Ein deutlicher Heimsieg, ein zweiter Platz in der Tabelle und zudem auch noch ein zufriedenstellender Start in die Copa Libertadores, alles in allem kann man derzeit bei den Athleten Südamerikas also mit dem Beginn der neuen Saison zufrieden sein.
Nun ist das Ziel nach und nach auch wieder auswärts zu punkten, denn da hakt es bislang noch. Die nächste Chance besteht bei den Athletik-Kollegen vom Club Cerro. Zudem steht das Heimspiel gegen den Totengräber auf dem Programm. Hier erinnert man sich bei I.A.S.A. noch an die zurückliegenden Partien wie an das Baggerduell. Doch mittlerweile haben die Athleten ihre Bagger aufgemotzt und die Schaufelleistung deutlich erhöht.
Quo vadis lautet die Frage. Vor lauter auf und ab von Spieltag zu Spieltag kann es dem einen oder anderen schon schwindelig werden. Jetzt geht es gegen Tacuarembo und Club National. Vor allem CLub National kommt mit einem alten Bekannten. ABstieg und doch nicht abgestiegen. Schön, dass Kevin-Philipps so schnell einen neuen wenn auch wieder seinen alten Club trainieren darf. Der Tabellstand täuscht über die Qualitäten hinweg. Tacuarembo ist die Heimtormaschine bisher gewesen, aber auch dieser Motor stottert zwischendurch, so dass mna auch hier den einen oder anderen Zähler entführen kann. Spannung und viele Tore sind wieder angesagt.
Nach diesem Spieltag braucht es bei CA Peñarol schon ein wenig Galgenhumor. Trotz der deftigen Niederlage fiel man nicht auf einen Abstiegsrang und konnte den undikutablen Platz 10 in der Tabelle halten. Ausgerechnet jetzt muss man gegen die beiden Tormaschienen der Liga antreten, die jeweils acht Treffer in den ersten drei Spielen markieren konnten. Es wird sich zeigen, ob die Doppelbelastung die Mannschaft nicht völlig aus der Bahn wirft. Kommt dazu, dass John Taylor bald schon als WM-Trainer gefordert sein wird. Mal sehen, wie das alles unter einen Hut passt.
Der Anfang war gut, die Fortsetzung leider nicht und so steht River Plate wieder dort wo man nicht hinwollte, knapp vor den Abstiegsplätzen. Eine bitter Enttäuschung schon im zweiten Heimspiel, eine unnötige Niederlage wie Haller zu Protokoll gab.
Das nächste Heimspiel wird eine Bewährungsprobe, geht es doch gegen Club Altetico Cerro, den Erzrivalen und somit nicht nur um drei Punkte, sondern auch um die Ehre. Bleibt noch die Auswärtspartie gegen Penarol und die Hoffnung den Negativtrend auswärts endlich zu beenden.
Was noch negativ ausfällt ist die ungezügelte TK-Verschleuderung von Haller, nur eine Mannschaft hat weniger und gegen die hat man gerade zu Hause verloren.
Nachdem Trainer qbat und seine Athleten am vergangenen Spieltag die ersten Punkte einfahren und somit die rote Laterne abgeben konnte, stellt sich nun die Frage worauf qbats Augenmerk gerichtet werden soll: ab diesem Spieltag vertreten die hauptstädtischen Athleten ihre Beine sowohl auf nationalem wie internationalen Parkett. Zumal man bekanntlich nicht auf zu vielen Hochzeiten tanzen sollte, kommt Trainer qbat, gemeinsam mit seinem geschätzten Kollegen John Taylor, die Ehre zuteil, die Geschicke der Celeste bei der bevorstehnden Weltmeisterschaft zu lemken. Insofern kommt dem Trainer eine terminliche Verschiebung der WM nur gelegen.
Tacuarembo - Normalerweise erblickt der Totengräber nie die Tabellenspitze der Primera Division. Zumindest nicht, wenn man die Tabelle nach Punkten sortiert. Geht es nach Charisma, Aussehen, Geschick oder die Anzahl an Frauen, dann steht man auch oben. Aber nach Punkten? Wir legen und jetzt nochmal hin und warten 30 Minuten, dann ist der Dritte Spieltag gelaufen und dann schauen wir nochmal. Ich vermute stark, dann war es das. Aber es macht Spaß in der Ausgeglichensten Liga oben zu stehen, beachtet man, dass der Tabellenletzte gleich viele Punkte hat. Wenn man dies bis zum Ende durchhält, dann winkt der Copa-Award. Soviel ist sicher.
