Eine ganz erbärmliche Vorstellung lieferte Kyoto Purple Sanga im ersten der drei Spiele vom vergangenen Freitag ab gegen Sagan Tosu. So war es nicht verwunderlich, dass die Mannschaft zur Pause schon mit zwei Toren im Rückstand lag. Das war dann doch fast eine fast unlösbare Aufgabe für die zweite Halbzeit, vor allem nach dem Doppelschlag kurz nach der Pause. Sehr mühsam entwickelte sich die
Begegnung gegen Kawasaki Frontale eigentlich gelang beiden Mannschaften nicht viel in der ersten Hälfte. Nach dem Führungstreffer meiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit ging es nur noch darum, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Erst das dritte Spiel brachte wieder etwas Hoffnung zurück, als die Spieler den eingehandelten Rückstand eindrücklich drehen und das Spiel für sich entscheiden konnten.
wie es eben so ist mit Überraschungsgästen - sind plötzlich da und man kann machen was man will, sie gehen zu allerletzt, wenn überhaupt ... die nehmen sich von den Chips und den Alkoholreserven ... ich kann nur hoffen, dass ich den noch irgendwie abgewimmelt bekomme - einfach wird's nicht - aber es bleibt noch ein wenig Zeit übrig zum probieren - irgendetwas sollte
in den verbliebenen sechs Spielen noch fruchten ... das zusammengeschmolzene TK ist dabei nicht mehr allzu große Hilfe - aber kees kann hoffentlich weiter auf die Heimstärke bauen - auswärts war man diese Saison ja absolut unterirdisch - mit 23 geschossenen Toren gerade einmal einen Punkt geholt ... das müsste ein einsamer Rekord sein, den es so sicherlich noch nie gab !
Die Arbeit geht Vinnie Jones-Rehhagel nicht aus: Beschäftigt damit, immer wieder die überaus amüsanten Artikel des Kollegen Lippert zu lessen; beschäftigt damit, die Innenausrichtung der neuen Kobe-Rind-Metzgerei zu gestalten und anzubringen; beschäftigt damit, die Vorbereitungen für die Fleischverarbeitung zu treffen - und natürlich auch damit, sein Team für das Saisonfinale
entsprechend vorzubereiten. Vorzuwerfen hat er sich da aus seiner Sicht nur wenig:
"Ich denke, wir legen hier bislang trotz heftigen Gegenwindes eine ordentliche Saison hin. Da gilt es jetzt eben, auch am Ende nicht nachzulassen und die Mission Klassenerhalt zu schaffen. Wird nicht einfach, aber wir geben alles. Andere werden auch noch Federn lassen - die Liga ist wirklich sehr, sehr ausgeglichen und stark."
Es bringt ihn um den Schlaf - Die Sorge um den Klassenerhalt. Seit Wochen kann er nicht mehr erholsam schlafen. "Ich bekomme kaum ein Auge zu, weil ich weiß was der Abstieg für den Verein und vorallem auch für die Fans bedeuten würde.Wir müssen es irgendwie schaffen in der Liga zu bleiben, ansonsten wird der Verein wohl nicht in der Lage sein die Spieler zu halten und
letztlich finanziell zu Grunde gehen. Das müssen wir auf jeden Fall verhindern - mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln."
Ob das allerdings gelingen wird ist fraglich. Denn man merkt den Spieler n die Erschöpfung in jedem Spiel mehr an. Diese sind dem hohen Tempo und Offensivfussball einfach nicht gewohnt und die Abwehr scheint mit den Angreifern der Konkurrenz überfrdert.
Immer dasselbe Thema, immer neue Lösungsversuche. Neben dem Blick auf die Konkurrenz wird jetzt in Shonan Bellmare der Taschenrechner gezückt. Immer noch steht die Mannschaft von Mannyyy 0703 über dem Strich, aber die Kalkulationen werden immer enger. Und es warten noch ganz, ganz schwere Spiele gegen TK-kräftige Gegner? Wie wird die Taktik aussehen? Volles Risiko oder doch nochmal abwarten und am letzten Spieltag aufs Ganze gehen? Die Fans dürfen sich weiterhin auf ein aufreibendes Saisonfinale freuen.
Wie bereits zuletzt berichtet, hat sich Mannyyy 0703 neben seiner Trainertätigkeit auf dem Platz mittlerweile angewöhnt, sehr genau auf die Ergebnisse der anderen Mannschaften zu schauen. So gesehen lief der letzte Spieltag gar nicht so schlecht. Mit einer begeisternden, kämpferischen Leistung gegen Tokushima Vortis drehte man einen 3:4 Rückstand noch in einen Sieg. Nach der erwarteten Niederlage in Fukuoka sprang der Coach direkt an die Fernbedienung, um die Ergebnisse der anderen Mannschaften aus dem Tabellenkeller zu überprüfen: nur ein Sieg für die drei tiefer plazierten Mannschaften und drei Punkte Vorsprung, es bleibt spannend...
