Herr Parlamentspräsident, sehr geehrte Abgeordnete,
Japan steht an einem Scheidepunkt: Entweder schaffen wir es gemeinsam, unsere Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, die Deflation zu stoppen und den Osten unseres Landes nach dem Tsunami und der Reaktorkatastrophe wieder aufzubauen, oder die Rezession wird bis zum Ende dieses Jahrzehnts hinziehen.
Wir, die Linksdemokratische Partei, werden alles tun, dieses Horrorszenario zu vermeiden. Wir haben die vergangenen drei Jahre in der Opposition genutzt, die bisherigen über 50 Jahre an Regierungsverantwortung kritisch zu reviewen. Wir haben festgestellt, dass wir - insbesondere im letzten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts - durch eine falsche Weichenstellung wesentlich mit zu dem Niedergang der japanischen Wirtschaft beigetragen haben. Weiter haben wir die asiatischen Tigerstaaten, insbesondere Südkorea und China, stark unterschätzt. Aber wir befinden uns hier mit den Vereinigten Staaten von Amerika in guter Gesellschaft - auch was das hohe Staatsdefizit angeht.
Doch Japan ist reich und hat eine starke und konkurrenzfähige Wirtschaft. Angesichts der zwei Jahrzehnte langen Deflation müssen wir - unter Inkaufnahme einer Inflation von bis zu zwei Prozent - massiv in den Wiederaufbau und die Infrastruktur unseres
Landes investieren. Wir planen daher, öffentliche Aufträge von umgerechnet 90 Milliarden Euro zu vergeben.
Weiter setzen wir viel Vertrauen in unsere Nationalbank: Wir hoffen, dass Sie unsere Wirtschaftspolitik unterstützt und den Banken mehr Geld - u. a. durch den Ankauf von Staatsanleihen - zu Verfügung stellt, damit unsere Wirtschaft parallel in neue Produkte und neue Technologien investieren kann, die unsere Unternehmen mittelfristig auf dem Weltmarkt konkurrenzfähiger machen, und neue Arbeitsplätze schaffen wird. Selbstverständlich müssen wir die Voraussetzungen hierfür schaffen, indem wir den Arbeitsmarkt reformieren und z. B. etwas vergleichbares wie das Kurzarbeitergeld in Deutschland einführen und temporär auch den Kündigungsschutz lockern. Mag insbesondere die letztgenannte Maßnahme auf dem ersten Blick hart für unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sein, ist dies aber zur mittelfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen in Japan unersetzlich.
Sehr geehrte Abgeordnete, auch wenn die LDP die Regierung zusammen mit unseren Koalitionspartnern stellt, möchten wir die Opposition herzlichst einladen, mit uns zusammenzuarbeiten, damit wir gemeinsam diese gewaltigen Herausforderungen lösen. Vielen Dank.
Auch wenn die Akkus des Trainers leer waren, selten hat man so einen disziplinierten Coach bei Cerezo Osaka auf dem Trainingsplatz gesehen. Er hält sich streng an seine Vorgaben, nicht mehr wie 3 Flaschen pro Trainingseinheit zu trinken. Und maximal 2 Trainingseinheiten werden pro Tag durchgeführt. Er erwartet neben der absoluten Pünktlichkeit seiner Spieler auch einen von eben jenen Spielern zu planenden Servicedienst
während des Trainings. Dieser Servicedienst umfasst neben dem Hütchenaufstellen vor dem Training und dem Bälleeinsammeln nach dem Training auch das Getränkekühlstellen und -öffnen für den Trainer und dessen Baggage. Da auch die überwiegend japanischen Spieler bei Cerezo für ihre Disziplin und ihre asiatische Gelassenheit bekannt sind, sind Ying und Yang im Ausgleich und alle Beteiligten sind bester Dinge.
In Fukuoka bereitet man sich mit einem Raketenstart auf die Raketenstarter aus der Haupstadt vor. Sollte Verdy wie beim 6-4 Shimizu (japanisch für "Spektakel") vor nicht allzu langer Zeit erneut ein Feuerwerk abfackeln, so wird die Meistertruppe mit ihrem Voyager-Kram bestimmt ordentlich dagegen halten. "MiKu will kein zweites Yokohama, wir wollen kein zweites Hiroshima! Und doch: Wären sie nicht gerade bei ausgewiesenen Fußballzwergen unter Vertrag, könnte ich manch einen Trainer echt auf den Mond schießen in diesem Land des Lächerlichen. Doch Fußballzwerge gehören in die Erde bzw. auf sie - mit Gebrüll! Trainer inklusive!"
