Ein klassischer Hinrunden-Schluß-Zat hielt Einzug in die Annalen des FK Sartid Smederevo, die Vereinsführung blickt der Rückrunde gespannt, aber nicht ganz ohne Zuversicht entgegen. Schließlich stehen zwei knappe Auswärtssiege zu Buche, die hart erkämpft Teil des momentan recht erfreulichen tabellarischen Polaroids sind. Der Eisenbahner wird den Kessel sicher mächtig anfeuern im Rückspiel, und auch
die anderen Kollegen werden gewiß nicht kleckern, sondern klotzen, wenngleich auch keiner aus der genannten Riege so dreist war wie Erstgenannter, einen Auswärtssieg zu einem "Auswärtstrend" umzulügen. Damit das auch einmal gesagt ist. Der Rote Stern des urlaubenden Wäh leuchtet hell im Dunkel der Nacht, möge er zur Schnuppe werden am Ende der Saison und möge es nicht abermals antialkoholisch perlen.
Da war mal das Team von OFK fast drei Wochen ohne Tariner unterwegs, da dieser erst einmal heiraten und dann noch in die Flitterwochen dranhängen musste. In dieser Zeit liefen die Spiele besser als vorher und nach der Vorrunde steht man auf einem Nichtabstiegsplatz. Jetzt get es in die Rückrunde und mandarf egspannt sein, ob man mehr Punkte einheimst als bisher. Zuerst geht es zu Hajduk Belgrad und jedes Derby hat sein Vorzüge. Eine Überraschung wäre auch für die ANhänger der Romatiker ein Punktgewinn. Daheim geht es gegen Obrenovac, die ihre gute Position nach der Vorrunde untermauern versuchen werden. Man darf sich auf viele Tore freuen, wenn es nach den Ausrichtungend er Teams geht.
Nachdem der vergangene Auswärtstrend des Belgrader Traditionsvereins durch den Stahlkocher unsanft beendet wurde und die Wunden ob der wirklich unnötigen Heimniederlage langsam zu verkrusten beginnen, blickt man wieder froheren Mutes auf den letzten bevorstehenden Spieltag vor der nahenden Rückrunde. Apropos, da war doch noch etwas und zwar die bislang vernachlässigte Oddset-Wette. Somit genug geschwafelt und schleunigst ins Wettbüro, bevor es seine Pforten erst in der nächsten Saison wieder öffnet. Und vielleicht kann man den Aufwärtstrend doch noch in die Rückrunde retten.
Letztes Jahr kämpften sie noch Seite an Seite um den WM Pokal nach Serbien zu holen, doch nun scheint ihre Zusammenarbeit in Schutt und Asche zu liegen. Nach einem überharten Duell (6 Gelbe und 2 Gelb-Rote Karten) konnte Vojvodina Novi Sad das Auswärtsspiel bei Radnicki Jugopetrol mit 1:2 für sich entscheiden, da hat es wohl geholfen den ehemaligen Mitstreiter genau zu studieren. Mal sehen wie locker oder unlocker TC das wegsteckt. Denn damit dürfte es auch
dieses Jahr schwierig werden für TC um den Meistertitel mitzuspielen. Novi Sad hat hingegen schon wieder ganz andere Sorgen: Zwar lullt ihn der jammernde Bernd W. an, dass "Roter Stern ganz sicher keine Chance hat" (jaja...gähn), doch die Gefahren lauern vor allem hinten in der Tabelle: Hajduk beispielsweise schleicht sich da mit einem TK von 42 still und heimlich an... mal schaun wer die Eier hat ihn zu bremsen, oder wird es gar ein Durchmarsch ohne weitere Gegenwehr?
Gut trainiert hat Obilic Trainer Barisic mit seiner Mannschaft. Obwohl es in den letzten Partien nicht optimal gelaufen ist, hofft Barisic heute auf eine gute Leistung seiner Spieler. Barisic ist optimistisch, seine Offensivtaktik heute erfolgreich durchzuziehen. Barisic setzt in dieser Saison gerne auf Offensive, um gleich einmal oben mit zuspielen. Denn wenn man von Beginn an nicht gleich vorne dabei ist, ist es schwierig die Versäumnisse wieder aufzuholen. Barisic warnt seine Mannschaft aber auch, mit den Kräften nicht zu verschwenderisch umzugehen!
