So langsam geht die Primera División Uruguay's in die heiße Phase und nicht nur ein Nachfolger für Institucion Atletica Sud America als Meister wird gesucht nein auch 2 Absteiger müssen her und da ist natürlich auch der Club Nacional de Football als Aufsteiger mit im Rennen. Zuletzt gab es einen enorm wichtigen 3:0 Heimsieg gegen die Rampla Juniors. Ein typisches 6 Punkte Spiel gibt es am nächsten Spieltag. Beim anderen Aufsteiger und Punktgleichen Tabellen zehnten CA Bella Vista muss man dann antreten. Danach kommt dann auch noch das Heimspiel gegen Tabellenführer Central Espanol Futbol Club...das Team mit der besten Abwehr gegen unsere Jungs welche mal wieder mit 37 Gegentoren die schlechteste Abwehr stellen. Einfach sieht anders aus...
Der Club Deportivo Maldonado hat sich zuletzt klasse entwickelt, doch diese Saison ist es natürlich wieder einmal wichtig, sicher erneut fürs internationale Geschäft zu qualifizieren.
"Wir sind gereift und haben uns nun mehrfach überraschend fürs internationale Geschäft qualifiziert. Doch wir müssen uns nachhaltig oben etablieren. Von daher ist es wichtig, dass wir uns jetzt weiter konzentrieren und oben in der Spitzengruppe etablieren", so Brad Pott.
Von Meisterschaftsträumen will der Coach weiterhin nichts hören, ihm ist es einfach nur wichtig, dass man das internationale Geschäft erreicht. Die Konkurrenz schläft nicht und die Liga ist sehr eng, es wird also so schon schwer genug.
Im Spiel gegen Institucion Atletica Sud America konnte die Mannschaft von John Taylor endlich wieder einmal überzeugen. "Wir wussten, dass es ein hartes Stück Arbeit werden würde, und der Spielverlauf zeigte auch diese Vermutung. Am Anfang war die Partie ja sehr ausgeglichen und es wurde um jeden einzelnen Meter Boden gekämpft. Erst in der Schlussphase konnten wir uns dann absetzen und die Partie nach Hause bringen. Damit konnten wir uns in der Tabelle vorerst in der oberen Hälfte festsetzen. Der Abstand gegen oben und unten ist aber weiter sehr klein und damit noch alles möglich. Der nächste Doppelspieltag wird wohl die Weichen endgültig stellen für den Rest der Saison," meinte Trainer John Taylor nach dem letzten Spieltag.
Endlich mal ein beherztes Auswärtsspiel von River Plate, allerdings mit katastrophalen Folgen, den die 5:4 Niederlage am letzten Zat gegen Defensor Sporting hat wohl die Chancen auf den Klassenerhalt endgültig zu nichte gemacht. Vier Punkte Rückstand auf Platz 10 und schrumpfendes TK lassen die Hoffnungen langsam schwinden, man hat wiedermal aufs falsch Spiel gesetzt.
Nichts desto trotz soll diese Saison mit Anstand fertig gespielt werden, der Trainer (er steht mittlerweilen unter Polizeischutz) will nicht aufgeben und sich nach wie vor an jeden noch so kleinen dünnen Strohhalm klammern.
Gegen CA Penarol im nächsten Heimspiel ist ein Sieg schon Pflicht, danach gehts zum Erzrivalen Club Atlecito Cerro, ein Spiel in dem alles möglich ist.
Mit einem glücklichen Punktgewinn in der ferne bei Atletico Cerro ist es Central Espanol gelungen die Tabellenführung zu behaupten. Jetzt stehen zwei schwere Spiele an. Tacuarembo steht überraschend auf einem Abstiegsplatz und wird alles daran setzen das schnellstmöglich zu ändern. Aber das ist kein leichtes Unterfangen, wenn man beim CEFC antreten muss. Auswärts geht es zu Nacional, die an vergangene Zeiten anknüpfen wollen und mit einem Sieg ihre Ambitionen versuchen werden zu untermauern. Wie gesagt, es stehen schwere und wichtige Spiele jetzt an.
