Es ist Mittwoch früh. Mitte August. Mitten in der Woche vor dem ersten Spieltag. Pepeke Guevara befindet sich in seiner Mitte. Unmittelbar zuvor hat er am Frühstückstisch seinen ersten Tequila gestürzt. Er versucht zu meditieren, als plötzlich die Katzenklappe aufgeht und die schwarze Katze, die seine Frau Popoke mit in die Beziehung gebracht hat, in die Wohnung kommt. Sie hat eine kleine Puppe zwischen den Zähnen. Als sie Pepeke näher kommt, nimmt dieser ihr aus dem Maul:
"Heilige Rhinozeros! Isse die 'erbster!" entfuhr es ihm. "Isse die Geschichte tatesächliche wahr!"
In dem Moment geht auch die große Saloontüre auf und seine übergewichtige Frau Popoke kommt in die Küche.
Pepeke guckt sie etwas kritisch an, mit einem Blick von dem man nicht weiß, ob er Misstrauen ausdrückt oder ob die Augen bereits von dem ersten Tequila schief stehen O_o
"'atte die 'erbster also rechte gehabt.." entfuhr es ihm
"Wasse denkste Du, Pepeke? Meinße Du, Du wärßte ohne diese Fluch Meistere geworde?! Bisse Du naiv wie die Eva mit die Slange in die Bibel!" entgegnete Popoke
Pepeke ist getroffen. Seine Augen stehen immer noch auf viertel vor drei. Es scheint, als habe er tatsächlich gedacht, er wäre aus eigener Kraft Meister geworden und hätte sich so eine Nominierung für die Copa Awards verdient. Dabei war es seine Frau, der er durch den faulen Zauber den
Titel zu verdanken hat.
Kurze Zeit später, als die Wirkung des Tequila's ein wenig nachließ und er Popoke's Chilaquiles inhaliert hatte, klappe er seinen Laptop auf und tippe "www.copaforum.de".
3 Minuten später, nachdem sein 56k Modem gekrächzt und den Befehl ausgeführt hatte, navigierte er zum Mexiko Thread, sah das neue Logo vom CF Monterrey und fing an zu tippen: "Meine Frau ist übrigens relativ echt wiedergespiegelt. So langsam glaube ich das mit dem Fluch :/). Muss sie mal fragen was sie so ohne mich treibt."
Im Moment, als er auf "abschicken" drückte, gab es einen Knall an der Katzenklappe. Zunächst tat sich nichts, ehe Pepeke bemerkte, dass irgendetwas darin festzustecken schien. Popoke's schwarze Katze war in der Küche, sie konnte es also nicht sein.
Ein paar Sekunden später sah Pepeke, wie sich ein Kopf durch das Tor der Klappe presste und mit den Vorderpfoten den Rest seines offensichtlich übergewichtigen Körpers durch die Klappe presste. Als er sich komplett durchgedrückt hatte, robbte er sich, mit dem Hängebauch über den Boden schleifend, zu Pepeke. In seinem Maul hatte er eine frische Zitrone. Sie sah fröhlich aus, beinahe so als ob sie lachte. Und als er keuchend am Tisch ankam, konnte Guevara auch sein Namensschild am Halsband lesen:
"Ich bin der kugelbäuchige fubini. Wenn Sie mich finden, bringen sie mich bitte wieder auf meinen letzten Platz zurück."
Pure Verwirrung in Mexiko! Während sich bereits kulturell interessierte und sportlich ambitionierte Schaumschläger aus der Deckung wagten, herrscht bei der fröhlichen Zitrone totales Durcheinander. Ob die fussballerische Qualität daran leiden wird?
Manch Beobachter der Liga staunte nicht schlecht, als der Spielplan der neuen Saison publiziert wurde. Spieltag 1: UNAL Tigres - Pachuca CF. Meister gegen Vize-Meister zum Saisonstart. Soweit so gut. Dann der
Blick zur Seitenlinie. Pepeke Guevara und Don Limòn.
