Wir geben nicht auf. Weiter geht es mit der „Schwedisch für Anfänger“-Reihe. Auch wenn der Count sich bisweilen äußerst widerwillig gezeigt hat. Aber fundierter, seriöser Journalismus lässt sich durch keine Schranken abhalten.
Von Ausgabe zu Ausgabe müssen wir mit Schrecken feststellen, dass nicht nur der Groll des Counts zunimmt, sondern auch gravierend die Qualität der schwedischen Ligen nachlässt. Schweden, das Land der Elche, Volvos und Billys, ein Mekka des gepflegten Copamundials befindet sich
spätestens seit der letztjährigen Meisterschaft auf dem absteigenden Ast. Dementsprechend fanden unsere Recherchespezialisten (unterbezahlte Azubis) mit ihren höchst fortschrittlichen Analysetools (zerfledertes Schwedisch-Deutsch-Wörterbuch von 1974) folgendes Wort:
tråkig = langweilig, enttäuschend
Count van Lezz: … tut… tut… This is Suomi Telecom. The person you are calling has blocked your mobile phone number. So you cannot talk nor message him. We are sorry… tut… tut…
Weiter geht’s mit der neuen Reihe „Schwedisch fuer Anfaenger“. Schliesslich ist das gepflegte Schweden-Mobbing doch mittlerweile doch schon sowas wie das Lieblingshobby der Finnen geworden.
Befassten wir uns letztes Mal noch mit dem symboltraechtigen Wort „Niedergang“, das sehr genau und angemessen die Lage der dortigen Liga beschreibt, so wenden wir uns dieses Mal einem anderen, nicht weniger unpassend erscheinenden Wort zu. Anschliessend hoeren wir einen kurzen telefonischen Kommentar von Trainerstar Count van Lezz. Leider konnte bzw. wollte sich van
Lezz nicht auf persoenlichem Wege zu uns bewegen, da ihm das neue Motto nicht ganz genehm ist.
sista = letzte/r/s
Count van Lezz: ... ... wer ist dran? Die Idioten vom Schwedisch fuer Dummies? ... Is mir egal, wie es richtig heisst. Ich habe Ihnen schon das letzte Mal gesagt, dass ich niemals, ich wiederhole mich, NIEMALS schwedische Woerter kommentieren werde. Wo sind wir denn hier? Beim Telekolleg? ... Is mir egal. Um was handelt es sich denn ueberhaupt? Ist es wenigstens ein einigermassen sinnvolles Wort? ... ... ...
Aus gegebenem Anlass wird sich die allseits beliebte „für Anfänger“-Reihe nun der schwedischen Sprache und Kultur widmen. Denn eines ist klar: Das Copa-Schweden, das Land, in dem einst Milch, Honig und Alkohol in Stroemen floss, ist nicht mehr das, was es mal war.
Nach dem Weggang der schwedischen Trainerstars Batigol und Florian Eberle, ja gut, nach dem Weggang von Suffkopp Bati ist der einstige Musterschueler Europas auf dem absteigenden Ast.
Daher wurde die heutige Vokabel nach einer ausfuehrlichen Analyse durch eine erlesene, eloquente, angesehene, ikeaphilen Jury (Count van Lezz, Massai Uno, Graf Zahl, San Bango)
auserwaehlt.
nedgång = Niedergang
Count van Lezz: „Sagt mal, ich glaub, es hakt? Ich werd’ hier garantiert nicht irgendwelche Woerter einer vergangenen, toten Hinterwaeldlersprache kommentieren. So weit kommt’s noch. Das naechste Mal dann montenegrinisch? Ja ne is klar. Mit was fuer Amateuren hab' ich es hier eigentlich zu tun? "nedgang" - wie daemlich sich das anhoert. Ich glaub' es hakt. Das ist ja wirklich einfach laecherlich. Ich werde meine Zeit hier sicherlich nicht fuer so einen Mist verbrauchen...
[Anm. d. Red.: CvL verlaesst den Interviewraum...]
O like „Oh my god. This club is really coached by the Count?” U wie „Unglaublich aber wahr: Dieser Klub hat wirklich den Count als Trainer?” L comme „Le magnifique Count est le coach de l’Oulu?“ U wie “U… ach komm leck mich am Arsch, mir fällt wirklich grad kein besserer Artikel ein. Und mehr Sprachen hab ich nicht drauf. Und es ist doch klar, dass der AC Oulu gerade weil der Count dort Trainer
ist mal wieder nicht Meister werden kann. Nicht, weil er es vergessen hat oder sich nicht traut dran zu denken oder er gerade im Kino ist anstatt über dem Taktik-Spreadsheet zu hocken, sondern weil er es einfach nicht besser kann. Aber scheiß drauf, Copa ist Copa und wenn hier selbst Leute wie X, Y oder helmi Meister werden können, warum dann nicht der Count? Ja, warum eigentlich nicht?
