Tacuarembo – Auch in dieser Woche lassen wir uns nicht lumpen und stellen erneut einen wichtigen Spieler im Team des Totengräbers vor. Der Spieler der Woche heißt Kenta Ishii, wird vom Team aber immer nur Kevin genannt. Kevin ist Japaner und spielte zuvor für die Kickers. Kevin ist ein Hitzkopf, belebt aber gleichzeitig das Totengräber Offensive Spiel mit langen und schnellen Pässen in die Spitze. Ebenso führt er deutlich im Tacuarembo FC Strafenkatalog, wo er fast wöchentlich einzahlen
muss.
Kevin gelang vergangene Woche der Ausgleich in der Champions League gegen CA Independiente, weshalb das Team des Totengräbers die Gruppe B verdient mit 4 Punkten und noch ungeschlagen anführt. Kevin wird noch für weitere 3 Spielzeiten das schwarze Totengräber Outfit tragen und Rechtsaußen für Furore sorgen. Alle Einnahmen des Strafenkataloges investiert der Verein in seine Jugendarbeit, weshalb man derzeit überlegt das Trainingszentrum nach seinem größten Sponsor zu benennen.
Die Verantwortlichen des Central Espanol Futbol Club können mehr als zufreiden sein über den derzeitigen Saisonverlauf. Es wird gerade das nötigste gemacht, um die erforderlichen Punkte einzufahren. Beim nächsten Heimspiel ist man aber mehr gefordert. Beim Topspiel des nächsten Spieltags erwarett man die Mannschaft von Istitution Atletica Sud America, die einen Platz vor CEFC rangieren. Diesen Zustand wird man verändern wollen und entsprechend in dieser Partie auftreten. Wollen wir hoffen, dass auch ehr geht als Minimalistenfußball vom Feinsten.
In Montevideo ist nach den internationalen Auftritten der Vorwoche wieder Ernüchterung eingekehrt, können sich die hauptstädtischen Athleten wieder zur Gänze der nationalen Meisterschaft widmen. Die heutigen Partien bieten Gelegenheit das Tabellenende, derzeit ziert der Traditionsverein nur den 10ten und somit letzten Nichtabstiegsplatz, ruckartig zu verlassen, spielt man gleich zweimal im Estadio Luis Tróccoli, der bislang uneingenommen Heimstätte. Die Zielsetzung für den heutigen Spieltag: sechs weitere Punkte auf der Habenseite!
Am vierten Spieltag der laufenden Saison setzte es für das Team der vereinigten Athleten Südamerikas die erste Pleite der laufenden Saison. Und diese war eine richtige Klatsche für den Aufsteiger, der bis dahin noch unbeschadet durch die Liga gekommen war. Beim Mitaufsteiger Club Atlético River Plate musste man sich nach 90 Minuten mehr als deutlich mit 0:5 geschlagen
geben.
Allerdings konnte sich I.A.S.A. gleich bei der nächsten Partie vor den eigenen Fans rehabilitieren und fuhr bereits den vierten Saisonsieg ein. Der Liverpool FC wurde mit 5:1 nach Hause geschickt, ein eindrucksvoller Triumph. Alles in allem also wieder ein Dreier gegen den Abstieg und deswegen war auch der Trainer mit dem vergangenen Wochenende mehr als zufrieden und hofft auf eine positive Fortsetzung.
Die Saison nimmt langsam Fahrt auf, doch so richtig absetzen konnte sich dennoch keine Mannschaft bisher. Für den Club aus Maldonado ist es eine besonders schwere Saison, hat man doch zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte mit der Doppelbelastung aus Liga und Pokal umzugehen.
Während man international souverän in die zweite Gruppenphase einziehen konnte, tut man sich in der Liga bislang schwer, Tore
zu erzielen. Außer Club Atletico Cerro hat kein Team weniger Treffer erzielen können. "Wir wissen genau, dass das so nicht reichen kann und werden daran arbeiten. International haben wir eine Menge Tore erzielt, also an sich können wir das!", so Brad Pott.
Die Redaktion ist gespannt, wie der Club in den nächsten Wochen auftreten wird und wünschen international weiterhin viel Erfolg!
Tacuarembo – Beginnend mit dieser Woche stellt die PR-Abteilung des Tacuarembo FC die Elf Spieler vor, welche meist von Beginn an für die Untoten auflaufen. Beginnen wir daher mit der amtierenden und angefochtenen Nummer Eins im Totengräber Tor: Genzo Wakabayashi.
