Genüsslich schlürfte Marítimo-Coach Horst Manson an seinem Portwein und blickte auf den Cristiano-Ronaldo-Flughafen von Funchal, wo einmal mehr ein taumelnder Touristenbomber seinen schaukelnden Landeanflug ansetzte. Während in der Lust rege Turbulenzen herrschten, war es auf der Insel ruhig und tiefenentspannt. Was sollte man sich auch Stress machen, wenn die großen Konflikte der Welt tausende
von Kilometern entfernt lagen. Zwischen Degenfisch, der einheimischen Flora und dem Inselwein war kein Platz, um sich über Gebühr große Sorgen zu machen. Und mit der Gelassenheit der Inselbewohner blickte Horst Manson auf die Tabelle der portugiesischen Superliga. Die Wochen der Wahrheit würden schon noch früh genug kommen. In der Zwischenzeit konnte man sich den schönen Dingen des Lebens zuwenden.
Die Fußballjugend in Portugal gilt als eine der besten in Europa und ist ein zentraler Baustein für den anhaltenden Erfolg des Landes im internationalen Fußball. Schon in jungen Jahren werden Talente gezielt gefördert, wobei der Fokus besonders auf Technik, Spielverständnis und Kreativität liegt. Diese Herangehensweise sorgt dafür, dass viele junge Spieler ein hohes fußballerisches Niveau erreichen.
Ein wichtiger Bestandteil dieser Entwicklung sind die professionellen Nachwuchsakademien der Vereine. Hier erhalten Kinder und Jugendliche eine strukturierte Ausbildung mit qualifizierten Trainern und modernen Trainingsmethoden. Neben der sportlichen Förderung wird auch großer Wert auf Disziplin, Teamgeist und taktisches Verständnis gelegt. Dadurch entstehen nicht nur gute Fußballer, sondern auch gefestigte Persönlichkeiten.
Auffällig ist vor allem die technische Stärke vieler portugiesischer Nachwuchsspieler. Übungen zur Ballkontrolle, Dribblings und schnelle Entscheidungen unter Druck stehen im Mittelpunkt des Trainings. Diese Fähigkeiten helfen den
Spielern, sich auch auf internationaler Bühne durchzusetzen. Gleichzeitig wird Kreativität gefördert, sodass individuelle Spielideen entstehen können.
Auch die Verbindung von Schule und Sport spielt eine wichtige Rolle. Viele Vereine achten darauf, dass die jungen Spieler ihre schulische Ausbildung fortsetzen. Ziel ist es, ihnen neben dem Fußball auch Perspektiven für die Zukunft zu bieten. Werte wie Respekt, Fairplay und Verantwortungsbewusstsein werden dabei aktiv vermittelt.
Ein weiterer Vorteil des portugiesischen Systems ist die frühzeitige Einbindung in den Profibereich. Talentierte Spieler bekommen oft schon in jungen Jahren die Chance, sich in höheren Ligen zu beweisen. Diese Erfahrungen sind entscheidend für ihre Entwicklung und stärken ihr Selbstvertrauen.
Insgesamt zeichnet sich die Fußballjugend in Portugal durch ein durchdachtes Ausbildungssystem, hohe technische Qualität und große Leidenschaft für den Sport aus. Diese Kombination sorgt dafür, dass immer wieder neue Talente den Sprung in den internationalen Spitzenfußball schaffen.
Zwei Spiele, zwei völlig unterschiedliche Geschichten.
Beim Auswärtsspiel in Estoril Praia bewies Campomaiorense beeindruckende Moral. Nach einem frühen 0:2-Rückstand schien die Partie bereits entschieden, doch das Team kämpfte sich zurück, zeigte Charakter und sicherte sich am Ende ein verdientes 2:2. Ein Punkt, der sich fast wie ein Sieg anfühlt – oder wie man so schön sagt: einfach mal frech geklaut.
