City Sharks - Für die City Sharks ist diese Saison nichts mehr drin. Der Aufstieg ist nicht möglich, aber als Tabellenschlusslicht wird man auch nicht enden. Eier schaukeln tut man aber auch nicht. 6:4 endete das letzte Heimspiel gegen den Absteiger Platinum Stars, die sich ebenfalls auf eine weitere Zweitligasaison einstellen können. Als nächstes gastiert das aktuelle Schlusslicht, Mamelodi Sundowns, bei den City Sharks. Wird das für die Fans ein weiteres Spektakel? Ganz bestimmt sogar. Trotzdem kann man die Saison schon ausklingen lassen. Apropos Klingen: Kommenden Freitag tritt man auswärts auf Trainer Kollege Sweeney Todd. Der scheint mit einem Voodoo Fluch belegt zu sein.
Der erste Spieltag der Saison ohne Gegentor und trotzdem geht es in der Tabelle einen Platz nach unten. Komisch. Aber für die Studenten aus Pretoria trotzdem ein Achtungserfolg. Neben einem torlosen Unentschieden gegen das Weltall, gab es einen ungefährdeten Heimsieg gegen die Piraten, die immerhin noch auf einem Aufstiegsplatz rangieren. Problematisch wird es aber bei dem Blick auf dieses Wochenende: Man spielt gegen die direkten Kontrahenten auf den beiden Plätzen vor den Studenten. Und insbesondere an die Haie hat man aus der Hinrunde noch schlechte Erinnerungen...
Was für ein Irrsinn in der zweiten Liga Südafrikas. Da lauert diese Mannschaft tatsächlich immer noch in Schlagdistanz direkt hinter den Aufstiegsplätzen, obwohl ich es in dieser Saison teilweise nicht mal rechtzeitig auf den eigentlichen Spielplatz geschafft habe. Große Sensation oder rechnerisch eigentlich unmöglich? Niemand weiß es. Einmal hab ich vergessen zu setzen, also die entscheidende Klammer für die Taktik, wodurch alles komplett durcheinandergeriet. Das alles ergibt absolut keinen Sinn, ergibt aber gleichzeitig den perfekten Sinn. Ich freue mich jetzt einfach nur noch riesig auf das Saisonende bei Chippa United!
So wandeln wir im Tal
Dunkel ist’s und bitter kalt
Zehrend nur von Wille und Gewalt
Eingebrannt das bittere Mal
Doch gehen wir weiter
Kraftvoll hallt der mächtige Schritt
Glücklich vorwärts, Tritt für Tritt
Beinah selig, heiter
Denn seht, ein Licht!
Frohgemut voran!
Doch sehen wir es nicht
Kämpft für sich, ein jeder Mann
Tapfer strebend, alles ficht!
Gegen finstrer Kräfte Bann!
Sweeney Todd ist offensichtlich nicht mehr ganz zurechnungsfähig, aber das ist nach dieser durchwachsenden Saison mit all dem bescheuerten Hokuspokus auch kein Wunder. *Todd verwirrt ab
Die Achterbahnfahrt der Platinum Stars geht weiter, doch der Trend zeigt nach oben! In einer umkämpften Woche verbuchte das Team von Trainer Dinco einen extrem wichtigen und verdienten Heimsieg vor den eigenen Fans. Dass das anschließende Auswärtsspiel verloren ging, trübte die Stimmung nur kurz, denn in der engen Tabelle geht es vorwärts: Die Stars klettern hoch auf Platz 9 von 12 Teams. „Zuhause haben wir geliefert, aber in der Fremde müssen wir einfach abgezockter werden“, bilanzierte Dinco gewohnt kritisch. Der Anschluss an das gesicherte Mittelfeld ist geschafft, und mit der gezeigten Heimstärke im Rücken blicken die Stars wieder zuversichtlich nach vorne!
