Steppenfürst Pepeke Khan lässt sich vor dem großen Duell nicht lumpen: Sein Team FK Dinamo Samarkand hat sich ganz der japanischen Kultur verschrieben. Schon lange gilt der Trainer als heimlicher Anime-Fan – besonders "Captain Tsubasa" soll ihm einst den Anstoß gegeben haben, Fußballtrainer zu werden. Auch Mangas wie "Blue Lock" liegen in der Kabine bereit, um den Spielern taktische Opferbereitschaft und Zielstrebigkeit näherzubringen.
Im Sushi-Workshop diese Woche lernt die Mannschaft nicht nur das korrekte Rollen von Maki, sondern auch die
feinen Regeln japanischer Höflichkeit: die tiefe Verbeugung als Zeichen des Respekts, das leise "Itadakimasu" vor dem Essen und die Zurückhaltung im direkten Blickkontakt gegenüber Ranghöheren. Khan betont, dieser Ehrenkodex solle sich auch auf dem Platz widerspiegeln – Disziplin, Teamgeist und Respekt vor dem Gegner.
Ob diese kulturelle Vorbereitung reicht, um die gefürchteten Japaner zu bezwingen, wird sich zeigen. Der Steppenfürst jedenfalls wirkt zuversichtlich – und trägt neuerdings ein Stirnband mit der Aufschrift "Fighting Spirit".
Hoch gepokert, aber verloren - so kann man das bisherige Auftreten von Tauranga City United im AFC Cup umschreiben. Und so ist man zwei Spieltage vor Ende der Gruppenphase praktisch ausgeschieden.
"Schade, wir hatten uns Chancen ausgerechnet, gibt der Fußballgott zu, aber wir mussten das oft zitierte Lehrgeld bezahlen. Jetzt gilt es als dieser Erfahrung zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen!"
Doch dazu muss man sich erst einmal erneut für das internationale Geschäft über die heimische Liga qualifizieren.
Kees van edam hat es geahnt. Noch vor dem zweiten Spieltag mutmaßte er, Navbahor könne Letzter und gleichzeitig Erster sein. So ist es nach Spieltag 2 praktisch gekommen. Zwar auf dem letzten Tabellenplatz stehend sollte der Einzug in die nächste Runde für die Usbeken nur dann noch scheitern können, wenn Trainer Felixus exakt so schlecht rechnet, wie es van edam dem Fussballgott unterstellt.
Und am letzten Spieltag geht es ausgerechnet gegen beide Mathematiker. Die Rechenschieber sind gezückt und los gehts!
Nachdem Jürgen “Fußballgott” Kohler in seiner neuesten Kolumne wieder einmal Flipcharts, Nebelkerzen und Regenbogen-Taktiken bemühte, platzte kees van edam endgültig der Kragen.
“Er behauptet, ich könne nicht bis drei zählen. Das ist eine steile These von jemandem, der im Grunde überhaupt nicht rechnen kann.”
kees legte nach.
“Wer sich so verhält wie Herr Kohler, hat sich selbst aus dem Wettbewerb disqualifiziert. Und das Schlimmste daran: Er hat Vegalta Sendai damit jede Chance genommen. Wir hätten vielleicht verlieren können – aber nicht wegen Fußball. Sondern wegen mathematischer Inkompetenz.”
Anschließend holte kees einen Taschenrechner hervor.
“Schauen Sie: Eins… zwei… drei… Das hat funktioniert. Herr Kohler dagegen zählt vermutlich: Flamingo, Banane,
Taktikordner.”
Besonders verärgert zeigte sich der Trainer darüber, dass der selbsternannte Fußballgott angeblich überall seine Finger im Spiel habe.
“Wenn er wirklich Fußballgott ist, sollte er vielleicht erstmal das Einmaleins beherrschen. Im Moment wirkt er eher wie der Schutzpatron der Rechenfehler.”
Zum Schluss wurde kees dann doch noch versöhnlich.
“Ich wünsche Jürgen alles Gute. Vielleicht findet er irgendwann wieder den Weg zurück zur Mathematik. Bis dahin bekommt er von mir einen Abakus geschenkt. Der hat nur drei Reihen – mehr würde ihn vermutlich überfordern.”