Don Limòn? Ja wirklich die fröhliche Zitrone? Tatsächlich. Nach vollmundiger Ankündigung, zum Saisonstart seinen innig geliebten Herzensverein Atlético Celaya zu übernehmen, geschnah nun erstmal nichts. Don Limòn weiterhin bei Pachuca CF, Atlético Celaya trotz Ligaaufstockung immer noch im nirgendwo.
Rückfragen bei Don Limòn führten zu nichts. Cui bono?
Ein heiße Saison steht in Mexikos erster Liga an, eine sehr heiße. Nicht nur, weil sich die Rivalität an der Spitze weiter verstärken wird und neue Konkurrenten auf den Plan treten. Nein, auch für die verführerische Popoke, treten Konkurrenten auf das Tapet.
Vielmehr Konkurrentinnen. Wie unsere Zeitung aus normalerweise gut unterrichteten Kreisen erfahren hat, wurde in den mexikanischen Stadien bei den Trainings der Topmannschaften eine unbekannte, verführerische Frau gesehen, die den Namen
Anna auf ihrem Presseausweis trug; der Nachname war leider nicht lesbar.
Das nur am Rande, der erfolgsloseste Erfolgstrainer der Welt, der superschlanke und durchtrainierte fubini übt sich in Askese und lässt seine Mannschaft daran teilhaben. Durch tägliche Facebooks, Instas, Tiktoks und Neoblums werden die müden Kicker daran erinnert, dass in dieser Saison alles auf dem Spiel steht. Noch ein solch schlechtes Abschneiden der Mannschaft, wie in der letzten Saison und der Übungsleiter ist weg. Wahrscheinlich mit Anna.
Mit Atlas Guadalajara beginnt für El Campeche ein neues Kapitel im Herzen Mexikos. Hier ist Fußball keine Nebensache – er ist Leidenschaft, Tradition und gelebte Kultur. Zwischen den Klängen der Mariachis, den farbenfrohen Plätzen Guadalajaras und den Geschichten vergangener Generationen soll eine neue Ära entstehen.
Und als hätte das Fußballschicksal selbst Regie geführt, wartet zum Saisonauftakt ausgerechnet das Stadtderby gegen CD Guadalajara. Mehr
Brisanz geht kaum. In Guadalajara steht für 90 Minuten die Stadt still, Familien werden geteilt und Freundschaften ruhen – denn im Clásico Tapatío zählt nur eines: die Vorherrschaft über die Stadt.
Für El Campeche gibt es daher keine Schonfrist. Die erste Seite dieses neuen Kapitels wird sofort mit einem der größten Spiele Mexikos geschrieben. Ein Derby, das Helden erschaffen oder Legenden scheitern lassen kann. Besser kann eine neue Geschichte kaum beginnen.
Saison 43 hatte alles, was eine gute Satire braucht: Helden, Pechvögel, Intrigen, bissige Kommentare – und Cobras, die ausgerechnet im entscheidenden Moment ihre Zähne vergaßen.
Ganz oben landeten am Ende die Tiger von Pepeke Guevara. Früh die Tabellenspitze erobert, verteidigten sie diese bis zum Schluss – zugegeben, mit freundlicher Unterstützung von Fortuna. Als der Titel feststand, hallte es aus dem Trainerbüro: „Endlische habben wir diesse sseiss Meissterssafft gewonne!“ Der erste Meistertitel ließ den Tiger-Coach hörbar eskalieren.
Mindestens genauso unterhaltsam wie der Kampf um die Meisterschaft war die Medienschlacht. Zwischen erfundenen Flüchen, Zitronenhumor, Hunde- und Pumabissen wurde kaum ein Seitenhieb ausgelassen. Besonders Maverick von den Chivas bewies, dass Pressekonferenzen manchmal spannender sind als Spieltage.
Fast hätte Don Limon von Pachuca CF allen die Show gestohlen. Die Edelzitrone pirschte sich lautlos an die Spitze heran und schnupperte bis zuletzt am Titel. Es reichte knapp nicht – Respekt verdiente dieser Endspurt trotzdem. Unterstützt wurde die Tiger-Meisterschaft unfreiwillig von Diego A. Villareal, dem „Brother from another
Mother“. Und Luminos? Der wartet in Morelia weiterhin geduldig darauf, dass endlich sein Wunschverein frei wird. Und Fubini, der Hund…, der hatte einfach seinen Spaß!
