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COPA NEWS

Letzter Anschluss
Zürich HB, kurz vor Betriebsschluss. Nouri steht unter der Anzeigetafel, drei Zeilen leuchten: Winterthur, Basel, Aarau. Der Kondukteur tippt auf die Uhr.

„Zwei Fahrten, ein Heimspiel... und die Meisterschale?"

„Abgefahren. Den Zug haben wir im dritten Satz verpasst, bei jedem Halt zwischen Sion und Basel. Acht Punkte in der Fremde, da winkt einem keine Schale nach. Platz eins ist weg."

„Also aufgegeben?"

„Nein. Umgestiegen. Platz zwei fährt direkt nach Europa und dieser Anschluss steht noch auf der Tafel: Champions League."

„Drei Spiele."

„Winterthur fährt

ohne Lokführer, da steige ich zu. Aarau kämpft ums Bleiben, ein Bahnhof, kein Ziel. Und Basel kommt in den Letzigrund. Beim letzten Halt dort haben sie mich sechs zu null abgestellt. Diesmal steht der Prellbock bei mir."

„Und der Erste? Neunundsiebzig Gegentore und trotzdem Spitze."

„Der soll seine Schale tragen. Wer so oft das eigene Tor öffnet, reist nicht erster Klasse, der hat bloss Glück im Fahrplan. Ich will nicht seinen Titel. Ich will seinen Startplatz in Europa."

Basel meldet Verspätung; Herbie packt seit Wochen den Koffer Richtung Aachen und steigt nie aus.
„Zwei Stationen bis Europa. Ich fahre durch."
17.07.2026 00:11 - Nouri - Grasshopper Zürich (0.3 TK)
 
Saisonuntergangsendspurt
Bevor in der Schweiz aus sämtlichen Badeanstalten der Stopfen gezogen werden kann, öffnen diese ein letztes Mal ihre Drehtore, damit sich die Teilnehmer nochmal so richtig in den Sprungbecken ausleben können. Während Bademeister bora das Geschehen von seinem Hochsitz ganz oben aus beobachtet, versinkt einer der Wassersportler im Selbstmitleid: Herbie ist ganz und gar nicht zufrieden mit seiner Performance, hat er es doch vor allem im heimischen Hallenbad oftmals übertrieben und rennt nun mit einem roten Arsch rum, der bei jedem eintauchen ins Wasser erhebliche Schmerzen verursacht.

Bis heute ist nicht sicher, ob der Baseler Übungsleiter überhaupt auf allen 3 verbleibenden Events erscheint und nicht doch mal bei der Alemannia aus Aachen vorbeischaut. Dort soll es ja heilende Quellen geben, die seine Wunden vermutlich etwas lindern könnten. Vollständig heilen werden sie jedoch in dieser Saison nicht mehr, soviel ist sicher. Und da danfire den Spekulationen

um seine Zukunft in Aachen ein Ende gesetzt hat, bleibt es dabei, wenn überhaupt, nur bei einer kurzen Stippvisite. Ob er in Basel bleibe, wollte er vor dem Saisonendspurt jedoch nicht beantworten:

"Was ich Ihnen jedoch sagen kann, ist, dass der Kollege danfire nicht entscheidet, wo ich nächste Saison Trainer bin", so Herbie kurz angebunden auf seinem Weg in das Baseler Trainingszentrum.

Wenn er tatsächlich bleibt, würde dies jedenfalls bedeuten, dass der schweizer Verbandpräsident Nourinfantino die Badeanstalten landesweit nicht schließen wird. Zuletzt hatte es immer wieder Gerüchte über ein allgemeines Badeverbot gegeben. Die Gespräche sind bis dato immer noch nicht abgeschlossen, sodass Bademeister wie bora milutinotiv immer noch vor einer ungewissen Zukunft stehen.

