GAIS steht in der Spitzengruppe und keinen interessiert’s. Sollten die schwedischen Journalisten etwa aus der letzten, der vorletzten und weiteren Saison gelernt haben, als die Goldenen lange oben standen und am Ende doch im Mittelmaß landeten? Kaum vorstellbar, dass sich daran sobald etwas ändern wird. Um so erstaunlicher, dass tatsächlich kaum jemand GAIS zum Titelfavoriten auserkoren hat - ist dies
doch ein untrügliches Mittel, um den Misserfolg herauf zu beschwören. Gerade einmal 1,9% der Oddset-Stimmen sind es geworden - ist womöglich gerade diese offensichtliche Chancenlosigkeit der Pfad zum Titel? Natürlich nicht, Meister wird immer derjenige, der die sinnfreiesten Artikel schreibt. In diesem Fall gebührt der Thron zweifellos dem gälisch-vergällten Lord von Kidderminster - Slainté!
Die „finsteren Dämonen des Goldenen Schlosses“, wie der räudige Fubinini die liebreizenden schwedischen Möchtegern-Models und Möchteeigentlichnichtabertrotzdemsind-Schlossherrengroupies gemeinerweise bezeichnet hat, haben sich die Produktion von Hundefutter zum Ziel gesetzt. Es fehlt nur noch an dem geeigneten Rohstoff. Fubinini steht auf der Testliste ganz oben, schließlich soll er mit
sechs gezielten Fußtritten ohnehin zu emotionalem Hackfleisch verarbeitet werden. „Wieso eigentlich nur emotional?“, haben die heißen Dämoninnen sich gefragt. Natürlich ohne ihren finsteren Plan mit dem Schlossherrn abzustimmen, der Hunden aus alter Tradition am liebsten getrocknete Feigen und Schokoladenkuchen serviert… bleibt nur die Frage: Essen Hunde aus Hunden hergestelltes Hundefutter?
Die Situation in Schweden ist nicht einfach. Markert, der große Weltstar, ist beim letztwöchigen 4:5 von Bred R. Zaun ordentlich abgewatscht worden, die Hoffnung auf die erste Meisterschaft des GAIS im Land der aufgehenden und nicht mehr untergehenden Mitternachtssonne ist damit wieder einmal dahin - zum wievielten Mal jetzt eigentlich schon? Genau der richtige Zeitpunkt also, um die Presselandschaft wieder einmal so richtig aufzumischen. Leider ist da allerdings zur Zeit überhaupt kein Zündstoff drin. Lediglich ein seenreicher Zwergstaat an der östlichen Grenze zündelt immer wieder hilflos vor sich hin, hat aber trotz eines quakenden Froschmannes weder die vor Kreativität nur so sprühenden Ideen noch das außersportliche Niveau, um einen handfesten Pressekrieg vom Zaun zu brechen. Bliebe noch Fubini, der talentierte Hobbyautist im Hundepelz… dem hat man immerhin ein Jahr Schlossarrest zu verdanken. Zumindest indirekt, denn durch sein Auftauchen hätte Fubini den einen oder anderen Vorwurf schnell beiseite schaffen können… nun ja, die beiden Mädels und der Pacult
wären ja auch noch da gewesen, aber gut, was solls, irgendwer muss ja büßen.
Was könnte man dem armen Kerl denn antun? Klar, was so ein echter Schlossherr ist, hat natürlich auch Berater. Besser gesagt Beraterinnen. Aber deren Vorschläge sind alle ein wenig, wie soll man es sagen…: Seltsam!?! Beispiel gefälligst: „Man könnte ihn ja im Stil von letzter Saison schminken, das würde bestimmt für richtig viel Redebedarf von seiner Seite sorgen!“ Jaja, ist klar… „Kauf ihm doch mal was zum Anziehen, aber such es ne Nummer zu groß aus. Der geht durch die Decke, wenn er das schnallt, da kannste den gleich mit herbringen, dass er sich die Pfunde abtrainieren kann.“ Au weia, und wenn man den komischen Typ vielleicht nicht im eigenen Haus haben möchte? „Du kannst ihm ja ein Geschenk schicken, dass er so schnell nicht vergisst!“ Sicher doch, drei Punkte würden sich da anbieten. Und wenn ich die lieber behalten möchte? Naja, vielleicht nächste Woche. Erstmal bleiben wir da lieber bei einem „Kalten Krieg“. Passt eh besser zu Schweden.
