Amadora - Estrela-Coach Paulo ist diese Woche im Umzugsstress, daher ruht der Betrieb in der Presseabteilung, weil alle Mitarbeiter "freiwillig" (das Weihnachtsgeld steht schließlich noch aus) Kisten packen und Schränke aufbauen helfen.
Besondere Schwierigkeit dabei: Der Umzugslaster war schon beladen, die neue Bleibe in Leiria angemietet, da Paulo eigentlich dort
beim lokalen Fußballclub Uniao anheuern wollte, um dem abgehalfterten Exexexexusw.- Meister zu neuem Glanz zu verhelfen. Nun hat sich aber doch ein anderer für diesen Job gefunden, wer weiß womit der erpresst wurde, Uniao zu übernehmen, so dass es nun gleich wieder ans ausladen geht. Paulo, so hört man, ist jetzt auf der Suche nach einem schönen Reiheneckhaus in Campo Maior.
„Na, da hat der Kempter gestern Abend bestimmt ein Piccolöchen geköpft.“ Was war sonst noch so los in dieser Woche in Portugal und im unterprivilegierten Rest der Welt? Mutige Auswärtsstrategien und Torfestivals bereits am ersten ZAT im Land des Fado, Bayern wird schon im Dezember Meister, Griechenland ist mal wieder gerettet, Vorstände der Provinzial sorgen für bestechende Unterhaltung, Nordkorea kriegt keinen
(Flugkörper) hoch, Banken werden jetzt auch irgendwie überwacht (wenn sie groß genug sind), Justin Bieber stand kurz vor der Kastration, Peer Steinbrück wird Kanzlerkandidat der SPD, die Nobelpreise wurden feierlich verliehen, in Nordafrika sind die Guten war nicht so gut wie wir immer dachten, und ThyssenKrupp versenkt über 5 Mrd. € in Amerika. War sind noch etwas? Ach ja, picknick kehrt unter die Schreibenden zurück. Herzlich Willkommen!
so sah Sie aus, die letzte Zeitungsschlagzeile (01.04.2011) aus dem Hause Portimão. Über 20 Monate sind seitdem verstrichen. Ob der Aprilscherz in der Weihnachtszeit nun besser wirkt?
Was treibt nun picknick in der kalten Zeit in die Redaktionsräume? Ist es das lockende Geld in Form von TK, die pure Langeweile oder ist endlich durchgelüftet? Viele Fragen, wenig Antworten. Was geschah in dieser Zeit? Ist die Algarve noch up to date in Portugal? Angeblich ist man hier in der Algarve sogar Meister … da es Portimão jedoch nicht ist muss es der Radl – Verein aus der Nachbarschaft sein. Mit dem SC Farense ist neben einem Algarve – Konkurrent auch Vereinseklat der Superliga beigetreten. Schaut man sich das Logo des SCF etwas genauer an erkennt man
neben dem Blau auch exakt den gleichen Löwen wie beim Logo von 1860 München. Und wo wir schon beim heimlichen Lieblingsverein vom Opa der Superliga sind: Auch ein Paulo ist noch weit von 1860 Punkten in der ewigen Superliga - Tabelle entfernt. Hierum ringen nun wie in alten Zeiten alte Bekannte! Unbekannt jedoch ist wie es Vizecampomaiorense geschafft hat unter der Ära Jähnig zum Superliga-Stern zu greifen, wohl an. Ebenso unbekannt ist die neue Vereinskennung von Marítimo Funchal. Sammelt Horst Manson hier einfach nur Konsonanten für eine Erweiterung des Vereinsnamen oder ist dies bereits ein neues verstecktes Copa – Quiz?
Nun, viel hat man noch zu lernen in Portimão … was beim aktuellen 17. Tabellenplatz scheinbar auch nicht verwunderlich ist.
