Der Herr Pacult weilt zwar am Mittel-, genauer gesagt zwischen kretischem und Lybischem Meer im Urlaub um endlich mal auszuspannen. Aber er ist keineswegs abgetaucht, wie einige zu hoffen wagten. Er ist nicht der Schlankste und wie jeder weiss Fett schwimmt nun msal oben. Jeetzt muss ich ein bissel schneller schreiben, denn ich habe nur noch 45 sec auf der Internetuhr stehen. Ansonsten ist alles geschriebene hier wieder weg, also by by bis naeste woche.
Auf Markert Manor herrschte wieder einmal wahrhaft goldige Stimmung. Man hat - und das war trotz des avisierten Titelgewinns keine Selbstverständlichkeit - das Überstehen der Champions-League-Vorrunde selbst in der Hand, und keiner zweifelt mehr daran, dass es neben dem Gruppensieg auch reichlich UEFA-Wertungspunkte für Schweden gibt. In der Liga läuft es hingegen noch nicht ganz so gut. Gegen Angstgegner Elfsborg gab es mal wieder ein 0:3, daheim wahren die Makrillarna aber ihre weiße Weste. Immerhin, man befindet sich nach wie vor in Lauerstellung. Letzte Saison hat diese Strategie ja bekanntlich ganz gut funktioniert.
Die Mannschaft aus Frölunda ist auf einem sehr guten Weg. Der Trainer ist jedoch immer noch nicht ganz zufrieden, aber man zeigt erste gute Ansãtze um die Spiele so zu gestalten wie man es sich das ganze Jahr über vorstellt. Es wird sicherlich schwierig werden die kleinen Einzelheiten alle umzusetzen aber man arbeitet daran. es wird sehr realistische Dinge zu verbessern geben um endlich den heissersehnten Titel einfahren zu konnen und zu dürfen. Um solche eine Saison zu spielen muss alles klappen u.d alles klappt zur Zeit noch nicht
Göteborgs AIS liegt nach den ersten Spielen in Lauerstellung. Nicht zu viel Pulver verschossen, nicht zu viele Punkte liegen gelassen - es könnte schlechter um die Mannschaft von Trainer-Goldjunge Markert stehen. Zur allgemeinen Freude erstrahlt auch Markert Manor nach einer ausgiebigen Politur in neuem Glanz, und die Gegner, die vorbeischauen, dürften noch ein wenig beeindruckter als bisher sein, wenn sie wie Lämmer zur Schlachtbank geführt werden.
So sagt´s ein nordschwedisches Sprichwort. Was es heißt können nur die ganz alten und erfahrenen Trainingskiebitze beim FC Umea erklären. Zu Zeiten, als das Vereinsheim dringend einer Renovierung bedurfte, die Finanzen aber klamm waren (auch damals schon), suchte man gute und günstige Handwerker, die Teile der Renovierung übernehmen konnten. Auch gute Maler waren vonnöten und das
Auswahlkriterium war ganz einfach: derjenige, der am meisten Salz in seinem Malerhocker hatte, wurde zum einen als zuverlässig angesehen (er hatte genügend Salz auch für schlechte Zeiten) zum anderen aber auch als kreativ, weil er es mal so richtig rieseln lassen konnte. Als Ergebnis steht in Umea eines der schönsten Vereinsheime der Allsvenskan. Jezt fehlt nur noch eine ähnlich erfolgreiche Fussballmannschaft dazu.
Dafür geb ich kein Geld aus, sagte Peter Pacult auf die Frage eines Journalisten, was er denn von den Tipps und Tricks seines Trainerkollegen aus Jonsköpping halte. Wie er mit einem Ei eine Wohnungstür öffnet, oder sei es auch eine Haustür, das will ich gar nicht wissen. Interessieren würde mich wann er endlich mit einem Vogelbauer Milch holen geht. Dann könnte ich ihn endlich
melden bei der Copa-Polizei. Weggefangen war er ja schon ein paar mal, aber seit dem letzten Mal ist er ja nur auf Bewährung draußen, und bewährt hat er sich nun wahrlich nicht. Bewährt hat es sich dagegen, dass Frau Pacult in der Küche die ganze Arbeit erledigen muss, während dessen ich hier sitze und mir journalistische Spitzfindigkeiten einfallen lasse. Das klappt immer wieder.
