Nun klappt es also doch noch. Die Copa WM, beziehungsweise deren Endrunde, findet nach langem Warten doch noch statt.
Uruguay musste dank der glorreichen Vergangenheit nicht durch die mühselige Qualifikation. Dadurch konnte einiges an Kraft gespart werden.
Der Nachteil ist allerdings, dass sich die Mannschaft nicht mit Ernstkämpfen auf ein entsprechendes Niveau bringen konnte. Aber
vielleicht genügten ja die Freundschaftsspiele, die man gegen Liechtenstein, Luxemburg, Botswana, Burundi und Lappland durchgeführt hat.
Ganz wichtig ist aber die Unterstützung aus der Heimat! Da der ZAT bereits am Mittwoch (!) ist, bräuchten wir noch Artikel, welche uns unterstützen. Schreibt also bitte bis morgen Mittwoch 18 Uhr einen Artikel in der WM Zeitung![/]
Ein Auf und Ab ist das diese Saison für Club Deportivo Maldonado. Kaum war man drin in den internationalen Rängen, ist man nach einem Heimsieg und einer Auswärtsniederlage auch schon wieder rausgepurzelt.
In Uruguay zeigt sich nach wie vor, dass fähige Trainer am Werk sind. Das Setzverhalten ist ähnlich, keiner setzt sehr berechenbar oder gar dämlich. Auch die ZAT-Beteiligung ist schlichtweg exzellent! Also wenn ein Trainer sich bei Copa beweisen will, dann muss er nach Uruguay kommen!
Der Club aus Maldonado ist auch diese Saison wieder international unterwegs. Die Fans hoffen, dass man das auch noch eine Weile bleibt und dass die Doppelbelastung keine zu große Intensität für die junge Truppe ist.
Heute noch als Gegner und nächste Woche bereits als Verbündeter? Gemeint ist keine Spielabsprache im vermeintlichen Sinn, wobei es als solche durchaus zu bezeichnen wäre. Die Rede ist vom gemeinsamen Engagement der beiden Aushängeschilder der Celeste John Taylor und qbat, mitsamt dem sambischen Vertreter Nils Nilpferd, bei der kommende Woche beginnenden Weltmeisterschaft in Namiba.
An dieser Stelle seien die Schreibfaulen wie auch –wütigen der beiden höchsten Spielklassen des Landes höflichst aufgefordert, ihre Landesvertretung zumindest per entsprechender Medienpräsenz zu unterstützen, die Möglichkeit bietet sich erstmalig bis nächsten Mittwoch. Man dankt im Namen des Triumvirats bereits im Voraus.
Die Vorbereitungen im Estadio Jardines del Hipodromo auf das letzte Hinrundenheimspiel gegen den CA Rentistas laufen auf vollen Touren. Die Kibitze der Jugendabteilung des Danubio FC haben auf Anweisung des Vereinsvorstands, wie üblich, mehrere hundert Meter Stolperdraht über dem Spielfeld verlegt und werden zu deren zweckmäßigen Einsatz heute Abend wieder getarnt als Balljungen ihren Dienst an der Seitenauslinie verrichten.
Gedanken macht man sich allerdings noch über die Ausstattung der Gästetrainerbank mit einem Aschenbecher in Weinfassgröße: Dieses gegen Gebühr aus Paysandu, Rentistas-Coach Körschgens ehemaliger Wirkungsstätte, zu entleihende Utensil soll nicht grundlos den ohnehin schmalen Etat des
finanziell vergleichsweise schwachbrüstigen Hauptstadtklubs belasten.
Nun scheint der Lieutenant indes seit Anfang Januar spurlos verschwunden zu sein, ohne dass man sein plötzliches Wiederauftauchen auf der Trainerbank des CAR, etwa am heutigen Freitag, zur Gänze ausschließen könnte.
Deshalb ergeht an alle Bewohner der Curva de Maronas die Augen nach Körschgen offen zu halten: Das Kondensatkonzentrat ist ca. 1,75 (was auch immer?) klein und war zuletzt als Michelin-Männchen mit Ritterhelm verkleidet. Sachdienliche Hinweise, die zur rechtzeitigen Bereitstellung eines Mega-Aschers beitragen, sind an den Danubio FC oder das örtliche Gesundheitsamt zu richten. Man darf gespannt sein, ob dies zumindest der Totengräber liest.
Tacuarembo - Im Falle des verschwundenen Körschgen gibt es noch nichts neues. Bisher hat er sich nicht bei seinem Arbeitgeber gemeldet. Seine Frau droht derweil den Laptop und die Playstation 3 bei eBay zu versteigern, sollte er sich nicht innerhalb der nächsten Woche zu Hause melden. Zumindest der Totengräber ist wieder aufgetaucht, kann sich aber an nix erinnern. Zuviel Bier, zu
wenig Schlaf. Stichwort BIER: Der Totengräber ist erneut für den BIER des Monats nominiert, aber das scheint in Uruguay wohl niemanden zu interessieren, liest man die Artikel der anderen scheinbar nicht. Wie auch immer: Der Tacuarembo FC wird Heue Abend zusammen mit dem Totengräber an der Seitenlinie wieder auf Punktejagd gehen. Zumindest das dürfte die Konkurrenz interessieren.
