Da denkt sich Xerez: "Hey, der vielbeschaeftigte Copa Argentina Organisator wird kaum Zeit haben, sich eine Taktik fuer das Spiel aus zu denken." Bingo, Minimalaufwand und 3 Punkte.
Den Tabellenletzten zu besuchen, wird sich kaum lohnen, da dieser sicherlich mit der Wut im Bauch dieser Situation zu entrinnen versucht. Also die obligate Auswaertsdusche; und zwar mit 0:1...
Nun denkt sich Xerez; "Hey, immerhin haben wir schon 11 Auswaertstore geschossen. Ein Husarenstueck." Relativiert wird diese Posse durch mickrige 3 Auswaertspuenktchen.
Nun gut, mal sehen was gegen die Schuhmacher und die Ami-Kolonie rausspringt...
Ferro Carril Oeste trudelt weiter benommen in Richtung Liga 2. Nach den zwei Pleiten am letzten ZAT klebt nun Ferro förmlich an den Abstiegsplätzen fest, keine gute Ausgangslage für die Rückrunde. Immerhin konnte der bzw. die Schuldigen ausgemacht werden; es sind ganz klar die anderen, wer sons. Irgendwie haben die immer ein bis etliche Tore mehr als Ferro. In Caballito hat man daher beschlossen, etwas Neues zu probieren und in Zukunft nun einfach immer mindestens ein Tor mehr zu schießen als der Gegner. Nach wochenlangen Kalkulationen ist man zu dem Schluss gekommen, dass so der Klassenerhalt noch erreicht werden könnte. "Ich denke auch, dass uns diese Taktik zum Erfolg verhelfen wird.", so Ferro-Coach Armando Broncas gedankenlos.
Kollegin von Karla Kolumna-Krause: Es läuft nicht, oder? Karla „the one and only“ Kolumna-Krause: Warum? KKKK: Pokal raus, Liga unten drin, Liebhaber weg. KKK: Jetzt mach dir mal keinen Pup in die rotweißgestreifte Buchse. KKKK: Ja? Aber sieht doch echt mies aus, Karla. KKK: Nö, überhaupt nicht. Weil im Pokal haben wir es ja in die zweite Runde geschafft. Besser als CAI, Instituto, Lanus und Konsorten also. UND in der Liga setzen immerhin 4,5 Prozent aller Oddsetter auf NOB. Und der Zahl ist gewiss nicht mein Lover. KKKK: Da bin ich mir nicht so sicher. Du
weißt ja, was man so munkelt… KKK: Dass du und der Prenzlaue… ? KKKK: So ein Stuss. Und selbst wenn? Er ist erfolgreich! KKK: Naja, wenn man so hört, was er dafür in der rotweißgestreiften Buchse spazieren trägt… Da muss wohl noch viel Platz drin sein. Dann nehme ich doch lieber den sympathischen Loser aus Rosario. KKKK: Ich kann dir jetzt grad nicht folgen? KKK: Also, das ist so…
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Anm. d. Red.: Der Rest dieses Textes ist FSK 18 und in der Vollversion ausschließlich auf der kostenpflichtigen Newell’s Old Boys-App verfügbar. Wir bitten dies zu entschuldigen.
Der Tabellenstand täuscht. Der Blick aufs TK muss jedem Anhänger des CA Huracán den kalten Angstschweiß auf die Stirn treiben. Da nützt auch kein Lamentieren und Wehklagen angesichts der ZAT-Panne, die uns Punkte und TK gekostet hat. Da muss man nun durch, auch wenn diese Wettbewerbsverzerrung zu unseren Ungunsten geht. Jetzt gilt es, sich den Respekt der Liga weiter zu verdienen und eine
anständige Rückrunde zu spielen, damit man in der kommenden Saison auch noch zur Elite Argentiniens gehört. Unmöglich ist das nicht, aber ein hartes Stück Arbeit liegt vor der Truppe um Trainer Flachzange. Der alte Haudegen ist aber ganz zuversichtlich: "Ich weiß schon, wie wir das hinbekommen. Wenn meine Spieler und der Vorstand mitziehen, wird das leichter, als alle glauben."
Die erste Hälfte der Saison ist gespielt, meine Mannschaft befindet sich in der Tabelle genau in der Mitte und scheint sich nach einigen Turbulenzen doch einigermassen als Einheit gefunden und eine gewisse Stabilität erlangt zu haben. Das zeigt auch die Platzierung, die genau im Saisonziel drin liegt. Gegen die Eisenbahner, Ferro Carril Oeste, legten meine Spieler in der ersten Hälfte ein Tor vor, konnten das Spiel aber erst gegen Ende entscheiden. Eine ähnliche Situation mit umgekehrten Vorzeichen zeigte sich in der Begegnung gegen Talleres de Cordoba. Nur gegen die Newells Old Boys gelang es meiner Mannschaft das Spiel schon nach eine Stunde in gute Bahnen lenken.