Zufreden mit den Zuständen der Einrichtungen kann man nicht sein und so bleibt uns Stand heute nur eine Gewissheit: Es muss sich etwas ändern, so oder so.
16.07.2026 20:07 - Herbie - FC Basel (0.3 TK)
 
Bademeister bora pfeift zum Saisonfinale–noch 3 Badeeinheiten bis zum Abpumpen
Im Strandbad St. Gallen riecht es nach Sonnencreme, Pommes und einer Prise Meisterträume. Oberbademeister bora milutinovic hat die Trillerpfeife um den Hals, den Rettungsring geschniegelt und den Liegestuhl taktisch perfekt an der Seitenlinie platziert.

„Noch drei Badeeinheiten“, murmelt bora und blickt ernst über den Bodensee. Die heißen Prüfungen heißen Sion, Winterthur und Basel. Für gewöhnliche Trainer sind das Ligaspiele. Für bora sind es die letzten Bahnen vor dem Saisonende – einmal durchs Nichtschwimmerbecken, einmal vom Dreimeterbrett und zum Abschluss die legendäre Arschbombe ins Basler Hafenbecken.

Zwischen den Trainingseinheiten zählt bora nicht Punkte, sondern Sonnenbrände. Jeder Sieg bringt eine Kugel Stracciatella, jedes Gegentor

kostet eine Portion Pommes. Die Spieler des FC St. Gallen wissen längst: Wer zu spät zum Training kommt, muss zuerst den Sand aus dem Beachvolleyballfeld harken, bevor überhaupt an Fußball gedacht wird.

Die Bodensee-Nixen haben bereits die Saisonabschluss-Party angekündigt, die Möwen kreisen neugierig über dem Stadion und sogar die Rettungsschwimmer fragen sich, ob bora nach dem letzten Spiel überhaupt noch an Land bleibt. Vielleicht verschwindet er einfach auf einer Luftmatratze Richtung Sonnenuntergang.

Doch bora grinst nur verschmitzt, setzt seine Sonnenbrille auf und sagt: „Erst Sion. Dann Winterthur. Dann Basel. Danach wird der Bademeisterstuhl zusammengeklappt – und dann werden wir sehen, ob diese Saison nur ein Sommertag war oder eine Legende für die Ewigkeit.“
11.07.2026 15:58 - bora milutinovic - FC St. Gallen (0.3 TK)
 
Klassenerhalt
Es ist soweit, der Klassenerhalt ist zum Greifen nah. Durch ein Remis im wichtigen Spiel in Winterthur kam es zwar nur zu einer Punkteteilung, aber dadurch konnte der Vorsprung gehalten werden und der Vorteil von nun drei ausstehenden Heimspielen wird wohl ein wichtiger Faktor sein. Neben diesem Punkt wurde auch der FC Vaduz mit 4:0 besiegt und das Torverhältnis zusätzlich aufgebessert. Nun ist der Klassenverbleib sehr realistisch, denn das Ligaschlusslicht scheint nicht nur mental sondern auch körperlich am Boden zu sein.
11.07.2026 07:41 - Alexander Bölling - FC Aarau (0.3 TK)
 
Endspurt
Es ist soweit, die Saison geht in die Zielgrade und der FC Aarau könnte sein Saisonziel erreichen. Im direkten Duell gegen den FC Winterthur könnte ein wichtiger Schritt gemacht werden, auch wenn es eine Auswärtspartie ist. Die Adlerträger haben sich bislang sehr schwer getan, auf auswärtigem Geläuf. Nun sollte der Bock aber umgestoßen werden, wenn es auch nächste Saison Super League heißen soll. Grundsätzlich verläuft die Saison im Sinne des Trainer, wenn da nicht die beiden Aussetzer gewesen wären, denn dann könnte es noch besser aussehen...nunja
10.07.2026 17:31 - Alexander Bölling - FC Aarau (0.3 TK)
 
knusper knusper
Morgens um sieben stand Nouri in Zürich vor dem Toaster, der wieder nur eine Seite röstete. „Typisch Auswärtsspiel“, murmelte er, während der Kaffee tropfte wie Basels Resthoffnung. Auf dem Küchentisch lagen drei Zettel: FCZ daheim, Luzern auswärts, Sion daheim. Daneben ein Einkaufsbon: Brot, Milch, sechs Punkte.

