Die erste Apfelernte von Vetustas, äh Oviedos innerstädtischen öffentlichen Apfelplantage wird traditionell von der A-Jugend der wahren Königlichen vorgenommen. Guatemalarias persönlichen Chroniken ist zu entnehmen, dass bereits zu Zeiten der Reconquista die A-Jugendlichen die ersten Äpfel ernteten, um sich so im Laufe der Jahre das Geld für neue Trikots zu erarbeiten. Dass ausgerechnet nun der heroische
Chronist Don Guate höchstpersönlich mit dieser Tradition bricht und die A-Jugend unterstützt, spricht Bände. "Es war Zeit für ein Zeichen des Zusammenhalt, dass ich große Hoffnung in unsere Jugendarbeit stecke und von unserem Weg überzeugt bin, auf die asturische Jugend zu setzen. Und die gemeinsame Apfelernte für unsere Erstabfüllung des "Sidra real" steht für diesen Zusammenhalt."
Don Crespo ist irritiert. Seine Mannschaft ist derzeit völlig verunsichert, obwohl der Trainer mit dem ihm ganz eigenen unerschütterlichen Selbstvertrauen wie gehabt voran geht. Mittlerweile reihen sich 4 Niederlagen aus den letzten 5 Spielen. Eine Blamage, für den selbsternannten Weltklassetrainer, dessen Stern offenbar am Sinken ist. Die Tabelle lügt!
Kaum erstaunlich, dass Crespo nun auch den Spitzenplatz in der Oddset-Wette bereits abgeben musste. Puddel macht seine Sache hervorragend und es wird schwer, gegen die beeindruckende Oddset-Quote überhaupt etwas ausrichten zu können.
Irritierend zudem, dass sich Don Crespo trotz akuter Krise mit solchen Nebenschauplätzen beschäftigt, statt den Fokus auf die kommenden Spiele - die durchaus
wegweisend sein werden - zu legen. Neben dem Spitzenspiel gegen Real Ovideo kommt es zum Derby madrileño. Das grosse Real Madrid ist zu Gast und dieses Mal zum Glück auch mit einem kompetenten Trainer, statt als mediokrer englischer Geist. Ganz Madrid vibriert und die Karten im Metropolitano erreichen auf dem Schwarzmarkt astronomische Preise. Gerüchten zufolge, mischt auch der Trainer bei diesem Hütchenspiel mit. So sind die Erwartungen enorm bei den Colchoneros. Einzig Don Crespo grübelt; offenbar könne er es sich nicht leisten, mit vollem Angriff über die merenguenoes herzufallen, zu oft werden Dino resp. seine Schwager noch mit ihm die Klingen kreuzen diese Saison...
Übrigens: Nun geht es in Sepang endlich los! Also liebe Leser, tschüss...
Es geht doch, Culés! Nach dem Derby-Wahnsinn zeigen wir endlich wieder collons – diesen herrlich verrückten Geniestreich, den unsere Abwehr im Spiel zuvor wohl komplett vergessen hatte.
Das 4:4 gegen Espanyol an Spieltag 17 war ja nichts für schwache Nerven. Während sich die "Vögel" von Espanyol bei unserer Slapstick-Defensive wie im Schlaraffenland gefühlt haben müssen, folgte an Spieltag 18 die richtige Antwort: Ein dreckiger 3:2-Auswärtssieg bei Getafe! Damit halten wir Platz 8.
Ein Blick auf unsere Tordifferenz von -17 (33:50
Tore!) zeigt aber das ganze Drama: Als amtierender Meister schwächeln wir diese Saison bisher gewaltig. Unsere Abwehr lädt quasi zum Tag der offenen Tür ein – da schaut sogar das sonst so minimalistische Real Madrid neidisch rüber, die gefühlt jedes Spiel langweilig über die Zeit schaukeln.