Unglaublich aber wahr, River Plate konnte sich mit einem Auswärtssieg in der oberen Tabellenhäfte festsetzen. Es war der erste Sieg in der Fremde, seit man in die Primera Division aufgestiegen ist, ein Meilenstein. Selbst der Vereinspräsident hatte Tränen in den Augen, zum ersten mal wieder, seit der Aufstieg vor drei Jahren geglückt war (übrigens auch schon mit Trainer Haller).
Kurz vor Ende der Herbstmeisterschaft findet man sich also auf Platz 3 wieder. Am kommenden Zat muss man gegen Tacuarembo und Miramar Misiones spielen, zwei unangenehme Gegner, stecken doch beide mitten im Abstiegskampf und haben daher nichts zu verlieren.
Da sah es lange Zeit nach der befürchteten Niederlage beim Leader Central Espanol Futbol Club aus, doch dann drehte man die schon verloren geglaubte Pertie in den letzten Minuten und so konnte man einen überraschenden 5:4 Auswärtssieg verbuchen. Trotzdem rutschte der Meister CA Peñarol in der Tabelle nach unten und muss weiter mindestens ein Auge auf die Abstiegsränge werfen.
"Hier in Uruguay geht es sehr schnell. Du kannst ganz vorne mit mischen und wenn du nicht gut aufpasst, steckst du ganz schnell im Abstiegssumpf. Der Sieg beim Tabellenführer gibt uns sicher ein wenig Auftrieb, doch nun müssen wir zu Hause unbedint punkten, sonst wird es gefährlich."
"Unglaublich, da gewinnen wir nach unglaublich langer Zeit mal wieder Auswärts und dann lassen wir daheim die Punkte komplett liegen ich bin Frustriert und denke momentan an ein halbes Jahr Urlaub auf Jamaika."
Club Nacional Trainer Kevin Phillips zu den letzten beiden Spieltagen wo man daheim Club Atlético River Plate mit 3:4 unterlag aber in Tacuarembo mit 2:1 Siegen konnte. Tja alles nicht so
einfach in Montevideo - Platz 10 nach 9 Spieltagen mit nur 10 Punkten. Wieder einmal eine Trainerdiskussion beim Club? Mr.Phillips: "Warum nicht? Ich muss sagen ich habe bislang meine Ziele hier nicht erreicht und es ist doch ganz legitim das BEIDE Seiten überlegen ob es nicht besser ist etwas anderes an zu fangen. Ich bin seit ich denken kann hier in Uruguay und nunja...wie gesagt Jamaika...das währe schon nett..."
Jetzt ist es also so weit: Brad Pott, Trainer von Club Deportivo Maldonado will in die großen Fußstapfen seines Fast-Namensvätter stapfen und eine Filmkarriere starten. Unter der Woche wird er die ersten Castings ansteuern und auf kleinere Filmrollen neben dem täglichen Trainergeschäft hoffen.
Ab Montag übernimmt also der Co-Trainer für 2 Tage das Training und die Vorbereitung auf die
nächsten Spiele kommenden Freitag. Die Fans sind wenig beeindruckt, nachdem man international mit 3 Punkten in die 2. Gruppenphase der Copa Americana startete und national den Anschluss nach oben herstellte.
Doch es ist Brads Wunsch und diesem wird er nachgehen - die Zeitung wünscht alles Gute! Er verspricht, dass er seine Trainertätigkeit nicht vernachlässigen wird und den Club weiter oben halten möchte.
Für viele Beobachter überraschend hält der Danubio FC auch noch nach sieben Spieltagen mit bzw. in der Spitzengruppe der Primera Division Schritt und gab sich im heimischen Estadio Jardines del Hipodromo auch gegen dem vermeintlichen Angstgegner CA Cerro mit einem 1:0-Sieg keine Blöße. Die weiße Heimweste wird aber schon am heutigen Freitag gegen den Tabellenführer Central Espanol
erneut auf eine schwere Probe gestellt. Gerade das sich abzeichnenden Ende der Hinrunde weckt dabei in der Curva de Maronas keine guten Erinnerungen, musste man doch eben diesen Wochen der Vorsaison die entscheidenden Rückschläge im Kampf um eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte hinnehmen. Wiederholt sich die Geschichte oder hält die Franja dem unerbittlichen Druck der Ligakonkurrenz diesmal Stand?
Zwei empfindliche Pleiten werfen die vom Erfolg verwöhnten Spieler des Central Espanol Futbol CLub auf Rang vier der Tabelle zurück. Die Parole heißt jetzt Moral zu zeigen und in den kommenden Partien überzeugend aufzutrumpfen. Vielleicht kommt dieser kleine Dämpfer gerade Recht, aber im selben Atemzug muss man nach vorne schauen und wieder in die Spur finden. Die Liga ist stark und man kriegt nichts geschenkt. Anders wäre es auch langweilig. So kurz vor Ende der Halbserie noch einmal konzentrieren, Kräfte sammeln, Energie bündeln und zu schlöagen und klare ZEichen setzen, dass die beiden Pleiten nur eine kurze Schwächephase dargestellt haben. Es kommt wie es kommen muss...