Die lange Zeit des Hausarrests hat Spuren hinterlassen, der Schlossherr ist nicht mehr derselbe wie vor der langen Zwangspause. Zudem ist das teuer erkämpfe internationale Abenteuer schon wieder beendet, ehe es richtig angefangen hatte. Ganz klar, ein neues Hobby muss her. Und da Markert die letzte Saison mehr oder weniger verpasst hatte, ist seine ausgewählte Beschäftigung für ihn tatsächlich ziemlich neu: Er geht auf die Jagd. Genauer gesagt: Auf die Jagd nach dem Tabellenführer. Dem anisschnapsseligen Aufsteiger dürften bei
diesen Worten ganz schön die Ohren schlackern, denn der Gegenwind nimmt langsam Fahrt auf. Das Halali des Verfolger dröhnt ihm in eben diesen rissigen Knorpelschalen und rundet das Szenario von der Rückseite her ab. Angstschweiß bricht aus und gefriert im Moment des Hervortretens, zu kalt ist der Gegenwind. Raki sieht bereits aus wie zur Eissäule erstarrt - doch was ist das? Ein fieser Köter (es könnte fubinini sein!) hat ihm doch glatt ans Bein gepinkelt und wird jetzt (da festgefroren) hinterhergeschleift. EIn Anblick zum Totlachen!
Das Aus in der Europa League war erwartet worden, viel schlimmer war der Ausgang des großen Göteborger Stadtderbies für die Fans beider Seiten, die sich wohl noch nie so einig waren. Der Weggang von Java Jim hat ein riesigen klaffendes Loch hinterlassen: Beim IFK sportlich, beim GAIS in den Herzen - fehlt doch nun ein ernsthafter Gegner in der eigenen Stadt, mit dem man sich spektakuläre
Hassduelle liefern könnte. Der 2:0-Auswärtssieg hilft dem GAIS zwar weiter, doch letztlich war es viel zu einfach, um wirklich Spaß daran zu entwickeln. Schade, schade... nun muss halt der Titel her, um Göteborgs Fussballfans (zumindest die des GAIS) zu versöhnen! Und es heißt Daumen drücken für den IFK - um einen Abstieg des Rivalen nicht auch noch betrauern zu müssen.
Auch wenn der Schlossarrest endlich aufgehoben wurde, hat die Laune des Schlossherrn in der langen Sommerpause trotzdem gelitten. Insbesondere die Flucht des ewigen Erzfeindes Java Jim nach Serbien hat die Frage aufkommen lassen, wieviel Sinn der größte Triumph noch macht, wenn keiner da ist, der dem Sieger diesen neidet. Noch dazu regnet es seit Tagen in Strömen, während in Spanien die Sonne scheint. Grund genug, eine neue Herausforderung zu suchen? In Göteborg hat man für derartige Spekulationen kein Verständnis. Der zweite schwere Aderlass innerhalb weniger Tage würde die örtliche Trainerszene wohl so schwer ausbluten lassen, dass die Hoffnung auf Heilung aussichtlos wäre.
Nein, Markert und GAIS, das gehört in der Wahrnehmung vieler Schweden
einfach untrennbar zusammen. Dennoch, die Initiative Pro Superettan, die einst für reichlich Bewegung in der Copa-Welt sorgte, scheint ihrem Ende entgegenzugehen. Liegt es nur daran, dass die besten Trainer bereits seit geraumer Zeit in der Allsvenskan für Furore sorgen/sorgten oder in der wohl verdienten Altersruhe abgetaucht sind? Vielleicht ist es Zeit für eine neue Bewegung. Vielleicht sind es aber auch nur die fehlenden Zeitungsbilder, die Schweden wie kein anderes Land in der Attraktivität für Spitzentrainer und -journalisten zurück geworfen haben.