Jetzt wartet an Spieltag 19 der Spitzenreiter Atlético Madrid. Die verteidigen zwar traditionell so, als stünde die spanische Staatsgarde im eigenen Strafraum, aber wir werden ihnen zeigen, wer der wahre Champion ist! Som-hi! Visca el Barça i visca Catalunya!
Valencia CF hat in den vergangenen Spieltagen wichtige Punkte gesammelt und steht nun vor zwei anspruchsvollen Aufgaben. Nach 18 Spieltagen belegt die Mannschaft mit 27 Punkten den fünften Tabellenplatz.
Sieg gegen Real Madrid
Am 16. Spieltag feierte Valencia CF einen überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen Real Madrid. Die Mannschaft trat von Beginn an konzentriert auf und ließ dem Gegner nur wenige Möglichkeiten. Mit diesem Erfolg setzte Valencia ein deutliches Zeichen im Kampf um die vorderen Tabellenplätze.
Am folgenden Spieltag musste Valencia dagegen einen Rückschlag hinnehmen. Beim Auswärtsspiel gegen Real Oviedo unterlag die Mannschaft überraschend mit 0:4. Bereits zur Pause lag Valencia deutlich zurück und konnte das Spiel anschließend nicht mehr drehen.
Niederlage gegen Terrassa CF
Auch am 18. Spieltag blieb Valencia ohne Punktgewinn. Gegen Terrassa CF verlor die Mannschaft zu Hause mit 1:3. Valencia ging zwar in Führung, konnte den Vorsprung aber nicht halten. Terrassa drehte die Partie und nahm drei wichtige Punkte mit.
Trotz der beiden Niederlagen bleibt Valencia CF mit 27 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Der Vorsprung auf den sechstplatzierten Real Madrid beträgt zwei Punkte. Gleichzeitig muss Valencia den Blick nach hinten richten, denn der Abstand zu den Verfolgern ist nicht besonders groß.
Schwierige Aufgaben am 19. Spieltag
Am Freitag, 2. Oktober 2026, steht für Valencia CF das nächste Spiel an. Die
Mannschaft tritt auswärts bei Getafe CF an. Getafe belegt derzeit mit 19 Punkten den neunten Tabellenplatz und konnte zuletzt den FC Barcelona mit 2:3 besiegen.
Für Valencia wird die Partie deshalb zu einer echten Bewährungsprobe. Nach zwei Niederlagen in Folge muss die Mannschaft wieder Stabilität gewinnen und vor allem die Defensive verbessern. Ein Auswärtssieg könnte Valencia im Kampf um die oberen Tabellenplätze zurück in die Erfolgsspur bringen.
Danach wartet Racing Santander
Am 20. Spieltag empfängt Valencia CF den Real Racing Club Santander. Das Spiel findet voraussichtlich am darauffolgenden Spieltag statt. Racing Santander steht aktuell mit 24 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz und liegt damit nur drei Punkte hinter Valencia.
Die Begegnung verspricht daher besondere Spannung. Mit einem Heimsieg könnte Valencia den direkten Konkurrenten weiter distanzieren. Eine Niederlage würde dagegen den Druck auf die Mannschaft erhöhen.
Valencia braucht eine Reaktion
Die vergangenen Spiele zeigen, dass Valencia CF an guten Tagen auch starke Gegner deutlich schlagen kann. Dem 3:0 gegen Real Madrid folgten jedoch zwei klare Niederlagen. Nun kommt es darauf an, schnell die richtige Antwort zu geben.
Vor allem im Spiel gegen Getafe darf Valencia nicht erneut früh den Anschluss verlieren. Die kommenden beiden Partien werden zeigen, ob die Mannschaft ihren fünften Tabellenplatz festigen kann oder im engen Mittelfeld weiter zurückfällt.