Der Platzwart rief an. „Chef, der Rasen ist nass.“
„Gut“, sagte Nouri, „dann rutscht der FC Zürich wenigstens elegant aus der Stadt.“

Im Büro polierte der Zeugwart die Stollen. Nouri dachte an Sion, an dieses 0:6, diesen Wandertag ohne Rückweg. Nun kommt Sion nach Zürich. Mancher

Besuch bringt Blumen, Sion bringt offene Rechnungen.

Nouri schlug die Zeitung von gestern auf: „Das 6:6 war zweimal 3:0!“ - borat bora
Nouri sah aus dem Fenster. „Dann sind 67 Gegentore wohl zwei Meisterschaften und ein Seepferdchen“, sagte Nouri. Reto verschluckte sich.

Herbie schrieb derweil aus Basel etwas von Müdigkeit und Aussichtslosigkeit. Nouri nickte milde. Wer vor dem Endspurt schon Trauerflor bügelt, darf sich über Grasflecken nicht wundern.

Noch sechs Spiele. Luzern muss schwitzen, Basel kommt heim, Aarau wird geknackt. Und falls der Toaster weiter spinnt, weiss Nouri: Eine Seite reicht, solange GC am Ende oben knuspert.
10.07.2026 10:30 - Nouri - Grasshopper Zürich (0.3 TK)
 
Zwischen Selbstkritik und Aussichtslosigkeit
Bei seinem Amtsantritt in Basel war Herbie noch frohen Mutes, dass die Saison noch ein Erfolg hätte werden können. Nach einer selbstkritischen Analyse sind diese Hoffnungen nun allerdings stark gesunken. Noch immer wurmt ihn das außerordentlich dumme 2:2 gegen Sion vom 23. Spieltag, das einfach hätte vermieden werden können.

"Wir hätten mit 2 Punkten mehr noch immer Chancen auf einen CL-Platz gehabt. Unsere Ausgangslage hat sich seitdem jedoch nicht verbessert. Die Jungs sind langsam erschöpft und wir müssen uns unsere Kräfte richtig gut einteilen. Auch wenn die Erwartungen hoch waren, müssen wir realistisch bleiben", so der Baseler Coach.

Die Super League ist ein hartes Pflaster geworden mit starken Trainern, aber mittlerweile ist die andere Hälfte der Liga

trainerlos - ziemlich paradox. Die Chancen sind groß, dass ein Pate nun Herbie's Pläne zunichte macht und Basel seine Ziele verfehlt. Ob dann sogar die Alemannia wieder ein Thema wird, wollte Herbie nicht kommentieren. Überhaupt war er nicht gut gelaunt und schien ein wenig ideenlos und desillusioniert.
Eines ist sicher: Nicht nur die eigene Lage bestimmte seine neuerliche Laune, auch die Derby-Pleite der Aachener bei Viktoria Köln dürfte er zur Kenntnis genommen haben. Sein Herz ist schwer in diesen Tagen. Nicht mal zur Arschbomben-Meisterschaft vom vergangenen Wochenende wollte er Stellung beziehen, so melancholisch wirkte er heute auf der wöchentlichen Pressekonferenz.

Wenn sich diese Energie auf die Mannschaft überträgt, verspricht dies zumindest keinen furiosen Saisonendspurt.