Während die Spieler immer noch ihre Runden drehten, drehte Tor-Sten am Radio und am Fernseher. Aber egal, welchen Sender er einstellte, immer wieder wurde bei den Südafrika-Spielen der WM von Spielern gesprochen, die beim aktuellen Champions League - Sieger Mamelodi Sundowns beschäftigt sind. Und wieder rief er die aktuelle Seite der National First Division auf und sah: Mamelodi Sundowns sind Letzter! In der zweiten Liga! Und da wurde ihm klar: er musste in einem Traum gefangen sein. Im realen Leben war er sicher immer noch professioneller Kartenspieler irgendwo anders, aber das hier hatte alles nichts damit zu tun!
Die Schwalben des Bernd W. fliegen momentan hoch wie noch nie. Der Trainer ist froh, den ungewollten Tiefflug aus der Mitte der Saison überwunden zu haben. Konzentriert und ohne Vogelscheuchen, Kuckuckseier oder Nestbeschmutzer konnte man sich selbst wieder ins Hoch schiessen. Doch wie jeder Hobby-Meteorologe, Freizeit-Thermodynamiker, oder auch Wochenend-Ornithologe weiss, ist die Luft in der Höhe immer etwas dünner als in Erdnähe. Und das weiss auch Bernd W. Die Saison befindet sich in der Zielgeraden und in ein drei Wochen wissen wir auch die zweitwichtigste Sache nach Copa: Wer ist dann neuer Fussballweltmeister.
City Sharks - Die City Sharks haben bereits am vierletzten Spieltag den Turbo gezündet und gleich in beiden Spielen 6 Tore erzielt. Und keiner ist mitgezogen. Ganz im Gegenteil. Dank mehrerer NMRs sind Spiele torlos geendet. Jetzt steht man da: 6 Spiele sind noch zu bestreiten, mit dem Aufstieg wird man, angesichts des Rest Programm, nichts zu tun haben. Also kann man sich ganz entspannt darauf konzentrieren, noch mal jemand ordentlich was reinzuhauen. Tor-Sten hatte kürzlich erst Geburtstag. Der wurde Freitag schon beschenkt. Wer ist der nächste Glückliche Trainer? Freitag wissen wir mehr.
Frei von Geistern, schlechten Reimen und respektablen Tabellenplätzen sinnt Sweeney Todd über das Leben nach. Was, wenn er Erfolg hätte, wenn seine diversen Taktiken und Maßnahmen doch nur einmal Ergebnisse zeitigen? Gefeiert würde er, anerkannt und respektiert! Die Medien rissen sich um ihn und erst die liebreizenden Damen aus dem unmittelbaren Umfeld der High Society! Ach, es wäre alles soviel leichter. Da kommt ihm urplötzlich eine Idee, eine Eingebung gar! Was, do denkt Todd, wenn ich das Handwerk des Übungsleiters endlich einmal lernte? Ja, das ist es! Für eine ganze Weile werde ich hinkünftig das Barbiermesser gegen Lehrbücher eintauschen! *Todd ab
Ein zähes Ringen für die Platinum Stars! In ihrem einzigen Spiel des Wochenendes musste das Team von Trainer Dinco auswärts ran und trennte sich nach einem harten Kampf mit einem 0:0-Unentschieden vom Gegner. Während die Offensivabteilung diesmal blass blieb und kaum Lücken in der gegnerischen Abwehr fand, stand die eigene Defensive dafür felsenfest. „In der Fremde nehmen wir den Punkt gerne mit. Defensiv war das eine reife Leistung“, bilanzierte Dinco nach dem torlosen Remis. Die Stars beweisen damit weiterhin Stabilität und halten ihre Position in der Tabelle. Nun gilt es, im nächsten Spiel auch im Angriff wieder die nötigen Akzente zu setzen.