Das Tabellenbild der Primera Division spricht schon nach dem zweiten von insgesamt zweiundzwanzig Spieltagen Bände: Noch scheint keiner der zwölf Ligatrainer genug Eier in der Hose zu haben, den Kreislauf der Heimsiege mit dem nötigen Einsatz durchbrechen zu wollen. Ganze drei Auswärtstore in zwölf Partien zählen zur Zeit die Statistiken und die letzte Woche, in der die Gastvereine nicht einen einzigen
Stich setzten, macht in dieser Hinsicht wenig Hoffnung. Von Danubio, dem Auswärts mittlerweile schon traditionell harmlosen Team, versprechen sich die kundigen Beobachter am allerwenigsten Besserung. Umso größer wäre die Überraschung, wenn Maldonado am dritten Spieltag einen Gegentreffer oder gar einen Punktverlust hinnehmen müsste. Aber genauso gut könnte man auf die Rückkehr Gerd Müllers wetten.
Der Club Nacional de Football konnte am zweiten Spieltag der Primera División recht glücklich den Club Deportivo Maldonado mit 1:0 bezwingen. Unsauber, überhastet und vorallem zu wenig gelaufen - kein wirkliches tolles Spiel was auch Nacional Coach Phillips zugeben musste: "Joa da ist was dran aber was will man am zweiten Spieltag erwarten? Wir haben die 3 Punkte geholt und
das zu 0. Maldonado, immerhin der Vizemeister hätte ja auch mehr für ein gutes Spiel tun können aber mit so einer defensiven Grundhaltung natürlich schwer zu realisieren. Ich bin wie gesagt nicht zufrieden wie wir über lange Strecken des Spiels gespielt haben aber auch solche Spiele muss man erstmal gewinnen. Die Saison ist noch jung und es wir noch viel passieren Danke."
Zu defensiv, zu vorsichtig, zu wenig gemacht, zu wenig Erfolg... All das kam einem nach der vermeidbaren 0:1-Niederlage bei Defensor in den Sinn. Eigentlich...
Trainer noelle schien aber seltsamerweise zufrieden mit dem Ergebnis, seiner Aussage nach sei nun endlich allen gezeigt, dass so eine Saison wie die letzte ein Ausrutscher nach oben war und man nicht von den Jungs erwarten könne und dürfe, dass sie jede Runde ganz vorne mitmischen
und ohne Fehler agieren. Das letzte Jahr sei nahezu perfekt gelaufen, dieses Mal war es der optimale Zeitpunkt für einen Dämpfer. Schließlich müsse eine Mannschaft aus Fehlern lernen und sich weiterentwicklen. Keine Fehler bedeuten demnach keine Weiterentwicklung. Eine durchaus interessante These...
Trotzdem macht es wohl nicht nur den Fans mehr Spaß, wenn ohne Fehler gespielt wird und nahezu alle Partien gewonnen werden.
Nach einem erfolgreichen Saisonstart erlebten die Fans von Club Deportivo Maldonado am vergangenen Freitag gemischte Gefuehle. Auswaerts verlor man knapp mit 1:0 bei Club Nacional de Football und steht somit weiterhin mit 3 Punkten da. Mit dem 4. Tabellenplatz kann man aber zunaechst einmal gut leben.
International war man hingegen erfolgreich und setzte sich wahnsinnig knapp in der Qualifikation durch. Der Club spielt nun also erstmals in der Koenigsklasse Suedamerikas. Die Spieler duerften sehr froh, stolz und zugleich auch nervoes sein. Doch viel Zeit bleibt nicht, um sich auf die neue Situation einzustellen, denn bereits heute geht es in der Gruppenphase ran.
Uruguay duerfte die Daumen druecken!
Man könnte ja meinen, dass nach dem zweiten Spieltag bei manchem Verein in Uruguays Primera Division die Alarmglocken schrillen. CA Peñarol nur auf Platz 10? Knapp vor der Abstiegszone! Nur keine Panik. Die Fans müssen keinen Baldrian kaufen. Alle Teams haben drei (Heim-)punkte auf ihrem Konto. In dieser Kategorie ist John Taylors Mannschaft sogar auf Platz 12!
Im nächsten Spiel geht es auswärts zum amtierenden Meister. Ob man dort auswärts punkten kann? Immerhin hat der Titelverteidiger das Startspiel mit 3:0 gewonnen. Da müssen sich Taylors Jungs aber ganz schön anstrengen.
