Nach der letzten Saison sind die Ansprüche hoch und zum Glück ist man in die Runde mit einem Sieg gestartet. Jetzt geht es zum ambitionierten Aufsteiger von Miramar und man weiß, dass jedes Team, das den beschwerlichen Aufstige in die Eliteliga schafft nicht zu unterschätzen ist. Wie gewohnt beginnt von Anfang an das Taktieren und alle Teams wolle n vor allem ihre Heimstärke bewahren.
Umso wichtiger ist es dann auch für den kommenden Gastgeber seine wichtigen Punkte vor allem daheim einzufahren. Central Espanol ist aber immer wieder für eine Überraschung gut und wird auch in der Fremde versuchen wichtige Zähler mit nach Hause zu nehmen. Nach der Pleite in der Libertadores Quali ist man das seinen Anhängern mehr als schuldig. Ein interesantes Spiel steht auf dem Programm.
Natürlich ist das Topthema in Uruguay aktuell, dass die neue Copa Saison begonnen hat. Die eigene Liga gilt als eine der stärksten bei Copa überhaupt, das haben die internationalen Vergleiche in den vergangenen Spielzeiten immer wieder gezeigt. Zudem hat kaum eine andere Liga so eine hohe ZAT-Beteiligung.
Doch neben dem Fussball ist momentan eine weitere Sportart auf dem Vormarsch: Die Darts WM begeistert mittlerweile nicht mehr nur noch den angelsächsischen Raum, sondern kommt auch in
Deutschland sehr gut an. Und so ist es wenig verwunderlich, dass der deutsche Coach Club Deportivo Maldonados, Brad Pott, ebenfalls im Darts-Fieber ist. Die Trainingszeiten wurden jetzt verschoben, damit die Mannschaft gemeinsam mit dem Trainerteam die spannenden Duelle verfolgen kann.
"Es gibt kaum einen Sport, der so spannend ist. Zudem ist die Stimmung dort einfach weltklasse. Ich bin seit einigen Jahren begeistert!", so Pott, der im vergangenen Jahr sogar live in London dabei war; allerdings nur als Zuschauer.
Die letztjährige Schießbude der Liga hat sich in der kurzen Saisonzwischenpause vor allem auf die Steigerung der Leistungsfähigkeit im defensiven Bereich konzentriert. Ein weiterer Vorteil für die Athleten ist es wohl, dass das ominöse große M in Klammern an Peñarol weitergegeben wurde.
Zum Auftakt der neuen Runde geht es nun gleich zum zurückgekehrten Lieutenant, der aber wie verwandelt
auftritt und nicht nur seine geliebten Reval zurückgelassen hat, sondern auch neuerdings von seiner Frau dominiert wird. Fragt man sich doch glatt, vor wem man sich da zu fürchten braucht. Spannend wird es auf jeden Fall wie man nach dem Gastspiel bei Rentistas zurückkehren darf, wenn man davor in Frau Körschgens Vorgarten gewildert haben sollte. Oder hält man sich aus Respekt vor der Dame des Hauses vornehm zurück?
Nicht vor nächstem Jahr! Rainis Roesamäe zeigt sich nicht bemüht, zur allgemeinen Belustigung seiner Ligakonkurrenten beitragen zu wollen, die sich seinem Danubio FC in den vergangenen Spielzeiten so unnachgiebig gezeigt haben. Vor Pressevertretern äußerte er seine Sicht der Dinge, wonach sich seine bislang in Uruguay ausbleibenden Erfolge maßgeblich auf das Verhalten eines Teils seiner Mitbewerber zurückzuführen lassen und jeder von den uruguayischen und vielleicht auch seinen Presseaktivitäten gelangweilte Kollege ihm gegenüber in
einer Art von Bringschuld stünde.
