Während halb England noch über Babacans Dönerimperium rätselt, das mittlerweile offenbar konjunkturunabhängiger wächst als jede Fußballliga selbst, sorgt in Liverpool ein ganz anderes Phänomen für Gesprächsstoff: Trainer Schmarcus hat sich offenbar entschieden, seine Pressekonferenzen künftig eher im Stil eines Kellerpodcasts abzuhalten. Nach der jüngsten Niederlage ließ er verlauten, der Ball sei „eindeutig manipuliert“ gewesen, das Flutlicht habe „verdächtig geflackert“ und überhaupt stecke „die Liga“ dahinter, weil man Liverpool „schon immer klein halten“ wollte.
Journalisten, die nachhakten, wer genau „die Liga“ sei, wurden mit einem vielsagenden Blick und der Bemerkung „das wisst ihr schon“ abgespeist, der Blick richtete sich dabei Richtung Nordlondon.
Bei Tottenham gibt man sich unterdessen erfrischend bodenständig chaotisch: Mal spielt man wie ein Champions-League-Anwärter, mal wie eine Betriebsmannschaft nach der Weihnachtsfeier – Konstanz ist offenbar Verhandlungssache. Immerhin, konstant bleibt eines: Die Schlange vor Babacans Imbiss. Selbst Schmarcus soll dort, Gerüchten zufolge, schon gesichtet worden sein – natürlich nur, um „die Lieferkette zu überprüfen“.
Schmarcus fordert Aufklärung – zwei Niederlagen, ein Kebap und ein sehr verdächtiger Tottenham-Trainer
Liverpool Echo – Sonderausgabe
Liverpool FC hat eine schwierige Phase hinter sich. Nach dem zwischenzeitlichen Aufwärtstrend folgten zwei schmerzhafte Auswärtsniederlagen: 2:1 bei Aston Villa und anschließend ein deutliches 4:0 beim FC Chelsea. Doch Manager Schmarcus hat offenbar eine ganz eigene Erklärung für den Rückschlag gefunden.
Und diese Erklärung führt direkt nach Tottenham.
Genauer gesagt: zu „Babacan's Kebap“.
FORMKURVE: Zwei Niederlagen, aber kein Grund zur Panik
Nach dem 3:3 bei Charlton und dem überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen Queens Park Rangers schien Liverpool den nächsten Schritt gemacht zu haben. Die Reds standen auf Platz sieben und blickten voller Zuversicht auf die beiden folgenden Auswärtsspiele.
Dann kam Aston Villa.
Liverpool musste sich dort mit 2:1 geschlagen geben. Eine knappe Niederlage, die besonders bitter war, weil die Reds lange auf Augenhöhe agierten und nur durch Kleinigkeiten den möglichen Punktgewinn verpassten.
Doch danach wartete Chelsea.
Und dort wurde es deutlich unangenehmer.
4:0 für Chelsea.
Eine Niederlage, die auf dem Papier wesentlich deutlicher aussieht, als Liverpool es sich gewünscht hätte. Der Aufwärtstrend bekam damit einen kleinen Dämpfer.
Aber vielleicht – und hier beginnt die journalistisch höchst seriöse Recherche des Liverpool Echo – lag das Problem gar nicht auf dem Spielfeld.
Vielleicht lag es auf dem Teller.
DÖNERGATE – WAS WUSSTE PEPEKE BABACAN?
Der Tottenham-Trainer Pepeke Babacan hatte Liverpool zuletzt bereits öffentlich aufs Korn genommen.
In seinem Artikel ließ er durchblicken, dass Tottenham seit der Ankunft von Schmarcus einen neuen Lieblingsgegner habe. Gleichzeitig lobte er die plötzlich wieder äußerst aktive Liverpooler Medienabteilung.
„Endlisch wieder richtige Konkurrenz“, soll Babacan gegrinst haben.
Doch während Schmarcus angeblich die Tastatur glühen lässt, brutzelt Babacan bekanntlich lieber am Spieß.
Und genau hier wird es interessant.