Sonne und Regen wechseln einander in der bisherigen Saison von Hajduk ab: International souverän den AUfstieg geschafft. Dort aber - trotz 3,2 Rest TK aus der Gruppenphase (ja, so souverän und abgebrüht wurde der Gruppensieg eingefahren) - ist das TK für die KO Duelle nicht berauschend. Da muss ein technischer Fehler vorliegen. National ist die Saison bislang durchschnittlicher Durchschnitt - festgefahren im Mittelmaß. Aber immerhin besser als der ehemalige Meister, der sich recht gemütlich auf einem Abstiegsplatz eingeparkt hat und schnarcht. Mal sehen, wie es da weiter geht.
Industrie gegen Eisenbahn, das hieß es wieder einmal letzte Runde, und es war ein heißer Tanz, den die beiden Teams der arbeitenden Klasse einander lieferten. Schließlich geht es dabei nicht um Heidelbeeren, sondern auch um den Anspruch, die Arbeiterschaft würdig zu vertreten, was einmal dem, ein andermal jenem gelingt - so bleibt das Duell stets frisch und vor allem wichtig. Diesmal behielten die Stahlkocher die Oberhand in einem harten Auswärtsspiel im Jonasreindl von Zeleznik. Die Laufbahn, die das Stadion dort umgibt, ist aus symbolischen Gründen durch einen zweispurigen Gleiskörper ersetzt
worden, auf dem eine Liliputbahn auch während des Spiels ihre Runden zieht und deren Lok meistens hinter dem gegnerischen Tor ihre durchdringenden Pfiffe loßläßt. Das konnte allerdings diesmal nicht fruchten, hatte sich doch der Keeper der Werkself selbstgezogene Petersilie in die Ohren gesteckt. Das Resultat ist bekannt.
Diesmal beehrt uns der Tankwart, dessen Geschäfte sich zusehends verlagern, da der Ölpreis im Sinken begriffen ist. Er sieht sich dem Vernehmen nach schon nach anderen Tätigkeitsbereichen um, ein Umbau so mancher Zapfsäule als Partyattraktion steht im Raum. Malle ruft TC!
Das scheint die Devise bei Krusevac zu sein. Während man in den letzten zwei Saisonen national zu glänzen wusste, lief es international ganz und gar nicht nach Wunsch.
Heuer ist die Situation eine ähnliche, allerdings mit anderen Vorzeichen. So dümpelt man in der Tabelle der SM unwürdig auf einem Abstiegsplatz herum, hat aber gleichzeit erstmals das Champions League Viertelfinale erreichen können.
Die heimische Liga kämpft nach wie vor um ihr Image. Zwar haben sich Bernd und Fenris zumindest
sportlich zurückgemeldet, die Zeitungslandschaft bleibt ein Schatten ehemaliger Glanzzeiten. Allein die Tatsache, das es eine gefühlte Ewigkeit her ist, als die letzte Kolumne das Land erhellte, spricht Bände. Schuld daran eindeutig der ehemalige MeisterasstrainerderHerzen Fenris, der mittlerweilen offenbar selbst zu einem Zombie geworden ist.
Ungeachtet dessen, kämpft Lutscher noch immer verzweifelt um Anerkennung und JanAge versucht es mit einem Punktprogramm gegen Weicheier zu richten, wie das wohl weitergeht?
Da muss Trainer Bernd W. jetzt wirklich mal ein Kompliment ausgesprochen werden: Nein, nicht für die kurzfristige und völlig unverdiente Tabellenführung in der SM, sondern zum Stanley Cup! Als er unlängst im Vollsuff (ja den hatte ich glaub ich schonmal erwähnt) damit prahlte, dass die Bruins und nicht die Saison-Dominatoren aus Vancouver den begehrten NHL Pokal holen werden wurde er noch ausgelacht, und als die Mannschaft aus Boston bereits 0:2 Spiele zurück lag war sein
Gerede eigentlich schon vergessen. Doch dann war der Trainer in Belgrad nicht mehr gesehen, und in Boston stellte sich plötzlich alles auf den Kopf. Ob er gar persönlich eingriff und die Eishockey Cracks noch zum Erfolg führte? Zwei Dinge sprechen dafür: Zum einen hat Bernd W. vom Eishockey natürlich wesentlich mehr Ahnung als vom Fussball. Zum anderen ist Roter Stern nun Tabellenführer, also muss hier wohl jemand anderer in seiner Abwesenheit die Fäden gezogen haben.