Genzo erreichte das Team des Totengräbers erst zu Beginn der letzten Saison. Zuvor spielte dieser beim FC Grünwald, in Europa besser als Hamburger SV bekannt, bevor er nach Uuguay wechselte. Genzo ist Japanischer Staatsbürger
und gewann unter anderem mit dem Nankatsu SC die Kreismeisterschaft sowie den U16 Weltmeistertitel mit Japan. Mit 14 Jahren erhielt er vom HSV einen Profivertrag und gilt damit als drittjüngster Japaner der Bundesliga.
Mittlerweile ist Genzo Wakabayashi 45 Jahre alt und damit eigentlich zu alt um Profifussball zu spielen. Aber wer den Spitznamen „Opa“ trägt der ist damit schon fast tot und genau im richtigen Alter um die Karriere über die nächsten 30-40 Jahre bei den Untoten ausklingen zu lassen.
Das Schema ist wieder das gleiche. Sehr wenig Geld, ein eher durchschnittlich begabter Coach der seine besten Jahre hinter sich hat und vor allem fehlender Respekt bei den Gegnern - so kommt eins zum anderen und die nächste Saison im Abstiegskampf ist da beim Liverpool FC. Hört sich traurig an? Ist aber so. Trainer Kevin Phillips sieht das circa ähnlich: "Joa so ganz stimmt das ja nicht. Die letzte
1:5 Packung bei Institucion Atletica Sud America klingt eher so als ob uns der Gegner fürchtete und deshalb zur Höchstform auf lief. Ansonsten hätten sie uns ja auch mit minimalisten Fußball 2:1 besiegen können. Hmmm nun ja wie auch immer wir stehen wieder mies da und müssen zusehen schleunigst Punkte zu bekommen da kommen 2 Heimspiele nun gerade recht. Danke für ihre Aufmerksamkeit."
Erste Niederlage für CA Peñarol in dieser Saison. Beim Auswärtsspiel verlor man in der Schlussphase etwas unglücklich zum ersten Mal in dieser Saison. Zum Glück stand dann gleich das nächste Spiel gegen Club Deportivo Maldonado auf dem Programm, welches man dann souverän mit 5:0 siegreich gestalten konnte.
Auf die Frage, wie er die Lage in der Liga einschätzt, meinte John Taylor: " Nun, wir stehen auf Platz 1 und sind diejenigen, die es unbedingt zu schlagen gilt. Dahinter lauern gute Mannschaften. Insbesondere Central Espanol Futbol Club halte ich für sehr gefährlich, haben sie doch mit lediglich 7 Treffern bereits 10 Punkte ergattert. Der direkte Vergleich am kommenden Spieltag wird die weitere Richtung weisen."
Weder offensiv noch defensiv darf man sich bei Spielen von Central Espanol auf viele Tore freuen. Aber am Ende zählen bekanntlich die Punkte und die Ausbeute kann sich bisher sehen lassen. Es folgt nun das Spitzenspiel bei Penarol, die bisher erst zwei Gegentore kassiert haben. "Das wollen wir ändern", klingt die Kampfansage sehr optimistisch von Jose S. Dass Penarol viele Tore schießen kann, ist bekannt. Aber Central Espanol glänzt mit einer guten Abwehrleistung bislang. Das zweite Auswärtsspiel findet bei Rentisats statt. Ebenfalls ein Team mit einer guten Sturmreihe. Aber auch hier ist der Drops noch nicht gelutscht.
Derzeit läuft es für die fast schon erfolgsverwöhnten Athleten aus Montevideo nicht gänzlich nach Wunsch. Nach drei Spieltagen hält man lediglich bei einem Heimsieg und zu allem Überdruss ging am vergangenen Spieltag das Derby gegen die Rumplers auch mit einer deftigen Abfuhr verloren. Zeit also dass Trainer qbat sein Konzept vielleicht ansatzweise überdenken sollte. Als entsprechende Gelegenheit könnte sich das Auftreten der Athleten auf dem internationalen Parkett erweisen, spielt man doch gegen die Universidad de Concepción. Ob diese Begegnung gar konzeptionelle Auswirkungen auf das heimische Ligageschehen haben wird, wird sich erst weisen.
Weiterhin nichts zu meckern gibt es bei den vereinigten Athleten Südamerikas. Sensationell gelang dem Aufsteiger im dritten Spiel der Saison bereits der dritte Dreier. Nach einem packenden Duell und spannenden 90 Minuten kämpfte I.A.S.A. die tapfer kämpfenden Kontrahenten aus Rentistas mit 4:3 nieder und feierte nach dem Schlusspfiff bereits die Punkte Nummer 7, 8 und 9 der laufenden Saison.
An diesem Wochenende stehen nun erstmals in dieser Saison zwei Partien an: Zunächst kommt es beim Mitaufsteiger Club Atlético River Plate zum Duell der beiden Neulinge, anschließend folgt das Spiel vor heimischem Publikum gegen Liverpool. Folgt dabei die Fortsetzung des Traumstarts oder reißt die Serie?