Denn Liverpool musste ausgerechnet nach diesem öffentlichen Döner-Geplänkel zwei empfindliche Niederlagen hinnehmen.
Zufall?
Das Liverpool Echo stellt keine Behauptungen auf.
Wir stellen lediglich Fragen.
Die Fakten:
Aston Villa 2:1 Liverpool
➡ wichtige Liverpool-Spieler fehlten.
Chelsea 4:0 Liverpool
➡ wichtige Liverpool-Spieler fehlten.
Wer betreibt in Tottenham ein florierendes Dönergeschäft?
➡ Pepeke Babacan.
Wer hatte zuvor öffentlich über Liverpool gespottet?
➡ ebenfalls Pepeke Babacan.
Man muss kein investigativer Journalist sein, um hier gewisse Zusammenhänge zu erkennen.
Oder zumindest einen starken Hunger auf Döner zu bekommen.
MAN OF THE MATCH: DER UNSICHTBARE 12. MANN
Beim Blick auf die beiden vergangenen Partien fällt auf: Liverpool konnte nicht mit seiner bestmöglichen Besetzung antreten.
Wichtige Spieler fehlten – und gerade gegen Mannschaften wie Aston Villa und Chelsea macht sich das bemerkbar.
Das Liverpool Echo hat deshalb eine neue Theorie entwickelt:
Vielleicht waren die Spieler gar nicht verletzt. Vielleicht waren sie einfach zu satt.
Insider berichten, dass sich einige Liverpool-Akteure vor den beiden Partien auffällig häufig in der Nähe eines gewissen Kebabspießes aufgehalten haben sollen.
Ein Spieler soll sogar gefragt haben:
„Mit alles?“
Die Antwort des Liverpool Echo lautet:
Offenbar mit Niederlage.
DIE REDS BLEIBEN TROTZDEM AUF KURS
Bei aller Polemik darf eines nicht vergessen werden: Zwei Niederlagen bedeuten nicht, dass der bisherige Aufwärtstrend verschwunden ist.
Liverpool hat sich zuvor mit dem Punktgewinn in Charlton und dem klaren 3:0 gegen QPR eine gute Ausgangslage geschaffen.
Jetzt geht es darum, die richtige Reaktion zu zeigen.
Und dafür könnte der Spielplan kaum interessanter sein.
Denn die nächsten beiden Gegner sind Mannschaften, die in der
Tabelle unmittelbar in Reichweite der Reds liegen.
NEXT BATTLE I: LEEDS UNITED
Als Nächstes wartet Leeds United.
Die Mannschaft steht derzeit vor Liverpool in der Tabelle und hat sich bislang eine starke Position erarbeitet.
Für Liverpool bedeutet das:
Dieses Spiel ist mehr als nur eine weitere Partie.
Mit einem Sieg könnten die Reds den Abstand zu Leeds deutlich verkürzen und sich wieder näher an die Mannschaften vor ihnen heranschieben.
Nach dem 4:0 gegen Chelsea ist dabei vor allem eine Reaktion gefragt.
Liverpool muss wieder zu dem Fußball zurückfinden, der beim 3:0 gegen QPR zu sehen war: konzentriert, kontrolliert und mit der nötigen Konsequenz vor dem Tor.
Und vielleicht sollte Schmarcus vor dem Spiel auch noch eine weitere taktische Maßnahme erwägen:
Dönerverbot im Mannschaftsbus.
NEXT BATTLE II: BIRMINGHAM CITY
Noch interessanter wird es anschließend gegen Birmingham City.
Auch Birmingham befindet sich in der Tabelle in unmittelbarer Reichweite.
Sollte Liverpool zunächst Leeds schlagen und anschließend auch Birmingham besiegen, könnte sich die Situation in der Tabelle erheblich verändern.
Sechs Punkte aus diesen beiden Spielen wären ein gewaltiges Signal.
Nach zwei Niederlagen wäre Liverpool damit nicht nur zurück in der Erfolgsspur, sondern könnte gleichzeitig zwei direkte Tabellennachbarn unter Druck setzen.
Das macht die kommenden beiden Spieltage zu einer kleinen Sechs-Punkte-Woche.