Wider Erwarten ist der Trainer immer noch da. Ganz Jonsköping hatte sich gefreut, dass der verhasste, verachtete und verhasste Trainer des Lieblingsklubs vom Vätternsee in den Sack haut, aber jede Woche steht der Hobbyautist wieder an der Seitenlinie und trinkt den Spielern das teure Mineralwasser weg.
Dabei sollte er doch schon am Mittelmeer stehen und Wein aus Glaspokalen schlürfen. Leider ist immer noch kein adäquater Verein frei und so gibt es Niemanden, der die geforderte Summe zahlen möchte, die nötig ist, um den Vollspaten aus seinem Vertrag herauszukaufen. Und es ist nicht so, dass der JSIF nicht entgegengekommen wäre. Mittlerweile hat man diese Summe soweit reduziert, dass der Verein, der fubinio einen Fünfjahresvertrag bietet, eine Million Kronen
bekommt.
Spaß beiseite, im Moment ist halt kein vernünftiger Verein frei, deswegen wird der umtriebige Vollspaten auch nächste Woche noch einen dieser seltsamen Artikel schreiben, bei denen man an der Überschrift schon feststellt, dass es verlorene Zeit ist, den Sermon zu lesen. So wie bei diesem Artikel auch. Wer bis zu dieser Zeile gekommen ist und feststellt, dass er seine Zeit sinnvoller verbracht hätte, zum Beispiel durch auf-einem-Bleistift-kauen, ein-Blatt-Papier-mit-Quadraten-vollmalen oder durch einfach-aus-dem-Fenster-starren, soll jedoch für seine Ausdauer belohnt werden (quasi aus Mitleid) und darf folgendes Gedicht lesen:
Das Leben ist eine Achterbahn
und dann stirbt man.
In der nächsten Woche verrät Ihnen der Autor, wie man eine Tür mit einem rohen Ei öffnen kann.
Was ist denn da los?
Ich bin ganz schön verwirrt. Und jetzt geht’s ausgerechnet gegen Tim und Struppi, äh wollte sagen Manni. War das nicht der kleine hübsche Junge mit dem kleinen Hund? Ach ne, das war ja Fubini. Ist denn der noch da, wollte der nicht nach Frankreich? Und was ist mit Mauli Maulwurf und Wendy Wendolene los? Die melden sich ja gar nicht mehr. Auch
Goldköpfchen Markert und Roquinho sind von ihren einst so großen Zeitungsankündigungen weit entfernt. Nicht mal ein Tintenkleks ist zu sehen. Was ist denn los mit Euch? Muss denn erst das Floberle zurück kommen, damit hier wieder mal die skandinavische Post abgeht? Soll ich denn hier alles alleine machen? Eckehardt, geh doch mal in den Keller und schau nach, ob die Russen schon da sind.
Die Arbeit, die Trainer Thierry Reinert in Frölunda verrichtet ist eine ganz besonders gute Arbeit. Zumindest sagt dies der Präsident des Vereins. Die Mannschaft hat grosses Potenzial und somit ist es auch klar dass der Verein wieder einen internationalen Startplatz anvisiert. Klar war die letzte Saison nicht die Krönung aber solch einen Durchhänger haben sogar die grössten Vereine der Welt. Ziel der Mannschaft ist es ein solcher grosser Verein zu werden, auch wenn einige Leute den Club bvereits als einen sehr sehr grossen ansehen. Dieses AQnsehen gilt es in den nächsten Jahren zu bestätigen
Immer noch Drittletzter aber in Nordschweden bleibt man ruhig. Nach dem ersten Saisonsieg ist sich Trainer Manni 0703 sicher, dass auch in dieser Saison ein bisschen was drin ist. Ob man mit den erfahrenen Teams, die sich ganz oben tummeln, mithalten kann, ist sicherlich fraglich, aber für´s obere Tabellendrittel sollte es reichen. Auch wenn es momentan noch nicht danach aussieht. Als Zeichen der Entspannung hat sich der Trainer erstmal ein Buch gekauft. Passenderweise mit dem Titel "Kalter Süden" von Liza Marklund. Wie gesagt: Cool bleiben!
