Erstaunt schaute CNI-Coach Ole Gunnar Fidjestöl auf den Mann mit dem Lastenrad, der unbeeindruckt einen kleinen Sack Zement und fünf Ziegelsteine von seinem Fahrzeug lud. Wollen diese Irren jetzt tatsächlich eine Oper hier im Dschungel bauen? Und dann waren sie noch schlechter ausgerüstet und weniger zielstrebig als drei Sumerer, die gerade das Bierbrauen erfunden hatten. Der bärtige Norweger schob sein Bonanzarad zur Seite und näherte sich dem
niedrigtourigen Gast: "Ist das nicht ein bisschen umständlich? Gefühlt sind so noch zwei Millionen weitere Fahrten erforderlich, bis das gesamte Material hier an Ort und Stelle ist." Doch der Lastenradfahrer ließ sich nicht beirren: "Es sind genau 1 Million und siebenhundertzweiundachtigtausendundzwölf weitere Transporte erforderlich. Aber keine Sorge, ich habe mir für die nächste Runde einen Anhänger geliehen, damit geht es dann viel schneller."
„Zweimal die auswärts-5 an einem ZAT, von den beiden Universitäts-Teams, beide Spiele 5:5. Ein Ergebnis, mit dem man sich selbst und dem Gegner gleichermaßen schadet. Wäre bei einem Zweikampf okay, da es sich allerdings um eine Sechzehnerliga mit noch weiteren Kontrahenten handelt, wird man es wohl kaum als Erfolg werten.
Was lehrt man da eigentlich an den Universitäten in Cesar Vallejo und San Martin?“
echauffiert sich OSP Trainer M.Power über das 5:5 Unentschieden seines Teams am vergangenen Spieltag.
In Wirklichkeit sollte er sich vielleicht
lieber mit der desolaten Abwehrleistung seiner B-Elf beschäftigen. Sieben Reservisten liefen am vergangenen ZAT auf, um die besten Spieler für das Copa Libertadores Viertelfinale zu schonen.
Selbstkritik übt Power allerdings ungern. Stattdessen versucht er lieber von eigenen Fehlern abzulenken: „Immerhin, muss man sagen, sind wir jetzt wenigstens diese leidige Tabellenführung los, die eigentlich nur nervt und im Endeeffekt meistens nur schadet. Es hat sich immer als besser erwiesen, das Feld von hinten aufzurollen und erst am letzten Spieltag Tabellenführer zu werden.“
In den engen Gassen von Trujillo sorgt ein Mann für Aufsehen, der eigentlich längst Geschichte sein sollte: Atahualpa, Trainer von Universidad César Vallejo, ist weiterhin mit seinem Lastenrad unterwegs. Während seine Konkurrenten auf teure Mannschaftsbusse, GPS-Analysen und Sportpsychologen setzen, vertraut Atahualpa auf zwei Räder, einen quietschenden Gepäckträger und eine Ladung, über deren Inhalt selbst der peruanische Fußballverband schweigt.
Jeden Morgen fährt er damit zum Training, umrundet den heiligen Berg, grüßt drei Lamas und verschwindet
anschließend für exakt 17 Minuten in einem alten Inka-Tunnel. Als ihn ein Reporter fragt, was er dort transportiere, lächelt Atahualpa nur geheimnisvoll: „Die Zukunft des peruanischen Fußballs.“
Ein Insider behauptete, im Korb befände sich ein goldener Fußball. Andere vermuten, dass Atahualpa dort lediglich seine Pausenbrote aufbewahrt.
Vor dem nächsten ZAT wurde das Gefährt übrigens unter Polizeischutz gestellt. Angeblich hat jemand versucht, den Inhalt zu stehlen. Atahualpa reagierte gelassen: „Wer mein Lastenrad öffnet, muss gute Nerven haben.“
PE: Was vor wenigen Spieltagen noch nach Abstiegskampf aussah, entwickelt sich zunehmend zu einer Erfolgsgeschichte. Estudiantes de Medicina hat unter Trainer Micais die Kurve bekommen. Nach dem 5:0 gegen Centro Deportivo Municipal folgte zunächst ein hart erkämpftes 1:0 gegen Universidad César Vallejo und anschließend ein überraschender 2:1-Auswärtssieg bei Coronel Bolognesi.