Nach der 0:3-Niederlage in Valencia schien Real Madrid endgültig in der Komfortzone zwischen Mittelmaß und Mittagsschlaf angekommen zu sein. Platz 6, sieben Siege, vier Unentschieden und sieben Niederlagen – bei 27:26 Toren und 25 Punkten. Immerhin: Der Abstand zur Spitze ist noch nicht völlig außer Sichtweite. Dino müsste dafür allerdings gelegentlich auch auf die Tabelle schauen.
Dann folgte der Heimauftritt gegen Real Racing Club Santander. Und plötzlich war wieder Leben im Bernabéu: 4:0 für Real Madrid! Lambretta ließ seine Mannschaft offenbar nicht nur nach vorne spielen, sondern fand sogar die richtige Kabine. Vier Treffer, kein Gegentor – ein Abend, an dem selbst der Trainer kurzzeitig seine Brille nicht vermisste.
Auswärts bei Deportivo Alavés gab es anschließend ein 2:2. Ein Punkt, der die Madrilenen auf Rang 6 hält. Lambretta soll nach dem Spiel erklärt haben: „Wir wollten gewinnen. Aber zwei Tore sind auch eine schöne gerade Zahl.“ Auf die Frage, warum seine Mannschaft nicht noch ein drittes Tor nachlegte, habe er geantwortet: „Ich dachte, das Spiel sei schon vorbei. Die
Anzeigetafel war so hell.“
Am kommenden ZAT wartet zunächst Espanyol Barcelona auswärts. Für Lambretta ist das eine Gelegenheit, die jüngste Aufholjagd fortzusetzen – und für die Fans die Hoffnung, dass die Mannschaft diesmal nicht erst nach dem Pausentee aufwacht.
Doch danach wird es ernst: Am 20. Spieltag empfängt Real Madrid den FC Barcelona. Das Clásico steht vor der Tür, und Dino soll bereits angekündigt haben, sich diesmal besonders gut vorzubereiten. Er wolle „alle wichtigen Informationen sammeln“ – angefangen beim Anstoßzeitpunkt bis hin zur Frage, ob Barcelona tatsächlich in Blau-Rot spielt.
In Madrid hofft man auf weitere Punkte und eine Rückkehr in die Spitzengruppe. Lambretta selbst bleibt gelassen: „Die Saison ist lang. Und wenn sie nicht lang genug ist, verlängern wir sie eben.“
Ob Real Madrid nun tatsächlich Fahrt aufnimmt oder Dino erneut in die Nacht abbiegt, entscheidet sich am nächsten ZAT. Sicher ist nur: Nach dem 4:0 gegen Santander ist die Hoffnung zurück – und Lambrettas Taxifahrer hat vorsorglich schon einmal den Motor gestartet.
Die Hinrunde ist vorbei, verbrannte Erde allenthalben. In der Champions League kläglich gescheitert, in der heimischen Liga an möglichst vielen Ecken hingepinkelt. Nun trotzdem Herbstmeister - der unnützeste Titel überhaupt - mit einer völlig irren Volte zum Abschluss. Willkommen in der Welt des einzig wahren Mad Man!
Don Crespo lässt nichts aus; soweit so klar. Neben seinen Vorlieben als vividor mit viel buena onda verbringt er auch ab und zu Zeit mit taktischen Analysen. "Bueno, los péricos waren meine grösste Sorge. Ich mag sie sehr. Besonders mit roten Federn und blauen Sprenkeln. Als soziale Wesen treten sie ja jeweils in Gruppen auf und
spielen gern.", so der - offenbar nun auch ornithologisch bewanderte - Weltklassetrainer Don Crespo. Vor lauter Nächstenliebe liess man dann die Vögelchen gewähren; weshalb sich Don Crespo jedoch zum unnötigsten Tor der Copa Geschichte hinreissen liess, lässt der Startrainer weiter offen. "Claro, ich bleibe unberechenbar!", so die lakonische Antwort. Das ist vermutlich genau der Ansatz, den es vor dem 3 Gipfeltreffen beim FC Barcelona benötigt. Obwohl man sich die Reise wohl sparen könnte. "Jede Woche nach Catalunya zu reisen? Das gibt noch mehr Kopfschmerzen, als der Besuch meiner Schwiegermutter, die mich ständig verführen will..." Affaire à suivre
Espanyol Barcelona macht es seinen Anhängern derzeit nicht gerade leicht. Erst gibt es in Getafe einen gepflegten 0:2-Dämpfer, dann wird beim großen Rivalen aus Barcelona ein 4:4-Spektakel veranstaltet und anschließend Atlético Madrid mit einem 6:1 aus dem Stadion geschossen. Drei Spiele, ein Sieg, ein Remis, eine Niederlage und zwölf erzielte Tore. Fußball kann manchmal erstaunlich kompliziert sein.