Nicht im mathematischen Sinne.
Aber im Sinne der Bedeutung für die Tabelle.
LEAGUE WATCH
Während Liverpool versucht, wieder nach oben zu klettern, lohnt sich ein Blick auf die Mannschaften in der direkten Umgebung.
Die Abstände sind nicht so groß, dass Liverpool den Anschluss verloren hätte.
Ganz im Gegenteil.
Die Reds haben bereits gezeigt, dass sie innerhalb weniger Spieltage mehrere Plätze gutmachen können.
Der Schlüssel wird allerdings sein, die direkten Konkurrenten zu schlagen.
Denn was bringt ein Sieg gegen einen Tabellennachbarn?
Richtig.
Drei Punkte.
Und was bringen zwei Siege?
Sechs Punkte.
Das klingt erstaunlich einfach.
Schmarcus dürfte vermutlich genau diesen Plan verfolgen.
DIE TRAINERKABINE
Manager Schmarcus dürfte nach den vergangenen beiden Spielen vor allem eines beschäftigen:
Warum fehlten ausgerechnet gegen Aston Villa und Chelsea wichtige Spieler?
Eine offizielle Stellungnahme des Liverpool Echo liegt dazu noch nicht vor.
Die Redaktion hat allerdings bereits eine Anfrage an Tottenham geschickt.
Pepeke Babacan soll auf die Frage, ob seine Döner möglicherweise für die Ausfälle bei Liverpool verantwortlich sein könnten, lediglich geantwortet haben:
„Ich nix wissen. Spieler essen Döner, Spieler spielen schlecht. Vielleicht Döner schuld. Vielleicht Liverpool schuld. Bei Babacan's Kebap immer alles frisch!“
Das Liverpool Echo bleibt skeptisch.
SCHLUSSPFIFF: JETZT GILT ES
Die Niederlagen gegen Aston Villa und Chelsea waren zweifellos ein Rückschlag.
Aber Liverpool steht weiterhin in einer Position, aus der ein Angriff auf die Mannschaften vor den Reds möglich ist.
Jetzt kommen Leeds United und Birmingham City.
Zwei Mannschaften, die in der Tabelle in Reichweite liegen.
Zwei Spiele, in denen Liverpool mit sechs Punkten einen großen Schritt machen könnte.
Und vielleicht zwei Spiele, bei denen Schmarcus seine Spieler besser selbst zum Essen einlädt.
Denn eines ist inzwischen klar:
Wenn Liverpool in den nächsten beiden Partien wieder hungrig auftritt, sollte niemand sie aufhalten können.
Außer vielleicht Pepeke Babacan.
Der steht schließlich am Spieß.
Liverpool Echo – Ende der Durchsage.
P.S.: Das Liverpool Echo weist ausdrücklich darauf hin, dass keinerlei belastbare Beweise dafür vorliegen, dass Pepeke Babacan tatsächlich für die Niederlagen gegen Aston Villa und Chelsea verantwortlich ist. Die Redaktion hält es allerdings für journalistisch geboten, diese Theorie weiterhin mit größtmöglicher Ernsthaftigkeit zu untersuchen.
West Ham setzt im London-Derby ein Ausrufezeichen! Mit einem furiosen 5:1 gegen Chelsea feiern die Hammers einen eindrucksvollen Heimsieg und unterstreichen ihre starke Form. Von Beginn an tritt die Mannschaft mutig und dominant auf, nutzt ihre Chancen konsequent und lässt dem Stadtrivalen kaum Raum zur Entfaltung. Die drei Punkte katapultieren West Ham auf Tabellenrang 3. Die Fans feiern eine magische Derby-Nacht – und plötzlich ist der Blick ganz klar nach oben gerichtet. Nun folgt ein spannendes Spiel gegen LFC...
Kaum spricht Coach Mulder dem Alkohol zu, klappt es auch mit der Taktik und es werden zwei Spiele in Folge gewonnen! Da wundert es doch niemanden, dass Mulder sogleich einen Sponsorenvertrag mit der örtlichen Brauerei abgeschlossen hat.