Dr. P. Pacult and Thierry Reinert are back. So lautet das Fazit des ersten Spieltages. Beide Trainer haben einen guten Start mit ihren Mannschaften hingelegt. Natürlich kann man nach einem einzigen Spieltag nicht auf das Ende der Saison schliessen aber man kann doch schon mal sagen, dass sich beide Männer sicherlich nicht überraschen lassen wollen. Diesmal ist alles gut gelaufen. Am ersten Spieltag der vorigen Saison
spielten sie gegeneinander und erzielten halt nur ein mageres Unentschieden, diesmal straten beide mit 3 Punkten, was sie sicherlich viel viel entspannter stimmen dürfte als in der Vergangenheit!
Am zweiten ZAT stehen für beide wieder einmal zwei Spiele auf dem Spiel und es bleibt abzuwarten ob Frölunda und Föreningen auch hier als Sieger vom Platz gehen werden, oder ob sie sich doch vielleicht überraschen lassen.
Kurz vor dem Abgang in das Reich, wo der Wein in Strömen aus den Leitungen kommt und man den Tag mit einem kleinen Pastis und einem großen Pastis beginnt, hat der Trainer des JSIF den Fans und Freunden des Vereins noch einmal eine kleine Freude gemacht und den ersten Tabellenplatz erobert. Wie schön.
Nicht, dass man am Ende auch hier stehen wird, dazu hat man sich in den vergangenen Jahren zu sehr auf den Übungsleiter und Hobbyautisten, den gut eingeölten fubinini, verlassen – und ist immer wieder böse enttäuscht worden. Nicht eine einzige Meisterschaft steht in den Analen, nicht eine. Und man war nicht einmal nahe dran.
Aber das wird sich in den nächsten Jahren ändern. Die
Trainerfindungskommision hat schon diverse international erfolgreiche Kandidaten unter die Lupe genommen und auch schon den einen oder anderen beim Dentisten gehabt. Wie weit die Gespräche gediehen sind, konnte man noch nicht erfahren, aber die Vereinsführung hat bereits angedeutet, dass man, sollte es hart auf hart kommen, die kommende Saison auch ohne Trainer beginnen würde.
Der Noch-Trainer ist derweil nur mit der halben Intensität am Spielfeldrand und schaut immer wieder auf sein Smartphohne und sondiert die Lage in Frankreich. Noch hat keiner der Topklubs angerufen, aber fubinini hat bereits angedeutet, dass er zur Not auch ohne neuen Verein in die kommende Saison geht. Das würde dem Fass die Krone ins Gesicht schlagen.
Kurz vor Saisonbeginn rollten die Bagger und Planierraupen in Södertälje an, um Platz für einen neues Multifunktionsgebäude zu schaffen. Umkleidekabinen, Sanitärgebäude, Reporterplätze und eine sogenannte Mixedzone sollten eigentlich in ein paar Wochen fertig sein. Die Hälfte des alten Gemäuers ist weggerissen, da machte sich Aufruhr in Södertälje breit. Kritische Stimmen wurden laut und eine Bügerbewegung gegen den Neubau gründete sich über Nacht. Angeblich ist auf dem Baugelände eine seltene, vom Aussterben bedrohte, Stechmückenart, die Elfsborgus Borasius, gesichtet worden. Von so einem
Tier hatte ich bis dato noch nie etwas gehört. Anführer der Bürgerbewegung ist ein sogenannter Superm@n. Er stolziert hier seit Tagen mit Megaphon und Transparent bewaffnet vor meinem Stadion hin und her und wiegelt die Massen auf. Eine einstweilige Verfügung jagt die andere, man könnte denken halb Schweden ist auf den Beinen. Wenn das so weitergeht, können meine Spieler und die des Gegners nach dem Spiel nicht duschen, die Reporter nicht ordentlich arbeiten, ja nicht mal ne Rentierbockwurst kann verkauft werden. Da versucht doch jemand unseren unaufhaltsamen Durchmarsch an die Tabellenspitze zu bremsen. Soooo nicht, meine Damen und Herren.