Der Auftakt dieses kleinen Dreierpacks verlief allerdings ziemlich ernüchternd. Bei Getafe CF blieb Espanyol ohne eigenen Treffer und musste sich mit 0:2 geschlagen geben. Viel Freude dürfte die Reise nach Madrid also nicht bereitet haben. Zwei Gegentore kassiert, keine Punkte mitgenommen und die Erkenntnis gewonnen, dass man sich auch gegen Getafe nicht einfach nur zum Fußballspielen verabreden kann.
Was danach folgte, war allerdings aller Ehren wert. Beim FC Barcelona entwickelte sich ein Derby, bei dem offenbar niemand etwas von taktischer Zurückhaltung erzählt hatte. Vier Tore für Barcelona, vier für Espanyol. Macht zusammen acht Treffer und ein 4:4, bei dem die Zuschauer vermutlich irgendwann aufgehört haben, auf die Anzeigetafel zu schauen.
Für Espanyol war der Punkt zwar kein voller Ertrag, aber immerhin ein deutliches Lebenszeichen. Vier Tore beim Erzrivalen schießt man schließlich nicht jeden Dienstagabend.
Und dann kam Atlético Madrid.
Was Espanyol anschließend mit den Gästen aus der Hauptstadt veranstaltete, dürfte selbst die kühnsten Optimisten überrascht haben. 6:1 hieß es nach 90 Minuten. Sechs Tore! Atlético
durfte immerhin eines schießen, bevor Espanyol offenbar beschloss, die Angelegenheit endgültig zu klären.
Damit hat die Mannschaft in den vergangenen drei Spielen satte zwölf Treffer erzielt. Zum Vergleich: In Getafe war es noch kein einziger. Die offensive Formkurve sieht also aus wie eine Achterbahn mit defekter Bremse.
In der Tabelle hat die kleine Serie trotzdem einen Schönheitsfehler. Trotz des Sieges gegen Atlético und des Punktgewinns im Derby verliert Espanyol einen Platz. Vier Punkte aus drei Spielen reichen diesmal nicht aus, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten. Tabellenarithmetik kann manchmal ähnlich gnadenlos sein wie ein Auswärtsspiel in Getafe.
Immerhin dürfte das 6:1 gegen Atlético für reichlich Rückenwind sorgen. Nach einem solchen Ergebnis fällt es schwer, sich über die eigene Offensive zu beschweren. Die dürfte beim nächsten Gegner jedenfalls für einige schlaflose Nächte sorgen.
Am kommenden Spieltag geht es nun darum, aus dem wilden Wechselbad der vergangenen Wochen endlich etwas Konstanz zu machen. Nach Niederlage, Derby-Feuerwerk und Kantersieg wäre ein bisschen Normalität vermutlich gar nicht schlecht. Wobei: Wer Espanyol zuletzt gesehen hat, weiß natürlich, dass „normal“ momentan nicht unbedingt zum bevorzugten Spielplan gehört.