Auch in dieser Saison startet der SC Campomaiorense mit zwei Siegen in die Saison, und das ganz fuxxig. Beim 2:3 bei Vitória Guimaraes und mit dem 1:0 gegen Portimonense SC konnten also die ersten 6 Punkte der Saison eingefahren werden, und man steht da, wo man die letzte Saison schon begann und sie auch beendete. Letzte Saison konnte man sich dank des guten Saisonauftaktes, die ersten 5 Spiele wurden nicht verloren, stets unter den ersten 3 halten. Zur Herbstpause stand man dann sogar schon als Meister fest. Aber das können wir ja ganz gut, Europa zum Narren zu halten. Auch diese Saison möchte man am liebsten gleich von Beginn an vorn mitmischen,
um zum 6. Mal in Folge am Ende unter den ersten 3 abzuschließen. Und natürlich: Hauptsache vor Estrela. Wobei, jetzt gilt wohl neuerdings Hauptsache vor Estrela und Uniao, nachdem der neue alte Trainer ja schon Spitzen Richtung Amadora und Campomaiorense geschossen hat. Natürlich gilt die Konzentration dennoch immer den nächstne Spielen. Wir erwarten schließlich Associacao Naval in den Bergen. Und das Piraten dort nichts zu suchen haben, zeigten die letzten Heimspiele. Zwar konnte Naval 8 Tore in den vergangenen beiden Auswärtsspielen in Campo Maior erzielen, was aber nie zum Punktgewinn führte. Und dabei will man es auch belassen.
Eine Auswärtsschlappe und ein Heimsieg gegen den Traditionsklub Uniao Leiria, das war die Ausbeute des SC Farense am 1. ZAT.
Ganz Portugal war froh, dass Uniao Leiria wieder einen neuen Trainer gefunden hat. Kurz wurde im Forum schon diskutiert, ob man Leiria nicht ersetzen könnte, da der Verein weder bei Copa noch in der Realität besonders gut dastand. Doch dann die Sensation: Kurz vor dem 1. ZAT führte eine unsichtbare Kraft CapoI zurück zu seinem Verein, mit dem er schon Großes erreicht hatte.
Doch das erste Auswärtsspiel wurde zum Desaster: 6:0 gewann der SC Farense. "Als meine Spieler von der Verpflichtung Capos erfuhren, waren sie so richtig motiviert. Wir
wollten unsere Heimpremiere nicht in den Sand setzen!", meinte Denker nach dem Spiel.
Aufgrund der kurzfristigen Amtsübernahme Capos wurde er per Hubschrauber nach Faro geflogen, was seine Spieler dann völlig aus dem Konzert zu bringen schien und die hohe Niederlage erklären könnte.
Doch Denker ist sich sicher: "Trotz dieser hohen Niederlage wird der Verein unter CapoI sicher wieder aufblühen! Ich rechne fest damit, dass Uniao Leiria diese Saison eine sehr große Rolle spielen könnte. Wenn nicht um die Meisterschaft, dann doch zumindest im Kampf um die internationalen Plätze. Für Portugal ist es ein großer Gewinn, dass dieser Trainer zurück ist!"
Welch ein Start. Der FC Porto schockt die Liga. Gleich sechs Punkte zu Saisonbeginn. Und das mit zwei Kantersiegen. Einer sogar auswärts. R:“Wer hätte das gedacht matador. Da haben Sie aber einige überrascht.“ m:“In der Tat. Wir stehen zum ersten Mal seit Jahren auf dem ersten Platz. Ich denke bei der Leistung war das auch verdient.“ R:“Kann man mit Ihnen in der Meisterschaft rechnen?“ m:“Nein natürlich nicht. Dafür ist es noch viel zu früh. Es war einfach nur ein guter Start. Mehr nicht. Wir wollen uns Jahr für Jahr steigern.“ R:“Die Fans waren sehr froh. Haben Sie eine Botschaft an sie?“ m:“Sie sollen das genießen. In ein paar Jahren stehen wir auch am Saisonende dort!“
Manu Lito und der CD des Aves haben den Saisonstart durchschnittlich und erwartungsgemäß hinter sich gebracht. Nach der immensen Sapnnung der Schlussphase der letzten Saison, weiß man nun kaum, worüber man noch berichten soll.
Sowohl in der Liga, als auch in der Euopa-League Gruppe L konnte man sein Heimspiel gewinnen und das Auswärtspiel verlieren.
Bevor zu viel Langeweile aufkommt, hat der Trainer alle Spieler beauftragt sich in einem lokalen Stripschuppen zu treffen und die Prämien des internationalen Wettbewerbs in Dollarscheine umzuwandeln.
Völlig in die Hose ging der Saisonauftakt für Don Marco und seinen Club Vitória Guimaraes: "Der Fehler war sich auf eingefahrene Taktiken zu verlassen. Was beim 2:2 in Braga noch funktionierte ging beim 2:3 auf eigenem Acker gegen Campomaiorense mal so überhaupt nicht auf," ärgerte sich der Coach über die letztendlich doch schwache Leistung seiner Jungs.