Ob Jürgen Kohler auf diese Vorwürfe reagiert, ist noch offen. Aus gut unterrichteten Kreisen heißt es allerdings, er habe bereits eine Pressekonferenz angekündigt – sobald er herausgefunden hat, wie viele Mikrofone vor ihm stehen.
Der gegnerische Trainer gibt sich als könnte er nicht auf drei zählen. Upndet Nebelkerzen mit Flamingos, Bananen und Taktikordnern. Als würde man für diese Spiel Ordner benötigen. Viel zu diszipliniert ist man in Neuseeland und vorallem in Japan.
Der Fußballgott - bestens instruiert von seiner Statistik-Abteilung (siehe neuseeländische Gazetten) - arbeitet mit Flipcharts. Da werden nicht nur die
Aufstellung der beiden Teams, sondern auch Laufwege und Zuordnungen in allen Farben des Regenbogens eingezeichnet. Ob das die Mannschaft kapiert? Das wissen wir heute Abend.
Um Spionage keinen Raum zu geben hat der Fußballgott sein "Kunstwerk" sauber gefaltet bis es in die Arschtasche seiner Jeans gepasst hat.
Die Sitzposition sieht mehr als unbequem aus und der Begriff Arschkarte gezogen erscheint in völlig neuem Licht.
In Gruppe trägt Jeonbuk Hyundai Motors die rote Laterne. Zwar schoss die Truppe gleich vier Tore beim Auswärtsspiel gegen FK Dinamo Samarkand, aber die Hausherren trafen noch einmal mehr. "Wenn man auswärts vier Tore schießt, sollte das schon zum Sieg reichen", so der Trainer nach den 90 Minuten. Noch deutlicher wurde der Vereinspräsident: "Wie kann es bitte sein, dass vier Auswärtstore nicht für drei Punkte reichen? Das wird Konsequenzen haben!" Welche das sein könnten, war ihm nicht mehr zu entlocken, denn wutentbrannt verließ er die Mixed Zone.
Letzter nach den ersten zwei Spielen und nur Platz 4 für Namangan. Es ist also noch etwas zu tun, an den verbleibenden beiden Doppelspieltagen, um doch noch die Qualifikation für die nächste Runde zu schaffen. Als einziges Team der Gruppe kassierten die Usbeken zuhause zwei Gegentore. Jetzt heißt es, auch einmal auswärts etwas torgefährlicher zu werden und nicht ganz so ausrechenbar wie zuletzt zu bleiben. Dann kann es auch noch mit der nächsten Runde klappen und der Traum vom Titel würde nicht sofort enden.
Der AFC Cup hat gerade erst begonnen – und bei Vegalta Sendai herrscht bereits eine Atmosphäre wie in einer Waschmaschine voller Flamingos.
Trainer kees van edam betrat nach dem ersten Gruppenspiel den Presseraum mit einem Taktikbrett, auf dem aus unerklärlichen Gründen nur eine Banane, drei Pfeile und das Wort “Vielleicht?” standen.
“Ich muss ehrlich sagen”, begann kees, “ich habe keine Ahnung, was hier passiert.”
Reporter: “Sie haben erst 0:5 verloren und dann 5:0 gewonnen.”
kees nickte.
“Genau das macht mir Sorgen. Das ist viel zu logisch.”
Auf die Frage, wer eigentlich Tabellenführer sei, zog kees einen Taschenrechner hervor, tippte mehrere Minuten lang auf den Ein-/Aus-Knopf und verkündete schließlich:
“Neuseeland.”
“Warum?”
“Weil die Flagge hübsch aussieht.”
Auch der Spielplan sorgte für Verwirrung. Kees war überzeugt, dass man gegen Tauranga City bereits dreimal gespielt habe.
“Nein”, erklärte ein Mitarbeiter, “das ist erst morgen.”
“Ach… dann waren das
vermutlich die Möwen.”
Zwischendurch wollte kees eine taktische Ansprache halten. Stattdessen las er versehentlich die Zutatenliste einer Instant-Miso-Suppe vor.
“Mehr Salz! Weniger Wasser! Drei Minuten ziehen lassen!”
