Es gab mal einen Fernsehsender, der hielt es für schlau, mit dem Slogan "mittendrin statt nur dabei" Werbung zu machen. Dieser Slogan gilt nun auch für GAIS, allerdings ist es höchst zweifelhaft, ob dies ein erstrebenswerter Zustand ist: Schließlich gilt er vor allem in Bezug auf das graue Mittelfeld der Tabelle. Dort hat sich der Ex-Meister bis auf weiteres eingenistet, und die Mannschaft macht keine Anstalten, daran etwas zu ändern. Vielleicht braucht es ja einfach nur ein bisschen mehr Druck seitens der Schmierpresse - und damit fangen wir jetzt an: Arsch hoch und rennen, ihr Versager!
Es ist schon wieder passiert! Nein, nicht das übliche depressiv-auswanderungssüchtige Waschweibergeschwätz, was der kleine Mann mit Hut mal wieder zu Besten gegeben hat. Viel schlimmer - Alianza hat schon wieder ein Heimspiel vergeigt. Dass man gleichzeitig auswärts einen Sieg holen konnte, relativiert das Desaster auf den ersten Blick ein wenig, aber es bleibt ein Zeichen der Schwäche. M. Power hat jedenfalls eindrucksvoll gezeigt, warum er der amtierende Meister im besten Fußballland der Welt ist. Sein Vorgänger, die großartigste Legende aller Sportarten und Zeiten, muss in diesem Umfeld erstmal wieder kleinere Brötchen backen. Betonung auf "mal wieder"! Bessere Zeiten stehen jedoch unmittelbar bevor. ARRIBA ALIANZA!
Was letzte Woche noch spekuliert wurde, ist jetzt bestätigt! Wynton Rufer ist neuer Co-Trainer der Miramar Rangers, wobei nach wie vor das Gerücht geht, dass er mehr Aufpasser von Trainer Litti den Co-Trainer sein soll.
Aber es könnte sein, dass ein Aufpasser nicht mehr nötig ist. Was ist geschehen? Trainer Litti musste eine Niederlage bei den Napier City Rovers einstecken, mit Dunedin Technical der größte Konkurrent aus alten Tagen, den Anfängen der neuseeländischen Liga.
Auf einmal ist da wieder ein Leuchten und Brennen in den Augen zu sehen. Offenbar kann sich Rufer wirklich auf den Fußball konzentrieren.
Essen - der Sex des alten Mannes. Anders kann man Berndis Fixierung auf die Herkunft des Namens Osabalao nicht erklären. Vielleicht findet er ihn auch einfach nur zum Anbeißen. Jedenfalls muss sich dieser brasilianische Poolboy, dessen Bierwampe den Stringtanga überdeckt diese Woche Mal warm anziehen. Denn er kriegt Besuch aus Belgrad.
Und weil es noch keinem aufgefallen ist, anscheinend hat sich noch einer der alten Haudegen zurück gemeldet. Welcome Back, Olschara. Schön, dass du uns wieder als Punkte Lieferant zur Verfügung stehst!
Pressearbeit wird überschätzt, sagt der Fenris Klon. Oder einfacher gesagt, der Fenris Klon hat nichts zu sagen. tric_o_tronic eigentlich auch nicht, aber das muss man ja nicht so offen zeigen. Und wenn sich in der Liga Zeitung mehr tun würde, wäre auch das Schreiben einfacher. So muss man halt seine Zeichen für das BnousTK irgendwie voll bekommen, auch wenn es schmerzt, das so zu machen.
Immerhin schreibt Bernd fleißig und sinniert über WM Bälle. Und wie diese geheißen hätten. In der SM hätte er zumindest darüber nachgedacht, wie seine Gummipuppe heißt.
Sechs Spieltage sind gespielt und Rot-Weiß Oberhausen hat bereits einiges erlebt: einen gelungenen Start, ein paar Dämpfer und zuletzt immerhin den wichtigen 1:0-Erfolg gegen Aachen. Von einer Krise zu sprechen wäre also deutlich zu dramatisch – von einem Traumstart allerdings auch. Jetzt warten Wolfsburg und Duisburg, und damit die nächste Gelegenheit, die Tabelle etwas freundlicher aussehen zu lassen. Bis dahin gilt: ruhig bleiben, weiterarbeiten und so tun, als wäre genau das alles Teil eines langfristigen Plans gewesen.
