schließlich muss sich der Liganeuling erstmal an die 1. Liga gewöhnen. Doch die 1:4-Heimpleite gegen Oita Trinita lässt wenig Fragen offen, außer eienr: ist der Trainer der richtige Mann für die Aufgabe? Schon zum zweiten Mal in Folge wurde ein Heimspiel mit vier Gegentoren verloren. So geht es nicht weiter.
Nachdem es unter der Woche bereits von den Transfergurus verkündet worden war, herrschte spätestens mit Anpfiff dieses ZATs Klarheit: Baxi Meier ist der neue Trainer des VfL Wolfsburg. Unbestätigten Gerüchten zufolge mussten die finanzkräftigen Wölfe mit VW-Motor tief in die Tasche greifen, um kurz nach Saisonbeginn den Wechsel des ehemaligen Trainers des FC Energie Cottbus an den Mittellandkanal zu ermöglichen. Konkrete Zahlen und Daten liegen unserer Redaktion bislang aber noch nicht vor. Dafür herrscht nun Gewissheit über das Ergebnis von Meiers Einstand in der Volkswagen-Arena: Mit einem furiosen 5:3-Torspektakel konnten sich die Wölfe gegen die Gäste aus Kassel durchsetzen.