Was würde Trainer Haller dafür geben, wäre die jetztige Tabelle auch dieselbe am Saisonende. Ob dieser fromme Wunsch in Erfüllung geht, kann man heute natürlich noch nicht beantworten, allein sehr wahrscheinlich ist es nicht.
Trotzdem soll die Saison auf jeden Fall erfolgreicher werden, als die Vergangen, in der man nur um Haaresbreite dem Abstieg entronnen war. Nun
gut, es war auch die erste Saison in der Primera Division. Die Erfahrungen aus dem ersten Jahr sollen mitgenommen werden und aus den Fehler hofft man zu lernen, ein Platz in den Top sechs wäre ein Traum, genauso wie eines Tages dem Namensvetter aus Argentinien nichts mehr an Erfolgen nachzustehen. Momentan ist man in der besseren Position, befindet sich River plate in Argentinien nur in der 2. Liga.
Nach der schmerzhaften wie auch für Trainer qbat äußerst ausschlussreichen und in der Höhe deutlichen Derbyniederlage gegen den ewigen Rivalen, zieren die hauptstädtischen Athleten nach dem ersten Spieltag das Tabellenende. Damit sich dies schnellstmöglich ändert wird am heutigen Spieltag der Aufsteiger im heimischen Estadio Luis Tróccoli empfangen. Die
Aufgabe könnte sich aber als schwierig herausstellen, konnten die traditionsreichen Papales nach dem letztjährigen Aufstieg auch am ersten gegen Peñarol überraschen.
Ab nächster Woche wird Trainer qbat gemeinsam mit den Kollegen John Taylor und gerrotto aus seiner zweiten europäischen Wahlheimat die Geschicke der Himmelblauen bei der Weltmeisterschaft in Namibia vertreten.
Der kraftlose Auftritt des Danubio FC bei Auftaktgegner River Plate weckte bei so manchem Anhänger der Franja schlechte Erinnerungen an die vergangenen Spielzeiten, in denen man sich einen Namen als in der Fremde vollkommen harmlos Team machte. Trotz einer durchwachsenen Vorbereitung und keiner spürbaren personellen Verstärkung versprach der lange schon in die Kritik geratene Trainer Roesamäe noch letzte Woche,
dieser Schwäche der Vorsaison Herr geworden zu sein. Die Fans aus der Curva de Maronas sollten demzufolge nicht wieder bis gegen Saisonende auf die ersten Auswärtserfolge warten müssen. Und wenn die ehrgeizigen Ziele der Vereinsoberen, immerhin wird die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb erwartet, erfüllt werden sollen, ist ein couragierteres Auftreten des Danubio FC in der Fremde schon Pflicht.
Ein Spiel, ein Sieg und trotzdem ein roter Pfeil. Kurzes Fazit: Es ist also alles noch ausbaubar. Trotzdem sind die Verantwortlichen mehr als zufrieden mit dem Auftakt in die Saison. Schließlich lautet das Ziel der Runde weiterhin Etablierung in der Liga. Denn die Erfahrung Segunda machte man bei den Athleten eine Spielzeit lang - das reicht für die nächsten Jahre.
Die nächste Aufgabe
gilt es nun im Duell gegen Defensor Sporting zu bestehen, die trotz ihrem Namen am ersten Spieltag die meisten Auswärtstore der Primera erzielen konnten. Genutzt hat es jedoch nur wenig - am Ende stand eine 2:3-Pleite zu Buche. Aber umso gefährlicher für I.A.S.A. da die gegnerischen Kicker nun doppelt motiviert sein werden, die ersten Punkte einzufahren. Die stehen bei den Athleten schon auf dem Konto.
Einen verhaltenen Saisonstart hat CEFC hingelegt. Mit ein wenig Mut wäre auswärts durchaus mehr drin gewesen. Da hat Jose S. ein wenig auf die falsche Taktik gesetzt. Aber auch ein durchaus höherer Sieg der Heimmannschaft wäre drin gewesen. Letztendlich kannman mit einer Niederlage nie zufrieden sein. Die kommenden Aufgaben sind machbar und man will sich auch international präsentieren. Mit Teams aus Mexiko und Brasilien sind auch richtige Brocken in der Quali-Runde zu packen. Ein Novum für den Coach Jose S. Mal sehen mit welcher Taktik er dort aufwahrten kann.
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