IFK Norrköping hat einen markanten Wechsel an der Seitenlinie vollzogen: Der deutsche Trainer Loewensteinbock übernimmt den Traditionsverein der Allsvenskan. Nach einer Saison voller Unruhe und sportlicher Unbeständigkeit setzt die Vereinsführung auf einen klaren Neuanfang. Loewensteinbock, bekannt für analytische Arbeit und strukturiertes Training, soll die Mannschaft stabilisieren und zurück in die Spitzengruppe führen.
In seiner ersten Stellungnahme betonte der neue Coach, dass er auf kompaktes
Pressing, klare Rollenverteilung und eine konsequente Einbindung der Nachwuchsspieler setzen will. Der Verein sieht darin eine langfristige Strategie, um sportliche Kontinuität und Identität zu stärken.
Die Fans reagieren überwiegend positiv: Viele hoffen, dass Loewensteinbock frische Impulse setzt und die zuletzt fehlende Stabilität zurückkehrt. Der Trainer selbst spricht von einer „spannenden Aufgabe“ und kündigt an, bereits in den kommenden Wochen erste strukturelle Anpassungen vorzunehmen.
Während er an einem ruhigen Sonntag etwas ausgeschlafen hatte und noch faul im Bett lag, war sein Liebster zu ihm ins Bett gehüpft. Herbster kraulte fubini's Kugelbauch und schaute gedankenverloren aus dem Fenster. Irgendwas lag in der Luft, als sein treuer Freund ihn immer wieder anstarrte. Herbster reagierte nicht und so wusste sich fubini nicht anders zu helfen, als ihn zu beißen. Erst leicht, dann immer fester klemmte er seine leicht verfaulten, abgestumpften Hundezähne in Herbster's rechte Hand, mit der er die Voodoo Puppe von Pepeke Guevara gestochen hatte.
"Auuu! Was soll das?! Warum guckst Du mich so an?" entfuhr es Herbster. fubini fokussierte ihn weiter und zog dabei seine nicht vorhandenen Hunde-Augenbrauen herunter um etwas böser zu wirken. Irgendwas wollte er ihm mitteilen. Er biss erneut zu, wenn man es denn beißen und nicht eher nagen nennen kann.
"Eyyy! Jetzt ist es aber gut!" mahnte Herbster, als er danach an der Stelle roch, die fubini "markiert" hatte. Da fuhr es in ihn: Der Geruch von Zitrone war immer noch da und Herbster sichtlich irritiert. Er musste an das Heimspiel gegen Pachuca denken. Die verschenkten Punkte haften ihm immer noch an. Jetzt hatte er verstanden, was sein kugelbäuchiger Vierbeiner ihm mitteilen wollte.
Das Spiel stand unmittelbar im Zusammenhang mit dem Fluch über Pepeke Guevera und wer etwas von Voodoo kennt, der weiß, dass damit auch immer Karma verbunden ist. Seit diesem Spieltag war irgendwas anders. Der Sieg über die urinierenden Tiger war zwar ein Fest, aber unterbewusst hatten sich Gewissensbisse in Herbster's Hirn gebrannt, die sich nun physisch in Form von fubini's Nagen manifestiert hatten.
Nach dem letzten Spieltag standen sie in der Tabelle nun alle beisammen: Don
Limòn, Monterrey, fubini wie gewohnt am Tabellenende und Pepeke Guevara ganz unten. Wer dabei wohl noch an Zufall denkt..
Herbster fühlte sich immer unwohler ob der Umstände. Seinen kleinen Vierbeiner in Pepeke's Küche geschickt, die Voodoo Puppe angefertigt zu haben und alles, was damit zusammenhing und natürlich die Sache mit der Zitrone. Pepeke hatte sein Fett weg bekommen für den Fluch aus der letzten Saison und Herbster wird das Karma wohl auch noch einholen, zumal er für die Trennung von Pepeke und seiner Frau verantwortlich ist.
"Ich hoffe, sie kommt wieder zu ihm zurück. Ich wollte ihn nicht so sehr verletzen. Jetzt fühle ich mich richtig schlecht."