09.07.2026 17:12 - Herbie - FC Basel (0.3 TK)
 
Zwölf Tore, drei Badepausen und ein Nilpferd
Wer am Bodensee ein normales Fußballspiel erwartet hatte, landete versehentlich im Hallenbad. Zwischen Trillerpfeifen, Stracciatella-Eis und einer spontanen Arschbomben-Meisterschaft lieferten sich bora milutinovic und Nouri ein 6:6, das von der Strandbad-Liga bereits zum immateriellen Kulturerbe erklärt wurde.

bora führte erst 3:0 – selbstverständlich. Dann erinnerte sich das Scheunentor mit Seeblick an seinen Berufung und ließ sechs Zürcher Badegäste nahezu widerstandslos passieren. Nouri grinste, kassierte das längst zurückeroberte “O” gleich noch einmal ein und erklärte den Nichtschwimmerbereich kurzerhand zur Überholspur. Doch bora wäre nicht bora, wenn er sich von Realität beeindrucken ließe. Während

die Bodensee-Nixen den Ball mit Sonnencreme polierten, schoss St. Gallen aus dem Nichts drei weitere Tore. Zwischenzeitlich soll sogar ein Nilpferd als vierter Schiedsrichter eingegriffen haben, weil der eigentliche Unparteiische auf einer Luftmatratze Richtung Romanshorn abgetrieben war.

Nach exakt zwölf Treffern, fünf Badeunterbrechungen und einer Diskussion, ob ein Flamingo im Strafraum aktiv oder passiv schwimmt, pfiff Bademeister bora die Partie einfach ab. “3:0”, verkündete er anschließend zufrieden. Als man ihn auf das 6:6 hinwies, nickte er gelassen: “Zweimal 3:0. Mathematik war schon immer meine stärkste Disziplin.” Selbst Nouri musste lachen – und bestellte vorsichtshalber schon einmal sechs weitere Arschbomben für das Rückspiel!
03.07.2026 20:42 - bora milutinovic - FC St. Gallen (0.3 TK)
 
Was haben ein Freibad, ein Bademeister, Arschbomben und die Aachener Zeitung gemeinsam?
Die Antwort ist: Im Leben von Basel's Trainer Herbie ist aktuell alles auf einmal präsent. Während bora milutinovic auf seinem Hochsitz an der Tabellenspitze, so der Name des Freibads in St. Gallen, hockt und nach dem Rechten sieht, kündigt Nichtschwimmer Nouri (mit o) heftige Arschbomben an, für die eine automatisierte Jury TK-Abzüge vergibt.
Das Freibad in St. Gallen ist kein gewöhnliches: Hier gibt es 1m, 2m, 3m, 4m, 5m und sogar 6m Bretter, von denen man in den wohl temperierten Pool springen kann. Viel los ist dennoch nicht, trotz des schönen Wetters. Nouri ist schwer übergewichtig mit seinen 31,6kg. So viel wog noch kein Grashüpfer zu diesem Zeitpunkt der Saison. Er weiß: Er muss Ballast abwerfen, wenn er die Jury beeindrucken will. Mit jedem Sprung wird er leichter und verbessert seine Position. Die anderen haben Angst vor ihm, sie haben noch nie einen so großen und dicken Grashüpfer gesehen. Gut möglich, dass sie ihm nicht zu nahe kommen wollen und andere Sprungbretter benutzen.

Herbie ist trotz der sommerlichen Temperaturen nicht im Freibad. Er versucht, sich aus diesem Wettbewerb rauszuhalten und sich sein eigenes rohköstliches Süppchen zu kochen. Kochen ist dabei das falsche Wort. Es ist eine kalte Spinatsuppe, bio versteht sich. Extrem heilsam und nur 5 Zutaten: Knoblauch, Tomaten, Orange, Sellerie und eben Spinat. Dazu gibt es Gurkennudeln. Der gebürtige Öcher hat

seitdem Copa Mundial offline war viel über Ernährung gelernt und wie sie, richtig praktiziert, heilen kann. Er weiß: Ohne Gesundheit ist alles nichts.