Solch offensive Verlautbarungen deuten offenbar daraufhin, dass der interne Druck auf den Trainer nach dem wiederholten Verpassen der Saisonziele auf ein kritisches Maß gestiegen ist. Demnach erscheint es fraglich, ob eine Weiterbeschäftigung Roesamäes bei erneutem Versagen vereinspolitisch noch vertret- und vermittelbar ist. Die Steine, die man ihm im eigenen Klub in den Weg legt, werden in jedem Fall nicht kleiner. Vielleicht spricht also auch ein Stück weit Resignation aus seinem forschen Auftreten in jüngster Zeit.
Neue Saison, Club Nacional hat sich viel vorgenommen, alles wird besser und Weltfrieden für 2011. Soweit alles prima und man will ja nicht zum Saisonauftakt alte Suppen aufwärmen aber es sollte doch noch einmal erwähnt werden wie dramatisch sich der Club in der letzten Saison in letzter Minute retten konnte.
Vor den letzten beiden Spieltagen sah die Situation dramatisch bis unabwendbar aus - Abstiegsplatz mit geringverdiener TK - ein Teufelskreis! Dann das fast vorher feststehende 6:6 gegen Tacuarembo FC. Am letzten Spieltag gegen Danubio FC half nur noch ein dreier
mit möglichst vielen plus Toren und eine gleichzeitige Niederlage von Bella Vista daheim gegen die Rampla Junioren. Und Tatsächlich: die Ramplaner gewann mit 5:4 und unser Club Nacional machte sein seit langer Zeit bestes Spiel und siegte bei Danubio mit 5:2 was bedeutete das man letztendlich ein Tor besser war als Bella Vista und als drittletzter die Klasse halten konnte. DIe Feier danach hätte auch als Meisterschaftsfeier durchgehen können...
Wie auch immer, allen Mitspielern viel Glück für die neue Saison und das der beste gewinnen möge!
Der Schreck der vergangenen Saison ist noch nicht einmal halbwegs verdaut, wird noch vor dem unmittelbar bevorstehenden Jahreswechsel die finale Saison dieser Dekade angepfiffen. Auf Grund des desaströsen Abschneidens der traditionsreichen Athleten hält sich die Vereinsspitze mit Prognosen oder frommen Wünschen gänzlich bedeckt. Eines kann man jedenfalls prophezeien: schlimmer kannst nimmer werden, sonst sieht man einander in der Segunda Division wieder. Letztendlich geht dank der beiden Aufsteiger kein einziges Derby verlustig, lediglich in anderer Farbenpracht werden diese bestritten – Willkommen z’haus, Herr Lieutenant!
Die neue Saison steht vor der Tür und langsam muss sich Trainer Haller überlegen, wie es denn weitergehen soll. So richtig angekommen ist man noch nicht in der Primera Division, denn trotz ambitionierter Ziele, musste man noch jedes Jahr gegen den Abstieg spielen.
Nun hofft man auf eine Trendwende, denn schlimmer als letzte Saison kann es nicht mehr werden (vom Abstieg mal abgesehen), stand man doch beinah die Hälfte der Saison am Tabellenende und konnte sich erst kurz vor Schluss retten.
Der Vorstand hat letztes Jahr noch tatenlos zugesehen, allerdings kann man davon ausgehen, dass heuer der Vetrag aufgelöst wird, sollte nicht ein internationaler Startplatz geholt werden.
Montevideo. Der ansässige Fussballverein "Club Sportivo Miramar Misiones" ist nach vielen Jahren der Abstinenz wieder in der ersten Liga unseres Landes angekommen. Unser uruguayisches Idol Ghiggia hat es nach dreijähriger harter Arbeit in der zweiten Liga geschafft den Stadtteilverein Montevideos' wieder zu einen Verein nationaler Bedeutung zu formen. Nun wartet in der stärksten Liga Amerikas' die 'creme de la creme' des Landes. Als klein aber Oho kann man diese Liga bezeichnen, in der fast die Hälfte aller Klubs international unterwegs sind. Für den Neuling wird schon der Klassenerhalt schwer genug.