Große Chance, groß verpasst. Sowohl bei den gestreiften Unterhosen von CA Los Andes als auch beim Tabellenletzten CA Vélez Sársfield konnte die Abwehr eine gute Leistung zeigen, doch am Ende war es nur in einem Spiel möglich, die gegnerische zu knacken. Gegen den direkten Konkurrenten um die internationalen Plätze Los Andes gab es also eine schmerzliche 1:0-Niederlage. Zumindest konnte ein wenig was für die Tordifferenz getan werden, auch wenn die Hinrunde in der zweiten Tabellenhälfte abgeschlossen wurde. Eine solch schlechte Hinrunde ist wohl nur noch älteren Fans bekannt...
Die Unterhose! Nach etlichen Versuchen, an etwas anderes zu denken, ist es dem W. endlich gelungen, sie aus seinem Kopf zu streichen. Er denkt nun an Alpakas oder Vicuñas, oder sonstige kamelartige Tiere, die sich in den Anden herumtreiben. Er denkt an Tango und Gelatine im Haar, an Zwierbelbärte und Bandoneonmusik. Er denkt an saftige Steaks und Rotwein aus Mendoza. Seine Gedanken kreisen um die Weiten Patagoniens, um Gaucho-Sentimentalität, um
echte Männer und Cojones. Er denkt an Pferde und Rinder, an kühle Sommer und eisige Winter, an Gletscher und schneebedeckte Gipfel in der Ferne. Er denkt an Fussball, an gefüllte Stadien, an 1978 und an 1986, an Osvaldo Ardiles, Jorge Valdano und nicht zuletzt an einen kleinen Jungen aus Villa Fiorito. Er denkt an die Primera Division, an den 7. Tabellenplatz, an seine Farben rot und weiss - tausendmalgestreift. Er denkt CALA-Tanga, er denkt Instituto-Unterhose...
Avellaneda - Vom ein oder anderen war es bereits bekannt, aber dennoch ein erschreckender Wert vom letzten PISA-Test in Amerika: 38,9 % aller amerikanischen Copatrainer können nicht lesen!
Zumindest keine Tabellen und Spielpläne. Sonst wäre über 1/3 der Americopatadores nicht so bescheuert, CA Independiente mit großem Abstand als Meisterschaftskandidaten Nr. 1 auszurufen. Das übliche Favoritenschuhgeschiebe von Prenzlauerbergo? Nein, diesmal sollte man in der Tat erst nachdenken und dann einschalten bzw. sich erstmal die Anzahl der noch verbleibenden Heimspiele der für vordere Plätze in Frage kommenden Teams anschauen. Und, klingelts? Na, zumindest sicher noch des öfteren bei CAI.
Da hat der Reverend am letzten Zat alles probiert um den ganz grossen Wurf zu landen, was aber nur zum Teil gelungen ist! Trotzdem bleiben die Instituten Oben mit dabei und sind der Verfolger hinter den üblichen Spitzenreitern Boca, CAI und nun auch River Plate. Am kommenden Freitag stehen dann für die Cordobanianer zwei Duelle mit Mannschaften aus dem Mittelfeld der Tabelle an, wobei CA Los Andes auf dem Weg nach Oben ist. Die Newell´s Old Boys brauchen da noch ein paar Pünktchen um hoch zu kommen, aber das sind immer die gefährlichsten Teams. Bei soviel Fussball-Weisheit kann ja dann eigentlich nichts mehr schief gehen für den Reverend! Der Fussballgott wird mit ihm sein! Jipiiii-a-jee, Schweinebacke!
Keine schlechte Hinrunde für die Boca Juniors, den aktuellen Titelträger der argentinischen Primera Division. Zum Rundenabschluss konnte man nicht nur zuhause mit einem geschmeidigen 1:0 die Punkte sichern, nein, auch beim bisherigen Tabellenführer Arsenal de Sarandi lief es auswärts mit einem 1:6 geradezu grandios.
Vinnie Armando Jones: "Träumchen, keine schlechte Ausgangsposition für
die Rückrunde! Und dazu kommt noch die Tatsache, daß es in der Copa Libertadores auch nicht ganz schlecht aussieht. Im Moment ist das alles nur eine Momentaufnahme, sicherlich - aber auch eine, die mir ganz gut gefällt. Am Ende werden dann natürlich die Toten und auch die Punkte gezählt, von daher heißt es jetzt für uns einfach seriös weiterarbeiten, dann geht da möglicherweise was!"
Der Racing Club befindet sich erstmals seit geraumer Zeit wieder auf einem Nichtabstiegsplatz. Doch dafuer musste auch stark investiert werden. In der naechsten Kolummne wird man sicherlich bald das Praedikat TKVernichter ueberreicht bekommen. Dass das kommende Heimspiel ausgerechnet gegen den weisen Statistiker, welche solche Zahlen umrechnet um in zaehlbare Punkte ummuentzen kann, geht, ist suboptimal.