Die Gerüchte über ein mögliches, erneutes Engagement bei der Alemannia bringen alte Erinnerungen hervor. Durcheinanderbringen tut ihn das nicht. danfire geht professionell damit um und fokussiert sich auf das Wesentliche. Deswegen kann auch Herbie die Gerüchte derzeit ausblenden, denn er zerbricht sich vor allem über das eigene Abschneiden den Kopf und verbringt zuletzt Tag und Nacht mit der Saisonplanung:

"Eine 3 hier, eine 4 dort. Ich frage mich seit Wochen, wo es am meisten Sinn ergibt und bin doch noch nicht zu einem Ergebnis gekommen. Wenn ich mir das Restprogramm der anderen Teams so ansehe, ist wirklich noch alles möglich. Egal wie man es dreht und wendet: Es gibt nicht die perfekte Lösung. Wir müssen unsere eigenen Hausaufgaben erledigen und hoffen, dass die Konkurrenz patzt. Schwierig, aber ich will mir nicht vorwerfen lassen, nicht alle Möglichkeiten durchgespielt zu haben!"

Vielleicht kann Herbie ja mal loslassen und dem Freibad in St. Gallen selbst mal einen Besuch abstatten. Natürlich nur, wenn auch in Basel die Sonne scheint, Grashüpfer Nouri etwas leichter ist und der Kollege bora milutinovic seinen Hochsitz etwas tiefer gestellt hat. Man munkelt, dann käme auch der Kollege Doze mal zum Arschbomben-Wettbewerb.
02.07.2026 23:29 - Herbie - FC Basel (0.3 TK)
 
Deus enttäuscht
Noch zwei ZATs und in der Super League trennen sich Spreu und Weizen, bzw. die Teams mit von denen ohne Trainer. Ob Castaño Deus ausser dem ominösen Böller jemanden hinter sich lassen kann, scheint zweifelhalft, zu gross ist der Abstand.
"Das ist einigermassen peinlich," so der Kubaner. "Schliesslich beschäftigen sich die Kollegen über mir vor allem mit Arschbomben, Selbstmitleid und Tierhaltung. Wenn das nächste Saison nicht besser wird, so muss ich mich echt hinterfragen," gibt er in einem seltenen Anflug von Selbstreflexion zu Protokoll.
10.07.2026 12:47 - Castaño Deus - Young Boys Bern (0.3 TK)
 
Ob ein Deus planscht?
Während sich die Tabellensituation der Young Boys etwas entspannt, will dies auch Castano Deus tun. In der Schweiz ist das allerdings gar nicht so einfach. Soll man an den Bodensee oder nach St. Gallen? Der Kubaner steht eigentlich weder auf Chlor noch auf Volkstheater und alles östlich von Olten ist ihm suspekt. Das Spektakel ist in jedem Fall viel versprechend. Aber ob es entspannt und ob sich die Reise lohnt? "Vielleicht suche ich mir eher Ruhe, um über Taktik nachzudenken." Ob als Eremit mehr Erkenntnis kommt denn als sozialer Planscher und Bogenschiesser? Darüber stritten sich schon die alten Griechen.
02.07.2026 22:58 - Castaño Deus - Young Boys Bern (0.3 TK)
 
bora planschinovic
... und das Scheunentor mit Seeblick.
Bademeister bora pfeift zur Party. Trillerpfeife, Sonnencreme, Stracciatella, Nixen und die Arschbombe vom Dreimeterbrett. Für Zürich ist der Nichtschwimmerbereich reserviert. Großzügig. Nur den Namen des Gastes bekam er nicht trocken über die Lippen. Aus Nouri machte er Nuri und sich selbst klein. „Gut“, dachte Nouri, „dann bekommt er sein gestohlenes o zurück.“ Seitdem heißt der Mann am Beckenrand bora planschinovic.

Seine ewige 3:0 Theorie besitzt Charme. Vor allem bei einem Tabellenführer mit 56 Gegentoren. Ein Scheunentor mit Seeblick, 50 Punkte davor, Basel mit 47,

Luzern mit 46 und GC mit 43 dahinter. Nouri lächelte. In Sion und Basel setzte es zuletzt auswärts zweimal 0:6. Basel wurde bewusst verschont. Kein Bolzen, kein Risiko. Alles blieb im Köcher für St. Gallen.