Prompt verpflichtete er seine Mannschaft dann auch zum Straftraining: "Wer sich mehr als eine Woche erfolgreich unter die studentischen Feiern zu Ehren des Heiligen
Nikolaus von Mira mischen kann (Anm.d.Red.: die Feierlichkeiten gehen 29.11. bis 7.12.) der soll gefälligst auch fit auf dem Acker stehen können."
Schlimmeres lässt sich allerdings befürchten wenn es um den 13.12. geht: Da feiert man in Guimarães das Fest der Santa Luzia bei der Capela de Santa Luzia. An diesem Tag gibts dann überall versautes Gebäck: "Könnte interessant werden," schmunzelt der Coach. Das dieses "Event" wieder einen Tag vor dem Spiel stattfindet machen den kommenden ZAT sicher noch interessanter.
Beim Wohlfuehlklub Boavista Porto ging der Saisonstart so ziemlich in die Hosen. Man fuehrt sozusagen das illustre Feld Portugals von hinten an. Eine suboptimale wie Don Limon verlauten liess, und deshalb soll an der Kondition doch noch intensivierter gearbeitet werden, damit man den Gegnern mit groesseren Eiern gegenuebertreten kann.
Doch ob diese doch so ambitionierten Planungen vom Erfolg gefruchtet sein werden, ist doch sehr fraglich. Mit wohlbekanntem unzimperlichen Gehabe ist das Training von Boavista noch zu schwach auf die portugiesischen Gegebenheiten abgestimmt. So gibt es nach dem Training immer noch eine fettige Wurst mit Schwarzbrot, statt luftigen Bolinho de Bacalhau..
Nach über 1729 Tagen nahm Capo wieder Platz auf der Trainerbank im Rahmen eines Ligaspiels der portugiesischen Superliga. Mit einem 5:0-Heimsieg gegen CD des Aves vor frenetischem Heimpublikum bescherte Uniao Leiria ihrem Trainer Capo ein gelungenes Debüt in seiner bereits dritten Amtszeit. "Uniao Leiria ist und bleibt mein Verein. Wenn ich irgendwann mal nur noch Rosen in meinem Garten züchte und der Verein mich für ein paar Spiele braucht, springe ich gerne noch einmal ein.", sagte Capo. Inzwischen bekam Uniao Leiria im nächsten Spiel eine volle Bruchlandung. Der Meister SC Farense schoß die Mannschaft von Capo regelrecht aus dem Stadion. Wohl einen Vorgeschmack auf das, was ihn künftig in dieser Liga passiert.
Eine überraschende Nachricht erreichte die Sportpresse in Portugal und auch in Europa. Wenige Stunden vor dem Auftaktsspiel der portugiesischen Liga hat Uniao Leiria ihren alten Trainer Capo unter Vertrag genommen. Damit kehrt Capo nach langer Pause und einem kurzen Intermezzo beim italienischen Klub Cagliari Calcio auf der Trainerbank des Rekordmeister Portugals zurück. In dieser Zeit
konnten Mannschaften wie Estrela Amadora oder SC Campomaiorense die Gunst der Stunde nicht nutzen, um Uniao Leiria vom Thron zu stoßen. Im Gegenteil, in der Ewigen Tabelle führt Uniao Leiria noch mit einem komfortablen Vorsprung die Liga an. "Ich möchte dem Verein wieder einen neuen Glanz verleihen.", so Capo's kurzer Kommentar in einer eilig anberaumten Pressekonferenz.
Eine einzigartige Spielzeit liegt hinter Marítimo Funchal und Trainer Horst Manson. Während man in der Liga stets im hinteren Mittelfeld herumkrebste und die Spitzengruppe nur mit dem Fernglas wahrnehmen konnte, gelang international ein Husarenritt, der mit dem Gewinn der Europa League und des Alpen Cups (!) endete. Dennoch zeigte sich Manson irritiert über die geringe mediale Präsenz des Vereins in den Gazetten der Insel Madeira: „Da spielen wir eine überragende Saison im Europapokal, und trotzdem berichten die hier nur über enervierende und drittklassige deutsche Fernsehsendungen.