Nun folgen auch zwei Heimspiele und wenn man sich nicht völlig überraschen lässt und die kommenden Gegner ernst nimmt, dann könnte tatsächlich eine kleine Siegesserie dabei herauskommen. Der Blick auf die Tabelle stimmt den Coach zumindest heiter und damit diese euphorische Stimmung auch anhält, wird jetzt erstmal Freibier auf dem Trainingsplatz verteilt!
Insgesamt zufrieden, aber ein Punkt mehr wäre schön gewesen. Charltons Trainer war nicht unzufrieden mit den Auftritten seines Teams. "Wir haben gegen Leeds ein gutes Spiel gezeigt, der Sieg war nie gefährdet. Auch bei Newcastle haben wir gut mitgehalten, leider fehlten am Ende die Kräfte, um das Unentschieden zu halten. Der Doppelschlag zehn Minuten vor Schluss hat uns dann das Genick gebrochen. Es ist verdammt schwer aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Vorletzter, das ist nicht unser Anspruch. Wie waren schließlich mal CL-Sieger."
West Ham United übernimmt nach zwei beeindruckenden Siegen die Tabellenführung. Zunächst setzten sich die Hammers im London-Derby knapp mit 1:0 gegen Tottenham durch. Anschließend folgte ein offensives Ausrufezeichen: Auswärts feierte West Ham einen 5:2-Erfolg gegen Fulham im berühmten Cottage. Sechs Punkte aus zwei Spielen und insgesamt sechs erzielte Treffer unterstreichen die starke Form. Die Mannschaft präsentiert sich selbstbewusst und geht als Tabellenführer in die nächsten schweren Aufgaben.
Man könnte meinen, England sei ein Land des ewigen Sonnenscheins, des Kebabbrots und der kollektiven Glücksmomente. Bis ein paar Chaoten auftauchen und der guten Stimmung mit dem Elfmeterpunkt eins einen gehörigen Dämpfer verpassen. Diese Woche traf es die Trainer von Aston Villa und Fulham.
Entsprechend amüsiert-überrascht blickte Trainer Pepeke Babacan auf die Ergebnisse der geplagten Konkurrenz – schließlich hatte er selbst mal wieder alles richtig gemacht und konnte sich zurücklehnen. Aus Aston-Villa-Kreisen
meinte man zu hören: „Die Luft wird für manchen Trainer eben dünner.“ Trainer Babacan meinte wiederum nur trocken: „Döner gibt’s bei uns immer nach dem Spiel“ und so lud er gleich das trainerlose Team von Queens Park Rangers gleich mit in „Babacan’s Place“.
Die nächsten Gegner sind Nottingham Forrest und Charlton Athletics. Letztere erwartet man in Nordlondon und hoffentlich kommen sie der schon bereits ausgesprochenen Einladung Babacan’s nach. Diesmal darf der Trainer mit.
Nach einer 0:3-Klatsche bei Newcastle United war Wiedergutmachung angesagt. Das Dumme: Sie hat nicht funktioniert, denn Leeds United spuckte den Hausherren gehörig in die Suppe. Dadurch war den Spielern von Birmingham City der Appetit auf Interviews nach dem Spiel vergangen. Oder wie sonst ist es zu erklären, dass niemand Stellung nehmen wollte. Hinter vorgehaltener Hand tuschelte man. Es waren lediglich Wort- bzw. Satzfetzen zu vernehmen. "Wohlstand", "Zügel anziehen" oder "Lohnkürzung" konnte man heraushören.
Die Hex ist tot!
Es streckte sie nieder
Ganz ohne Not
Die schwächlichen Glieder
Ja, zuviel Cider zeitigt mitunter merkwürdige Ergebnisse. Coach Mulder muss aber einen Ausgleich zum tristen Ligaalltag schaffen, daher trinkt er jetzt fortan ein wenig mehr.
Im Mannschaftskreis gibt man sich derweil keinen Illusionen hin; auch in dieser Saison wird es nix mit den internationalen Plätzen. Da müsste sich Yorkshire Pudding schon in ein schmackhaftes Mahl verwandeln und die Engländer plötzlich zu Elfmeterkönigen werden. Not gonna happen.