Damit hat Estudiantes aus den vergangenen beiden Spieltagen die maximal möglichen sechs Punkte geholt und sich innerhalb kürzester Zeit von Platz 13 auf Rang 9 verbessert.
Mit 24 Punkten aus 17 Spielen steht Estudiantes inzwischen punktgleich mit Sporting Cristal auf Platz 10. Das Torverhältnis ist mit 29:29 vollkommen ausgeglichen.
Besonders bemerkenswert: Noch vor wenigen Spieltagen stand die Mannschaft auf Platz 15. Nun ist sogar die obere Tabellenhälfte wieder in Reichweite.
Am kommenden Spieltag wartet mit Club Sportivo Cienciano der Tabellen-13. auf Estudiantes. Die Partie findet in der Heimat von Micais' Mannschaft statt – eine hervorragende Gelegenheit, die aktuelle Serie fortzusetzen.
Danach geht es auswärts zu Alcides Vigo, bevor am 20. Spieltag möglicherweise ein echtes Highlight wartet: Estudiantes empfängt Coronel Bolognesi erneut.
Micais hat seine Mannschaft jedenfalls eindrucksvoll zurück ins Rennen gebracht. Aus dem vermeintlichen Abstiegskandidaten ist innerhalb weniger Spieltage ein Team geworden, das wieder nach oben schielt.
Beim Lesen der Zeitung musste Trainerlegende Florian Markert plötzlich lachen. "pepe33: Wir haben Tacna!" . so, als ob das irgendeine ansteckende Krankheit sei... Moment mal. Markert musste kurz nachdenken. Da war doch was... er griff nach seinem medizinischen Lexikon. Und tatsächlich fand sich im Nachschlagewerk folgender Abschnitt:
Es ist der Albtraum jeder medizinischen Abteilung im Profifußball: Die Tacna-Krankheit (medizinisch: Morbus Tacna, kurz Tacna, oder im Volksmund auch das Ballistische Desorientierungs-Syndrom).
Diese mysteriöse neurologische Störung betrifft ausschließlich Profifußballer und macht sie von heute auf morgen völlig spielunfähig. Das tückische daran: Die Athleten bleiben topfit, superschnell und scheinbar kerngesund – doch ihre Verbindung zum Ball ist komplett zerstört.
Das Hauptmerkmal von Tacna ist die sogenannte Kinetische Diskrepanz. Sobald der Fuß eines Erkrankten das Leder berührt, bricht das physikalische Chaos aus:
1) Der Bananen-Effekt: Ein einfacher, flacher Pass über fünf Meter zum Mitspieler biegt plötzlich im 90-Grad-Winkel ab und landet im Seitenaus.
2) Die Schwerkraft-Illusion: Will der Stürmer den Ball flach ins Eck schieben, fliegt das Spielgerät mit der Wucht einer Rakete senkrecht in den Abendhimmel und verlässt das Stadion.
3) Das Fehlschuss-Paradoxon: Je mehr sich der Spieler konzentriert und je sauberer seine Schusstechnik ist, desto unvorhersehbarer wird die Flugbahn. Ein perfekt getroffener Volley fliegt
rückwärts.
Neurologen fanden heraus, dass Tacna eine temporäre Blockade im motorischen Kortex des Gehirns auslöst – exakt in der Region, die für die Feinkoordination zwischen Auge, Fuß und der Dichte eines Fußballs zuständig ist. Interessanterweise funktioniert das Gehirn bei Tennisbällen, Basketbällen oder sogar beim Treten von Steinen völlig normal. Erst wenn der Fuß einen Fußball, gleich welcher Machart, berührt, funkt das Gehirn die falschen Muskelbefehle.
Die verheerenden Phasen der Krankheit:
1. Phase: Das Frust-Stadium: Der Spieler glaubt an einen "schlechten Tag". Er verzieht drei Flanken meterweit. Der Trainer wechselt ihn aus.
2. Phase: Die Slapstick-Phase: Im Training wird es skurril. Beim Elfmeterschießen trifft der Spieler die Eckfahne. Versucht er zu flanken, schießt er sich selbst an die Hand. Die Mannschaft lacht noch, der Spieler verzweifelt.