Blickt man derzeit nach unten, erscheint relativ bald das Ende der Tabelle. Eine Aussicht, die man beim FC aus Yokohama lange nicht gehabt hat. Nachdem man sich in diesem Jahr vom Fuchs zum Schaf gewandelt hat, ist irgendwie der Wurm drinnen. Wenn man das Saisonziel "Internationaler Startplatz" noch erreichen will, muss sich nun schleunigst etwas ändern. Die Methoden will KiMu dabei aber nicht umstellen. Er hat inzwischen so viel gesehen und erlebt und weiß, dass es bis jetzt meist von Erfolg gekrönt war. Also ist das oberste Gebot für die kommenden Wochen: Ruhe bewahren. Und vielleicht wird das Jahr 2012 dann ein riesiger Erfolg werden für den FC Yokohama und sein Urgestein auf der Trainerbank!
Angesichts des anstehenden Matches gegen Ernest The Voyager (Ernesto Viajante) folgt heute eine weitgehend unbekannte geschichtliche Anekdote aus dem Hause Avispa Fukuoka: Wie viele sicherlich wissen, lag beiden Voyager-Sonden aus den 70er Jahren eine so genannte „Voyager Golden Record“ bei, mit dem halbwegs intelligente Außerirdische über das irdische Leben informiert werden sollten. Dabei finden sich neben Bildern sowie biologischen und geologischen Informationen über unseren Planeten natürlich auch einige kulturelle
Höhepunkte des irdischen Seins. Selbstverständlich dürften daher auch Mozart, Bach oder Beethoven mit ihren emblematischen Werken nicht fehlen. Als Hidden Track hat sich auf die Platte allerdings – und dies ist kaum bekannt – noch ein anderes unvergessliches Epos geschafft: das „Spreewaldgurkenlied“ von Achim Mentzel! Auf diese Weise ist immerhin sichergestellt, dass auch Aliens mit feindlichen Absichten in einer fernen Zukunft immer mit einem gewissen Sicherheitsabstand an unserer schönen Erde vorbeifliegen werden. Bon Voyage!
Nach sechs Spielen hat sich Kataller Toyama unter dem deutschen Trainer Christian J. Schmidt mit neun Punkten und einer ausgeglichenen Tordifferenz auf Platz 10 "behauptet" und sich im Mittelfeld festgesetzt. Zum derzeitigen Tabellenersten Kashiwa Reysol sowie zum Schlusslicht JEF United hat man einen Abstand von jeweils vier Punkten. Doch kann Schmidt damit zufrieden sein? "Wir sind solide in die neue Saison gestartet. Nach sechs Spielen ist es für eine weitergehende Zwischenbilanz noch zu früh. Man
darf nicht vergessen, dass wir parallel zum Ligaalltag in der ersten Gruppenphase des AFC Cups stehen und eine Runde weiterkommen wollen. Ob sich dies negativ auf die Liga und unsere Resultate auswirkt, kann ich angesichts des 6:0 Heimsiegs gegen den vietnamesischen Vertreter Pjico Song Lam Nghe An im zweiten Spiel der Gruppe A erst einmal ausschließen. Vielleicht ist der eine oder andere Spieler etwas müder aufgrund der Doppelbelastung, aber dank unseres breiten Kaders sollte dies letztendlich kein Problem darstellen."
Ich konnte nicht mehr mit der ganzen ersten Mannschaft die Spiele vom letzten Wochenende angehen. Einige benutzten die Möglichkeit, sich für die Festtage beurlauben zu lassen, da die Meisterschaft ja pausenlos weiter geht ohne die Weihnachtszeit zu berücksichtigen. Das war die Chance für die Reservespieler und Spieler aus der zweiten Mannschaft. So staunte ich, mit welcher Kraft die Mannschaft das Spiel durchzog gegen die Urawa Red Diamonds, wo ihnen fünf Tore in regelmässigen Abständen gelang. Allerdings gegen Shimizu S-Pulse war das nicht mehr möglich. Ein Gegentor nach einer halben Stunde hat der Mannschaft schwer zu schaffen gemacht.