Geschockt und erleichtert zugleich reagierte Seifenblasenmagnet Seifenblasenmagnat Lutscher auf das 5:5 gegen Radnicki Jugopetrol. Das enttäuschte und verrotzt/verheulte Gesicht seines Gegenübers nahm TC dann auch wohlwollend zur Kenntnis, schien aber leicht irritiert, als Lutscher ihm dann um den Hals fiel und sich überschwänglich bedankte. Und zwar für die endgültige Initiation und Integration in die ehrenwerte serbische Gesellschaft. Denn nichts anderes kann ein solches Ergebnis heißen.
Lutscher rekonstruiert das Treffen der SM-Granden:
TC: Leute wir müssen endlich mal das Thema Lutscher besprechen!
Hadschi: Über den reden wir doch andauernd.
Bernd: Ich glaube er meint Lutscher sollte jetzt langsam
mal dazu gehören.
Hadschi: Waaaaas, wieso das denn?
TC: Na er bemüht sich doch jetzt schon so lange…
Hadschi: Mir doch egal, um meine Kamele hat er sich auch ein bisschen zu sehr bemüht.
Bernd: grinst dreckig.
TC: Trotzdem, so einen können wir gebrauchen, der ist sich für nichts zu Schade.
Bernd: grinst dreckig.
Hadschi: Dann wandere ich aus!
TC: Jaja.
Hadschi: Außerdem muss ihm dafür einer eine Auswärtsfünf reinknallen.
TC: Ist ja gut, das mach ich dann.
Hadschi: Und Fenris muss auch erst noch zustimmen. Die Blicke richten sich erwartungsvoll auf den SM-Paten.
Fenris: Nickt bedeutungschwer!
So, oder so ähnlich muss es sich wohl zugetragen haben…
Inspiriert von seinem Ex-Klub, der nun offenbar den Weg der eierlosen sucht, hat JanAge ür Hajduk ein 10 Punkteprogramm beschlossen:
1. Stadionverbot für überalterte Päsidenten, Parteibuchentourage und all jene, die tatenlos der kastration ihres Klubs zusehen und sich ortgesetzt verarshen lassen
2. Regress an die Klubührung wegen seelischer Leiden einer verschissenen Saison und Geld zurück ür die Heimspiele
3. Gezielte Weitergabe von Abokarten an gute Freunde aus Griechenland, Italien und snstigen feierfreudigen Ländern
4. Erweiterung des Ordnerdienstes ür den Gästesektor. Besonders erdienstvolle ans des Heimvereins düren das übernehmen
5. Unterkellerung des
Sielfeldes um genug Platz ür anutensilien - alles was man ür ein gelungenes Spiel so braucht - zu schaffen
6. Pyrotechnikgebot - Wer nicht abbrennt, fliegt. EIn Bengale pro Saison/Person minimmm
7. Freie Bierbecher und Zielübungen in der Pause ür alle
8.Weitergabe der privaten Nummer/Wohnadressen aller Spieler an die Fans, damit sie die Nachbesprechung der Wochenendleistung unmittelbar besprechen zu können.
9. Freislivo für alle ab sechs Monaten
10. Derbies aus Sicherheitsgründen ohne Ordner und Polizei; die könnten sich weh tun.
JanAge hoft, damit ein Gegenzeichen gegen Verweichlichung und Inkompetenz gesetzt zu haben und bittet die Anhänger von Hajduk um ihre Unterstützung!
Nun Volksmund sagt:" In der Kuerze liegt die Wuerze". Wenn das stimmt, dann ist Fenris eine indische Jalapeno Arrabiata. So unendlich kurz sind seine Beitraege zum allgemeinen Geschehen, dass sie fuer das Auge eines Normalsterblichen nicht einmal mehr wahrzunehmen sind. Selbst die Wissenschaftler von CERN haben nun angefangen nach diesen unendlich kleinen Element zu suchen. Doch die Rettung kann wahrscheinlich nur von
Professor Brot kommen. Nur er hat das technische und psychologische Know-how das Raetsel des wilden Wuestenzombies zu loesen.