Ob das wieder gelingt wie in der letzten Saison bleibt abzuwarten. Lange hatte man den Eindruck, dass niemand Meister werden will und am Ende war es ein Herzschlagfinale wo nur ein Minimum von Spiel zu Spiel den Ausschlag gab wer Meister wird und wer in dir Röhre schaut. Mal sehen wie man sich in der Copa Libertadores schlagen wird. Mit wenig Erfahrung in Quali-Spielen wird das ein heißer Tanz. Bleibt zu hoffen, dass eventuell der Kontrahent noch den Weihnachtsbraten schwer verdaut. In der Liga hat man ein Traditionsteam zum Auftakt und auch der gastierende Trainer ist kein Unbekannter. Mit Club Nacional kommt ein Team, das in dieser Saison sicher versuchen wird an glorreichere Tage wieder anzuknüpfen. Wir freuen uns auf ein gutes Spiel.
Tacuarembo – Es schneit auch auf dem Friedhof von Tacuarembo. Sogar sehr heftig! Da der Totengräber keine Lust und Zeit hat den ganzen Schnee weg zu schaufeln und dann noch zu streuen, hat er sich einfach ein Schneemobil gekauft. Er tauft es auf den Namen „Reval“. Das Schneemobil hat übrigens keinen Filter und qualmt daher wie Sau! Die 3 Frauen, welche der Totengräber sich hält, sind damit einverstanden, denn die dürfen weiterhin in der warmen Grotte leben und in der hauseigenen Gruft bei angenehmen 25 Grad Wassertemperatur schwimmen. Oder war es umgekehrt? Wie auch immer. Der Totengräber
bereitet sich derzeit auf die neue Saison vor und lädt Herrn Körschgen ein, beim Gastspiel in Tacuarembo, in der Gruft zu wohnen. Er darf auch mit dem Schneemobil fahren selbst wenn kein Schnee mehr liegt, Bier trinken (umfallen eingeschlossen) und in der Gruft rauchen. Einzige Bedingung: Er muss die Schreckschraube von Frau zu Hause lassen. Der Totengräber weiß das wird nicht leicht, aber ihm wird schon was einfallen. Jetzt aber noch schnell ne Runde mit dem Schneemobil über die Gräber und dann auf damit zum Gastspiel zur Rosemarie, die vermutlich genauso so eine spießige Schreckschraube ist wie Frau Körschgen.
Dieses Jahr wollte man es besonders gut machen und hat bei CA Peñarol ein Trainingslager in Europa gebucht. Wie es sich nun zeigt wahrlich kein besonders gelungener Einfall. Bei Schneegestöber war an ein reguläres und sinnvolles Training nicht zu denken. Darum wurde das Ganze abgebrochen und mit dem nächstmöglichen Flieger ging es zurück in die Heimat. Dort holt man sich den letzten Schliff vor der Operation
"Titelverteidigung". Den Verantwortlichen ist allerdings klar, dass dies ein äusserst schwieriges Unterfangen sein dürfte. "Wir kennen die Situation bereits aus früheren Jahren. Alle wollen es gegen den amtierenden Meister besonders gut machen und brennen darauf, offene Rechnungen aus der Vorsaison zu begleichen. Ein Platz unter den ersten fünf wäre darum schon ein zufriedenstellendes Ergebnis," meinte John Taylor vor dem Start in die neue Saison.
Auch in dieser Saison wird Club Deportivo Maldonado aufgrund einer tollen Vorsaison wieder auf zwei Hochzeiten tanzen: Liga und internationales Geschäft heißt es! Im letzten Jahr konnte man sich die ganze Saison über oben festsetzen und verlor eigentlich nie den Anschluss. Bis zuletzt hatte man noch Chancen auf den Meistertitel, am Ende sprang Platz 4 bei raus.
