"Man kann gegen den selben Gegner zweimal innerhalb von knapp einer Woche ausscheiden, ich gebe zu es ist nicht einfach, ... gegen ein Team gegen das man gerade ein best-of-five verloren hat gleich wieder anzutreten, aber wenn man schon 2:0 vorne liegt nach zwei Spielen, dann darf das nicht passieren. Nicht wenn man noch mehr als 0,8 TK auf dem Konto hat. "
so begann ein sichtlich verärgerter M.Power seine erste Pressekonferenz nach seinem Urlaub. Während andere in ihren freien Tagen
ihren Teams wohl geradewegs richtige Höhenflüge zu entlockten vermochten so war OSP Co-Trainer Jesus Maria Santos mit den drei Wettbewerben sichtlich überfordert.
"Immerhin haben wir eine ausgesprochen coole Vorrunde hingelegt im Pokal, das muss ich schon festhalten, und wir bleiben das einzige Team, dass schon immer die KO-Runde erreicht hat und überhaupt gewonnen hätten wir den Cup eh nicht wieder, denn das hat bisher noch niemand geschafft und das wird auch so bleiben."
Olimpico Somos Peru entwickelt sich so langsam zum Lieblingsgegner von Jose Galvez FBC. Zunächst kam Jose Galvez im Viertelfinale der Copa Libertadores erfolgreich eine Runde weiter, obwohl Trainer Galaxy im Urlaub weilte und bereits im Vorfeld die taktischen Anweisungen für alle Begegnungen geben musste. So gut dies in der Copa Libertadores klappte, so schlecht gelang dies in der Copa Peruana gegen den
selben Gegner. Die ersten beiden Partien gingen verloren. Zum Glück hat Trainer Galaxy die richtigen Schlüsse gezogen und nach seiner Rückkehr die Mannschaft optimal auf die restlichen Begegnungen eingestellt, so dass alle drei Partien gewonnen werden konnten und Jose Galvez dadurch, mit dem erreichen des Finales der Copa Peruana, den größten Erfolg der noch jungen Vereinsgeschichte feiern konnte.
Die Saison biegt auf die Zielgerade, und in Iquitos hofft man, dass die Spielzeit bald ein Ende hat. Mit neuer Motivation und einem alten Bekannten erreichte am vergangenen ZAT Defensor Villa del Mar ein 4:4-Unentschieden am Amazonas, so dass für CNI und Ole Gunnar Fidjestöl nun nur noch das Prinzip der Schadensbegrenzung gilt. Immerhin konnten sich die Urwaldkicker international (traditionell) für das Halbfinale der Copa Libertadores qualifizieren, wo dann aber wieder
(traditionell) Endstation sein wird. Dort könnte man in einem Landesderby auf den Kollegen von José Gálvez treffen, der ebenfalls den Sprung unter die besten vier Clubs des Kontinents geschafft hat. Und wie der Zufall so will, muss man ausgerechnet dort am Freitag in der Liga antreten. Dort kann man sich gemeinsam die Auslosung für dem Bildschirm anschauen und hoffen, dass Gisele Bündchen und Ronald Schill bei der Auswahl der Gegner ein glückliches Händchen haben.
Sporting Cristal hat sich mittlerweile gefangen und befindet sich wieder einigermaßen in der Spur. Doch nach wie vor ist die Lage brenzlig: Zwar steht ein Absteiger schon mehr oder weniger fest, doch der zweite Platz, den am Ende der Saison niemand inne haben will, ist noch nicht vergeben. Herbster's Jungs haben nur ein 1-Punkte-Polster auf den vorletzten Rang und sind alles andere als gesichert. Der zuletzt relativ souveräne 3:0 Sieg über den amtierenden Meister aus Lima gibt Anlass zur Hoffnung, dass der Abstieg in dieser Saison kein Thema sein wird..
lang ist es her, dass sich der Coach von Centro in der Öffentlichkeit einmal zu Wort gemeldet hatte. Aber, es ist nun allerhöchste Zeit, denn bei Centro - mit einem Fuss auf dem Abstiegsplatz und mit dem anderen auf dem glitschig rettenden Ufer - schrillen die Alarmglocken. Erst jetzt, nachdem Hardcore einen weiteren Versuch startet der Primera das Fürchten zu lehren ... und es wirkt! jean ist aufgeschreckt - zuckt zusammen - und krümmt sich. Es sind nicht die Muscheln vom Vorabend, die ihm schwehr im Magen liegen - Abstiegskampf ist hart! - Sush kennt das ja - und den sollte man jetzt aber schlagen ...