Weniger erfreulich verlief die Saison für zwei schwarze Schafe, die wegen unfairen Verhaltens konsequent disqualifiziert wurden. Großes Glück für CF Monterrey sie verpflichteten Herbster! Ein Albtraum für die Konkurrenz. Trainer Pepeke Guevara fing ab dann an zu zittern. Seine Presseabteilung startete eine Kampagne, die Herbster seine Konzentration rauben sollte. Und es gelang.
Anschließend sorgten die Stadtrivalen aus Monterrey fortan für eine wochenlange Medienschlacht, bei der verbal die Fetzen flogen, bei der sogar die reizende Frau Guevara Guevarez zwischen die Fronten geriet. Den letzten Schlag setzte jedoch der Spielplan: Am finalen Spieltag behielten die Tiger die Oberhand über den (kleinen) Nachbarn und krönten sich zum Meister.
Unterm Strich bleibt eine Saison voller Emotionen, Rivalitäten und Geschichten, die kein Drehbuchautor besser hätte erfinden können. Danke an alle Trainer für den Spaß, den Ehrgeiz und den (Un)Wahnsinn.
Auf eine mindestens genauso verrückte Saison 44!
In Kürze werden wir wissen, ob nach dem Puma-Fluch auch die anderen beiden Flüche von Popoke Guevaréz ihre Wirkung entfalten, denn in Monterrey ist man auf den Hund gekommen: fubini, das erfolgloseste Liga-Maskottchen aller Zeiten, hechelt bereits dem letzten ZAT entgegen - in vielerlei Hinsicht. Den letzten Platz wird er nicht mehr los und es kann ihm im Grunde genommen egal sein, was er macht. Da wäre es nicht verwunderlich, wenn er neben seinem Zünglein, dass er an der Waage hat, nochmal richtig reinscheißt und Herbster einen fetten Haufen direkt vor die Tür kackt.
Machen wir uns nichts vor: Experten hatten ein solches Szenario lange kommen sehen und wurden
darum, vor allem von dem ersten heulenden Meister Mexiko's, belächelt und verspottet. Nun, da Herbster's Befürchtungen zumindest bereits zur Hälfte eingetreten sind, kann er auch offen darüber sprechen, dass es der Plan war, Pepeke am letzten Spieltag die Schale zu entreißen. Dass dieser Plan allerdings trotz der H6 mindestens von den pinkelnden Pumas verhindert wurde, war nicht in der Kalkulation enthalten.
"Ich werde meine Lehren draus ziehen und nächstes Mal am Saisonbeginn ein paar A6en hintereinander einstreuen. Wer nix mehr hat, dem kann man auch nix mehr nehmen!" offenbarte der frustrierte Herbster patzig bereits die Taktik für die neue Saison.
In der Arena von Morelia zieht Luminos die Maske übers Gesicht. Oben werden Titel verteilt, hier unten wartet die Falltür: drei steigen ab, acht Teams drängen sich in fünf Punkten und Morelia hängt mit drei Zählern überm Abgrund am Seil.
Kein Trostschritt, kein Unentschieden und in diesem Ring gibt es Schultersieg oder Absturz.
Erster Kampf, auswärts: Cruz Azul. Vorletzter und gerade deshalb ein Stier — hat dem Titelträumer América drei blanke Tore ins Kreuz gesetzt. Wer hier verliert, dem reissen sie die Maske herunter. Auswärts, wo Morelia sonst
reihenweise entblösst wurde. Diesmal nicht.
Aus der billigsten Rangreihe krächzt fubini, Tabellenletzter mit dem Mundwerk eines Weltmeisters — ein Ansager ohne Kampf, der über alle richtet und selbst am Boden liegt.
Oben thront die Zitrone aus Pachuca, den Titel halb im Sack, und belächelt die kleinen Ringe im Süden.
„Lach nur. Wer Morelia für erledigt erklärt, hat nie gesehen, wie einer kämpft, dem sie die Maske herunterreissen wollen."
Zweiter Kampf daheim: León. Aber zuerst Cruz Azul.
Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte spielt der Tlaxcala FC in der obersten mexikanischen Liga. Keiner der lokalen Fussballexperten hatte diese Mannschaft auf dem Radar. Auch der Trainer ist noch ein unbeschriebenes Blatt: Juan Ladrón. Ein Trainer, dessen Name eher an einen Bösewicht aus Gaunerkomödien erinnert, möchte aber zeigen, dass er sehr wohl etwas bewegen kann. Die wenigen, aber treuen und leidenschaftlichen Fans erwarten vor allem eines: Ehrlichen Fussball. Leidenschaftlichen Fussball.
Man darf also gespannt sein, ob sich die Mannschaft den einen oder anderen Sieg ergaunern kann.
Der Club América hat zwei Spiele vor dem Saisonende praktisch keine Chance mehr auf den Meistertitel der mexikanischen Primera Division. Mit der 0:3-Niederlage bei CD Cruz Azul vollendete Claudinos‘ Mannschaft eine Serie von 5 Spielen ohne Sieg, so dass der mühevoll erkämpfte 6:4-Erfolg gegen den Léon AC nicht mehr geholfen hat. Zwar beträgt der Rückstand auf die Spitze immer noch nur drei Punkte, doch mit 2 Auswärtsspielen und schwachen Reserven wird man nicht mehr angreifen können, und selbst die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb steht in Frage, den zwei Verfolger lauern nur einen Punkt dahinter.
Ober Herbster oder Herbstar bald ist der Herbst da, soviel ist zumindest mal sicher. Bis dahin sind die Lorbeeren des mexikanischen Meisters längst in der mexikanischen Sonne vertrocknet.
Das Maverick mit seiner Mannschaft noch zur Besinnung gekommen ist scheint in den mexikanischen Zeitungen niemanden zu jucken. Das das Erwachen aus einem Vollrausch wohl etwas zu spät kam, zeigt das der Trainierneuling in der geilsten Copa-Liga (En serio?) wohl TK mit in die Sommerpause nimmt. Verschwendung die man von ihm eigentlich nicht kennt. Überhaupt zeigt Maverick in Mexiko ein komplett anderes Gesicht, wenn man ihn den überhaupt einmal sieht unter seinem gigantischen Sombrero. Auch ob er Gefallen gefunden hat an dieser Liga ist nicht wirklich
überliefert. Sollte er aber das internationale Geschäft erreichen, wird er sicher noch eine Saison dranhängen in der mexikanischen Liga (egal wie klein oder groß diese dann sein wird).
Beim fleißigen Lesen der mexikanischen Gazetten hat er unterdessen festgestellt das man einem gewissen Dödelkontent hier nicht abgeneigt ist. Vielleicht wird nicht der Sombrero sondern eher mal untenrum gelüftet. Obwohl an XXX in dieser Hitze und mit den Unmengen von Alkohol und lecker Essen kaum zu denken ist. An Gelegenheiten mangelt es dennoch nicht, vielleicht wird es Zeit mal die Nudel aus der mexikanischen Sonne in den Wind verspielter Abenteuer zu halten. Aufenthalte in der Notaufnahme bleiben nicht ausgeschlossen.
Im Land des faulen Zaubers liegt derzeit einiges im Argen. Gleich zwei Trainer stellen ihr geistiges Defizit öffentlich zur Schau. Ob es nun den Dämonen geschuldet ist oder auf einen Virus zurück zu führen ist, der Gehirnzellen angreift, konnte bis dato noch nicht abschließend geklärt werden. Schätzungen zufolge sind 14,29% der mechikanischen Trainer bereits betroffen. Um wen handelt es sich also? Eine Analyse:
1. Pepeke Guevara
Mit einem riesigen Mullverband im Intimbereich ausgestattet stellte er auf der jüngsten PK die Behauptung auf, Monterrey wäre Meister geworden, wenn sie gegen Pachuca gewonnen hätten.