Brad Pott will diese Saison
natürlich erneut mit seinen Jungs oben dabei sein und dieses Jahr vielleicht sogar den ganz großen Coup schaffen. Der Club, den zu seinem Amtsantritt niemand kannte, hat sich mittlerweile über mehrere Saisons hinweg in Uruguays erster Liga etabliert. Der Meistertitel ist also inzwischen nicht mehr so unrealistisch, auch wenn die Verantwortlichen Deportivo Maldonados davon natürlich nichts hören wollen.
Draußen schneits... Ziemlich heftig sogar! Keine Chance einen Schritt vor die Tür zu setzen. Zu gefährlich für Männer in seinem Alter. Das betrübt ihn. Was jetzt?
Die Situation scheint ausweglos. Bei Körschgens gibt es keinen Tropfen Alkohol im Haus. Verboten von Frau Körschgen. Ebenso verboten ist es in der Bude zu qualmen. Auch ein Verbot von Frau Körschgen. Die Frage nach der Stallorder im Hause Körschgen sollte damit geklärt sein.
Vorbei sind die guten alten Zeiten.
Damals, als Körschgen noch täglich im Clubhaus seines jeweiligen Arbeitgebers abhing, Bier wie Wasser trank und sich eine Zigarette (Reval ohne Filter) mit der anderen anzündete. Ach ja, schwelgen in Erinnerungen, das ist das Einzige, was dem Lieutenant jetzt bleibt. Zumindest solange, bis man endlich wieder gefahrenfrei einen Fuß vor die Tür setzen kann. Vielleicht ja schon morgen...? Oder Körschgen kauft bei ebay einfach schnell ein Schneemobil? Ach nee, geht nicht, kein Computer im Haus: Verbot von Frau Körschgen...
Völlig unerwartet erklomm CA Peñarol nach dem letzten Spieltag Tabellenplatz 1 und wurde so zum fünften mal Meister der Primera División. Dass niemand damit gerechnet hatte, zeigt die Tatsache, dass keine Meisterfeier geplant war und einige Spieler ihren bereits gebuchten Urlaub stornieren mussten, um an der spontanen Meisterfeier teilnehmen zu können. "Am letzten Spieltag lief wirklich alles für uns. Damit konnte man nicht rechnen. Es hätte auch den einen oder anderen Konkurrenten treffen können. So hatten wir am Schluss wohl das Glück des Tüchtigen", meinte ein sichtlich ergriffener John Taylor.
In der Primera Division bleibt es bis zum finalen Spieltag spannend. Weder am tabellarischen Beginn bzw. Ende sind die finalen Entscheidungen über Glück und Unglück gefallen. Bei den hauptstädtischen Athleten ist man aller Voraussicht nach in keine der beiden Entscheidungen verwickelt, in Erinnerung bleibt lediglich eine enttäuschende Saison. Belohnt wurde das glanzlose Auftreten des Traditionsvereins mit einer Platzierung im Niemandslands der Tabelle und dem Verlust eines internationalen Startplatzes.
An dieser Stelle bleibt nur mehr allen Beteiligenten zu den jeweils gebotenen Leistungen zu gratulieren!
Tacuarembo - Der Totengräber bestreitet in knapp zwei Stunden die letzten Spiele in dieser Saison. Gerne würde man noch mehr sinnlosen Zeitungsquatsch lesen, aber leider endet die Saison heute Abend. Der Totengräber wird den Nichtabstieg packen und vielleicht kommende Saison erneut im Internationalem Geplänkel mitmischen. Da herrschen wenigstens keine Zeitungsberichte rund um das
Vereinswesen. Zumindest wird der Totengräber dafür sorgen. Ich wünsche allen einen furchtbaren und schlechten ZAT. Möge nur meiner zufriedenstellend sein. Bis dahin alles schlechte und weiterhin viel Pech. Euer Totengräber. PS: Der Totengräber freut sich auf den Körschgen, dann ist zwar wieder alles verqualmt und man sieht vor lauter Rauch die Tabelle nicht, aber besser als nichts.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
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Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
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