... lautet bekanntlich das Motto des Christentums, des Erfinders des Gerstensaftes und des Kölschen Klüngels. Aber auch in der peruanischen Primera División gilt es dem Gegner seinen Respekt zu bekunden, wenn die eigene Taktik gut gelesen und entsprechend gekontert wurde. Insofern trinkt CNI-Coach Ole Gunnar Fidjestöl am heutigen Abend ein formschönes Ringnes Bayersk Lager auf das Wohl des Konkurrenten Coronel Bolognesi, dem ehemaligen Arbeitgeber vom Bonanzaradkollegen pepe33. Für den Norweger und sein Team aus den Tiefen
des Urwalds bedeutet die bittere 4:5-Pleite in Tacna einen Mittelfeldplatz, der bestens zu einer arg mittelprächtigen Saison passt. Mit einem mittelmäßigen Rest-TK dürfte der Club aus Iquitos am Ende der Spielzeit auch irgendwo in der Mitte landen. Irgendwie scheint der Blick derzeit eher auf die Copa Libertadores gerichtet, wo man ein weiteres Mal dabei ist, einen großen Stein einen Berg hinaufzurollen. Aber man muss realistisch sein: Im Halbfinale sind die Felsbrocken meist in hohem Tempo wieder den Hügel heruntergerollt.
"Back to Nature - Caravan on Camping Sand", getreu dem alten Motto von Fad Gadget hat sich CNI-Coach Ole Gunnar Fidjestöl am Wochenende in einen Urlaub mit dem Wohnmobil verabschiedet. Dabei verlässt der Norweger die tropischen Gefilde und zieht sich mit Angelrute und Bonanzarad in einen ruhigen Seitenarm eines Fjordes in der Nähe von Stavanger zurück. Dort konnte man sich entspannt auf die Rückrunde vorbereiten und sich seelisch und vor allem moralisch auf das
Viertelfinale der Copa Libertadores vorbereiten. In der amerikanischen Königsklasse dominieren in dieser Spielzeit erfreulicherweise die peruanischen Farben, die auch bereits einen Teilnehmer fix für das Halbfinale vermelden können. Eine erfreuliche Entwicklung, die die Laune im Campingurlaub hochhalten musste, denn schließlich hatte Fidjestöl den Refrain von Fad Gadget im Vorfeld wohl vergessen: "It's gonna rain all Night - But we'll be alright!" Na, immerhin etwas.
Sporting Cristal hatte in der ersten Saisonhälfte genug auf die Mütze bekommen. Gleich zwei Heimniederlagen kassierte das Team von Trainer Herbster. Ungewöhnlich, aber wahr. Zunächst sah es so aus, als müsse man mit allen Mitteln gegen den Klassenerhalt ankämpfen, doch nun sieht die Situation zumindest schon etwas besser aus. Nach einem erkämpften Auswärtspunkt (0:0 bei Wanka) schlug man Defensor Villa del Mar mit 4:3 in einer packenden Auswärtspartie. Das gibt Hoffnung für die Rückrunde und den Kampf um den Klassenerhalt!
Leider hat man bei Alianza diese Woche keine Zeit für Pressearbeit gehabt, stattdessen standen neue Trainingsmethoden auf dem Programm. Trotzdem will man beim peruanischen Meister natürlich nicht ganz ohne Bonus auskommen, also muss halt ein Feigenblatt-Artikel her. Und dann fährt der Trainer mit der Mannschaft in den Biergarten, um einen Ausgleich zum harten Training zu schaffen. Schließlich scheint die Sonne gerade so schön. Hoffentlich tut sie das auch in einer Stunde noch, wenn die Spiele des Wochenendes abgepfiffen werden und die Hinrunde endet - und damit die erste Hälfte der Mission Titelverteidigung. Daumen drücken, liebe Alianza-Fans. Und eines ist schon mal sicher: Der Bonus ist eingetütet, es lebe die Pressearbeit!
Freitags wird noch gespielt und dann geht es für den kompletten Clan in das hoffentlich sonnige Italien. M.Power senior ist schon heute aus Korea abgereist, aber er betreut das Team zur Zeit ohnehin nur sporadisch, seine Söhne W.Power und M.Power werden hingegen am Freitag noch auf der Bank sitzen und erst dann an den Co-Trainer übergeben. Den Rückrundenstart kann man sich dann
bequem im Fernsehen anschauen. Sollte es tatsächlich noch zu einem Pokal-Viertelfinale kommen, wird eine längere Skype-Konferenz mit Team und Co-Trainer sicher nicht ausbleiben können. Doch in diesem Fall wird sich der Trainer wohl kaum über die verlorene Ruhe ärgern. Das Fazit der Hinrunde lautet - vorausgesetzt Freitag läuft nicht komplett daneben - "sehr ordentlich".