Bademeister bora führt die Duelle 2:1. GC gewann 3:0, St. Gallen 1:0 und 5:6. „Die Rechnung kenne ich“, sagte Nouri. „Am Bodensee wird bar bezahlt.“

Am 12. ZAT betritt Nouri das Espenmoos wie Wilhelm Tell das Schützenfest. Die Poolparty findet statt. Doch diesmal springt nicht bora. Sechs Zürcher Arschbomben später liegt der Nichtschwimmerbereich dort, wo planschinovic ihn nie vermutet hätte: im St. Galler Tor.
01.07.2026 21:11 - Nouri - Grasshopper Zürich (0.3 TK)
 
der Badespaß geht weiter …
Beim FC St. Gallen ist die Saison endgültig in der Strandbad-Liga angekommen. Cheftrainer bora milutinovic regiert als oberster Bademeister des Schweizer Fußballs – mit Trillerpfeife, Sonnencreme und einer Taktiktafel, auf der ausschließlich „Liegewiese“, „Pommesbude“ und „Eisstand“ eingezeichnet sind.

Während andere Teams tiefsitzende Pfeile verschießen, sammelt bora tiefsitzende Liegestühle. Am Bodensee bewerten geheimnisvolle Bodensee-Nixen inzwischen nicht mehr Tore, sondern die Schönheit misslungener Flanken. Nach jedem Training gibt es eine Arschbombe vom Dreimeterbrett – Bonuspunkte für die

größte Fontäne.

Doch der Höhepunkt steht erst bevor: Nouri hat angekündigt, mit den Grasshoppers nächste Woche im Strandbad vorbeizuschauen. Offiziell ist es ein Ligaspiel, inoffiziell die größte Poolparty der Schweizer Fußballgeschichte. bora reserviert bereits den Nichtschwimmerbereich für die Zürcher, die Nixen proben ihre Choreografie und der Kiosk bestellt vorsorglich die doppelte Portion Pommes. Fußball? Vielleicht. Aber wenn am Ende alle mit Sonnenbrand, Schwimmflügeln und einem Eis in der Hand nach Hause gehen, gilt die Mission als voller Erfolg – Tabellenpunkte sind schließlich nur was für Landratten.
27.06.2026 22:33 - bora milutinovic - FC St. Gallen (0.3 TK)
 
Alemannia calling? Vergebene Titelchance heizt Gerüchteküche an
Die Stimmung in Basel war am Freitag Abend am Tiefpunkt - und das obwohl man 4 Punkte aus den beiden vergangenen Spielen geholt hatte. Es war das 2:2 gegen den FC Sion, was Herbie die letzten Nächte nicht mehr ruhig schlafen ließ und möglicherweise den Titel in der Schweiz kostete.

"Ich könnte mir so sehr in den Arsch beißen! Das war unsere Chance, uns in die bestmögliche Ausgangsposition zu schieben für den Saisonendspurt und dann lassen wir fahrlässig 2 Punkte liegen."

Herbie war komplett angefressen. Da half es ihm emotional nicht wirklich weiter, dass aus der Aachener Zeitung Gerüchte aufkamen, er könne womöglich wieder zu seinem alten Arbeitgeber zurückkehren.
"Als gebürtiger Öcher werde ich immer mit dem Club verbunden bleiben und ja, bevor ich nach Basel kam, habe ich in der Tat in Erinnerungen geschwelgt. Aber ich bin jetzt hier. Dass der Kollege danfire über einen Rücktritt nachdenkt hat mich ehrlich gesagt

überrascht. Ich möchte dazu im Moment nicht mehr sagen. Ich habe einen gültigen Vertrag in Basel und danfire macht einen tollen Job in Aachen. Ich schätze ihn als langjährigen Kollegen wirklich sehr! Aus heutiger Sicht würde ich mir einfach für ihn wünschen, dass er mit der Alemannia aufsteigt und selbst erfolgreich ist. Ich bin nie jemand gewesen, der schnell aufgegeben oder hingeschmissen hat. Schließlich bin ich auch mit dem Ziel nach Basel gekommen, um hier langfristig Erfolg zu haben. Sollte dieser aber ausbleiben und der Club ist unzufrieden und wünscht sich eine Veränderung, muss man natürlich offen miteinander reden."