Die hauptstädtischen Athleten haben am heutigen Spieltag die Möglichkeit den komfortablen Abstand zur Tabellenspitze zu verringern bzw. in annähernde Reichweite zu kommen, spielt man doch im heimischen Estadio Luis Tróccoli gegen den derzeitigen Tabellenführer Central Espanol Futbol Club. Sollte am heutigen Spieltag der von Vereinsseite geforderte Heimsieg gelingen, kann man sich aller Voraussicht nach auch dem teils recht ruppigen Kampf in der unteren Tabellenhälfte entziehen und sollte folglich mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben, sondern kann vielleicht sogar in die Blickrichtung der internationaler Startplätze schielen.
Die Lage ist ernst, neun Runden noch und River Plate droht wieder in der Zweitklassigkeit zu versinken. Noch ist alles möglich, aber die Zeit drängt und Haller muss schon mit den unangenehmen Seiten des Trainerjobs umgehen lernen. Die obligatorischen Morddrohungen sind mittlerweilen Gewohnheit und auch die lustigen Sprüche, mit denen sein Auto regelmäßig verziert wird. Die
Vereinsführung ist in Hilflosigkeit versunken und betet nur mehr in der Stadion eigenen Kapelle.
Sollte der Abstieg nicht abzuwenden sein, wir Haller vermutlich freiwillig den Trainersessel räumen, an ein Leben hier wäre wohl nicht mehr zu denken. Aber solange nur die theroetischte Möglichkeit auf den Klassenerhalt besteht, wird er darum kämpfen, allen Widrigkeiten zum Trotz. Viel Glück Herr Haller!
"Der Danubio FC rangiert am Tabellenende der uruguayischen Primera Division", so könnte die Schlagzeile in einer der kommenden Wochen lauten, wenn der Franja nicht schnell die Trendwende gelingt. Den seit dem letzten Hinrunden-ZAT geht es nur noch Abwärts für den Hauptstadtklub und wesentlichsten Anteil daran haben die Punktverluste vor heimischer Kulisse. Hinsichtlich der Bilanz im eigenen Wohnzimmer ist Danubio denn
auch das tatsächliche Schlusslicht des uruguayischen Oberhauses und braucht sich angesichts dieser vermeidbaren Unfälle nicht wundern, dass sein verbessertes Auftreten in der Fremde nicht auf das Tabellenbild durchschlägt. Will man tatsächlich noch mal ins obere Ligafeld vorstoßen, gilt es zunächst seine Hausaufgaben zu machen und diesen Freitag heißt das, dem Club Deportivo Maldonado keine Geschenke zu machen.
Auch im sechsten Heimspiel der Saison gab es für den Gegner bei den Athleten nichts mitzunehmen. Bislang vermieden die Kicker es erfolgreich Gastgeschenke zu liefern und folgerichtig ging es für die I.A.S.A.-Mannschaft weiter nach oben in der uruguayischen Primera. Mittlerweile ist man schon wieder auf dem zweiten Tabellenplatz angekommen.
In der nächsten Woche geht es allerdings nach Peñarol, auch dort gab es für die Auswärtsmannschaften noch nicht allzu viel zu holen. Fünf Heimsiegen stehen zwei Unentschieden entgegen - aber vielleicht fügen ja die Athleten Peñarol die erste Pleite zu?
Na Bitte! Der Club Nacional de Football konnte als einzige Auswärtsmannschaft an diesem Spieltag ein Auswärtstor erzielen. Ein wirklich toller erfolg aber ansich recht unbedeutend da man das Spiel mit 1:5 bei Club Deportivo Maldonado trotzdem verlor. Die erschreckende Bilanz nach 13 Spielen: 37 Gegentore - der mit Abstand schlechteste Wert. Coach Phillips: Joa, sehr unschön aber nunja man steckt halt nicht drin. Ich habe schon unseren vierten Torhüter gegen Maldonado versucht nur naja es liegt wohl doch an anderen Dingen das wir so viel Gegentore bekommen. Glauben sie mir wir arbeiten an diesen Missstand.