Der komplette Sonntag war dahin und Herbster wurde eines sonnenklar: Man kann nicht Fluch mit Gegenfluch bekämpfen und dann hoffen, dass alles gut wird. Meister wird man so erst recht nicht. Das zu glauben, war ein Trugschluss. Er muss also anderweitig herausfinden, warum ihn seine Unfähigkeit auf dem amerikanischen Kontinent Titel zu gewinnen schon seitdem er dort Trainer ist, verfolgt. Der Schlüssel, diesen Bann zu durchbrechen, kann nicht im faulen Zauber liegen. Er muss in der Natur zu finden sein!
Und nachdem er, ständig von Gewissensbissen geplagt, mehrfach mit seinem mittlerweile inkontinenten Hund Gassi gegangen war und über seine Verfehlungen nachgedacht hatte, wollte er sein Karma zumindest ein kleines bisschen regulieren, bevor er einschlief - wohl wissend, dass Gott alles sieht und ihn für seine Spielchen noch zur Rechenschaft ziehen wird:
"Pepeke, es tut mir leid! Ich wollte Dich nicht verletzen. Ich schicke Dir und auch Popoke einen dicken Kuss!" sagte er, küsste fubini auf seinen Kugelbauch, ließ wie üblich nachts das Licht an und fiel ins Land der Träume..
(319)FÜNF Meisterschaften zählt der Count für Allianssi, wir hoffen natürlich auf die Nummer SECHS, aber bis dahin ist‘s bekanntlich ein sehr schwieriger Weg. Um diese schöne Darstellung aber noch abzurunden, sei noch ein Blick auf die Europapokalbilanz erlaubt, und hier – deswegen bleibt die Bilanz auch unter uns Trainern in Finnland - sieht es nicht ganz so rosig aus. Die Bilanz der Finalteilnahmen wie folgt:
- Count van Lezz: 1 Finale (EuropaLeague Saison 33,
gewonnen)
- Semon Lehtola: 1 Finale (UEFA Champions League Saison 36, nicht gewonnen)
- Andi von Hideta: 1 Finale (EuropaLeague Saison 34, nicht gewonnen)
- Pippo: 1 Finale (EuropaLeague Saison 43, nicht gewonnen)
Da kann man dran arbeiten, am kommenden Wochenende geht es los für Rovaniemi (Meister Lampe) und Myllykosken (MiKu) in der CL sowie Vaasa (Archiebald M) und Vantaa (Pippo) in der EL. Wäre schön, wenn in der obigen Liste mindestens ein Eintrag dazukäme…
Die aktuellen mehr oder weniger hübsch verpackten Andeutungen in der kolumbianischen Presselandschaft lassen Flemme erstaunt zurück. Daran wird er sich nicht beteiligen. Muss ja jeder selber wissen, was er so von sich gibt. „Bis auf weiteres werde ich auch keine Interviews mehr geben. Weder Journalistinnen aus Neustadt, noch ansonsten. Klappe zu, Elefant im Raum tot. Licht und Stromzähler aus!“
Flemme sitzt nicht bei den coolen Kids, er hört auch keinen Deutschrap. Er hat eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Flemme sitzt vorne im Bus. Er ist Busfahrer.
Der Spieltag ist vorbei und man bisher ganz zufrieden sein,wie die Saison bisher verläuft.Nicht destotrotz wurde diese Woche intensiv trainiert,wobei man grosses Augenmerk auf das Defensivverhalten gelegt hat.Drei gegen fünf,vier gegen sechs und etliche unterzaehlige Abwehrformationen wurden trainiert.
Abseits des Feldes wurde zudem der Ausbau des neuen Trainingszentrums voran getrieben und man rechnet mit der Fertigstellung zum Ende der laufenden Saison.Danach steht dem Klub eines der modernsten Zentren der gesamten Liga zur Verfügung.
Eisenbahnfestspiele in Usbekistan. Während der eine oder andere Fussballclub gleich ganz nach dem wohl schönsten Fortbewegungsmittel benannt wurde, dreht sich auch ansonsten viel um die Bahn.
Und dann im Speziellen um die schiefe Bahn, wenn der Alkoholkonsum bei dem einen ausschweifend beschrieben wird und anderswo offensichtlich Einfluss auf die getippten Anleitungen hat und wieder woanders der Gesamtzustand ins Aggressive zu kippen droht.
Zu aufregend und zu viel Konsum fragwürdiger Substanzen für den Geschmack von Felixus. Einen beruhigenden Einkaufsbummel und ein paar tiefe Züge später freut er sich über das Mitgebrachte und entspannt erst einmal.