Xerez hat noch eine schwere Rueckrunde vor sich. Fragt sich, ob er doch nicht besser in Chile geblieben waere, wo sein Ex-Klub mittlerweile eher einem Scherbenhaufen gleicht...
Ferro Carril Oeste hat sich am letzten ZAT ziemlich blöde angestellt und steckt nun endgültig im tiefsten Schlamassel, aus dem man sich ja eigentlich mit einem deftigen Heimsieg befreien wollte. Doch zwischen Plan und Wirklichkeit leigen in Caballito eben nunmal Welten, weshalb es nun sehr viel Glück und vor allem Nervenstärke bedarf, um aus dem Abstiegssumpf noch heil herauskriechen zu können.
"Ich denke, es bedarf vor allem Punkte. Heute ist ein guter Tag für Punkte.", so Ferro-Coach Armando Broncas beim Blick ins Horroskop.
Avellaneda - Bei den Diablos Rojos gibt es nach den letzten Spielen der Hinrunde eine ordentliche facebook- Party. Ganz Buenos Aires ist eingeladen, natürlich abgesehen von den Fans der ca. 35 Lokalrivalen. Grund ist nicht etwa Platz 3 vor dem finalen Hinrunden-ZAT, sondern schlicht und einfach eine überbordende Vereinskasse.
"Ich weiß einfach nicht, wohin mit der Kohle" jammert
der Schatzmeister. "Jetzt hatten wir von 16 Spielen ca. 19 Heimspiele. Ohne Ende Einnahmen, und keine Ausgaben für Auswärtsfahrten". Nun, das Geld wäre vielleicht besser für die Rückrunde angelegt, wo man sich den ein oder anderen Auswärtspunkt wird teuer erkaufen müssen, um den Tabellenplatz auch nur einigermaßen zu halten. Doch daran denkt man bei CAI erst, wenns zu spät ist.
Meister gegen Aufsteiger, Lehrer gegen Schüler, Juniors gegen Unidos, 2. von vorne gegen 2. von hinten - und nicht zuletzt Boca gegen Boca, so lauten die Vorzeichen für das Hinrundenfinale in der Primera Division Argentiniens.
Vinnie Armando Jones weiß indes noch nicht so ganz, was er von den Unidos und Celestial halten soll:
"Die sind wirklich schwer auszurechnen in dieser Saison. Sie sind
relativ hoffnungsvoll in die neue Saison gestartet, haben aber zwischenzeitlich fiese Rückschläge hinnehmen müssen, unter anderem auch ein-zwei Nuller zuhause. Deswegen heißt das allerdings noch nicht, daß wir die Unidos unterschätzen dürfen, konditionell sind die gut drauf, deswegen traue ich ihnen einiges zu. Genauso wie natürlich auch dem Tabellenführer Arsenal und Nueva Chicago."
Der Zug faehrt langsam und mit quietschenden Bremsen in den Bahnhof ein, die Raeder drehen sich mit voller Wucht rueckwaerts um den Zug zum stehen zu bekommen. Als der Zug endlich zum Stillstand gekommen ist, entsteigt dem letzten Wagon ein leicht uebergewichtiger und unrasierter Mann mit langem Ledermantel. In seinen zwei Huefthalftern glaenzen zwei silberne Revolver in der Sonne. Als er sich langsam auf der Hauptstrasse dem Saloon naehert, klingen seine Sporen bei jedem Schritt. Er schaut
sich suchend um in Erwartung einer Ueberraschung. In diesem Moment oeffnen sich die Saloontueren und heraus tritt ein gutaussehner, ganz in schwarz gekleideter Vaquero, auch er mit zwei silbernen Revolvern im Halfter. Er stellt sich in Mitten der Hauptstrasse dem ersten Mann entgegen. Dieser bleibt stehen, streift seinen Mantel hinter die Revolver und schaut konzentriert auf den zweiten Mann. Dann durchschneiden vier Schuesse die unwirkliche Stille ... das letzte Duell der SMler in Argentinien.
Es gab das erwartete schwere Spiel gegen den Tabellenführer Arsenal de Sarandi. Zwar konnte meine Mannschaft, der CA Lanus, gerade zu Beginn des Spiels in Führung gehen und versuchte diese Führung über das Spiel zu retten und stand demzufolge praktisch währen der ganzen Begegnung unter Dauerdruck. In der zweiten Partie gegen Instituto de Cordoba versuchte meine Mannschaft wieder den Kasten mit einer starken Verteidigung rein zu halten. Ein später Gegentreffer war ein schlechter Lohn für diese Bemühungen. Mit zwei frühen und zwei späten Treffern gegen den CA Vélez Sarsfield zeigten dann die Spieler wieder den gewünschten Offensivfussball, der dann auch zum Erfolg führte.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
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ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
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Achtung:
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Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
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