3. Phase: Die totale Isolation: Der Spieler traut sich nicht mehr an den Ball. Selbst beim lockeren Zuspiel vor dem Training fliegt jeder seiner Kontakte unkontrolliert dem Trainer an den Kopf. Die Spielunfähigkeit ist absolut.
Die klassische Sportmedizin ist machtlos. Weder Massagen, Eisbäder noch Taktikschulungen helfen. Die einzige bekannte Therapie ist die Radikale Entwöhnung: Der Spieler muss drei Monate lang in einem dunklen Raum leben, um das Gehirn komplett zu "resetten". Danach kehrt die Ballkontrolle meistens so plötzlich zurück, wie sie verschwunden ist.
"Sehen Sie nun hier, nur für Sie, an der Gitarre, der Mann mit dem Bart... aus Norwegen, mit dem Bonanzarad, aus dem Urwald, mit seinem Umweltklassiker... Startnummer 3, erstmals dabei, Ole Gunnar Fidjestöl... Rainer, fahr das Band ab... und hier ist er, mit seinem Song über einen Freund aus dem Garten..."
"Tief im Wald, zwischen Farn und Moos, war bei Carlos Käfer nur wenig los /
Sein Leben wurde jäh gestört, als er plötzlich ein dumpfes Grollen hört. /
Lastenradfahrer durchpflügen den Wald, übertönen den Gesang der Vögel schon bald. / Mit scharfer Axt fällen sie Baum um Baum, zerstören damit
seinen Lebensraum. /
Carlos Käfer wurde nicht geweckt, man hatte ihn einfach mit Teer bedeckt. Carlos Käfer wurde nicht gefragt, der Lastenradmann wurde nicht verklagt.
Ein Band aus Asphalt breitet sich aus, fordert die Natur zum Rückzug auf. /
Die Gräser am Wegesrand, mit dem Flammenwerfer letztlich abgebrannt. /
Carlos ist längst nicht mehr hier. Einen Platz für Tiere gibt's jetzt nicht mehr. / Dort, wo Carlos zu Hause wär, stehen jetzt Stadien und Opernhäuser. /
Carlos Käfer wurde nicht geweckt, man hatte ihn einfach mit Teer bedeckt. Carlos Käfer wurde nicht gefragt, der Lastenradmann wurde nicht verklagt."
Seit Wochen fährt Atahualpa durch die Straßen. Ein Mann. Ein Lastenfahrrad. Ein Korb. Und darin: etwas, das besser niemals ans Licht kommen sollte.
Niemand weiß, was sich unter der mysteriösen Plane befindet. Einige behaupten, es sei ein Fußball. Andere schwören, sie hätten dort die verlorene Aufstellung der peruanischen Nationalmannschaft gesehen. Ein älterer Herr aus Cusco behauptet sogar, im Korb seien Baupläne für ein geheimnisvolles Gebäude, was demnächst gebaut werden soll.
Fest steht nur: Der Mann fährt immer Richtung Süden. Warum? Niemand weiß es.
Vielleicht sucht er in Peru nach dem letzten fehlenden Spieler
für seine Mannschaft. Vielleicht transportiert er 17 geheime Taktiktafeln, drei Liter Inka-Cola und einen Torwart, der seit 1986 als vermisst gilt. Vielleicht befindet sich im Korb aber auch einfach nur ein weiteres kleineres Lastenfahrrad.
Besonders verdächtig ist, dass der Mann bei jeder roten Ampel nach links schaut, dreimal „Machu Picchu“ flüstert und anschließend mit der Beschleunigung eines Champions-League-Flügelstürmers davonrast.
Die Behörden sind ratlos. Die FIFA schweigt und sein Verein dementiert jede Beteiligung.
Nur eines ist sicher: Sollte der Mann eines Tages den Korb öffnen, wird die Fußballwelt nicht mehr dieselbe sein.
In Tacna, irgendwo zwischen Staub, Stolz und einem Pisco-Sour, sitzt pepe33– der alte Trainerfuchs von Coronel Bolognesi – in seiner Lieblingskneipe Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 Avenida Famagusta und betrachtet die Welt durch ein Teekännchen.
Nicht aus einer Karaffe. Nicht aus einem Glas. Aus einem Teekännchen.