Tottenham hat einen neuen Lieblingsgegner und ausnahmsweise steht er nicht auf dem Platz. Liverpool hat Dino Lambretta vor die Tür gesetzt und durch Schmarcus ersetzt. Doch damit nicht genug: Gleich die komplette Medienabteilung musste mitgehen. Ein radikaler Schnitt, der sich bereits bemerkbar macht. Seitdem werden bei Liverpool wieder hochmotiviert Medienberichte produziert. Schnell, fleißig und mit viel Elan. Ein Glück für die Liga!
„Endlisch wieder richtige Konkurrenz“, soll Pepeke Babacan gegrinst haben. „Diese Schmarcus macht viel Berichte. Das ist gut. Aber gegen Tottenham soll er bitte nur Presse machen und nicht Fußball!“
Während Schmarcus also die Tastatur
glühen lässt, brutzelt Babacan lieber weiter am Spieß. Bei „Babacan’s Kebap“ läuft das Geschäft inzwischen derart gut, dass Stammkunden angeblich ihre Dauerkarte gegen einen Döner-Pass eintauschen. „Einmal Champions League mit alles!“, soll Babacan einem Kunden zugerufen haben.
Sportlich bleibt allerdings die Abwehr sein Sorgenkind. „Meine Spieler verteidigen wie Salatblatt in Döner bei Wind“, schimpfte der Ex-Dönermann. „Alles fliegt weg!“
Nun also West Ham und Queens Park Rangers. „West Ham und Queens Park Rangers bekommen Knoblauchsoße gratis,“ so der Trainer nach dem Abschlusstraining. Zumindest auf die erste Niederlage.
Nottingham Forest gab sein Stelldichein bei Birmingham City. Hunderte Unterstützer wollten ihre Elf bei sehr guten äußeren Bedingungen pushen. Etabliert sich Birmingham City gegen Nottingham Forest als neuer Classico der Premier League?
Birmingham City siegt gegen Nottingham Forest
Zunächst plätscherte das Spiel so vor sich hin. Am Ende gab es einen nicht ganz unverdienten Heimsieg von Birmingham City über Nottingham Forest. Wer hat sich noch geäußert? Yamine Lamal (Fußballer): "Hat Nottingham Forest das gehalten, was man sich vorher von ihnen versprochen hat? Ich denke schon." Während des Auslaufens der Mannschaften war man sich einig, dass man schon bessere Spiele gesehen
hatte - aber eben auch schon schlechtere. Das weite Runde leerte sich relativ schnell und die Zuschauer waren in den Straßenbahnen und Autos verschwunden, die sie wieder nach Hause brachten. Im ÖPNV ausgemacht wurde Alexander Platz (Berliner Original). Mit gleich zwei Koryphäen ging NBC Europe ins Rennen: Günter-Peter Ploog als Kommentator und Werner Hansch als Reporter.
Spielnote: 5 Ausblick
Und wieder einmal spricht Hans-Gundel Jürgenach (Ex-Torwart) zur Situation der Stars des Coaches von Birmignham. "Was sagt denn die KI dazu? Kleiner Spaß! Meine Meinung ist eindeutig: Birmingham City sollte Respekt haben, aber keine Angst."
(Diese Nachlese wird Ihnen präsentiert von Zündapp.)
Liverpool klettert auf Platz sieben – doch jetzt kommen die ungeschlagenen Giganten
Von der Aufholjagd in Charlton bis zum überzeugenden 3:0 gegen QPR: Liverpool FC hat in den vergangenen beiden Spieltagen ein deutliches Zeichen gesetzt. Doch mit Aston Villa und Chelsea warten nun zwei der härtesten Auswärtsaufgaben der Saison.
LIVERPOOL.
Es war noch vor wenigen Spieltagen, da musste man sich rund um Liverpool FC ernsthafte Sorgen machen. Der Saisonstart verlief alles andere als nach Wunsch, die Reds kassierten zu viele Gegentore und fanden sich zunächst im unteren Bereich der Tabelle wieder.