... mittlerweile findet man sich in Regionen wieder, in denen man sich aufgrund der Vergangenheit eigentlich wohl fühlen sollte ... Aber, mal ehrlich, wer fühlt sich schon im Abstiegskampf so richtig wohl ... zumindest weiss man jetzt, was zu tun ist ... aber das Image eines VFL Bochum aus Japan kann doch nicht im Ernst das Ziel sein ... aber wenn man es genauer betrachtet, dann gibt es doch schon Parallelen - mit den Auf- bzw. Abstiegen ist man
bereits auf einem Weg dahin. Hinzu kommt dann noch, dass man sich in der Fremde so harmlos wie kein anderes Team verkauft ... woran aber nicht einmal die Tore schuld sein können -von denen gab es bereits mehr als genug ... das Tokushima aber trotzdem noch nicht abgestiegen ist, dafür spricht die gute Heimbilanz, die sich auch nicht durch ersten Gegentore der Saison hat trüben lassen - zwei Welten, die sich irgendwie nicht vereinen lassen ...
Eigentlich könnte man sich durchaus freuen beim FC. Ein knapper Heimsieg bestätigte die Tabellenführung, man konnte die Torflut des Gegners brechen, doch irgendwie ist KiMu ein Perfektionist und ärgerte sich umso mehr über die knappe Auswärtsniederlage. "Eigentlich wollte ich die Mannschaft offensiver einstellen doch dann ging die Angst mit mir durch. So wird man
leider nicht Meister! Jetzt hat Reysol aufgeholt, dass war sinnlos!"
Auf der anderen Seite freut man sich einen neuen Trainer beim Stadtrivalen von den F-Marinos begrüßen zu können. "Vielleicht ist der mal wieder ein Gegner und kein Opfer!" Tönt es in der Stadionzeitung des FC. Die Stadtmeisterschaft werden sie einem in diesem Jahr jedoch nicht mehr streitig machen!
Die Mannschaft von Kyoto Purple Sanga spielt im Moment nicht gut genug, um sich in der ersten Tabellenhälfte halten zu können. Das haben die beiden unterschiedlichen Spiele vom Wochenende wieder klar aufgezeigt. Sehr erfreulich die erste Begegnung gegen Cerezo Osaka, wo die Mannschaft in der ersten Hälfte vier Tore vorlegen konnte, um nachher das Spiel zu kontrollieren. Aber so ging es natürlich in der zweiten Begegnung nicht weiter. Omiya Ardija ging in der ersten Halbzeit mit zwei Toren in Führung und baute die Führung in der zweiten Halbzeit kontinuierlich aus, ohne dass meine Mannschaft reagieren konnte.
Es sind noch neun Spiele zu absolvieren und bei Aufsteiger Roasso Kumamoto wird jeder verfügbare Daumen gedrückt! Es geht um nicht weniger als die Zukunft des Vereins, denn sollte die Mannschaft die Klasse nicht halten können und direkt wieder absteigen, könnte es zum finanziellen Supergau kommen. Mit Platz dreizehn steht man als Aufsteiger recht ordentlich da und so mancher wünscht sich, dass die Saison doch jetzt schon zu ende wäre.
Doch da das hier kein Wunschkonzert ist, heißt es weiterhin volle Konzentration dür das gemeinsame Ziel Klassenerhalt. Die Fans werden auch in den letzten Partien der Saison voll hinter der Mannschaft stehen und so bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass man irgendwie durchkommt.
Ein merkwürdiges Bild ergab sich in dieser Woche auf dem Trainingsgelände von Avispa Fukuoka: Keine Mannschaft und kein Übungsleiter anwesend, nur Verkaufsmaschine Walter Freiwald mühte sich in bekannter Art und Weise, einigen Kiebitzen im Rentenalter bei Kaiserwetter eifrig modische Sonnenbrillen und sommerliche Avispa-Devotionalien (Tank-Tops, Schweißbänder etc.) anzudrehen. Über den Verblieb von Coach Wolfgang Lippert gab nur ein kleiner Zettel Auskunft, der hastig an die Eingangstür des Vereinszentrum geheftet worden war und mit krakeliger Schrift einen wertvollen Beitrag zur Aufklärung gab: „Leider sehe ich mich aufgrund der aktuellen Entwicklung außerstande, momentan das
Training zu leiten. Wie ich gestern einigen deutschen Gazetten entnehmen musste, hat der Seniorenbeirat vom ZDF sich bei der Nachfolge von Thomas Gottschalk für Markus Lanz entschieden. Ausgerechnet der Lanz! Dieses leicht geräucherte und seelenlose dressierte Hündchen aus Italien! Wenn schon einen Italiener mit hohem Unterhaltungswert, dann hättet ihr doch wenigstens den Berlusconi nehmen können. Aber nein, ausgerechnet den Lanz! Dieser langweilige Moderationsroboter mit akutem Hang zur Belanglosigkeit! Und mir hat er letztens noch erzählt, er würde sich gar nicht für den Job interessieren! Wenn der hier vorbeikommen sollte, gibt es Rabatz! Gut, dass ich im Keller noch eine Kombizange liegen habe…“
Während sich Vinnie Jones-Rehhagel auf die Eröffnung seiner Kobe-Rind-Metzgerei vorbereitet und die letzten Renovierungs- und Wurstproduktionsarbeiten laufen, wird es auch in Japans J1 wieder etwas spannender. War in der Vorwoche kaum irgendwelche produktive Leistung bei den meisten Teams zu erkennen, kam es doch in diesen Tagen zu einigen spannenden Partien. Cerezo Osaka dagegen konnte sich aus den gröbsten Schwierigkeiten raushalten und schaffte es, sein Heimspiel über die Bühne zu bringen und 3 Punkte mitzunehmen. Das war auch alles, was laut VJR angestrebt war: "Nee, das wir auswärts nix reißen würden, war mir schon klar. Unsere Schwerpunkte liegen klar auf den Heimspielen!"