Den selben Gedanken hat man auf dem goldenen Schloss offenbar auch gehabt: Die Initiative Pro Zeitungsbilder steht demzufolge bereits in den Startlöchern und alle Trainer sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen!
Dieses Versprechen würde Pacult noch bereuen, das war ihm längst klar. Damals, in einer alkoholdurchtränkten Nacht auf der Grenze zwischen Melancholie und Alkoholvergiftung, hatte er seinem alten Saufkumpanen Markert versprochen, sollte dieser einmal in einem August durch einen Sieg mit mindestens vier Toren Differenz gegen Pacult die Tabellenspitze erobern können, würde Pacult den Rest des Monats nur noch die Wahrheit sagen. Niemand glaubte in diesem Moment daran, dass diese Konstalltion einmal eintreffen würde, doch im Laufe der Zeit hatte sich aus der diffusen Bedrohung eine echte Gefahr für den Lügenbaron der Liga entwickelt, die wir ein Murmeltier jeden Sommertag aufs Neue grüßte.
Nun war er aso gekommen, der Zeitpunkt, an dem Markerts Team dem geliebten Cheftrainer etwas zurückgeben konnte. Und die Mannschaft brannte. Nur 49 Minuten dauerte es, und die reizende Wendy lag vor heimischem Publikum mit 0:6 zurück. Das Spiel war gelaufen, doch die Motivation der GAIS-Spieler keineswegs verpufft. Denn der nächste Gegner war kein geringerer als jener Österreicher, der mit seinen beharrlichen Falschaussagen für den Markert’schen Verbleib in Untersuchungshaft gesorgt hatte – der nur dank guter Beziehungen zum Königshaus in Schlossarrest umgewandelt werden konnte. Und Pacult würde sein Waterloo erleben, das war klar. Wieder schossen die GAIS-Spieler fünf Tore bis zur Halbzeitpause, und schon zu diesem Zeitpunkt
war klar, was folgen musste. Pacult verließ das Stadion noch vor dem Pausenpfiff mit hochrotem Kopf und verpasste sogar den Ehrentreffer seiner Mannschaft.
Die eigene Ehrenrettung gelang ihm jedoch – wenn überhaupt – nur teilweise. Anstatt endlich einmal mit der ganzen, grausamen Wahrheit rauszurücken, zog Pacult lediglich seine Aussage zurück. Er habe sich wegen eines heftigen Alkohol- und Drogenrauschs in der Tatnacht an nichts erinnern können und nur aus Ekel vor der eigenen Ahnungslosigkeit eine Falschaussage getätigt. Feige, miteingezogenem Schwanz, verließ Pacult das Gerichtsgebäude. Und nur wenige Minuten später stand der Freispruch für den Kollegen Markert. Sicher, es war nicht der große Sieg, wie ihn seine Mannschaft errungen hatte, sondern lediglich ein Freispruch zweiter Klasse, aus Mangel an Beweisen. Doch bedenkt man, dass Göran Lindberg bis zu 35 Jahre Haft drohen, kann Markert mit diesem Makel sicherlich leben. Und eines ist klar: Das Festspiele von Markert Manor haben gerade erst begonnen.