Aber man sollte sich die Frage stellen, was mit der wildesten Liga der Copa-Welt geschehen ist. Immer kuerzer werdende Zeitungsartikel, keine Forenbeitraege mehr fuer Wochen, die Kolumne wurde das letzte Mal in der Steinzeit gesichtet. Tja und dann noch die Stummheit gewisser "Trainerlegenden". Quo vadis SM ?
Gibt es auf Hawaii eigentlich Kamele? Keine Ahnung, aber Hadschi riecht wieder ein gutes Geschäft und hat daher beschlossen, mal seine Fühler dort hin auszustrecken. Ein paar Probeexemplare sind bereits verladen und werden Richtung Oahu verschifft. In einem Ruderboot mit Lutscherantrieb. Hadschi selbst wird seine Hadsch auch bald beginnen und versuchen, ohne gröbere Probleme mit
möglichst wenig Körperöffnungsuntersuchungen ebenfalls in Honolulu einzutreffen. In seiner Abwesenheit soll sich barisic um seine Kamele kümmern. Der ist ja schon in Übung mit dem Fläschchen geben. Und falls sich das große Weh schon freut, dass er mit den Partizanen leichtes Spiel hat, wenn Hadschi nicht da ist, sei ihm gesagt: von mir aus können wir gerne wieder 5:4 spielen.
Eigentlich war es zu erwarten. Wie schon in der vergangenen Saisonen richtete sich die ganze Abneigung von Zeleznik Trainer Qbat gegen Barisic und die Mannschaft von Obilic Belgrad. Barisic fragt sich, was hab ich Qbat angetan? Ich hab ihm weder seine Fraus ausgespannt noch verpfiffen, als er als einfacher Stadionbesucher in einer anderen Liga bei einem Spiel vermummt das Spielfeld stürmte. Barisic setzt als friedvoller Mensche aber nicht auf
Rache, sondern den Dialog. Zwei vernünftige Menschen müssen sich ausreden können. Daher steht schon bald ein Versöhnungsgipfel auf dem Programm. Auch die passende Location hat Barisic bereits vorgeschlagen: Beim nächsten Obilic Heimspiel im Stadion in mitten des harten Fankerns. Einzige Bedingung: Qbat muss mit einer Zeleznik Dress erscheinen. Die Obilic Fans werden Qbat dann einen schönen Empfangschor bereiten…
Zwischen halgepackten Koffern, stinkenden Socken und einer Digitalkamera sitzt W. und weiss, dass er noch etwas vergessen hat. Ist es der serbische Pass, den er sich erst vor kurzem gekauft hat? Oder die Überfahrt mit dem schwarz gemieteten Segelboot von einem kroatischen Vertrauensmann? Oder gar die Ware, die er dem Montenegriner auf Korcula "ubergeben soll? Nein, alles weit gefehlt. W. muss noch seinen Zeitungsartikel schreiben und den Urlaubszug buchen. Erst danach kann W. auf der Reling im Mittelmeer stehen und von fern die jugoslawische Kueste betrachen...oder ist das schon wieder so ein Bluff und der gute W. ist gar nicht auf Urlaub, sondern feiert wochenlang den Stanley-Cup-Triumph seiner Boston Bruins ab und hat daher keine Zeit fuer Copa...?
so ungefähr kann man das Programm Bernd W.'s umschreiben...doch Moment mal: 1. gegen 2. heisst Roter Stern gegen Zeleznik? What the fuck, Oida? Was ist mit qbat los? Die Antwort werden wir wohl niemals erfahren... vielleicht spielt q. ja sogar die Saison seines Lebens, um dann am letzten Spieltag einen NMR hinzulegen, statt sich die Meisterschale abzuholen, um dann in eine copaeske Lethargie zu verfallen und in den Wald Holzsammeln zu gehen für den Zombieball...
Schon mal wo gehört?
Ja, mir geht's auch so.
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