Wollen wir mal rechnen: Mit 3 Punkten mehr wäre Monterrey jetzt Spitzenreiter mit 2 Punkten vor den urinierenden Tigern. Die Folge wäre im besten Fall 3 Punkte am letzten ZAT, während die Tiger 6 Punkte sicher in der Tasche hätten. Es scheint, als befände sich sein gesamtes Blut immer noch in seinem Schwanz, was das Hirn in einer kritischen Unterversorgung zurücklässt. Die Lage ist ernst: Wird er seinen eigenen Titel noch erleben,
bevor auch die letzten Gehirnzellen abgestorben sind?
2. Don Limòn
Bei der "fröhlichen Zitrone", wie er sich selber nennt, scheint die Situation noch ein wenig dramatischer zu sein. So unterstellte er Herbster, den er fälschlicherweise Herbstar nannte, eine hirnrissige Taktik, indem dieser mit 11,9 Rest-TK in den letzten ZAT geht. Nun, ein kurzer Blick nach Ägypten offenbart, dass ER SELBST dort mit Ismaily SC mit 11,6 TK in den letzten ZAT startet. Offensichtlich handelt es sich hierbei dann um eine taktische Meisterleistung.
Es ist übrigens der gleiche Trainer, der in Australien kein TK mehr übrig hat, sich selbst als Weltklassetrainer bezeichnet und im Halbfinale der Copa WM sein ganzes TK verschwendete, nur um ins Finale zu kommen und dort eine sichere Niederlage zu kassieren. Wenn das mal keine taktische Meisterleistung war. Dabei sein ist eben alles.
Herbster hatte dafür nur ein müdes Lächeln übrig: "Sehen Sie, wenn man von Dämonen besessen ist, dann urteilen diese zwar über andere, sprechen aber in Wahrheit über sich selber :-)"
In der Primera Division - angeblich der attraktivsten Liga im Copa-Universum - biegt man langsam aber sicher auf die Zielgerade der Saison ein. Zeit für einen Rundumschlag einer verbitterten Trainerlegende die Opfer des Spielplans wurde.
Die fröhliche Zitrone geniesst den nutzlosen Ruhm des Platzes an der Sonne vor dem letzten ZAT. "Schön hier oben, es weckt Heimatgefühle und daher unterstütze ich den Aufstockung der mexikanischen Liga um 2 Mannschaften unter dem Vorbehalt, dass Atlético Celaya nachrutschen kann!", so ein ernster Don Limòn.
Zur aktuellen Lage der Liga, ist unklar ob pepeke G., der argentinische Tunichtgut die Meisterschaft aufgrund des Spielplans errungen geschenkt gekriegt hat. "Claro que sí, huevón. No me extraña este payasso.", so die fröhliche
Zitrone.
Ebenfalls überraschend, was Herbster mit 11.9TK in den letzten zwei Spielen tun will. Auch hier eine Empfehlung der fröhlichen Zitrone. Eventuell paktiert er gemeinsam mit Jimmy Jazz. Ihre beiden Taktiken sind ja ähnlich hirnrissig....
Klar ist hingegen: Trotz der verpassten Meisterschaft - deren reelle Chancen Pachuca während der gesamten Saison nie besass - wird Don Limòn auch nächstes Jahr in Mexiko bleiben. Zu sehr interessieren ihn die Frisörbesuche in Morelia, sowie die literarischen Ergüsse des erfolglosesten Erfolgstrainer im Copa-Universum. "Bueno, sonnenklar. Würde fubini nur halb so viel Energie in eine sinnvolle Taktik investieren, wie in seine Zeitungsberichte, wäre ihm ein Copa Americana-Platz sicher.", so Don Limòn. Kaum gesagt, schwebt er von Dannen und hofft auf ein Wunder am letzten ZAT. MADRE DE DIOS!
Die Tiger befinden sich auf der Zielgeraden, ¡órale!, und siehe da: Der ganze Schweiß zahlt sich endlich aus. Fubini zeigt sein wahres Gesicht, mischt sich frech in das Meisterschaftsrennen ein und will offenbar vom letzten Platz aus – bellend wie ein Chihuahua mit Napoleon-Komplex – doch noch ein bisschen Bedeutung erhaschen.
„Das 5:6 schmerzt. So viel Offensivpower haben wir nicht erwartet", gestand ein sichtlich überrumpelter P. Guevara, während er innerlich vermutlich schon nach dem nächsten Tequila rief, um den Schock zu verdauen.