Eines steht jedenfalls fest: Zwölf Tore in drei Spielen sind eine Ansage. Jetzt muss Espanyol nur noch dafür sorgen, dass nicht gleichzeitig wieder die Gegentore im Dutzend angeliefert werden. Dann könnte aus dem jüngsten Spektakel tatsächlich eine Serie werden.
"Es ist zum Verzweifeln - diese trainerlosen Mannschaft sind doch ein Graus. Keinerlei Taktik, auf die man sich verlassen kann (bis auf "alle hinterm Ball her" oder "alle Manndeckung" oder "alle Raumdeckung" oder "Anarchie - spielt wo und wie ihr wollt"), keinerlei Verlässlichkeit. Da schmeckt mir die sidra nicht. Me cago en la hos-" Trainerlegende und Coach der wahren Königlichen, Guatemalaria, war gar nicht mehr zu beruhigen. Ein 3:3 gegen ein Getafe, wie es ekliger nicht spielen
konnte, war der Anlass für den aktuellen Zweiten der spanischen Liga herumzuheulen, dass die Trainerkonkurrenz schon die Bleistifte leckte und in die Tasten haute.
Am nächsten Tag erschien ein wieder gut gelaunter Don Guate auf dem Trainingsgelände. "Ich habe die heimische Presse gelesen, über und mit Don Crespo gelitten und gelacht, ein pa amb tomaquet gegessen und eine neue Sidrasorte ausprobiert - so lässt es sich doch gut in den Tag starten!" Ob dies in der heißen Ligaphase hilft? Man darf gespannt sein.
Die Gesamtbilanz zeigt deutliche Schwächen in der Defensive, was auch das negative Torverhältnis von 23:42 Toren unterstreicht. Dennoch gab es zuletzt einen wichtigen Hoffnungsschimmer: Am 15. Spieltag feierte das Team einen überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen Real Racing Club Santander.Dieser Befreiungsschlag war bitter nötig, denn die kommenden Aufgaben haben es in sich. Am anstehenden 16. Spieltag
reist die Mannschaft zu Deportivo Alavés, bevor am 17. Spieltag das prestigeträchtige Derbi barceloní gegen die Perricos wartet. Die Anhänger hoffen, dass das Team nun endlich Beständigkeit zeigt, getreu dem Motto „Sempre o mai“ (Immer oder nie). Die Leidenschaft der Culés bleibt trotz der Tabellensituation ungebrochen:
Visca el Barça i Visca Catalunya, Som-hi!
Madrid – Bei Real Madrid ist derzeit wieder einiges los – und mittendrin steht Trainer Dino Lambretta, der nach eigener Aussage weiterhin „vollkommen den Überblick“ hat. Ob diese Aussage auch für die sportliche Situation gilt, darüber diskutiert Madrid derzeit allerdings leidenschaftlich.
Der Start in die vergangenen drei Spieltage verlief zunächst durchaus ordentlich. Beim 2:2 gegen Getafe CF nahm Real einen Punkt mit, bevor es bei Real Oviedo eine deutliche 0:3-Niederlage setzte. Doch Lambretta ließ sich davon offenbar nicht beeindrucken. Gegen Terrassa CF antwortete seine Mannschaft mit einem überzeugenden 3:0-Heimsieg und sorgte damit zumindest vorerst wieder für etwas Ruhe im Bernabéu.
In der Tabelle steht Real Madrid nach 15 Spielen weiterhin auf Platz 6 mit 21 Punkten – exakt derselbe Tabellenrang wie in der Vorwoche. Mit 21:21 Toren ist die Bilanz vollkommen ausgeglichen. „Das ist mathematisch sehr schön“, erklärte Lambretta. „Wir haben genauso viele Tore geschossen wie kassiert. Ich mag Mannschaften mit einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit.“
Während die sportliche Entwicklung also noch nicht ganz
eindeutig ist, sorgt der Trainer abseits des Platzes weiterhin für Gesprächsstoff. Lambretta wurde zuletzt auffällig häufig in Madrider Nachtlokalen gesichtet. Angeblich soll er dabei mindestens einmal behauptet haben, er führe dort „nur taktische Studien zur Bewegung ohne Ball“ durch. Besonders kurios wurde es, als er in einem Lokal um drei Uhr morgens eine Serviette mit einer möglichen Aufstellung beschriftete und anschließend versehentlich die Getränkekarte auswechseln ließ.