Doch nun ist etwas passiert, das Hoffnung macht.
Liverpool ist im Aufwind.
Nach dem spektakulären 3:3 bei Charlton Athletic SC und dem anschließenden überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen Queens Park Rangers haben die Reds inzwischen Platz sieben der Tabelle erobert.
Vier Punkte aus zwei Spielen. Sieben erzielte Tore. Und vor allem: eine Mannschaft, die nach Rückschlägen nicht mehr auseinanderfällt.
Doch bevor die Liverpool-Fans von einer Aufholjagd träumen dürfen, wartet die vielleicht schwierigste Prüfung der bisherigen Saison.
CHARLTON 3 – 3 LIVERPOOL
Ein Spiel, das Liverpool eigentlich hätte gewinnen können
Was für ein Nachmittag in Charlton!
Liverpool erwischte einen Traumstart und schien die Partie früh unter Kontrolle zu bekommen.
Nach 19 Minuten stand es 1:0 für die Reds. Nur sieben Minuten später legte Liverpool nach. 26. Minute – 2:0.
Zwei Tore Vorsprung, die Partie schien in die gewünschte Richtung zu laufen.
Doch dann begann das Drama.
Charlton gab sich nicht geschlagen und verkürzte in der 33. Minute auf 1:2. Plötzlich war die Begegnung wieder offen. Liverpool hatte den Gastgeber zurück ins Spiel kommen lassen und musste nach der Pause mit einem völlig anderen Charlton rechnen.
Und genau so kam es.
In der 51. Minute fiel der Ausgleich zum 2:2.
Die Gastgeber hatten nun das Momentum vollständig auf ihrer Seite. Liverpool verlor zunehmend die Kontrolle und musste in der 72. Minute sogar den Treffer zum 3:2 hinnehmen.
Aus einem komfortablen 2:0 war innerhalb kürzester Zeit ein Rückstand geworden.
Doch genau hier zeigte die Mannschaft von Schmarcus eine Qualität, die in einer langen Saison entscheidend sein kann:
Charakter.
Nur zwei Minuten nach Charltons Führung schlug Liverpool zurück.
74. Minute – 3:3!
Die Reds verhinderten damit die komplette Wende und nahmen zumindest einen Punkt mit nach Hause.
Natürlich darf man sich fragen, warum Liverpool eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben hat. Aber ebenso wichtig ist die andere Seite der Geschichte: Noch vor wenigen Wochen hätte ein solcher Spielverlauf möglicherweise mit einer Niederlage geendet.
Diesmal kämpfte sich Liverpool zurück.
Und genau dieser Punkt könnte am Ende noch wertvoll werden.
ANFIELD ANSWERS BACK
Wenn das 3:3 in Charlton ein Zeichen für Kampfgeist war, dann war der fünfte Spieltag ein Zeichen für Souveränität.
Liverpool FC – Queens Park Rangers.
Die Reds wollten vor eigenem Publikum keine weitere Achterbahnfahrt erleben.
Und sie machten von Beginn an klar, wer Herr im Haus ist.
18. Minute – 1:0
Liverpool ging früh in Führung und setzte damit das richtige Signal.
Diesmal sollte kein Gegner nach einer Führung zurück ins Spiel finden.
Die Reds kontrollierten die Partie und erhöhten noch vor der Pause.
36. Minute – 2:0
Mit diesem Treffer war die Richtung endgültig vorgegeben.
QPR fand kaum Möglichkeiten, Liverpool ernsthaft unter Druck zu setzen. Die Reds spielten geduldig, kontrolliert und warteten auf ihre Chance.
Und die kam.
78. Minute – 3:0
Der dritte Treffer besiegelte einen souveränen
3:0-Heimsieg.
Keine spektakuläre Aufholjagd. Kein Zittern in den Schlussminuten. Keine unnötige Spannung.
Diesmal erledigte Liverpool seine Aufgabe wie eine Mannschaft, die weiß, was sie will.
3:0. Drei Punkte. Zu null.
Genau die richtige Antwort auf das turbulente Spiel in Charlton.