Die Mannschaft applaudierte. Niemand wusste warum.
In der Gruppe stehen alle Teams nach zwei Spielen bei drei Punkten. Für kees ist das der endgültige Beweis, dass der AFC Cup nach den Regeln eines Glücksrads aus dem Baumarkt ausgetragen wird.
“Wenn morgen plötzlich Navbahor Letzter und gleichzeitig Erster ist, wundert mich gar nichts mehr.”
Vor dem Spiel gegen Tauranga City kündigte der Trainer deshalb einen revolutionären Matchplan an.
“Wir laufen einfach in die Richtung, in der am lautesten gepfiffen wird.”
“Aber was ist, wenn das die Zuschauer sind?”
“Dann haben sie wenigstens Ahnung.”
Und irgendwo in Sendai soll ein Ordner gesehen worden sein, auf dessen Deckblatt steht:
“AFC-Cup-Taktik 2026”
Als man ihn öffnete, war nur ein einziger Zettel darin.
“Keine Panik. Irgendjemand wird schon wissen, was los ist.”
Der Experte Steve Huubens (ehem. Trainer) war sich im Vorfeld sicher, dass die Partie aufregend werden könnte. Tausende Fans wollten ihre Farben anfeuern. Die wichtige Frage vor Spielbeginn: Wer wird den grössten Einfluss auf das Spiel haben?
Zuschauer sehen 5 Tore
YoungHeart Manawatu schnürte Jeonbuk Hyundai Motors sofort in der eigenen Hälfte ein. Die Neuseeländer boten Volldampffussball und nahmen am Ende völlig verdient die Punkte mit nach Hause. Nach Spielschluss forderte der Präsident von Jeonbuk eine Leistungssteigerung in den kommenden Wochen. Gerade in der Schlussphase sah man (zumindest von einer Mannschaft) kaum Entlastungsangriffe und die seltenen
Offensivaktionen resultierten meist nur nach Standards. Im Fernsehstudio entdeckte man Yamine Lamal (Fußballer). Die gesamte Begegnung war zu verfolgen auf tm3. Sprecher war Michael Steinbrecher.
Spielnote: 4 (Für Jeonbuk Hyundai Motors wohl eher: 6 😉)
Ausblick
Und wieder einmal erklärt Herbert Seppberger (ehem. Weltmeistertrainer) zum Ist-Zustand der ersten Mannschaft von Coach Supercoach. "Früher wurde ja in einem Jahr 16 Monate durchgespielt. Heutzutage sieht es etwas anders aus. Die Mannschaft von Jeonbuk Hyundai Motors scheint körperlich und physisch nicht topfit zu sein."
(Unsere Berichterstattung wird Ihnen präsentiert von Horten.)
Die internationale Bühne ruft, und Pepeke Khan antwortet standesgemäß: Mit einem soliden 3:0 gegen den neuseeländischen Vertreter Young Heart Manawatu startete Dinamo Samarkand in die kontinentale Mission. Ein entscheidender Vorteil dabei, wie Khan selbst süffisant anmerkte: „Der Gegner kannte uns nicht. Das war fast schon unfair – für ihn.“ Video-Analyse aus Neuseeland? Fehlanzeige. Steppentaktik bleibt eben ein gut gehütetes Geheimnis, zumindest für
eine Halbzeit.
Nun aber wartet die nächste, deutlich unangenehmere Aufgabe: Trainer Supercoach aus Südkorea, ein Mann, dem man nachsagt, er kenne die Schuhgröße jedes Gegenspielers, bevor dieser überhaupt aufgewärmt hat. Recherche, so viel steht fest, wird diesmal keine Schwachstelle sein.
Khan gibt sich dennoch gelassen: „Wer recherchiert, kämpft mit dem Kopf. Wir kämpfen mit dem Herzen – und notfalls mit dem Schwert.“ Es dürfte spannend werden.
Jeonbuk Hyundai Motors konnte im Memorial Park mit 5:0 geschlagen werden. Der FK Dinamo Samarkand hingegen konnte uns weitesgehend von ihrem eigenen Tor weghalten.