Auch ein zweites Gerücht macht die Runde: Lambretta soll nach einer langen Nacht versucht haben, einem Taxifahrer zu erklären, dass Real Madrid eigentlich gar nicht nach Hause fahren müsse, weil Madrid bereits zu Hause sei. Der Fahrer soll daraufhin einfach weitergefahren sein.
Sportlich wird es nun wieder ernst. Valencia CF auswärts, anschließend Real Racing Club Santander zu Hause und danach Deportivo Alavés auswärts warten auf die Königlichen.
Lambretta blickt den Aufgaben gewohnt gelassen entgegen: „Wir haben drei Spiele. Drei Gegner. Drei Chancen. Und vermutlich drei Nächte in Madrid. Man muss schließlich Prioritäten setzen.“
Für Espanyol Barcelona wird es jetzt richtig interessant. Innerhalb von drei Spieltagen wartet auf die Katalanen eine anspruchsvolle Kombination aus Auswärtsspiel, Stadtderby und Heimkracher. Getafe CF, der FC Barcelona und Atlético Madrid heißen die nächsten drei Gegner. Viel schwerer kann ein Spielplan kaum aussehen.
Den Anfang macht am 16. Spieltag die Reise zu Getafe CF. Espanyol muss sich auf ein unangenehmes Auswärtsspiel einstellen, in dem jeder Meter und jeder Zweikampf zählen dürfte. Gerade deshalb wäre ein Erfolg in Getafe besonders wertvoll, bevor anschließend der große Höhepunkt dieser Spielserie wartet.
Denn am 17. Spieltag steht das Stadtderby an. Espanyol gastiert beim FC Barcelona. Wenn im Duell der beiden Klubs aus der katalanischen Hauptstadt der Ball rollt, gelten ohnehin eigene Gesetze. Für Espanyol ist die Partie die große Bühne und zugleich die Gelegenheit, dem favorisierten Stadtrivalen einen empfindlichen Nadelstich zu
verpassen. Ein Derbysieg würde nicht nur drei Punkte bringen, sondern wäre auch für das Selbstvertrauen der Mannschaft von erheblicher Bedeutung.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt danach allerdings nicht. Am 18. Spieltag kommt Atlético Madrid nach Barcelona. Nach Getafe und Barça wartet damit bereits der nächste Gegner aus dem Kreis der großen Namen des spanischen Fußballs. Diesmal hat Espanyol den Heimvorteil auf seiner Seite und kann vor den eigenen Fans zeigen, ob die Mannschaft auch gegen Atlético bestehen kann.
Drei Spiele, drei völlig unterschiedliche Herausforderungen. Erst die unangenehme Aufgabe in Getafe, dann das emotional aufgeladene Derby beim FC Barcelona und schließlich der Heimauftritt gegen Atlético Madrid. Für Espanyol ist diese Serie eine echte Bewährungsprobe. Gelingt es den Katalanen, aus diesen drei Partien möglichst viele Punkte mitzunehmen, könnte sich daraus ein kräftiger Schub für den weiteren Saisonverlauf entwickeln.
...hoffen wohl seine zahlreichen Gegner, Freunde des Fehdehandschuhs und Titelaspiranten. Nach einer - inniges Manifestieren sei Dank - Seuchenwoche würde manch Übungsleiter das Weite suchen; nicht aber unser aller Weltklassetrainer!
"Bueno, was soll ich sagen. Mejor, la próxima vez, ich schreibe POSITIVO! Dann vielleicht auch treten gute Dinge ein.