Das ist ein handfester Skandal! Der einzige positive Aspekt der lokalen Presse ist, dass man zumindest den Meistertitel für den SC Fahrradbremse geflissentlich ignoriert hat. Schließlich sind die nervigsten Champions immer die, deren Trainer die gesamte Rückrunde unaufhörlich jammern, weshalb sie auf gar keinen Fall Meister werden können.“ Die Lokalmedien aus Funchal haben für die neue Saison Besserung gelobt. Zukünftig sollen der Fußball und die sportliche Performance von Marítimo wieder im Mittelpunkt der medialen Betrachtung stehen. Falls nichts dazwischen kommt…
Es war die beste Saison unter Trainer Jähnig, und doch die schlechteste. 63 Punkte hat der SC Campomaiorense gesammelt, die meisten des SCC in den letzten 5 Saisons, aber dafür die schlechteste Saisonplatzierung. Denn damit reichte es in der vergangenen Saison nur zum 3. Rang. In den 4 vorangegangen Jahren hätte es noch zum Titel gereicht. Egal, mit dem 3. Platz kann man gut leben. Bloß nicht damit, dass der Paulo noch an einem
vorbeigerutscht ist. Zweimal zuvor konnte man sein Saisonziel, vor dem SCC zu laden, zu nichte machen, aber kaum hat er es wieder geschafft, muss es durch Europa schallen. IICCHH BIIIN BEESSSEERR ALLLS DEERR SCC. Und das auch noch der EPO-denkende Denker-Denker das Ding holt, rundet die letzte Saison doch ab. Aber wenigstens das enttäuschte Gesicht wird man in Erinnerung behalten, als die Fahrente raffte, dass es doch keine Jahrespackung Freispritzen zu gewinnen gab.
Der SC Farense muss sich an die neue Rolle gewöhnen. Während man vorletzte Saison die internationalen Ränge verfehlte, konnte man vergangene Saison einen ganz großen Erfolg, die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte, feiern.
Doch nun, ein paar Wochen nach der großen Sause, muss man sich auch mit den Negativeffekten einer Meisterschaft auseinandersetzen: Man ist von Beginn an der Gejagte und Paulo hat bereits angekündigt, dass
er Titelverteidigungen gar nicht gerne mag - zumindest nicht, wenn dies anderen Mannschaften gelingt.
Aber Denker will sich das Stück Fleisch aus der Konservendose nicht madig reden lassen: "Der Paulo darf seiner Presseabteilung ruhig weiter diktieren, was er möchte. Wir genießen unsere Meisterschaft weiter, auch wenn er uns noch so viele Gegentore bescheren wird. Mehr als 12 Stück können es von Estrela schonmal nicht werden!"
Amadora - Nach der Saison ist vor der Saison, nach der Vizemeisterschaft ist vor dem Jähnig. Das Mühlrad der Copawelt, es dreht sich immer weiter, nicht mal für den Weltuntergang am 21.12. soll eine Pause eingelegt werden.
Wobei der Weltuntergang in Portugal ja bereits eingetreten ist in Form der Meisterschaft des FC Dopinfarense. Eine größere Blamage, als durch unverantwortliche Bummelei des Hauptfeldes dem Kollegen
Denker einen geglückten Ausreißversuch zu gewähren, kann man sich kaum vorstellen. Nun, diese Saison wird sich sicherlich der ein oder andere Finden, der rechtzeitig einen Stock zwischen die Speichen steckt oder die Luft ablässt. Estrela-Amadora-Coach Paulo ists egal, wer unter ihm Meister wird, Hauptsache man ist mal wieder vor dem Kollegen Jähnig gelandet und hat weiter Boden auf Uniao Leiria gut gemacht. Alles andere ist primär!
Und es geht wieder los in der wohl spannensten Liga im Copa-Wettbewerb. Manager matador startet in seine dritte Saison und wir haben die Möglichkeit das erste Interview der Saison mit ihm zu führen. R:"Es geht los. Was erhoffen Sie sich von der neuen Saison?" m:"Zunächst bedanke ich mich bei den Fans und beim Präsidium für das Vertrauen, dass Sie mir geschenkt haben. Ein guter Start in die Saison ist immer eine solide Grundlage. Und die wollen wir legen." R:"Die Vorbeitung ist also gut verlaufen?" m:"Kann ich so bestätigen. Auch dieses Jahr wollen wir etwad drauflegen." R:"Ein letztes Wort vor dem Start..." m:"Allen viel Glück. Auf eine faire, aber dennoch kämpferische Saison..."
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Bonusstaffel:
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ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
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