Eine Saison im hinteren Mittelmaß droht (nach ebenfalls sehr mittelmäßigen Trainerentscheidungen) in dieser Spielzeit den Urwaldkickern von CNI. Ist etwa die Luft aus den Bonanzarädern raus? War der 2014er Jahrgang Ringnes Bayersk Lager nicht von der gewohnten erlesenen Qualität? Oder bröckelt der Mythos von Coach Ole Gunnar Fidjestöl rund um das Gerrit-Konijnenberg-Stadion in Iquitos? Fragen über Fragen, nachdem die Amazonaskicker ihr Heimspiel gegen die Medizinstudenten
krachend vergeigt hatten. Beim norwegischen Bartträger war allerdings von Katerstimmung nichts zu spüren. Schließlich hat CNI noch immer intakte Chancen, das Viertelfinale der Copa Libertadores zu erreicht. Und sollte das wehleidige selbstmitleidige Jammern zu groß werden, so half stets ein Gedanke an den geschätzten Kollegen Butters, der nun schon seit Äonen zum Verharren im Orkus der Segunda División verdammt worden war. Dafür ging es dann doch eigentlich noch ganz gut bei CNI.
Bei Jose Galvez ist man mit dem Saisonverlauf bisher zufrieden. Nach neun Spieltagen steht man auf einem Tabellenplatz, der auch in der nächsten Saison für einen Start in den internationalen Wettbewerben berechtigen würde. Zudem ist man weiterhin bei der Copa-Peruana im Rennen. Den Tanz auf drei Hochzeiten macht der Verein durch das Erreichen des Achtelfinales in der Copa Libertadores perfekt. Dort trifft man zu r Zeit auf den schweren Gegner Danubio FC aus Uruguay.
Bei Jose Galvez ist man sehr gespannt, ob heute Abend das Erreichen des Viertelfinales klar gemacht werden kann, oder ob der Traum von den internationalen Spielen heute Abend ausgeträumt ist.
Es ist und bleibt eine Seuchensaison. Gegen Coronel Bolognesi kassierte man bereits die zweite Heimpleite der Saison und kommt nicht aus dem Tabellenkeller heraus. Da kann man von Glück sprechen, dass man sich gegen den Ex-Serienmeister CNI mit Müh und Not zu einem dreckigen 1:0 Sieg quälte. Sonst hätte man die rote Laterne sicherlich sehr lange behalten können. So hat man noch die Chance, den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu halten. Ob dies allerdings bei 2 Auswärtsspielen in Folge passieren kann, bleibt indes fraglich..
..so lautet das Fazit des vergangenen Freitags.
Mit der 1:2 Heimniederlage hat OSP den Anschluss nach oben wieder ein wenig verloren. Man wollte zu viel und wie sooft steht man dann mit leeren Händen da.
Verdient wäre es gewesen, doch dann kam ein wenig unverdientes Glück und OSP erschlich sich ein Auswärtsunentschieden gegen Alianza Athletico nach einem wahrhaften Grotten-Kick.
Zu guter
letzt dann noch eine Portion Riesenglück obendrauf. Die Urus ließen es wieder erwarten nicht sechsmal in der Bude krachen und so kam OSP ganz ganz knapp knapp knapp in die nächste Runde. Dies - nebenbei ist der größte internationale Erfolg der Clubgeschichte. Die Olimpicos stehen im Copa libertadores Achtelfinale. Und der Gegner? NUn eine echte internationale Größe? ...vielleicht :)
Nein, natürlich nicht von CNI-Coach Ole Gunnar Fidjestöl, denn der ist am Wochenende schließlich Fische angeln, getreu dem norwegischen Motto „Nichts reimt sich auf Zackenbarsch“. 3x in Serie auf dem Wacken-Festival in Schleswig-Holstein, diese Leistung dürfen sich 2014 die (tja, was eigentlich?) Musiker von Santiano (!) an ihr Klabautermännerrevers heften. Jene Interpreten von Seemansgarn, von denen man vermuten würde, dass sie
unablässig mit Balisto-Keksriegeln und Sodom-Devotionalien beworfen würden. Aber nein, der gepflegte Schwermetaller freut sich augenscheinlich über ein wenig Abwechslung im lauten Einerlei von E-Gitarren im Zick-Zack-Design. Hut ab also vor Santiano und allen empfangsbereiten Zuhörern. Möge die Metal-Sonne ewig über Euch scheinen! Wurde übrigens schon erwähnt, dass CNI-Trainer Fidjestöl leider nicht dabei sein kann und stattdessen angeln geht?
Bei Jose Galvez schweben sie zur Zeit auf Wolke sieben. In der Meisterschaft gelangen zwei knappe Erfolge, die das Team wieder auf den fünften Platz vorspülten. Im eigenen Stadion konnte Virgen de Chapi mit eins zu null besiegt werden. Die Überraschung gelang aber schon im Spiel davor. Beim Auswärtsspiel bei Olímpico Somos Perú gelang ein überraschender zwei zu ein Erfolg.
Auch in der Copa Libertadores läuft alles nach Plan. Als Gruppensieger zog Jose Galvez ins Achtelfinale ein und komplettiert das große peruanische Teilnehmerfeld.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
Kopierte oder unsinnige Artikel werden kommentarlos von der Redaktion zensiert.
Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.