Esta semana, me cago en D***, pa olvidarlo!", so ein sichtlich zerstreuter Don Crespo.
Er spürt den kalten Hauch der Gegner im Nacken und empfiehlt allen Lesern, sie die Resultate der Gruppe C der Gruppenphase der Champions League nochmals im Detail anzuschauen. Getoppt wird dieser Irrsinn wohl bloss noch vom 4:4 im heimischen Metropolitano gegen Valencia... Hasta la vista!
Madrid – Die vergangenen Spieltage waren für Real Madrid eine emotionale Achterbahnfahrt. Zunächst fertigten die Königlichen Espanyol Barcelona souverän mit 5:0 ab. Danach folgte beim FC Barcelona eine bittere 0:3-Niederlage. Doch dann kam der große Moment: Im eigenen Stadion wurde Atlético Madrid mit sage und schreibe 5:0 aus dem Estadio Santiago Bernabéu gefegt!
Grund genug für ein ausführliches Gespräch mit Trainer Dino Lambretta.
Journalist: Herr Lambretta, wie haben Sie diesen historischen Sieg gefeiert?
Lambretta: Historisch? Mein lieber Freund, ich habe schon vor dem Spiel gewusst, dass wir gewinnen. Ich konnte zwar kaum etwas sehen, aber ich habe die Überlegenheit gespürt. Nach dem Abpfiff ging es direkt in die Stadt. 300 Real-Fans waren dabei – und ich
kann Ihnen sagen: Es war eine lange Nacht! Gesang, Tanz, Kaffee, noch mehr Gesang und jede Menge Damen, die offenbar alle unbedingt mit dem Trainer des Tages feiern wollten. Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft jemand „Dino, du bist eine Legende!“ gerufen hat.
Journalist: Haben Sie überhaupt geschlafen?
Lambretta: Schlaf ist etwas für Tabellenführer, die Angst haben, ihre Position zu verlieren. Wir sind Sechster, also müssen wir wach bleiben! Gegen Atlético haben wir gezeigt, dass wir jeden schlagen können. Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, warum wir gegen Barcelona nicht dasselbe gemacht haben.
Am nächsten Spieltag wartet Getafe. Lambretta dazu: „Nach dieser Nacht brauche ich keine Taktik. Ich brauche nur Sonnenbrille, Kaffee und 300 neue Freunde.“
Barcelona ist derzeit ein angenehmer Ort für Espanyol-Fans. Zumindest, wenn man nicht allzu genau auf die Gegentore schaut. Platz drei, 21 Punkte und 21:22 Tore stehen nach zwölf Spieltagen zu Buche. Besonders heimstark präsentiert sich die Mannschaft von Thorsten Schlautmann: Sechs Heimspiele, sechs Siege. Auswärts dagegen ist noch deutlich Luft nach oben. Gerade einmal ein Sieg steht dort drei Niederlagen gegenüber.
Und nun wartet ein kleines Programm, das durchaus geeignet ist, die aktuelle Tabellenlage auf den Prüfstand zu stellen.
Zunächst gibt sich am 13. Spieltag der Valencia CF die Ehre. Die Mannschaft von torca1950 rangiert mit 20 Punkten unmittelbar hinter Espanyol auf Platz fünf und kommt mit einer Serie von drei Spielen ohne Niederlage nach Barcelona. Valencia hat zudem mit 24 Treffern deutlich häufiger ins Schwarze getroffen als Espanyol. Dafür darf die katalanische Defensive darauf hoffen, dass der Heimfluch ausbleibt: Denn zu Hause ist Espanyol bislang eine ausgesprochen unangenehme Adresse.