„Ein echter Taktiker trinkt aus einem Teekännchen“, erklärt er jedem, der zuhört – und einigen, die es lieber nicht täten. „Denn der Tee muss atmen können. Genau wie mein Sturm.“
Dann bestellt er einen Pisco Sour, lässt ihn aber in besagtes Teekännchen füllen. Der Barkeeper hat längst aufgehört, Fragen zu stellen. Pepe33 hebt das Kännchen feierlich, prostet dem Spiegel zu, der ihm freundlich zurückprostet, und verkündet:
„Gegen Alianza Lima spielen wir auswärts. Also brauchen wir Mut, Disziplin und mindestens drei Spieler, die wissen, wo der Ball hingehört.“
Er kritzelt auf eine Serviette:
Auswärts bei Alianza Lima:
• Torwart: Der mit den größten Händen. Und den kleinsten Nerven.
• Abwehr: Vier Männer, die sich wie eine Familienfeier verhalten – eng, laut und schwer zu überwinden.
• Mittelfeld: Zwei Kämpfer, ein Denker und einer, der einfach schnell rennt, falls der Plan scheitert.
• Sturm: Ein Stürmer mit Hunger. Der andere bekommt auch einen Teller.
„Alianza hat
Qualität“, murmelt er in sein Teekännchen. „Aber wir haben Tacna. Und Tacna hat mich.“
Ein Gast am Tresen mit gelben Skistiefeln an nickt ehrfürchtig. Wahrscheinlich, weil er nicht weiß, was sonst tun.
Am nächsten Abend plant pepe33 das Heimspiel gegen Virgen de Chapi FC. Diesmal liegt die Serviette flach, das Teekännchen dampft – oder ist es der Pisco? Niemand wagt zu fragen.
Heimspiel gegen Virgen de Chapi FC:
• Angriff: Breit, mutig, unangenehm wie ein Moskito im Schlafzimmer.
• Mittelfeld: Kontrolle, Geduld, ein bisschen Zauberei.
• Abwehr: Aufmerksam bleiben – auch wenn der Gegner „Virgen de Chapi“ heißt und deshalb vielleicht höflicher spielt als erwartet.
• Einwechselung: Der junge Flügelspieler. Er hat Beine wie ein Gummiband und noch keine Angst vor Trainern.
„Zu Hause“, sagt pepe33 feierlich, „sind wir nicht nur eine Mannschaft. Wir sind ein Erdbeben mit Trikot.“
Dann trinkt er einen Schluck aus dem Teekännchen, schließt seine Augen, öffnet dann eins und fügt hinzu:
„Und wenn wir gewinnen, gibt es Pisco Sour. Wenn wir verlieren … auch. Aber dann trinke ich ihn langsamer.“
Die Kneipe lacht. Der Barkeeper füllt das Teekännchen nach. Und irgendwo in Tacna beginnt Coronel Bolognesi bereits, sich auf zwei Spiele vorzubereiten, die hoffentlich genauso unvergesslich werden wie der Mann mit dem ungewöhnlichsten Taktikzimmer der Stadt.
Rate mal welches Rad ich dir rat?
Rennrad, Dreirad, Motorrad, Lastenrad, Bonanzarad, Rhönrad?
Frag den Stadtrat, Gemeinderat, Europarat…
Mit einem Rad von Temu ist man entweder ratlos oder radlos, in jedem Fall schlecht beraten und möglicherweise bald gerädert
(Und wenn das Schloss auch von Temu war dann bald das Rad los … ist doch alles Unrat)
Wendest du um 180Grad fährst du noch immer grad…nicht um die Kurve ,
Verrat mir mal wo geht’s nach Radlingen?
Mit dem
JobRad, das ist ein Rad vom Job also vom Betrieb ..,aber kein Betriebsrat,
Hast du das auf dem Radar?
Sonst schleudert es dich radikal-radial in die Radieschen mit deinem Apparat.
Oder hast du deinen Hausrat im Rathaus versteckt? Aufs Geratewohl…?
Heißt ein ganz hohes Fahrrad Hochfahrrad?
…Ich brauche ein Radler nach diesem Hamsterrad der Wortwitze
Aber einen hab ich noch: wie heißt die neue Luxusbrille für peruanische Fahrradfanatiker?