* wie „Achtung, dieser Artikel besteht zu 100% aus Nonsense…“
Als er noch jung war (also noch jünger als jetzt), musste Marcool Wayne mit ansehen wie seine Eltern umgebracht wurden. Seine Kindheit war von Schuldgefühlen gezeichnet. Irgendwann hielt er es nicht mehr aus und floh in ein Kloster im Land der Selbstmeditation, der Ninjas und der Schnitzel, sprich nach Österreich. Dort wurde Le’ck al Ghul sein Meister und Mentor. Doch er überwarf sich mit ihm, weil er nicht seine Heimatstadt Lahtam City zerstören wollte. Er zerstörte das Kloster und kehrte heim.
Dort erschuf er mit der Hilfe seines Bulters Archfred die Figur [Sorry
Spoiler]. Er nahm es sich zum Ziel das Böse in Lahtam City, wenn nicht sogar der ganzen Veikkausliiga zu bekämpfen. Dabei kreuzten seine Wege mehrere Bösewichte. Die ersten Antagonisten waren der Mafiaboss Semone Lehtone und Scarelutsch, einem irren Psychiater der mit Halluzinogenen arbeitete. Doch es gab noch mehr Schurken wie Three-Face (sein Zeichen ist die niederträchtige Auswärtsdrei), der Pippoin oder letztendlich sein größter und genialster Gegenspieler, der Counter. Sein Markenzeichen ist ein ausgedrucktes Excelsheet, das er an Tatorten zurücklässt...
Count van Lezz, Trainer des AC Oulu machte in der ersten Veikkausliiga-Saison keine gute Figur. Ständig faselt er von der Meisterschaft als wäre sie seine Geliebte und Feindin zugleich. Einmal ist sie ihm so nah, dass er sie fassen kann; das nächste Mal wieder so fern, dass er nur heimlich an sie denken kann. Und dann wiederum verweigert er jeglichen Gedanken an den blauen Stern. Was ist los mit ihm?
Er ist sicherlich die traurigste Gestalt Finnlands. Count van Lezz sehnt sich nach seiner zweiten Meisterschaft in der Veikkausliiga, aber es mag ihm einfach nicht gelingen. Und wenn er sein Ziel endlich erreicht hätte, wäre die Halbwertszeit des Genusses des Erfolgs nur ein paar Augenblicke lang. Der Trainer des AC Oulu, Besitzer einer Vodka-Destillerie und Ex-Professor der Internationalen Sporting-Universität in Lissabon leidet an einer seltenen Form von Amnesie. Die anterograde Amnesie ist eine Nervenkrankheit, die die Merkfähigkeit für neue Bewusstseinsinhalte massiv reduziert. Erinnerungen werden wie im Fall des Counts nur fünf bis zehn Minuten im Kurzzeitgedächtnis belassen, ehe sie auf dem Weg ins Langzeitgedächtnis verschwinden und vergessen werden.
Durch diese Krankheit mit unbekanntem Ursprung verkommt er mehr und mehr zu einer tragischen Gestalt. Die Folgen dieser fürchterlichen Krankheit sind schon im gewöhnlichen Alltag zu sehen: viele sagen, er sei ein besoffener Trunkenbold. Doch das stimmt einfach nicht. Ganz dem finnischen Gebrauch trinkt er einen Vodka nach dem Mittagessen. Nur vergisst er eben jedes Mal nachdem er einen getrunken hat, warum denn vor ihm nun eine Flasche Vodka und ein leeres Glas stehen. Und so kommt es eben, dass er innerhalb einer halben Stunde eine Flasche Vodka geleert hat ohne
es zu merken.
Weil er so besessen von seinem zweiten blauen Stern ist (an den ersten kann er sich ja noch im Gegensatz zu vielen anderen erinnern), kann es auch gut vorkommen, dass seine Aussagen über die Meisterschaft ins Absurde sich verlaufen und sich ständig wiederholen. Und er vergisst ständig seine Taktik. Die häufigen Zugabgabe-Bestätigungsmails in seinem Outlook-Postfach, die sich stets ähneln (dumme Zugabgaben basieren wohl auf Instinkten und nicht auf Erinnerungen, leider) belegen dies eindrucksvoll.