FROM SURVIVAL TO AMBITION?
Und plötzlich sieht die Tabelle deutlich freundlicher aus.
Liverpool FC steht auf Platz sieben.
Die Reds haben damit den Anschluss an das obere Mittelfeld hergestellt. Noch ist natürlich nichts gewonnen. Aber die Richtung stimmt.
Der Saisonstart hat gezeigt, dass Liverpool verwundbar ist. Die vergangenen beiden Spieltage haben dagegen gezeigt, dass diese Mannschaft durchaus in der Lage ist, sich aus schwierigen Situationen herauszuarbeiten.
Doch jetzt kommt der Moment der Wahrheit.
Denn der Spielplan meint es nicht gut mit Liverpool.
NEXT STOP: VILLA PARK
Das nächste Spiel führt Liverpool zu Aston Villa.
Und Villa hat bislang einen entscheidenden Vorteil:
Zu Hause ist die Mannschaft noch ungeschlagen.
Liverpool reist also zu einem Gegner, der vor eigenem Publikum bislang keine Niederlage hinnehmen musste.
Das wird eine völlig andere Aufgabe als das Heimspiel gegen QPR.
Liverpool wird nicht einfach darauf hoffen können, dass die individuelle Qualität ausreicht. Die Reds müssen konzentriert verteidigen, dürfen sich keine längeren Schwächephasen erlauben und müssen ihre Chancen konsequent nutzen.
Ein Punkt wäre bereits wertvoll.
Drei Punkte?
Das wäre ein Statement.
THEN COMES CHELSEA
Und als wäre Aston Villa nicht Herausforderung genug, folgt danach der nächste Brocken.
Der FC Chelsea.
Die Blues stehen derzeit auf Platz drei der Tabelle und sind ebenfalls zu Hause noch ungeschlagen.
Liverpool bekommt es damit in zwei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen mit zwei Mannschaften zu tun, die in den eigenen vier Wänden bisher nicht bezwungen werden konnten.
Viel härter kann eine Prüfung kaum ausfallen.
Für Schmarcus und seine Reds ist das gleichzeitig eine hervorragende Gelegenheit.
Denn genau solche Spiele zeigen, wo eine Mannschaft wirklich steht.
Ein Sieg gegen QPR ist schön.
Ein Punkt in Charlton ist wichtig.
Aber wenn Liverpool tatsächlich den Anspruch entwickeln möchte, dauerhaft in Richtung Spitzengruppe zu marschieren, muss die Mannschaft irgendwann auch gegen die großen Mannschaften bestehen.
Und jetzt bekommt sie genau diese Gelegenheit.
THE QUESTION IS: CAN THEY KEEP IT GOING?
Der Aufwärtstrend ist unübersehbar.
Liverpool hat aus den vergangenen beiden Spielen vier Punkte geholt und dabei sechs eigene Treffer in den Ligapartien erzielt? Nein – tatsächlich waren es insgesamt sechs Liverpool-Tore: drei in Charlton plus drei gegen QPR. Die Defensive konnte gegen QPR zudem erstmals in dieser Phase die Null halten.
Vor allem aber hat sich die Stimmung verändert.
Aus Unsicherheit wird Selbstvertrauen.
Aus einem schwierigen Saisonstart wird eine Aufholjagd.
Und aus Platz acht wurde inzwischen Platz sieben.
Doch jetzt wird es ernst.
Aston Villa wartet. Danach Chelsea.
Beide zu Hause ungeschlagen.
Liverpool dagegen muss zeigen, dass der jüngste Aufschwung nicht nur eine kurze Momentaufnahme war.
Die Reds haben sich eine bessere Ausgangsposition erarbeitet.
Jetzt müssen sie sie verteidigen.
Vielleicht sogar verbessern.
Denn eines ist sicher:
Liverpool ist wieder im Rennen.
Und wenn Schmarcus' Mannschaft aus den nächsten beiden Auswärtsspielen etwas Zählbares mitnimmt, könnte aus einem kleinen Aufwärtstrend sehr schnell eine ernsthafte Kampfansage an die Mannschaften vor ihnen werden.