Ob hinter Herbie's Aussagen Diplomatie, Taktik oder pure Ehrlichkeit steckt, darüber war man sich in den schweizer Medien uneins. Fakt ist aber: Er hat seine Trainerkarriere in der Schweiz begonnen und das Land ist für ihn wie eine zweite Heimat. Es bleibt also fraglich, wohin die Tendenz wirklich ginge, wenn es wirklich heiß werden würde.
24.06.2026 19:37 - Herbie - FC Basel (0.3 TK)
 
Der zweite Pfeil
Schützenstand am Albisgüetli. An der Wand eine alte Armbrust. Der Schützenmeister legt zwölf Scheiben aufs Holz.

"Auswärts: zwölf Reisen, einmal getroffen, zehnmal daneben. In Sion null zu sechs. Daheim zerlegen Sie den Tabellenführer Luzern vier zu eins - in der Fremde liegt der Apfel auf Ihrem eigenen Kopf."
Ich weiss.
"Wie viele Bolzen noch?"
Vierunddreissig. Zwei Reisen: Basel, dann der Bodensee.
"Sechs Punkte wären die Saison. Doch wer auf beide Scheiben zielt, geht mit leerem Köcher heim. Basel ist ein

Nest, gepanzert, schlechter Tag - halten Sie das Pulver trocken. Keinen Bolzen hergeben, den Sie nicht wiedersehen."
Und St. Gallen?
"Der Strandbad-Coach mit der 3:0-Theorie. Sechsundfünfzig Gegentore, ein Scheunentor mit Seeblick. Tauschte den Taktikordner gegen Pommes."
Zwei zu eins führt er im Duell. Im Espenmoos fällt der vierte.

Tell hatte zwei Pfeile. Den zweiten trug er für Gessler.
In Basel bleibt der Köcher zu. Den zweiten hebe ich auf - ZAT 12, Bodensee. Es steht ein Name drauf.
Diesmal wird nicht geschnitten. Diesmal wird getroffen.
24.06.2026 15:47 - Nouri - Grasshopper Zürich (0.3 TK)
 
das Strandbad und die ewige 3:0-Theorie
Beim FC St. Gallen ist die Lage inzwischen eindeutig: Trainer bora milutinovic verbringt mehr Zeit im Strandbad am Bodensee als in der Videoanalyse – und die Ergebnisse leiden erstaunlicherweise überhaupt nicht darunter. Warum auch? Die letzten fünf Spiele endeten ohnehin alle 3:0. Niemand weiß warum, bora am allerwenigsten.

Während andere Trainer nachts Spielszenen studieren, arbeitet bora an seiner Bräune. Mit Sonnenhut, Luftmatratze und einer Familienpackung Glace beobachtet er entspannt die Wellen. „Fußball ist wie Schwimmen“, erklärt er. „Wenn man sich zu viel bewegt, wird man nur müde.“

Zuletzt gab es zuhause ein 3:0

gegen den FC Zürich. Danach ein 0:3 beim FC Luzern. Davor? Natürlich auch 3:0. Immer gewinnt die Heimmannschaft. Die Serie ist mittlerweile so zuverlässig, dass die Liga erwägt, statt Schiedsrichtern einfach Bademeister einzusetzen.

Im Strandbad munkelt man sogar, bora habe versehentlich seinen Taktikordner gegen einen Gutschein für Pommes und zwei Kugeln Stracciatella eingetauscht. Bemerkt hat das bisher niemand. Die Spieler fragen vor jedem Spiel nur noch: „Trainer, was ist der Matchplan?“ bora hebt kurz die Sonnenbrille, schaut auf den Spielort und antwortet: „Ganz einfach. Wer zuhause ist, gewinnt 3:0. Jetzt lasst mich bitte in Ruhe, die Sonne steht perfekt.“
20.06.2026 09:23 - bora milutinovic - FC St. Gallen (0.3 TK)
 


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