"Achtung Liverpool kommt - jeder darf heute ein Tor schießen" Langsam wird das zum Runing Gag der gegnerischen Trainer vom Liverpool FC. Die Abwehr scheint einem Torso zu gleichen und die Gesamtsituation ist einfach negativ. 3 Spiele - 13 Gegentore da scheinen sich neue Abgründe auf zu tun. 0:5 wurde man diesmal in Tacuarembo abgeschossen. Liverpool Coach Phillips im Versuch das Spiel zu beleuchten: "Joa
unschön. Das fing schon damit an das die Spieler vom Gegner aussahen wie Gruftis, Gothics, Emos und erst recht wie Emus. Grauenhaft. Meine jungens dagegen wie Engel, Schönlinge, Memmen und Mimosen auf den Platz liefen. Ich glaube vor Senior Knochenkotzer, deren Libero, haben meine Spieler freiwillig den Platz frei gemacht. Da muss sich bei uns deutlich etwas ändern sonst sehe ich da Schwarz in allen bereichen."
Nach dem blamablen Abschneiden der Teams aus der Primera Division Uruguays fällt die nationale Presse über die Liga her. Ist der Fussbal in Uruguay nur noch zweitklassig?
Dazu John Taylor:" Es ist ausserordentlich bedauerlich, was passiert ist. Leider konnten wir selber nicht mittun. Aber ich bin absolut davon überzeugt, dass die Teams und ihre Trainer das Beste gegeben haben. Teilweise war das Ausscheiden
auch sehr unglücklich, wenn man nur wegen des schlechteren Torverhältnisses die Segeln streichen musste. Man darf in diesem Zusammenhang auch nicht vergessen, dass wir im letzten Jahr vor allem in der Copa Americana mit 3 Halbfinalteilnehmern und dem Titel sehr erfolgreich waren. darum mein Aufruf, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Nächste Saison schlägt Uruguay zurück und zwar mit CA Peñarol."
Der Copa Americana Sieger und Meister der Saison 28, unsere Rampla Juniors FC sind bereits nach der 1. Gruppenphase in der Copa Libertadores bereits ausgeschieden. Trotz große Bemühung, man holte immerhin 9 Punkte und schoß dabei ganze 18 tore, reichte es am ende für einen weiterkommen nicht, den man kassierte ganze 23 gegentore so etwa 4 pro Spiel, sehr zu bedauern von Trainer
Aniello Zaino der sich für diesen Turnier einiges vorgenommen hatte. Nun ist der Traum geplatzt! und den Trainer zieht es, nach den letzten Gerüchte weg. Zwar wäre eine Titelverteidigung in der Meisterschaft ein großes Anreiz,doch einen weiterkommen in der Copa Libertadores war der primäre Ziel und der muß bereits schon zu Akte gelegt werden.Folgt nun ein baldiges abschied?
Tacuarembo – Nach dem Ausscheiden in der ersten Gruppenphase der Champions League wollte der Tacuarembo FC den Totengräber schon entlassen, doch dieser konnte das Ausscheiden am grünen Tisch noch mal verhindern und das Ergebnis der letzten Partie nachträglich beeinflussen. Demnach muss der Totengräber nicht entlassen werden, denn der TFC zieht nun sogar als Gruppenerster in die nächste Runde ein. Glück im Unglück oder wie der Totengräber sagen würde:
„Ein Busunfall voller Cheerleader.“ Auf Grund der einwöchigen Champions League Pause, kann der Totengräber nun endlich wieder ein paar Gräber buddeln, das entspannt total: „Ich weiß nicht wie manche Leute mehrere Jobs machen können und dabei noch studieren. Ich könnte das nicht. Ich brauche nur eine Schaufel, weiche Friedhofserde und bin zufrieden. Nun muss ich mich wieder an die Arbeit machen und weitere Gräber für die nächsten Gegner schaufeln.“
River Plate hat bisher nur das Heimspiel gewinnen können, auswärts dagegen herrscht strikte Torflaute, nicht ein Tor wollte bisher gelingen. Allerdings wird es für den Verbleib in der Primera Division nicht reichen, ausschließlich die Heimpartien zu gewinnen. Trainer Haller ist somit gefordert, seinen Mannen auswärts Selbstvertrauen einzuimpfen.
Der erste zweier Zat steht bevor, genauso wie das Wiedersehen mit dem Mitaufsteiger Institucion Atletica Sud America. Ob man endlich auswärts trifft oder zumindest das Heimspiel gewinnt, werden wir Freitagabend wissen.
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