"Joa, wieder mittendrin", so das Fazit von desaster. Zwar leider nicht mittendrin im Kampf um den Aufstieg, aber zumindest mittendrin in der Tabelle. Somit ist also wenigstens das Saisonziel obere Tabellenhälfte noch erreichbar für die Studenten aus (einer) der südafrikanischen Hauptstadt. Und immerhin gab es auf dem Weg in die Tabellenmitte einen überzeugenden Sieg gegen die Schwalben, die stabil auf Rang 2 liegen und damit noch mittendrin dabei sind, um einen Platz im südafrikanischen Oberhaus in der kommenden Saison zu erkämpfen. Für die Studenten geht es am Wochenende dann mal wieder gegen das Weltall und die Piraten.
Die Trainingsbesucher wurden gestern Zeuge einer weiteren neuen Einheit. Tor-Sten erklärte vorab: "Ihr lauft eure Runden, das kennt ihr ja. Nach jeder Runde kommt einer von euch, den ihr während der Runde bestimmt zu mir und zieht eine Karte. Ich ziehe auch eine Karte. Wenn die Karte des Spieler höher ist als meine, ist sein Training zu Ende. Ist meine Karte höher, darf er sich wieder einreihen."
Drei Stunden später liefen immer noch alle 24 Spieler um den Platz! Ob da jemandem seine Pokervergangenheit genutzt hat?
WM ist im Fernsehen und gerne erinnert man sich zurück an die Zeiten als die WM noch in Südafrika stattgefunden hat. Im Jahre 2010 war das, knapp nach dem Jahre Schnee, und Bernd W. wird etwas wehmütig ob der Zeit, die wie im Flug vergeht. Wie im Schwalbenflug ist er versucht zu sagen, denn als Trainer der Schwalben von Moroka gibt es natürlich nur eine Assoziation, wenn irgendwo irgendwas von Vögeln die Rede ist. Doch was ist geblieben in Südafrika von 2010? Riesige leere Stadien die wie weisse Elefanten im Raum herum stehen, und ein Fussballteam, das nur ein Schatten der ehemaligen Bafana Bafana ist. Und die Erinnerung an die Vuvuzelas - nein, danke, bitte packt sie nicht wieder aus...
City Sharks - Zu Hause zerlegten die City Sharks den Tabellenführer Orlando Pirates ziemlich deutlich mit 5:0. Das war übrigens schon der Halbzeitstand. Die Toren fielen in Minute 2, 7, 15, 38 und 43. So kann man es der Spieltaganalyse entnehmen. In Hälfte zwei zog man sich tief zurück, machte ein paar Dehnübungen und brachte den Sieg souverän nach Hause. Wenn man den Tabellenführer so souverän wegklatscht, müsste der Rest ja auch easy zu erledigen sein. Auswärts beim Dritten Ikapa Sporting FC und dann zu Hause gegen den Fünften Mpumalanga Black Aces. Sollte machbar sein. Der eine gibt den Bällen die Schuld, der andere beschwert sich über den Spielplan. Irgendwas ist halt immer.
Wenn es nicht läuft, dann läuft es nicht. Wieder einmal sind die Studenten auswärts als Verlierer vom Feld gegangen. Besonders bitter, dass es auch wieder mit einem Gegentor Unterschied endete. Nächstes Wochenende immerhin wieder zuhause und auch wenn eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, wird es wohl passend zum Spiel gegen Moroka sehr heiß. Diese benötigen zudem jeden Punkt im Kampf um den Aufstieg. Für Pretoria geht es nur mehr um einen vorderen Platz im Feld der Geschlagenen - und das wird beim Blick auf die Tabelle als Aufgabe schon schwer genug.
Come On you Swallows tönt es durch Moroka, das aelteste Township von Soweto. Die Fans feuern ihre Schwalben an, kommen wir doch langsam yu den entscheidenden Runden der meisterschaft. Vergessen ist der Tiefflug der Schwalben von Moroka, der im NMR ihres Trainers bernd W. gipfelte. W. ist wieder vollkommen fokussiert auf die Meisterschaft in der National League, hat er doch mitbekommen, wie Mitbewerber Oma Erni Fenris aufgeben, weil sie der Doppelbelastung nicht standhalten. Doch Doppelbelastung ist fÄur die Schwalben kein Problem: immerhin hat man h alinks und rechts Flügel !
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