Weiterhind präsentiert sich die Lage in der Primera División Uruguays äusserst spannend. Neun Punkte Differenz zwischen dem ersten und dem letzten Platz ist wahrlich noch nicht beeindruckend. Auch mit dem Torkonto liegen die Mannschaften (bis auf Defensor Sporting) ziemlich ausgeglichen beieinander. Darum ist jetzt jedes Spiel wichtig und ein Ausrutscher könnte bereits fatale Folgen haben.
CA Peñarol täte gut daran, sich in den nächsten Spielen sich zu konzentrieren. Nach dem anfänglichen Höhenflug und den internationalen Vergleichen, ist man wieder in der Realität angekommen. Diese verlangt tägliche und harte Trainingsarbeit. Der nächste Gegner soll dies schon zu spüren bekommen.
Die Höhenluft bekommt den Kickern von Central Espanol gut. Immer noch schmückt man die Tabellenspitze und will diese auch im Spiel bei Atletico Cerro behaupten. "Wenn sie 5 Tore schießen, schießen wir eben 6", so die Devise des Trainers vor diesem schweren Spiel in der Fremde. Aber man gewöhnt sich langsam an die Höhenluft in der Tabelle und scheinbar bekommt dem Team dieses Klima auch ganz gut. Dass der Saisonverlauf so aussehen würde, hat vor Rundenbeginn niemand für möglich gehalten. Ziel ist nach wie vor eine Platziereun in der oberen Hälfte der Tabelle. Das dürfte gelingen...
Brad Pott übernahm in der 27. Saison Club Deportivo Maldonado, schaffte auf Anhieb den Aufstieg und führte in den beiden Folgesaisons seinen bis dato unbekannten Club ins internationale Geschäft. In der letzten Saison erreichte er sogar die Vizemeisterschaft. Er ist normalerweise kein Mann großer Worte, lässt wöchentlich lediglich ein Zitat von sich abdrucken. Doch heute hat er sich für unsere Redaktion Zeit genommen.
Redaktion: Herr Pott, ihre 4. Saison beim Club neigt sich dem Ende entgegen. Wie bewerten Sie die Entwicklung Ihres Vereins bisher?
Pott: Besser hätte es kaum laufen können! In der 27. Saison kannte uns noch niemand. Mit dem Aufstieg hatten wir den ersten Schritt getan, aber jeder rechnete mit einem klaren Wiederabstieg. Und dann erreichten wir direkt das internationale Geschäft - das war großartig! Danach hat uns niemand mehr unterschätzt und wir mussten trotz des rasanten Aufstiegs mit unseren finanziellen Mitteln haushalten. Und dennoch haben wir die Vizemeisterschaft erreicht. Ich denke, die Entwicklung des Clubs ist mit Worten kaum zu beschreiben!
Redaktion: Wo Sie schon die finanziellen Mittel ansprechen. Sie hatten bereits in Nigeria Erfolg. In den nicht mehr bei Copa verzeichneten Saisons 23-26 wurden Sie dort ein Mal Meister und ein Mal Vizemeister. Nun haben Sie in der aktuell vielleicht stärksten Copa Liga, Uruguay, die Vizemeisterschaft eingefahren. Meinen Sie, dass Sie dem Club noch lange treu sein werden?
Pott: Natürlich ist das Gehalt hier nicht das größte, aber für mich gibt es wichtigere Dinge. Zusammen mit dem Präsidenten und
einigen anderen Mitarbeitern habe ich hier einiges aufgebaut. Ich habe hier großen Kredit und werde respektiert. Es sollte nicht immer alles nur ums Geld gehen. Außerdem sind die Lebenshaltungskosten in diesem Land nicht die größten, ich werde also schon nicht verhungern!