Hallo Liebe Fußballfreunde, S-Pulse konnte ich etwas aus dem Tabellenkeller lösen. Letzte Woche holte die Mannschaft 4 Punkte und belegt nun den 15 Tabellenrang. Auswärts bei Yokohama FC konnte man einen Punkt entführen, Alexder3 war mit dem 4 : 4 zufrieden. Zu Hause gegen Kyoto Purple Sanga kam S-Pulse zu einem 1 : 0 Arbeitssieg. Der Trainer muss allerdings weiter an der Mannschaft feilen, um noch mehr positive Ergebnisse zu erzielen. Vorstand führte eine Sondersitzung durch, in der über verbleib des Trainers beraten wurde. Viel Glück Alexde3!
Bislang konnte Cerezo Osaka in dieser Saison noch nicht überzeugen, zwei Siege und zwei Niederlagen stehen für die Kirschblüten zu Buche. Das reicht völlig aus, um im Mittelfeld mitzuschwimmen. Man ist kein Jäger, man ist kein Gejagter, man ist mit sich selbst und seinen philosophischen Planungen für das nächste Jahr beschäftigt. Der Junior entwickelt ein Gefühl für die japanische Denkweise.
Was er früher bei seinem Senior für schrullige Enthobenheit hielt, wird für ihn nun so etwas wie eigene Überzeugung. Das fängt beim Betrachten wunderschöner Kalligrafien an und hört beim abendlichen Tee in der Bar des Vertrauens auf. Leider ist die Bar des Vertrauens noch nicht gefunden wurden, die alten Tavernen (Ach, Gutschi...) sind alle geschlossen und alle bisherigen Tipps haben sich als Nieten erwiesen.
Da hatte man sich bei Avispa Fukuoka eine kleine Nettigkeit (oder nette Kleinigkeit) für den langjährigen ostdeutschen Übungsleiter ausgedacht. Eine formschöne Kiste mit sechs Flaschen Wein stiftete der Club seinem Cheftrainer, nachdem bei den Fans eine Sammlung zugunsten des ehemaligen Showmasters aus der DDR stattgefunden hatte. Schließlich wollte das Präsidium dem Coach noch ein
schickes Präsent mit in den Weihnachtsurlaub geben, ohne aber das eigene Portemonnaie über Gebühr zu strapazieren. Und so durfte sich Lippi am Ende über einen schmucken Karton mit einer bulgarischen Spätlese freuen: „Vielen Dank für das tolle Geschenk. Aber eine Frage hätte ich dann doch noch: 51 Parker Punkte, ist das eigentlich noch sehr gut oder schon ausgezeichnet?“
Hallo Liebe Fußballfreunde, S-Pulse rutscht auf den letzten Tabellenplatz ab. Auswärts bei Albirex Niigata konnte S-Pulse zunächst in Führung gehen, aber der Gastgeber drehte das Spiel noch vor der Pause. Im zweitem Durchgang konnte S-Pulse ausgleichen, aber 10 min. später ging Albirex erneut in Führung. Das Heimspiel gegen Tokyo Verdy 1969 war ein Schützenfest für den Gast. Zur Pause führte Tokyo bereits mit 5 : 1, nach der Pause berappte sich S-Pulse etwas, aber das Reichte nicht. Am Ende stand es 6 : 4 für den Gast, und die erste Heimniederlage der Saison war perfekt. Alexder3 muss sich was einfallen lassen um aus dem Keller der Tabelle wieder hoch zu kommen. Viel Glück S-Pulse!
Da hat meine Mannschaft gegen den damaligen Tabellenführer Yokohama FC ganz schlecht ausgesehen, sie war offenbar noch nicht bereit für das Spiel, sonst wäre die Mannschaft nach den ersten beiden Gegenangriffen nicht schon zwei Tore in Rückstand geraten. So war es nicht überraschend, dass das dritte Gegentor auch schon nach einer halben Stunde fiel. Der Weckruf kam auch im zweiten Spiel nicht sofort gegen Thespa Kusatsu. Nach der torlosen ersten Hälfte, musste ich die Mannschaft etwas wachrütteln und dann ging es. Drei Tore nach der Pause innerhalb von zwanzig Minuten. Aber ich weiss auch heute noch nicht, woran es gelegen hat, dass es zu einer solchen Ladehemmung kam.