Doch er hat seine Tricks. Er schreibt Tagebuch und protokolliert dort seine täglichen Erlebnisse. Dumm nur, dass er seit zwei Wochen den Zettel mit der Kombination für das Zahlenschloss verloren hat. Dazu macht er sich Fotos von wichtigen Gegenständen und Personen in seinem Leben, die ihm verschiedene Dinge aussagen sollen: Das Bild von der Vodka-Destillerie, um ihm zu zeigen, wie reich er doch ist; Pippo um bei der jährlichen Saisonplanung zu wissen, dass Platz 2 fest vergeben ist und ein Porträt von Volvox, das durchgestrichen ist, um die NMR-Auswärts-Einsen standesgemäß planen zu können.
Für besondere Ereignisse ließ er sich Codes auf seinen Körper tätowieren. Wie beispielsweise Pori => Oulu. Klar, damit soll gezeigt werden, dass er nun nicht mehr Trainer des FC Jazz Pori ist. Und A2 @ VPS soll zeigen, dass man es ja beim Meister mit ner Auswärtszwei versuchen kann. Aber was soll um Himmels willen das noch neu wirkende Tattoo mit den kryptischen Zeichen FCL = 12 bedeuten?
Und wie kann der Count geheilt werden? Durch die Meisterschaft? Welches schreckliche Ereignis hat sein Kurzzeitgedächtnis so irreparabel geschädigt?
Das geziemt sich einfach nicht für einen wahren Count. Ein finnischer Aristokrat verschließt nämlich gerne seine Augen vor der Realität und beschränkt sich auf kleine, fiese Ränkespielchen. Egal ob er ein reiner Blaublütler ist oder sich den Titel gekauft hat. Denn eines ist klar: Da sind sie alle gleich.
Versnobbt. Eingebildet. Machtbezogen. Besitz ergreifend.
Ketzerisch. Laut. Intrigant. Eitel. Polemisch. Selbstbeweihräuchernd. Verlogen. „§$%“§%.
Und natürlich Giftmischer. Das persönliche Highlight des Counts.
All das sind Attribute, die im Laufe der Saison gefallen sind. Im Forum oder in der Zeitung. Oder sich so manch Einer zumindest gedacht hat.
Tja, und was soll man noch dazu sagen? Eigentlich nur eines: Alles stimmt.
Für Count van Lezz ist die Zahl der Auswärtsgegentore der beste Gradmesser für den potenziellen Erfolg einer Mannschaft. Allgemein lassen sich ja die Gegentore nach dem Ursprungsort, sprich Daheim oder Auswärts unterteilen. Während die Heimgegentore oftmals einfach verdeutlichen mit welcher Heim-Taktik man fährt, zeigt die Zahl der Auswärtsgegentore eindrucksvoll wie stark eine Mannschaft auswärts eingeschätzt wird, wie viel Respekt ihr erwiesen wird und wie groß die Angst vor etwaigen Auswärtstoren vor der Mannschaft herrscht.
Während die Zahl der
Heimgegentore traditionell eher zunimmt, je tiefer man sich im Tabellenkeller befindet, verhält es sich bei den Auswärtsgegentoren anders. Es gibt keine gleichgültige Tendenz. Auffallend ist jedoch, dass copa-weit meist genau diejenigen Mannschaften viele Auswärtsgegentore bekommen, die eine gute Hinrundenperformance geleistet haben oder generell gute Chancen auf die Meisterschaft haben. Eine gute Leistung innerhalb einer Saison führt also – so könnte man es sagen –zu mehr Respekt auf des Gegners Platz.
Sollen wir uns in Oulu nun geehrt fühlen? Scheiße, nein!
Trotz der anhaltenden Siegesserie seines Klubs AC Oulu sieht sich van Lezz nun chancenlos im Titelkampf. Schließlich, so behauptet er, musste er unter großem Aderlass seine Auswärtspunkte holen. Ein lockeres 2:1 sei ihm nicht gegönnt, so der sichtlich verbitterte Startrainer (auf portugiesisch: durchschnittlichste aller Durchschnittstrainer) des Provinzklubs. Auswärts ist Oulu ein ungesehener Gast, was man an der großen Gegenwehr der Gegner ablesen kann: 33 Gegentore bei 10 Spielen in der Fremde. Der designierte Meister
Lahti hat da nur -2 hinnehmen müssen…
Auch sind die beiden letzten Heimspiele in der Saison gegen die speziellen Freunde aus Helsinki und Lahti eindeutige Kandidaten für torreiche Unentschieden.