Junge Frauen aus ganz Schweden bejubelten die Entscheidung des Gerichts und sind bereits zu Tausenden auf dem Weg nach Göteborg, um Einlaß in das goldene Schloss zu begehren, in dem ein Schlossherr danach giert, die neugewonnene Freiheit zu genießen. Nur Pacult, der sitzt ganz alleine zuhause. Nicht einmal die Aussicht, den Nacktscanner erneut auszutricksen, kann ihm derzeit neuen Lebensmut schenken…
Gleich vier Mannschaften stehen punktgleich an der Spitze. Und der Topfavorit, Åtvidabergs FF, liegt nur drei Punkte zurück. Es ist einfach hammer-spannend! Und der reichste Trainer der Liga? Sitzt hinter goldenen Mauern und wartet auf den Urteilsspruch. Die eigene Zeugenaussage wurde zur Blamage. Völlig aus dem Nichts wurde Markert mit Telefonaten konfrontiert, die er angeblich mit Göran Lindberg geführt haben soll. Die Argumentation seiner Verteidiger, es seien lediglich Anrufe Lindbergs, jedoch keine tatsächlich geführten Gespräche nachweisbar, wurde als Haarspalterei abgeschmettert. Die Intention, eine gemeinsame Strategie für gemeinsame Gräueltaten abzustimmen, sei schließlich offensichtlich. Markert konnte nur hilflos seine Unschuld beteuern: „Ich bin nie bei einer der allseits bekannten Lindberg-Orgien zugegen gewesen. Und erst recht hat
niemals eines dieser Treffen auf meinem Schloss stattgefunden.“ Letzteres hatte ein gewisser Herr Pacult vor Gericht in einem scheinbar harmlosen Nebensatz angedeutet, doch erst jetzt schien die Anklage die Bedeutung dieser Worte realisiert zu haben. Sollte dies tatsächlich der Fall gewesen sein, steht einer Verurteilung Markerts kaum noch etwas im Wege. Das Netz scheint sich endgültig zuzuziehen, und nun werden erste Gerüchte aufgespürt, denen zufolge in der nächsten Woche mit einem Urteilsspruch zu rechnen ist. Lediglich die Tatsache, dass bisher keines der Opfer glaubhaft eine Beteiligung Markerts an den Lindberg-Orgien bestätigen konnte, hat dem Schlossherrn bisher die Haut gerettet. Doch noch sind Emma D. und Annegret K. nicht im Zeugenstand erschienen. Mit ihrer Aussage könnte sich das Blatt noch entscheidend wenden – die Frage ist nur, in welche Richtung!
Trotz schwerer Anschuldigungen schein GAIS-Megatrainer Florian Markert noch guter Hoffnung zu sein. Anders ist es kaum zu erklären, dass er für die nächsten beiden wegweisenden Spiele seiner Mannschaft – gegen eine vernichtend ablehnende öffentliche Meinung – Freigang beantragte. Klar, dass dieser abgewiesen wurde, so ein Schlossarrest wird ja nicht ohne Grund verhängt. Aber es war durchaus als Duftmarke zu interpretieren. Kampflos wird Markert Freiheit und grenzenloses Vergnügen nicht gegen rostige Gitterstäbe und einen Trainerposten beim IFK eintauschen.
Und noch eine Warnung wurde an die Konkurrenz herangetragen: Die
Spieler von GAIS, mittlerweile nur noch Ex-Tabellenführer, trainieren wieder, nachdem sie seit der Verhängung des Schlossarrestes gegen ihren Boss in einen eisernen Streik getreten waren. Allerdings tragen sie dabei Motto-T-Shirts, auf denen Göran Lindberg zähneknirschend hinter schwedischen Gardinen zu sehen ist – und Pacult an seiner Seite, mit dem Kopf im unverdeckten Zellen-WC. Auf der Rückseite des Shirts befinden sich Abbildungen von Emma D. und Annegret K., gefesselt, mit einem GAIS-Logo als Knebel zwischen den aufgespritzten Lippen. Ein Bild, bei dessen Anblick Träumen erlaubt ist. Nun ist es an der schwedischen Justiz, diese wahr werden zu lassen!