"Im Memorial Park spielen wir atemberaubend guten Fußball, Auswärts hingegen steht unsere Abwehr leider immer wieder auf wackeligen Beinen" sagte King of Queens nach Spieltag 1 und 2. Nun schauen wir gespannt auf die nächste zwei Spiele gegen Kataller Toyama. Auswärts werden wir wohl keine Chance haben irgendwas zu holen. Unser Fokus liegt daher bei unserem Heimspiel gegen selbiges Team!
Das ewig junge Nachbarduell mit Australien gab es nicht nur in der Qualifikation, nein auch in der Gruppenphase des AFC Cups bekommt es Tauranga City United mit einem australischen Konkurrenten zu tun.
"Da wir zuletzt den kürzeren gezogen haben, sollten wir uns nicht so weit aus dem Fenster lehnen, so der Fußballgott, ich denke auch das uns die Gruppenphase mehr entgegenkommt als die Ko-Spiele. Man darf gespannt sein, der zweite Gegner zum Auftakt kommt übrigens aus Usbekistan. Eine ganz neue Erfahrung.
Im Cup der Verlierer angekommen, geht es für den FK Dinamo Samarkand längst nicht nur gegen Verlierer. Ein Blick auf die kommenden Begegnungen genügt, so dass ihm ganz warm ums Herz wird, allerdings vor Angst. Während der einstige Steppenkönig auf seinen Feldzügen noch furchtlos durch die Steppe marschierte, klappern ihm heutzutage die Knie, sobald er seinen Gegnern am Spielfeldrand gegenübersteht. Warum? "Ich nicht wissen"!
Die Saison verläuft bestenfalls befriedigend. In der Liga stolperte er zum Start ein
wenig, die Champions-League-Qualifikation endete jedoch blamabel und nun bleibt nur noch, die verbliebenen Krümel vom internationalen Tisch aufzusammeln. Der große Traum vom Ruhm ist damit vorerst in weite Ferne gerückt, was man von der Steppe ja kennt. Ein Halbfinale wäre demnach, nach den bisherigen Darbietungen, bereits ein Grund in Samarkand die Teppiche auszurollen. Trainer Pepeke Khan gibt sich dennoch kämpferisch: „Wir haben Plan!“ Welchen, wollte er allerdings nicht verraten. Vielleicht kennt er ihn auch selber noch nicht.
FK Dinamo Samarkand, Kataller Toyama, Jeonbuk Hyundai Motors, so heißen die drei Teams die zusammen mit YoungHeart Manawatu in der Gruppe B des AFC Cups antreten. "Ich kenne keinen der drei Gegner und habe mir noch kein Spiel anschauen können, ich werde dennoch versuchen meine Mannschaft so gut es geht einzustellen" so King of Queens nach der Auslosung der Gruppenphase. Ziel ist es die Gruppenphase zu überstehen um dann zu schauen wie weit es gehen wird. Ich wünsche meinen Gegnerischen Vereinen mit ihren Trainern viel Erfolg. Los gehts!
FK Dinamo Samarkand, YoungHeart Manawatu und Kataller Toyama lauten die Gegner von Jeonbuk Hyundai Motors in der Gruppenphase des AFC Cup. Nach der Auslosung war ein Fan doch sehr überrascht: "Ich musste erstmal im Atlas nachsehen, wo die Gegner herkommen." Das wird den Verantwortlichen von Jeonbuk mit Sicherheit nicht passieren, denn sie dürften ihre Hausaufgaben gemacht haben.
"Wir freuen uns auf spannende Spiele in einem sehr erlauchten Kreis" war die erste Meldung des Vereins, nachdem die Auslosung zu Ende war.
Möglicherweise hat Trainer Felixus da auch etwas falsch verstanden. Vielleicht geht es dem Trainer seines japanischen Gruppengegners gar nicht wirklich darum, wie er bei seinen Kollegen so ankommt. Vielleicht möchte er in der zweiten internationalen Liga einfach eine Runde weiterkommen und ist sich daher nicht zu Schade für eine Schirmoffensive. Da werden die Usbeken aber nicht drauf reinfallen und das eine oder andere Auswärtstor anpeilen, damit die große Bühne der nächsten Runde ein klein wenig näher rückt.