Und überhaupt. Van Lezz will gar nicht Meister in Finnland werden. Man müsse doch an seinem Image des mittelmäßigen Durchschnittstrainers feilen. Und da wäre eine Meisterschaft äußerst hinderlich. Sogar rufschädigend. Von demher: Wer will? Wir wollen/können/dürfen/sollen ja nicht.
Und wurde gleich daraufhin von jedem Funktionär, von jedem Fan, von jedem Spieler, von jeder Putzfrau, von jeder Kantinenkraft vermöbelt. Meisterschaft, nein, dieses fiese Wort wird in Oulu nicht in den Mund genommen. Sollen doch andere davon reden.
Count van Lezz sei ja eh kein Meistertrainer und könne sich daher auch nicht erlauben über Meisterschaften zu reden. Dieses Privileg gelte nur für wahre Meistertrainer. Nicht für solche, deren Sterne in den Wirren des Müllerschen Datennirvanas verschwunden sind. Aber nicht mal für richtige Meistertrainer gilt es. Man müsse die Sterne in allen Regenbogenfarben haben ehe man ernst genommen werden kann. Aha.
Vielleicht, ja nur vielleicht, ist ein Titelgewinn für Count van Lezz nun mal
eben nicht Alles bei Copa. Klar, das ist der Grund, warum wir hier alle spielen und warum wir uns hier anfangs angemeldet haben. Aber Copa bietet doch mehr als nur die reine Jagd nach Titeln, die mit der Zeit hin doch ziemlich stumpfsinnig werden kann. Was soll man tun, wenn man jeden Titel gewonnen hat? Aufhören und sich zur Ruhe setzen? Und was ist mit den anderen 13 Trainer der Veikkausliiga, die am Ende der Saison nicht Meister geworden sind? Auch aufhören? Sie haben ja ihr eigentliches Ziel klar verfehlt.
Nein, die Copa-Welt ist eben nicht nur schwarz und weiß. Nicht bloß 6:1 und erst recht nicht Meister und Nicht-Meister. Eine Erkenntnis, auf die man noch kommen muss. Aber das kommt mit dem Alter und dem damit verbundenen Prozess der Reife und des Erwachsenwerdens.
Wer braucht schon Dänemark, wenn man Finnland mit einer Topkolumne, einer Topzeitungslandschaft und Toptrainern wie Count van Lezz haben kann? Richtig, nicht mal die Schweden...
Kaum Zeit ist noch übrig geblieben um fünfhundert Zeichen zu schreiben. Und warum? Weil der gute böse Count van Lezz auf deutschen Autobahnen unterwegs war. Und logischerweise in einen Stau geraten ist. Aber Moment mal, nicht ein, sondern gleich zwei Staus! Na toll, hier werden ja alle Tricks und Kniffe verwendet damit man nicht die nötigen 0,3 TK zusammenkratzen kann. Auf die kann es nämlich am Saisonende ankommen. Egal um was man dann spielen wird. Hauptsache das nötige TK ist da. Und wenn’s dann mit so einem miesen Artikel fabriziert worden ist, sei’s drum. Andre wird’s schon verstehen… Hoffentlich…
Der SC Campomaiorense, Copas Rekordvizemeister, ist Portugals erster Verein des Monats geworden. Dies stellt zugleich auch den ersten Titel überhaupt in der langen Ära von Trainer Jähnig dar. Der zweite Titel ist mal wieder in Reichweite. Schließlich ist Campomayonaise Herbstmeister mit ordentlich viel TK geworden. Der Jähnig ist mal wieder Topfavorit auf den
Titel. Wie eigentlich immer. Vielleicht ist ja der VdM ein gutes Omen, wer weiß…
Wenn ihr euch den von Marcel selbst geschriebenen Artikel (mit einigen „redaktionellen“ optischen Hervorhebungen seitens des CopaWiki-Teams) anschauen wollt, müsst ihr nur links auf „Features“ gehen und dann „Verein des Monats“ wählen. Viel Spass beim Lesen! ;-)
Diese Erkenntnis ist bitter für den Count. Spielt er doch eine recht passable Saison hier mit seinem neuen Verein AC Oulu. Aber der Meisterschaftszug ist nun mal schon abgefahren. Nach sechs ZATs. Autsch. Aber es ist nun mal so.