Dr. P. Pacult, der Anti-Talisman von Südafrika, der lebende Zwilling von Mick Jagger(er ruhe in Frieden!, Anm.d.Red.), ist zurück in Schweden. Das Mick Jagger angeblich ebenfalls lebend gesichtet wurde, ändert daran erstmal rein gar nichts. Nun ja, fast gar nichts. Eigentlich sogar eine ganze Menge. Schließlich hatte Pacult vor Gericht behauptet, Göran Lindberg habe unmittelbar vor seiner Verhaftung eine 14-jährige in abartiger Weise mit Schirm, Charme und Melone mißhandeln wollen. Nun kam aber heraus: Alles erfunden! Göran Lindberg sei nämlich auf dem Weg zu Mick Jagger gewesen, wie der Ex-Sänger gestern vor dem selben Gericht verkündete. Dafür sei auch das Sexspielzeug nötig gewesen. Und die Folterwerkzeuge ebenso. Anders sei einer Leiche schließlich keine Reaktion mehr zu entlocken gewesen. Einer lebenden Leiche, wie Mick Jagger mit
einem Schuss Selbstironie zugeben musste. Jagger bestritt zudem, minderjährig gewesen zu sein, als Lindberg ihm das erste Treffen zum Gruppensex mit Politikern und Topmanagern vermittelt hatte. Ganz im Gegenteil, er sei bereits damals rein technisch bereits tot gewesen. Nun steht wiederum Pacult am Pranger, der mit seinen Aussagen offenbar entweder (a) eigene Verbrechen vertuschen, (b) sich wichtig machen, (c) die beiden als „Schweden-Luder“ bekannten Trickgaunerinnen „decken“ (in doppelter Hinsicht?) oder (d) einen geschätzten und überaus unschuldigen Kollegen ans Messer liefern möchte. Sabber Sim soll sich bereits beschwert haben, die Anspielung im letzten Pressebericht aus Södertälje könne ja nur auf ihn abgezielt haben. Schließlich habe Häcken derzeit keinen Trainer. Dass Frölunda ebenfalls in Göteborg liegt, scheint ihm dabei irgendwie entgangen zu sein…
Um den Goldjungen Markert aus seinem Schloss direkt hinter schwedische Gardinen zu befördern, scheint der Drei-Kronen-Polizei jedes Mittel recht zu sein. Während mit Pacult ein möglicher Entlastungszeuge lieber mit Maradona Tränen trocknen spielt, muss der arme Göran Lindberg, ein harmloser Klein-, ähem, nun ja, Mittelgroßkrimineller, derzeit buchstäblich durch die Hölle gehen. Waterboarding scheint noch einer der harmloseren Späße zu sein, die sich die Ordnungshüter mit ihm
erlauben. Polizeilichen Angaben zu Folge soll er zwar noch in einem Stück sein, dies wird von glaubwürdigen Zeugen jedoch angezweifelt. Demzufolge sollen bereits mehrere Finger und Zehen sowie ein linkes Ohr in den Mülltonnen vor dem Polizeirevier gefunden worden sein. Während von Emma D. und Annegret K. weiter jede Spur fehlt (zumindest offiziell), ist die Anzahl der willigen Gespielinnen auf Markert Manor weiter gesunken. Statt vormals 23 sollen sich nun nur noch 14 hübsche junge Dinger hinter den goldenen Mauern vergnügen.
Wie hatte man letzte Woche vermeldet? Ach ja: "Nix neues aus Göteborg. Der Schlossherr steht noch immer unter Schlossarrest, da die Ermittlungen noch laufen, und daher gibt es auch nichts neues. Stattdessen zur Ablenkung hier ein paar heiße Fotos von den beiden Ludern, die den ganzen Wirbel überhaupt erst losgetreten haben... MIST, der Foto-Upload funktioniert ja immer noch nicht. Nun dann, bis nächste Woche,
hoffentlich mit spannenderen Neuigkeiten." Nun, daran hat sich nichts geändert, nur die spannenden Neuigkeiten, die gibt es immer noch nicht. Selbiges gilt für den Foto-Upload. Schade, Schweden wird sich also noch ein Weilchen gedulden müssen, bis die Zeitung wieder richtig heiß wird. Und solange der Schlossarrest für Maniac Markert andauert, sind aus Göteborgs goldener Mitte keinerlei Impulse zu erwarten.