Die Krisenwochen bei Mc Hama. Holen sie jetzt eine bittere Auswärtsniederlage und bekommen sie das Champions League aus gleich dazu. KiMu wollte sich diese Woche nicht über die Ergebnisse äußern, die Mannschaft brauche ihn jetzt mehr als die Presse, ließ er über seinen Sprecher verlauten. Statt Straftraining gab es Streicheleinheiten, eine Massage und ein Besuch im
Yokohamaer Streichelzoo. Es waren bittere Erfahrungen, vor allem, wo er sich in der Champions League zwischen für die falsche der zwei Alternativen entschieden hatte. In der Liga kann man so einen Rückschlag schon noch verkraften, die Saison ist lang (100 Yen ins Phrasenschwein). Und international bleibt der AFC Cup als Trostpreis. Immerhin schaffte man es dort schon einmal ins Halbfinale.
Ja, es ist diese Saison schwierig, 16 Teilnehmer für den Kaiser-Pokal zusammen zu bekommen, oder besser gesagt, 15, denn der letztjährige australische Sieger wird die Titelverteidigung antreten. 15 Mannschaften, dass sollte doch kein Problem sein, zumal in der ersten japanischen Liga alle Mannschaften einen Trainer haben und in der zweiten Liga nur noch 9 von 20 Mannschaften trainerlos sind. Es muss doch nur jeder Zweite teilnehmen!
Pustekuchen - verdammt schwer ist es in dieser Saison, eine
Herausforderung! Und was nun?
Erst einmal fährt der Organisator in den wohl verdienten Vorweihnachtsurlaub, darauf hoffend, dass sich doch noch drei weiter Teilnehmer finden, die das Starterfeld komplettieren.
Und wenn nicht? Dann wird halt der Rhytmus geändert und das Achtelfinale wird nicht in einer KO-Runde, sondern in eine Gruppenphase ausgetragen.
Aber erst einmal heißt es Urlaub an der See: Wind und Regen, Ruhe und Erholung, Zeitunglesen und Spazierengehen, lecker Fisch und heißer Tee - herrlich!
Eine Saison hielt er es durch, abgeschieden von der Realität und dem allgemeinen Ligageschehen Abstand zu wahren. Doch damit ist es nun vorbei. Powerkraut jr. ist neu (naja, so ganz ja jetzt auch nicht) in Japan und gewillt, die weite und wundersame Welt der Japaner zu erkunden. Im Gegensatz zum journalistischen Einstieg war der sportliche Einstieg in Japan für den jüngsten Powerkraut ein erfolgreicher, in dem man
sich für das internationale Geschäft qualifizieren konnte. Mit dieser gewaltigen Last im Rücken ist man natürlich fast schon gezwungen, auch das literarische Talent nicht völlig verkümmern zu lassen. Das klingt hart. Das ist es auch. Aber wo, wenn nicht in Japan, gehört das zum alltäglichen Wahnsinn? In diesem Sinne, Glück auf und auf viele schöne Kirschblüten im nächsten Jahr.
Das Trainerleben von Roquatoni zeichnet sich durch eine feste Struktur aus. Im festen Fünf-Jahres-Rhythmus wird das Land gewechselt und sich zu neuen Horizonten auf begeben. Neuestes Ziel: das entsprechend allgemeiner Darstellungen ebenfalls stets in festen Anordnungen agierende Japan. Zuverlässigkeit, Treue und Ergebenheit seien hier stets von zentraler Bedeutung… Wobei: in der Copa-Welt wohl hoffentlich nicht. Und genau hier lagen auch die Reize für den Wechsel. Neue Akteure, neue Geschichten, eine lebendige zweite Liga. Das Land der roten Sonne scheint überall ganz vorn dabei zu sein. Es war also höchste Zeit hierher zu wechseln!
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
Kopierte oder unsinnige Artikel werden kommentarlos von der Redaktion zensiert.
Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.