Deutschland schwitzt bei knapp an die 40° Celsius und in Nordschweden steht man schon kurz davor den Kamin wieder anzufeuern. Das sind die Unterschiede, die die beiden Trainerkollegen, Mentor Herbie und sein Zögling Manni 0703 telefonisch austauschten. Trotz der Hitze hat Herbie einen deutlichen Vorteil: sportlichen Erfolge ohne Ende während Manni 0703 lediglich im Mittelfeld der Tabelle rumdümpelt und bislang noch keinen großen Erfolg verzeichnen konnte. Ausnahme: der noch nicht ganz so renommierte Skandi-Cup. Mal schaun wie weit es diese Saison reicht.
Nach zwei sehr guten Spielzeiten hat sich beim FC Umea ein wenig Ernüchterung breit gemacht. Die letzte Saison schloß man knapp noch auf einem Platz mit internationaler Startberechtigung ab, für den Vizemeister der Vorsaison nicht unbedingt ein Fortschritt. Vielleicht war auch die Doppelbelastung auf internationaler Bühne einfach noch zuviel für das junge Team. Trainer Manni 0703 will sich in jedem Fall im oberen Tabellendrittel der Allsvenskan festsetzen, um in einer der nächsten Spielzeiten auch mal den Meistertitel anzuvisieren. So zumindest das Konzept für die nächsten Jahre. Die Nordschweden planen also langfristig!
Der "ich-steig-ja-sowieso-ab" -Artikel zum Saisonbeginn.
Am Ende der letzten Saison, als Assyriska in einer ganz kniffligen Situation steckte, hatte ich zwei Möglichkeiten. Heimlich still und leise in die Superettan abzusteigen und mir den Hohn und Spott der Trainerkollegen anzuhören. Oder mich mit einem riesigen Tamtam zu verabschieden und mir den Trost der Trainerkollegen anzuhören. Nach Durchrechnen und Durchspielen aller theoretischen Möglichkeiten entschied ich mich für das große Tamtam. Da war doch ein kleiner Zipfel Hoffnung doch noch in der Allsvenskan zu bleiben, dabei mussten aber alle übrigen Trainer mitspielen. Gut ich gebe zu, ich habe Thierry Reinert vielleicht etwas unterschätzt und war der Meinung, wenn ich ihn nicht wach rüttle, verpasst er die Gelegenheit am letzten ZAT einen leichten Auswärtssieg einzufahren.
Er hätte es sicher auch so getan und dafür danke ich ihm. Es gibt genügend Trainer in diesem Spiel, die dann aus falsch verstandener Loyalität oder was auch immer „nicht in den Abstieg eingreifen“ wollen. Wenn man kurz vor der Meisterschaft steht und es gibt noch einen kleinen Haken, dann hängt man das nicht an die große Glocke, damit ja nichts mehr schief geht. Wenn man aber ganz unten steht, und es gibt noch einen kleinen Zipfel, dann macht man es genau andersrum, man schlägt auf die Pauke (manche sagen auch rumheulen dazu) um auch den letzten wach zu rütteln, damit genau das was nicht eintreten soll auch nicht eintritt. Ich bereue nichts und stehe zu meinem Rumgeheule, auch wenn jetzt ein anderer sauer ist. Dieses Mal fange ich damit schon ein bissel eher an, nämlich jetzt. Ihr könnt setzen was Ihr wollt, ich steige ja sowieso ab.
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