West Ham United erlebt zwei völlig unterschiedliche Spiele: Zu Hause feierten die Hammers einen überzeugenden 4:0-Sieg und bestätigten erneut ihre Stärke vor eigenem Publikum. Auswärts folgte jedoch die Ernüchterung. Mit ebenfalls 4:0 musste sich West Ham deutlich geschlagen geben. Zwei Spiele, zwei identische Ergebnisse, aber komplett unterschiedliche Gefühlslagen. Während die Heimbilanz Mut macht, bleibt die Auswärtsform ein großes Fragezeichen. Nun gilt es, die starken Leistungen auch auf fremdem Platz abzurufen und konstanter zu werden.
Oh Mann, was war das denn für eine Terminplanung? Da hatte der Sportdirektor ein Trainingslager in Japan mit Spielen gegen hochkarätige Gegner angesetzt, leider zu der Zeit, zu der ein Ligaspiel angesetzt war. Wieso es zu diesem Blackouut kommen konnte, ist Gegenstand interner Untersuchungen. Die Folge ist nicht dramatisch, auch wenn der letzte Tabellenplatz nicht eingeplant war.
Nun geht es gegen Liverpool, dann zu Chelsea. "Den Reds werden wir ordentlich einheizen und auch beim Meister keinen Angsthasenfußball spielen. Wir brauchen Punkte" so Trainer G.F.
Liverpool auf Platz 8 – und plötzlich weht ein neuer Wind durch Anfield.
Liverpool FC hat einen neuen Mann an der Seitenlinie: Schmarcus übernimmt das Ruder bei den Reds und tritt damit eine Aufgabe an, vor der selbst so mancher erfahrene Fußballlehrer Respekt haben dürfte. Platz 8 in der Liga ist schließlich nicht unbedingt das, was man an der Merseyside als königlichen Anspruch bezeichnet. Doch genau hier könnte die Geschichte beginnen.
Nach dem Ende der Ära Jürgen Klopp schien Liverpool lange auf der Suche nach einer neuen Identität. Mal wurde verwaltet, mal experimentiert, mal vermutlich auch gehofft, dass sich die alten Klopp-Zeiten irgendwie von selbst zurückmelden. Spoiler: Haben sie nicht.
Nun also Schmarcus.
Ein Trainer, der sich vorgenommen hat, Liverpool wieder zu dem zu machen, was der Klub unter
Klopp verkörperte: Leidenschaft, Mentalität und vor allem Fußball, bei dem der Gegner schon beim Blick auf den Spielplan leichte Kopfschmerzen bekommt. Die Fans träumen bereits von einem neuen „Normal One“ – nur diesmal mit deutlich mehr Schmarcus und hoffentlich weniger Platz 8.
Dabei ist die Aufgabe klar: Liverpool muss wieder nach oben. Nicht irgendwann. Nicht vielleicht. Jetzt.
Ob Schmarcus tatsächlich das Zeug zum „neuen Klopp“ hat, wird sich zeigen. Doch eines steht fest: Anfield hat wieder Hoffnung. Und sollte Schmarcus tatsächlich gelingen, was seine Vorgänger nach Klopp nicht geschafft haben, dürfte sich in Liverpool bald eine Frage stellen:
War Klopp wirklich einzigartig – oder musste einfach nur der richtige Schmarcus kommen?
Die Antwort gibt es auf dem Platz. Und Liverpool darf gespannt sein.
…war Nottingham selbstverständlich nicht vergönnt!
Stattdessen muss man mit dem vorhandenen, äußerst durchschnittlichen Spielermaterial weiterhin versuchen, irgendwie in die höheren Gefilde der Tabelle aufzusteigen.
Zu diesem Zwecke wird Bogenschießen trainiert. Warum denn das?
„Zum einen ist das gut für unsere Zielsicherheit und zum anderen wird uns diese Nummer sicherlich an unser Erbe erinnern!“ so Coach Mulder.
Nun gut, wenn die Erinnerung an eine Bande Outlaws im Wald etwas Leistung aus den Jungs kitzelt; dann sei es so.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
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Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.