18 Spiele standen auf dem Spielplan der J-League und einen Sieger gab es, zumindest einen Auswärtssieger, der Boden gut machen konnte. So viel Boden, dass man nun an der Tabellenspitze steht. Zum dritten Mal hat der Yokohama FC, der vor ein paar Jahren noch in Japans Zweiter Liga war, die Chance den Titel zu holen.
Das beste am letzten Spieltag, so betonte man, war jedoch nicht der eigene Erfolg sondern die Pleite des Stadtrivalen. Somit hat man mit 9 Punkten Vorsprung auf die F-Marinos den Titel schon beinahe in der Tasche. Alles andere ist die Kür, zumindest für die Fans, denn der Trainer will nun tatsächlich alles. Ist es ein Fehler das offen zu bekennen? Man wird sehen.
Besondere Ehre für Avispa-Coach Wolfgang Lippert: da niemand mehr mit dem ehemaligen Bundespräsidenten etwas zu tun haben möchte oder gar im gleichen Atemzug genannt werden mag, wurde ausgerechnet Lippi gebeten, die Musik für den großen Zapfenstreich von Christian Wulff auszuwählen. Natürlich fühlt sich der ehemalige Showmaster der Ex-DDR entsprechend gebauchpinselt, dass ihm nun dieses einmalige Privileg zustehen soll: „Das ist für mich Ehrensache, dass ich das mache. Für mich ist der olle Wulff wie ein Seelenverwandter, auch ich
fahre gerne auf Kosten Dritter in den Urlaub und freue mich über gewährte Sonderkonditionen. Ich denke, dass ich einige schöne Songs für ihn und seine Gattin ausgewählt habe.“ Die Titelauswahl steht schon fest, insgesamt fünf Lieder hat Lippi für die Verabschiedung von Christian Wulff vorbereitet: 1. Metallica: “Of Wolf And Men“ / 2. Kylie Minogue: “Step Back In Time“ / 3. Pet Shop Boys: “Being Boring” / 4. Alanis Morrisette: “Hand In My Pocket” / 5. Fettes Brot: „Bettina, zieh dir bitte etwas an”
Für mich als Trainer von Kyoto Purple Sanga ist es eigentlich recht schwierig die Situation in der Mannschaft einzuordnen. Nach einem grossen Spiel mit viel Power folgte wieder ein grosses Nachlassen im folgenden Spiel. Die erste Begegnung gegen Tokushima Vortis riss die Zuschauer von den Sitzen und zu Begeisterungsstürmen. Sechs Tore in regelmässigen Abständen, drei vor der Pause und drei nachher waren natürlich der Guten zu viel. Aber den Fans gefiel das doch und sie erwarteten noch mehr. Die Kraft fehlte dann doch, um gegen Gamba Osaka eine Erfolgschance zu haben und so kam die Mannschaft überhaupt nicht mehr in die Gänge.
... und zuhause steht die Null - weiterhin - keine Frage in Tokushima ist man froh darüber und mit Blick auf die restlichen Heimpartien sieht alles danach aus, als wenn diese Saison zuhause sehr erfolgreich abgeschlossen wird - eben zuhause, denn die Auswärtsspiele bleiben weiterhin die ganz große Sorge von kees ... wo zuhause die Null steht - ist man Auswärts es selbst ... vielleicht gibt es gegen den Aufsteiger Shonan Bellmare einmal die Gelegenheit zu zeigen, dass man auch in der J-League in der Fremde gewinnen kann ? ... viele glauben nicht mehr daran ... Glauben soll ja Berge verstetzen ... wenn der aus bleibt ... sollte man lieber ganz flach bleiben ...
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