Eine Woche später wird es für Schlautmann und seine Mannschaft ungemütlicher. Dann geht es zum Real Racing Club Santander. Die Kantabrier liegen derzeit auf Rang sieben und haben 15 Punkte gesammelt. Allerdings wartet Racing seit vier Spielen auf einen Sieg und kassierte zuletzt eine Niederlage. Besonders
interessant: Zu Hause ist Santander bislang noch ungeschlagen. Espanyol darf sich also schon einmal überlegen, ob man vielleicht vorsichtshalber die Auswärtstrikots nicht zu Hause vergisst.
Zum Abschluss dieses Dreierpacks kommt am 15. Spieltag Deportivo Alavés nach Barcelona. Auf dem Papier klingt das nach der angenehmsten Aufgabe. Alavés liegt mit acht Punkten auf Platz zehn und steckt derzeit ziemlich tief in der sportlichen Tretmühle. Vier Niederlagen in Serie stehen aktuell zu Buche. Auch das Torverhältnis von 21:26 spricht nicht unbedingt dafür, dass die Gäste vor Selbstvertrauen aus dem Bus steigen werden. Allerdings hat der Fußball bekanntlich die unangenehme Eigenschaft, dass Tabellenplätze vor dem Anpfiff keine Tore schießen.
Für Espanyol ist die Marschroute damit eigentlich klar: Die Heimserie soll halten, auswärts muss endlich mehr Zählbares her. Gelingt das, könnte sich die Mannschaft dauerhaft in der Spitzengruppe festsetzen. Geht es dagegen schief, dürfte Schlautmann anschließend wieder erklären müssen, warum seine Mannschaft ausgerechnet dann Fußball spielt, wenn eigentlich niemand darum gebeten hat.
Drei Spiele, neun Punkte und jede Menge Gelegenheit für Espanyol, zu zeigen, ob der dritte Tabellenplatz tatsächlich ein Zwischenstand oder schon eine Kampfansage ist.
3:1 gegen ein trainerloses Alavés - eine kleine Randnotiz in Oviedos Kampf um die Krone in Nordspanien. Den nordspanischen Titel scheint den wahren Königlichen niemand streitig machen zu können.
Eine krachende 0:5 Schlappe bei Espanyol Barcelona - ein Armutszeugnis für Guatemalarias Fabada-Ansatz. "Uns fehlten zwei Zutaten, hostíes, eine fabada ohne Sidra und ohne die Geheimzutat meiner Oma ist wie ein Himmel ohne Sterne, Oviedo ohne Real, den Jakobsweg pilgern ohne beim Salvador gewesen zu
sein."
Ein 6:0 über den amtierenden Meister Barca - ein Feuerwerk der asturischen Fußballkunst. "Kaum haben wir Sidra und meine Oma in der Küche, bekommen wir auch die fabada hin. Dann kann uns niemand bezwingen" erläuterte ein zufrieden, leicht angetüdelter Guatemalaria. "Wir haben Spanien bewiesen, dass man uns nicht abschreiben sollte. Vielleicht von uns abschreiben, aber ohne meine güela und ihre kulinarischen Kenntnisse hilft das auch nicht, lo siento, Don Crespo."
3:0 gegen Real Madrid, danach 0:5 bei Real Oviedo. Espanyol Barcelona hat zuletzt eindrucksvoll bewiesen, dass zwischen Genie und Wahnsinn manchmal gerade einmal ein Spiel liegt.
Nun heißt es: Mund abputzen und weitermachen. Zunächst kommt Terrassa CF nach Barcelona. Anschließend geht es zum Valencia CF. Sechs Punkte wären nach dem Oviedo-Debakel durchaus hilfreich. Vier würden wir zur Not auch nehmen. Drei ebenfalls. Eigentlich nehmen wir gerade alles, was irgendwie nach Punkten aussieht.
Die Mannschaft hat schließlich gezeigt, dass sie Real Madrid schlagen kann. Jetzt muss sie nur noch beweisen, dass sie auch gegen Terrassa und Valencia weiß, auf welcher Seite das Tor steht.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
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