Redaktion: Also können wir Sie beim Wort nehmen, dass Sie nach dieser Saison Trainer beim Club bleiben werden?
Pott: Fussball ist so schnelllebig, Versprechungen gebe ich nicht ab. Aber Sie können mir glauben, dass ich mich hier sehr wohl fühle. Sechs internationale Startplätze sind doch auch eine tolle Sache. Ich sehe momentan keinen Grund, Uruguay zu verlassen. Innerhalb Uruguays werde ich nicht wechseln. Die Chancen stehen also gut für Maldonado.
Redaktion: Herr Pott, zunächst vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Sie sind normalerweise etwas wortkarg. Warum reden Sie so selten mit der Presse und erlauben nur ein abgedrucktes Zitat pro Woche?
Pott: Das ist ganz einfach! Je mehr man sagt, desto größer ist das Risiko, dass die Presse etwas falsch abdruckt, um eine fettere Schlagzeile liefern zu können. Dieses Spiel spiele ich nicht mit. Ich versuche, keine Unruhe ins Team zu bringen und achte daher sehr genau auf das, was ich öffentlich von mir gebe. Ich brauche die Presse nicht, um meine Spieler zu motivieren und ich brauche sie nicht, um mich bei den Fans beliebt zu machen. Diese sind zufrieden, wenn die Mannschaft Erfolg hat.
Redaktion: Herr Pott, danke für das Interview!
Pott: Bitte, bitte! Ich werde mich auch bedanken, wenn ich sehe, dass alles korrekt abgedruckt wurde!
Bella Vista, kämpfen und siegen. Der drittletzte trifft auf den aktuellen Tabellenvierten. "Das wird sehr schwierig für uns, denn Atletico Cerro verfügt über einen ausgeglichenen Kader der mit sehr starken und erfahrenen Spielern bestückt ist. Nur wenn wir bis zum letzten gehen und jeden Quadratzentimer des Rasens umflügen, haben wir eine Chance. Letzte Woche haben wir schon gut ausgesehen,aber leider zu viele Gegentore kassiert. Das muß unbedingt abgestellt werden, denn ansonsten haben wir in dieser Liga nichts verloren, so Chefcoach Basti
In der Hauptstadt haben die Athleten samt Trainer qbat das schwer verdauliche Remis gegen den Klub von der schönen blauen Donau langsam aber sicher verarbeitet. Abhilfe schaffte sicherlich auch der glorreiche Derbysieg gegen den rumpelnden Scheich, der erstmals auch tabellarisch übertrumpft werden konnte – was will man mehr. Die genügsamen Athleten können nun die insgeheimen (Titel)Ambitionen, wenngleich als Außenseiter, als begraben bezeichnen, auch wenn man an diesem Spieltag vielmehr rosigen Aussichten als Friedhofswärtern begegnen dürfte.
In Windeseile hat der Danubio FC in den letzten Wochen nicht nur seine makellose Heimbilanz, sondern auch alle Aussichten auf ein positives Saisonfazit verspielt. Maßgeblich dazu beigetragen haben freilich auch die neun Gegentore, die man im heimischen Estadio Jardines del Hipodromo durch die außergewöhnlich spendable Konkurrenz hinnehmen musste. Aufstecken will man in der Curva Maronas deswegen allerdings noch nicht, stehen
doch wenigstens die Chancen auf ein Erreichen des internationalen Geschäfts noch nicht so schlecht. Dazu bedarf es in den Heimspielen jedoch wieder der vollsten Konzentration und zusätzlich des ein oder anderen Überraschungsauftritts in der Fremde. Nach dem Zwischenhoch, als die Tabellenführung schon in greifbare Nähe gerückt schien, kehrt nun wieder reichlich Bescheidenheit in die Führungsetage der Franja ein.
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