Bekanntlich ist es nix geworden, aus dem erhofften letztwöchigen auswärtigen Punktezuwachs der Athlethen. Sei’s drum, die nächste Gelegenheit kommt bestimmt. So zum Beispiel bereits am heutigen Spieltag gegen den dem Pot nicht abgeneigten Brad in Maldonado. Die andere Begegnung bringt für Trainer qbat ein Duell mit einem alten Bekannten, hat es doch den Lieutenant wieder in den montevideischen Großstadtdschungel verschlagen. Die vergangenen Aufeinandertreffen, als der Lieutnant noch gänzlich Herr seiner Rumplers sowie Sinne war, geben jedenfalls Grund zur berechtigten Hoffnung, dass auch diesmal die Punkte im Estadio Luis Tróccoli in sicherer Verwahrung bleiben.
Tacuarembo - Der am 12.01.2011 verschollene Lieutenant Körschgen (1,75 klein und trug zum Zeitpunkt seines Verschwindens eine Ausrüstung für Eishockey-Torhüter - exklusive Schlittschuhen) wurde scheinbar in Tacuarembo gesichtet. Laut Zeugenaussagen haben Nacktwanderer im Stadtwald von Tacuarembo ein paar Schlittschuhe gefunden, sowie einen leere Schachtel Reval ohne Filter, die bevorzugte Marke des starken Rauchers Körschgen. Die gefundenen Fußspuren deuten auf einen Verbleib auf dem Städtischen Friedhof von
Tacuarembo hin. Genau dort wohnt auch der Totengräber, der seit dem Tag ebenfalls nichts von sich hat hören lassen. Sind beide etwa seit dem 12.01 wilde Partys am feiern? Zumindest liefert der örtliche Getränkemarkt täglich Literweise Biernachschub und die Nacktbar entsendet täglich 2 dutzend Stripperinnen in diese Gegend. Auch ein Wagen mit Amerikanischem Kennzeichen aus Malibu, zugelassen auf einen Charlie Harper, wurde in der Gegend verlassen gefunden. Was auch immer hier geschieht: Die Polizisten wollen mitmachen.
Die Luft wird immer dünner beim Club Nacional de Football. Nicht nur in Hinsicht auf den Tabellenplatz sondern was die Finanzen angeht. Seit mehreren Wochen fehlt ein neuer Hauptsponsor und selbst der ein oder andere Spieler verkauf hat nur minimal geholfen. Fakt ist: Das Stadion gleicht einer Ruine, der Rest an Spielern ist unterernährt und mit den Nerven am Ende. Trainer Kevin Phillips macht es vor wie man in schlechten Zeiten den Gürtel enger
schnallt: "Joa ok mein Gehalt konnte natürlich auf die schnelle nicht gekürzt werden und mein 911 GT3 nunja der ist mir ans Herz gewachsen aber Grundsätzlich ziehen wir alle am selben Strang...erst gestern habe ich meinen Spielern was kleines Essbares von Aldi mitgebracht. DIe Spieler sind inzwischen so verarmt die freuen sich über alles. Und nun ja, wenn wir jetzt noch den ein oder anderen Punkt von unseren Gegnern geschenkt bekommen ja dann..."
Soweit oben in der Tabelle stand man überhaupt noch nie. Eine Momentaufnahme versteht sich, aber umso schöner für den krisengeschüttelten Club aus Montevideo, ist man es doch gewohnt das Feld von der anderen Seite aus anzuführen. Leise Hoffnung macht sich breit, heuer nicht in den Abstiegskampf hineingezogen zu werden, aber dafür ist es wohl noch ein ganze Stück zu früh. Außerdem muss man nächste Runde gleich zwei mal auswärts ran, das könnte wieder einen gewaltigen Absturz in der Tabelle zur Folge haben.
Schön wäre es einmal die Tabellenspitze inne zu haben, denn wie sagt man, wenn man nicht der Leithund ist, bleibt der Ausblick immer gleich und zwar das A...loch des Vordermannes.
Bei der Oddset Wette steht CA Peñarol an erster Stelle. Da darf man schon fragen, wie es dazu kommt. "Vielleicht hat jemand mal ausgerechnet, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein amtierender Meister seinen Titel verteidigen kann und ist dabei auf eine recht gute Quote gekommen. Eines ist aber gewiss. In Uruguay wird man nicht so leicht Meister und da grent es schon an ein kleines Wunder, wenn man hier zwei mal nacheinander erfolgreich sein würde," meinte John Taylor.
In der Copa Libertadores ist man wie erwartet ausgeschieden. Der Trainer, der dafür verantwortlich war (ThommyC) wurde dort folgerichtig entlassen. Ein schwacher Trost für CA Peñarol. Immerhin darf man nun im Cup der Verlierer, Copa Americana, mitspielen.
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