...nicht nur die KI wie es aussieht. Immerhin hat er sich schon eindeutig in Postion gebracht, um auch heuer wiedermal höchsten "Meister der Herzen" zu werden, denn etwas anderes dürfte sich schon bald gar nicht mehr ausgehen. Nächste Runde liegt es an TC einen grandiosen 1:2 Auswärtssieg bei Borac Cacak einzufahren, dafür lässt sich vielleicht das Patenteam aus Belgrad von Fenris überrumpeln, mal abwarten.
Die Seitenhiebe aus Richtung W. werden einmal höflich wegignoriert, nur soviel sei gesagt, im Stadion braucht sich das W. nicht mehr blicken lassen.
Schon rührend, dass es in Australien eine Kolumne gibt. Noch rührender ist, dass gleich in der ersten Auflage nach Wiederanpfiff Preise vergeben werden, an die sich kaum jemand erinnert. Aber, und auch das gehört gesagt:. die Mühen sind aller Ehren wert und die Kolumne ist eine Bereicherung, die mein Herz vor Freude hüpfen lässt.
Kommen wir zum Rundumblick durch die australische Ligalandschaft: Da treffen sich
Ritter und Hengste zum Stelldichein und niemand kann sagen, wer eigentlich wem hinterher steigt. Glücklicherweise haben wir Konfuzius, der uns das alles genau erklären kann, dies aber nicht tut.
Bango San macht St. Tropez am Baggersee, wenn man dem rubinroten Deus Glauben schenken darf. Und in Newcastle ist immer noch keine Inspiration angekommen. Na, wenn man diese auch herbeschreien will, das klappt eh nicht,
Nach der gnadenlosen Inventur am vergangenen Wochenende, stellte man im Spotz fest, dass etwa ein Tanker voller Spirituosen nicht über die Bücher gegangen war und man somit einen Überschuss von etwas mehr als zwölf Fantastillionen vorliegen hatte.
Da das aber mit Fußball nichts zu tun hat, hier die Highlights einer schnelle Analyse der zukünftigen Wochen in der ersten südamerikanischen Liga:
- schade für die Manning Rangers, aber der Höhenflug ist schon bald vorbei; die Kondition reicht einfach nicht aus und am Ende der Hinrunde steht ein Platz im oberen Mittelfeld in den Büchern. Aber nicht schlimm, ein wenig besser wird's dann schon noch.
- bei den Mpumalanga Black Aces sieht es da ein wenig besser aus, aber einige Skandale abseits des Platzes haben Konsequenzen, die auch das Team in Mitleidenschaft
ziehen. Internationale Startplätze bleiben aber erreichbar, wenn auch schwer.
- die Moroka Swallows hingegen müssen aufpassen, dass sie die Erfolge der nächsten Wochen nicht leichtsinnig machen. Irgendwann wird man zum Gejagten und darauf sollte man vorbereitet sein. Dafür kann man in den kommenden vier Spielen zehn Punkte mitnehmen, Hut ab.
- Golden Arrows FC: Trotz des bescheidenen Tabellenplatzes, der hinter den Erwartungen zurückbleibt, sind die Goldpfeile noch nciht abgeschrieben, das zeigen die nächsten Spiele. Kaum Gegentore und solide 2 Punkte im Durchschnitt spülen den unsympathischen Club auf obere Plätze. Schade.
- Santos Cape Town: Die zweite Liga lächelt, doch beglücken mag sie uns nicht. Schwierig, hier die Kurve zu bekommen. Da helfen nur drei oder vier Drinks im Spotz - und ein Blick ins Taktikronomikum.
Hat der Autor dieser Zeilen in der letzten Woche noch die Defensivstärke von Houston Dynamo gelobt, präsentierte sich die Defensive der Mannschaft aus Texas am vergangenen ZAT deutlich anfälliger. Insgesamt viermal musste der Keeper der Texaner hinter sich greifen. Auch die Offensive konnte die Laune der Fans nicht verbessern. In drei Spielen erzielte Houston Dynamo lediglich ein Tor. Der Absturz auf Tabellenplatz 11 ist daher nur folgerichtig. Nun müssen dringend Siege her. Doch dies wird gegen den amtierenden Meister- und Pokalsieger aus Rochester sicherlich nicht leicht.