Wenn die liebe Wendy nach Göteborg kommt, geht es in der neuen schwedischen Hauptstadt hoch her. Schließlich spielt der Tabellenführer der Männer gegen den Tabellenführer der Frauen. Es riecht verdächtig nach Schützenfest, angeschlagene Kondition hin oder her. Schließlich muss man als Tabellenführer den eigenen (bzw. den Göteborger) Fans ja auch etwas bieten. Und wenn am Ende wieder die Kondition ausgeht und man bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern muss? Tja, sei’s drum… die GAIS-Fans sind es ja gewöhnt, und gerade Fans von Traditionsvereinen (und genau das ist GAIS!) mögen bekanntlich keine allzu schnelle Veränderung.
Nix neues aus Göteborg. Der Schlossherr steht noch immer unter Schlossarrest, da die Ermittlungen noch laufen, und daher gibt es auch nichts neues. Stattdessen zur Ablenkung hier ein paar heiße Fotos von den beiden Ludern, die den ganzen Wirbel überhaupt erst losgetreten haben... MIST, der Foto-Upload funktioniert ja immer noch nicht. Nun dann, bis nächste Woche, hoffentlich mit spannenderen Neuigkeiten.
So ist es also, wenn man eingesperrt ist. Zwar hat sich kein Richter gefunden, der mutig genug war, den Lover der Thronfolgerin zweiten Ranges in U-Haft zu sperren, doch für Schlossarrest hat der Anfangsverdacht ausgereicht – der Verdacht, den ein wahnsinniger Alpenbewohner, auch als Dr. Moppel-P bekannt, einfach so ohne jeden Beweis in die Welt gesetzt hat. Nach einem Saufgelage, nach feuchtfröhlichen Träumen in einem Mittelklassereihenhaus, ohne Aussicht auf Titel (König Florian I. von Schweden, klingt doch super) oder Titel (Meister Markert, das hat was. Perverser Pacult, passt auch… andersrum? Nööö…), auf immer im Mittelmaß
gefangen. Nun also der Versuch, aus der Eintönigkeit seines Lebens auszubrechen, während dadurch für einen anderen, wesentlich privilegierteren Kollegen der Albtraum erst beginnt. Ganz allein, lediglich begleitet von 23 angstfreien, tapferen Gespielinnen (alle volljährig, wenn auch teils erst ebenso…) muss Markert nun ausharren, bis er endlich entlastet werden wird. Unterdessen lässt Dr. Moppel-P keine Talkshow aus, um dort seine Geschichte zu erzählen. Doch wer triumphiert am Ende? Die Wahrheit, oder doch die beiden jungen Dinger, die weder Skrupel noch Prüderie kenne, und einen armen moppeligen älteren Herrn zu ihrem willenlosen Werkzeug gemacht haben?
Schwedens Quotenösterreicher hielt sich offenbar für den Michael Scofield von Schweden, als er in einem tollkühnen Coup die Nacktscanner vor Markert Manor umging und es ihm irgendwie gelang, die beiden Studentinnen Emma D. und Annegret K. vor dem Eintreffen der Polizei aus dem „goldenen Käfig“ zu schleusen. Dort warteten die beiden eigentlich darauf, an die schwedische Polizei übergeben zu werden, nachdem der Meister der Zivicourage, der Schlossherr himself, ihnen anhand eines Youtube-Videos auf die Schliche gekommen war: Die beiden hübschen jungen Dinger waren in Wahrheit brutale Tierschänder! Das Gerücht, wonach es sich um ein in Schweden mäßig
erfolgreiches, aber ungemein prominentes Tier noch unbekannten Namens gehandelt hat, konnte bislang zwar nicht bestätigt werden. Doch als die Polizei am Haus des österreichischen Herrn mit dem gekauften Doktortitel auftauchte, war dort keine Spur mehr von den beiden Mädchen. Dr. Pacult, besser bekannt als Dr. Moppel-P, saß dort inmitten von offenbar frisch benutztem Spielzeug für Perverse, war völlig betrunken und konnte sich an nichts erinnern.
Die Gerüchteküche brodelt: Ist Pacult das arme Opfer einer perfiden weiblichen Intrige, ein skrupelloser Fluchthelfer, oder hat er die beiden jungen Dinger gar verschwinden lassen, nachdem sie ihren „Zweck“ erfüllt hatten?