Der FC Hämeenlinna hat erst fünf Heimspiele hinter sich, einen enormen Punktevorsprung und dennoch noch ein akzeptables Rest-TK. Und die drittwenigsten Gegentore der Liga. Und jeder einigermaßen begabte Copa-Taktiker weiß ja, dass die Zahl der Gegentore ein wesentlicher Gradmesser für eine erfolgreiche Saison ist. Auch noch ganz wichtig: Wer einfach die Klappe hält und solide seine Saison herunterspielt, hat auch die besten Karten.
Das muss aber noch lange nichts
bedeuten. Wenn man aus einer verschwindend geringen Gegentorzahl nichts macht und sich stattdessen das TK für die letzten drei Auswärtsspiele (bzw. Auswärtssechsen) aufhebt, wird man zumindest hier in Finnland auch nicht Meister. In Österreich ist sowas gut und gerne möglich. Aber mal ehrlich, wir sind hier in Finnland. Und nicht in irgendeinem Dritte-Welt-Fußballentwicklungsland.
Noch weniger wird Einer Meister, der ständig nur am Nörgeln, Meckern und Diffamieren ist. Sowas ist nur in der SM-Liga mittels mathematisch ungenauer Schlammlöcher möglich. Aber selbst dann sollte man schauen, dass man die Zahl der Gegentore gering hält. Wenn nicht mal dies möglich ist, sollte man sich eben auch mit einem Platz fürs europäische Geschäft zufrieden geben. Sollte…
Heute folgt eine Kurzausgabe der allseits beliebten Finnisch-für-Anfänger-Reihe. Aufgrund der WM ist der finnische Fußballfachexperte Count van Lezz kurz angebunden; schließlich ist er ein gern gesehener Gast in Fernseh-Talkshows und Spielübertragungen. Wir freuen uns, dass er die Zeit gefunden hat einen kurz Kommentar zum heutigen Wort abzugeben.
bratwursti =
Bratwurst
Count van Lezz: Ja, darauf hab ich jetzt auch Lust. Es gibt doch nichts Geileres als eine gute Schdadionwoarschd, wie man es so schön im Schwäbischen sagt. Nahrhaft, lecker und männlich. Dazu noch ein kühles Bier. So kann man Fußball schauen. Besonders empfehlenswert zum Deutschland-Spiel. Aber am besten vorher essen, weil sonst kommt man vor lauter Jubeln ja nicht mehr zum Essen und zum Trinken, hehe.
Na ja, so richtig wissen wir das auch nicht, warum. Ist aber auch unwichtig. Hier sollen ganz andere im Scheinwerferlicht stehen.
Schließlich haben es zwei Artikel, die von Portugiesen geschrieben worden sind, es geschafft für einen BIER nominiert zu werden (hätte der Count doch noch die eine Saison bleiben sollen…):
- Paulo mit Warum dieser Artikel für den BIER nominiert werden muss (für Count van Lezz unverständlich aber egal)
- Horst Manson mit Superliga-Compilation 1/3 (genauso unverständlich. Mit keinem einzigen Wort den Count erwähnt. Nicht mal ein Hidden Track war’s wert…)
Beide stehen vor der großen Kür mit einem BIER ausgezeichnet zu werden. Zwar ist ein BIER nicht alkoholisch, kann aber ähnliche Rauschzustände bewirken. Man weiß es aber noch nicht.
Untersuchungen laufen darüber schon an der Internationalen Sporting Universität in Lissabon unter der Fuchtel vom finnischen Ex-Portugiesen Count van Lezz. Widerwärtig, wo der seine Finger überall mit im Spiel hat. Er ist zum Beispiel auch für einen BIER nominiert (mal ganz so am Rande erzählt) und auch noch JURZ-Mitglied der BIER/OUZO-Jurz. Zufälle gibt’s…
Wer hier denkt, dass das nicht mit rechten Dingen liegt wohl gar nicht so falsch. Doch zum Glück ist die BIER-Verleihung eine höchst demokratische Abstimmung im Gegensatz zum Beispiel zur Bundespräsidentenwahl. Jeder kann abstimmen. Jeder kann verhindern, dass dieser schäbige Portugal-Flüchtling den BIER bekommt. Dass der BIER nach Portugal geht. Oder dass einfach der rein objektiv gesehen beste Artikel gewinnt. Es liegt an dir.