Prime Rad i-vision
Ich dreh am Rad …
#967, Primera Division, temporada 44 – ZAT 9 Speedy Gonzales, Rímac/Lima
Periodista: „Wir begrüßen Señor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. Prächtig gelaufen, könnte man den vergangenen ZAT resümieren, nicht wahr?“ Gonzales: „Was geht mich der vergangene ZAT an? Meineverschlagenheit schaut noch vorn, und was zählt ist, was nach 3 ZATs bevorsteht.” Periodista: „Das Saisonfinale?“ Gonzales: „Kann man so sagen ...” Periodista (rechnet gerade die Rückrunde durch): „Du meinst das vorweggenommene Saisonfinale!“ Gonzales: „No, es ist das persönliche Saisonfinale. Alles, was danach kommt, ist die Kür, das Ende des langen Schwanzes, die Nachspielzeit, der Husten nach der Erkältung, der Hall nach dem Ruf, der Staub auf den Fenstern, ...” Periodista: „Habe schon
verstanden. Du verwechselst wohl eher persönliches Saisonfinale mit dem persönlichen Saisonhöhepunkt?“ Gonzales: „Unter dem Aspekt, dass die Saison danach noch aktiv fortgesetzt würde, ja. Dann wäre per Definition der Begriff Höhepunkt treffend, unter allen anderen Gesichtspunkten nicht, so wäre der saisonale Höhepunkt identisch mit dem persönlichen Saisonfinale.” Periodista: „Wenn ich das jetzt richtig verstehe, dann wird nach dem überüberübernächsten ZAT nicht mehr viel passieren?“ Gonzales: „Eso es.” Periodista: „Das klingt so als ob du am überüberübernächsten ZAT noch einmal die Keule herausholst und danach in eine andere Haltung zur Saison übergehen wirst?“ Gonzales: „Kann man erneut so sagen ...” Periodista: „Und mit dieser rätselhaften Progonse beschließen wir die heutige Pressekonferenz.“
...genau vier Minuten um uns ein zusätzliches Torkontingent für dieses erlauchte Spiel zu ergaunern. Denn in genau fünf Minuten muss pepee33, der heimlich der grösste Liebhaber eines deutschen Viertligisten aus dem süddeutschen Raum ist und schon das Trikot davon an hat sich auf den Weg ins Stadion machen. Tatsächlich ist es ein Hochrisiko-Spiel den der Gegner der eine gewisse Namnesverwandschaft
aufzeigt kommt mit Mann und Maus und die Spannung ist sehr angespannt, so dass mittlerweile mehrere Polizeifahrzeuge in Kleinbusform die ganze Strasse säumen die pepe33 nachher zu gehen gedenkt entlang stehen. Ok, wir ziehen noch eine dunkelblaue Jacke drüber damit einen die roten nicht gleich mit Schlägen malträtieren. Wir sehen uns nachher nach dem Spiel vielleicht mit blauen Augen oder mit 0,3 TK mehr. So long.
Schon seit Wochen befindet sich OSP auf einem ungeahnten Höhenflug. Der Lauf, den man Ende der letzten Saison begonnen hat, setzte sich auch in der Hinrunde der neuen Saison national wie international beeindruckend fort.
Eine wirkliche Erklärung für den anhaltenden Erfolg, vor allem auch für die neue Auswärtsstärke, hat der Trainer selbst nicht.
Natürlich will er den Erfolg seines Teams nicht mit seiner Abwesenheit erklären. Stattdessen sagt er fast gar nichts mehr. Sonnt er sich im Erfolg oder zieht er sich zurück, um nicht aufzufallen. Denn viele munkeln, dass die Unauffälligkeit und die Tatsache, dass
niemand sein Team auf der Rechnung hatte ein Hauptgrund für den Erfolg der letzten Saison waren . Genauso wie auch schon beim ersten Meistertitel.
Doch eine echte Kausalität wissenschaftlich zu belegen, ist nicht so einfach, wie mancher denkt. Und mit vielen Statistiken könnte man, wenn man sie etwas anders auslegt oder darstellt, sogar genau das Gegenteil beweisen von dem, was angeblich gezeigt werden soll. So stellt sich auch hier die berechtigte Frage: „Sind die Olympischen so erfolgreich, WEIL M.Power ständig irgendwo chillt oder eher OBWOHL er mehr in seiner Hängematte gesehen wird, als auf dem Trainingsplatz…?