Doch auch die Raubkatzenverbindung zeigt Zähne! Die (angeblich geheime) Universitätsverbindung lüftete endlich ihren Schleier. „Yo no sé, that I've a Brother-from-another-mother!" – no manches, wer hätte das gedacht. „Pumas con cojones“ und „Viva Diego“ plakatiert die Stadt Monterrey seit vergangenem Freitag, als gäbe es kein Morgen.
Da hat sich Trainer Herbster mal wieder gehörig verzockt, und dichtet sich selbst einen Fluch an, um bloß nicht über sein eigenes (Schlappschwanz-)Unvermögen sprechen zu müssen. Eine erneute A6 – von der er ja seit Amtsbeginn ohnehin genug in petto hatte, und die (angeblich völlig ungewollte) Meisterschaft wäre sein Eigen gewesen. Stattdessen degradiert er lieber die bezaubernde
Señora Guevara Guevarez zur „übergewichtigen Dame" und reimt seinem Trainerkollegen ungeniert gebrochene Geschlechtsteile hinzu. Qué cabrón. Von seinem stillen Wunschtraum, dem Rivalen möge doch bitte der Trainerposten gekündigt werden, ganz zu schweigen: „Hättste wohl gern, chicooo!"
„Wenn man selbst auf abgemagerte Knochen steht, ist natürlich alles andere dick", schüttelte Pepeke gelassen den Kopf, nahm einen wohlverdienten Schluck von seinem Don Julio und und prüfte nochmal alle Körperregionen nach Funktionalität. Check! – Schließlich sieht man den Zirkus am besten aus der ersten Reihe.
Während Herbster (nebenbei bemerkt, kassiert er seine ersten Gegentreffer im heimischen Stadion…im vorletzten ZAT) ganz alleine die Lotion in seine Handfläche schmiert, vorm Bildschirm, statt anständiger Gegneranalyse (dann hätte auch tatsächlich die Meisterschaft gewunken), sich auf Fachportalen herumtreibt, deren Browserverlauf man anschließend besser nicht veröffentlicht, vergnügen sich Frau und Herr Guevara nun ganz ohne Stress und mit entsprechend ausgestatteten Naturutensilien die Zeit.
Und am Ende, wie man in Monterrey so schön sagt: El que mucho se queja, poco corre. Wer viel jammert, rennt wenig. Vielleicht sollte sich der eine oder andere das mal hinter die Ohren schreiben, statt hinter die A6.
Ein Fluch, ihn zu knechten, ihn überall zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.
Der erste von 3 Flüchen, mit denen Popoke Guevaréz Herbster belegt hatte, hat direkt voll eingeschlagen: Die stinkenden Pumas verwechselten die H6 mit der A6 und schenkten kurzum ihr Heimspiel zu Null ab, nur um dem CF Monterrey 2 entscheidende Punkte im Kampf um die vorderen Plätze abzunehmen. Ober-Puma Diego A. Villareal schien vollkommen verwirrt und fragte nach dem Spieltag nach dem Passierschein A38, der Gerüchten zufolge zum Klassenerhalt berechtigen soll. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung.
Weil Popoke so scharf auf ihren Mann war und ihn mit einem speziellen Kräuterelixir zu einem richtig geilen Hengst machte, ging es im Hause Guevara/Guevaréz vor den beiden vergangenen Spielen mächtig zur Sache. Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein wilder Ritt, auf den sich der sonst eher depressive Übungsleiter der urinierenden Tiger begab. So wild, dass ein kurzer unaufmerksamer Moment ausreichte, dass das hohe Gewicht seiner Frau sein Gemächt so unglücklich abknickte, dass es laut knallte und in einem äußerst schmerzhaften Penisbruch resultierte. Einzig das hohe Adrenalinlevel bewahrte Pepeke davor, dass er nicht an den Schmerzen verreckte. Den erlittenen Bruch konnte Popoke glücklicherweise konservativ mit einer Wickel aus
dem hauseigenen Tigerurin behandeln, sodass ihrem Mann ein Anruf beim Notdienst und ein Krankenhausaufenthalt mitsamt aller Peinlichkeit erspart blieb - Wohl dem, der eine Voodoo-Priesterin zur Frau hat!
Mit eingezogenem Schwarz spielte es sich gegen fubini, den mexikanischen Liga-Hund, allerdings wenig erfolgreich. Pepeke's Flagge hing auf Halbmast und die Mannschaft spielte wie ein Haufen voller Schlappschwänze. Für Herbster völlig überraschend:
"Ich dachte wirklich nicht, dass er da so kneift und den Schwanz einzieht. Sicher wollte er damit beweisen, dass er nicht mal diese Punkte braucht, um der erste Trainer zu werden, der sich zum Titel heult. Die Niederlage lässt seine ganze Show nochmal etwas dramatischer aussehen, von daher hat auch das gefickt eingeschädelt."
Monterrey steht hingegen vor einem Desaster: Sollte es schlecht laufen und der Fluch seine volle Wirkung entfalten, könnte man sogar noch aus den internationalen Plätzen rausfallen. Herbster hatte ein solches Szenario bereits vor einigen Wochen kommen sehen und wurde darum stets belächelt. Jammer-Meister Guevara hatte ihn unaufhörlich zum Titel geredet, um damit von sich selbst abzulenken - eine Strategie, die ihm offensichtlich den Titel brachte.
Herbster behielt also recht. Mit seiner Skepsis, der Zurückhaltung und der großen Pepeke Guevara Show.
Diego stand vor der Taktiktafel. Pelé saß daneben und leckte sich die Pfote.
„So", sagte Diego feierlich. „Zwei Spiele. Abstiegskampf. Wir brauchen Ideen."
Er schrieb in großen Buchstaben: GEISTESBLITZE.
Pelé fraß das Wort auf.
„Gut", sagte Diego. „Dann reden wir."
Er rief die Mannschaft zusammen. Neun Spieler erschienen. Drei kamen zu spät, weil sie dachten, das Meeting sei morgen. Einer kam gar nicht, weil er dachte, die Saison sei schon vorbei.
Er legt eine Folie auf den Overheadprojektor. Folie eins: „Wir müssen gewinnen." Folie zwei: „Wirklich." Folie drei: Ein Bild von Pelé, der
schläft.
„Das", sagte Diego und zeigte auf das schlafende Katzenbaby, „ist eine Metapher für unsere Rückrunde."
Stille.
Dann meldete sich Rodrigo, der Linksverteidiger: „Chef, darf ich was sagen?"
„Bitte."
„Vielleicht… schießen wir diesmal öfter aufs Tor?"
Diego starrte ihn an. Lange. Sehr lange.
Dann nahm er einen Stift und schrieb es an die Tafel.
ÖFTER AUFS TOR.
Pelé öffnete ein Auge, betrachtete den Satz, und schloss es wieder.
„Geistesblitz", flüsterte Diego.
Zwei Spiele. Ein Plan. Ein Katzenbaby. Die Liga zittert — vor Lachen, aber immerhin.
Eine sehr durchwachsene Saison in Mexiko und speziell für den Lieblingsclub aller Spargelesser, Santos Laguna. Am Ende sitzt man am Tabellenende und die zwölf Fans, die noch übrig geblieben sind, frustrieren vor sich hin. Ein Jammertal ist ein Hochgebirge dagegen.
Was bleibt übrig von dieser Saison? Die Erinnerung an zwei Trainer, die sich gegenseitig vorwerfen, gar nicht Meister werden zu wollen. Eine breite Masse
nichtssagender und nichtsschreibender Trainer, die sich wenig bis gar nicht an der Kultur der Zeitung in Mexiko beteiligen.
Dazu der erfolgloseste Erfolgstrainer der Welt, der backenbärtige fubini von dessen Talent und Taktikfuchsigkeit offensichtlich nichts mehr übrig geblieben ist. Traurig aber wahr. Darauf erst einmal ein Bier und nach dem Wochenende denkt man über seine Zukunft nach. Ist Mexiko wirkich das richtige Pflaster?
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
Kopierte oder unsinnige Artikel werden kommentarlos von der Redaktion zensiert.
Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.