Nach zwei bitteren Niederlagen folgt die eindrucksvolle Antwort: Estudiantes de Medicina klettert auf Platz 13
PE: Was für eine Reaktion von Estudiantes de Medicina! Nach dem 5:0-Heimsieg gegen Centro Deportivo Municipal darf Trainer Micais (online) endlich wieder aufatmen. Die Mannschaft meldete sich mit einem Paukenschlag zurück und verbesserte sich in der Tabelle von Platz 15 auf Rang 13.
Die Vorzeichen waren alles andere als einfach. Estudiantes hatte zuvor gegen Colegio Nacional de Iquitos mit 5:0 gewonnen, musste anschließend aber auswärts bei Alianza Atlético eine deutliche 0:4-Niederlage
hinnehmen. Umso wichtiger war nun die Antwort vor heimischem Publikum.
Am kommenden Spieltag wartet mit Universidad César Vallejo erneut ein Gegner aus dem oberen Tabellenbereich. Estudiantes genießt dabei wieder Heimrecht.
Danach wird es besonders interessant: Gegen Coronel Bolognesi muss Micais auswärts antreten. Bolognesi steht aktuell auf Platz fünf und hat mit 29:16 eine deutlich positive Torbilanz.
Nach der schwierigen Phase ist die Botschaft des 5:0 jedenfalls eindeutig: Estudiantes de Medicina lebt – und Micais hat seine Mannschaft offenbar genau im richtigen Moment wieder auf Kurs gebracht.
#965, Primera Division, temporada 44 – ZAT 8 Speedy Gonzales, Rímac/Lima
Periodista: „Wir begrüßen Señor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. Ich wage es kaum zu fragen, aber …“ Gonzales: „Frag schon!” Periodista: „Anlässlich des bevorstehenden ZATs, welche Gedanken kreisen gerade in deinem Kopf? Sach jetzt nicht, du denkst an ein Stück Käse, das du sogleich nach dieser Pressekonferenz verpinseln willst.“ Gonzales: „Woher weißt du
das?” Periodista: „Dann erzähl wenigstens mehr über deine präferierte Sorte?“ Gonzales: „Was soll ich darüber erzählen?” Periodista: „Na, z.B. ob dafür eine Kuh, ein Schaf, eine Ziege oder ein Pferd gemolken wurde …“ Gonzales: „Habe ich doch schon erzählt...” Periodista: „Wann und wo denn?“ Gonzales: „Gerade eben.” Periodista: „Wann genau?“ Gonzales: „Im Titel.” Periodista: „Bäh!“
Ja, auch Atahualpa ist dem Ruf des Alterspräsidenten gefolgt und war in der Kneipe in Tacna.
Und ja, Atahualpa hat sich angeboten, sich und sein Lastenrad mit einzubringen beim Bau des größten Stadions Südamerikas.
Natürlich will er keine Betonpfeiler transportieren, auch an den Abtransport der Erdmassen dachte Atahualpa dabei nicht. Seine Gedanken gingen eher in eine andere Richtung.
Dank KI und digitaler Vernetzung geht heute
vieles schneller als früher. Dokumenten und Unterlagen werden per Mail statt mit der Postkutsche geschickt. Doch ab und an kann es hilfreich sein, wenn man neben der Erfassung von Fluggästen oder GPS Sendern in Autos auch ein Transportmittel zur Verfügung hat, wo Papiergeld Papiere in kleinen Umschlägen oder Taschen diskret von A nach B gebracht werden können. Dafür würde sich zum Beispiel so ein Körbchen eines Lastenrades anbieten.
Trotz Platz 11 freut man sich bei Wanka nicht nur über das Ende der katastrophalen Hinrunde, sondern auch über die beste Platzierung der laufenden Saison. Also zumindest der grüne Tendenzpfeil gibt den Andenkickern Hoffnung auf eine bessere zweite Saisonhälfte. Zum Start geht es dafür gleich mal gegen den amtierenden Meister und Tabellenführer. Da kann direkt gezeigt und geprüft werden, ob es wirklich ernst gemeint ist, mit der Hoffnung auf eine bessere Rückrunde. Andererseits kann das kleine Pflänzchen Hoffnung auch wieder direkt platt getrampelt werden. In Kürze wissen wir mehr.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
Kopierte oder unsinnige Artikel werden kommentarlos von der Redaktion zensiert.
Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.