Ganz anders das Bild an der Algarve:
Die Reise zum SC
Farense endete sportlich deutlich mit 0:5, hatte dabei aber eher den Charakter eines ausgedehnten Frühlingsausflugs. Nach dem intensiven Auftaktprogramm nutzten Spieler und Trainer die Gelegenheit zur Regeneration – und wurden von mitgereisten Fans und Journalisten sogar beim Baden im Atlantik beobachtet.
Fazit:
Ein Punkt mit Herz erkämpft, eine Niederlage mit einem Augenzwinkern eingeordnet – und die Gewissheit, dass diese Mannschaft nicht nur kämpfen, sondern auch genießen kann.
Da schaute der Trainer des SC Farense nicht schlecht. War er doch - in Südostasien verweilend - extra bis 1 Uhr nachts Ortzeit wach geblieben, um sich die Ergebnisse anzusehen. Und trotz seiner Müdigkeit wurden die Augen plötzlich ganz groß: Punkt auswärts beim FC Porto. Damit hatte er nun wirklich nicht gerechnet...
Daheim ist man in der Regel eine Macht, daher hatte man hier schon gewissermaßen mit 3 Punkten geplant. Auswärts jedoch hatte man nicht allzu viel Kraft investieren wollen und so erfreute man sich dann umso mehr des nicht erwarteten Punktes.
Es hat sich wirklich nichts verändert. Jede Woche wird sich mit heißer Inbrunst auf die Brust gehämmert. Die Gunst der Brunft ist dabei zu beachten. Auch wenn es sich aus der Ferne wie ein wilder Gorilla anhört, es ist doch nur ein armer kleiner Trainer in einer fremden Liga. Das ist der Schall, der Mal lauter und mal leiser schallt. Und der Rauch? Ja, der hat sich noch nicht verzogen. Er scheint sogar noch intensiver zu werden. Wird er sich irgendwann auch wieder lichten? Na klar doch. Also, bestimmt.
Den Start des SC Farense kann man nach zwei Spielen als ordentlich - wenn auch nicht spektakulär - bezeichnen. Generell war alles in Portugal noch sehr abwartend, richtig ins Risiko ging fast keiner. Man möchte wohl erst einmal die Konkurrenz beobachten. Wie verhalten sich die anderen Trainer? Hat die laaange Pause zu einer veränderten Taktik geführt oder bleibt alles beim Alten? Und natürlich sind auch die neuen Gesichter der Liga schwer einzuschätzen.
Der Trainer des in Faro ansässigen Klub SC Farense ist nicht unzufrieden mit dem Saisonbeginn: "Natürlich müssen sich unsere Jungs auch erst mal wieder finden. Aber ich denke, der Start in die neue Saison ist uns ganz gut geglückt. Das war ordentlich!"
Die portugiesische Liga gehört zu den spannendsten Wettbewerben im europäischen Fußball. Traditionsvereine, leidenschaftliche Fans und eine starke Nachwuchsarbeit prägen das Bild. Besonders bekannt ist die Liga für ihre talentierten Spieler, die regelmäßig den Sprung zu internationalen Topklubs schaffen. Technisch anspruchsvoller Fußball und taktische Disziplin sorgen Woche für Woche für mitreißende Spiele und überraschende Ergebnisse immer.
Einen ziemlich wilden Start in den neue Saison verzeichnete die portugiesische Superliga am vergangenen Freitag. Es war eine ganze Menge los: Kantersiege, Auswärtsdramen, die nur selten gesehene Heim-0... der geneigte Fan bekam direkt nach der Wiederauferstehung von Copa gleich viel zu sehen. Und man kann bereits festhalten, dass die arrivierten Kräfte aus der Vergangenheit sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen werden können, da die Neulinge gleich mit viel Elan in die neue Herausforderung gestartet
sind.
Am kommenden Wochenende steht für Marítimo Funchal das Wiedersehen mit keinem Geringeren als cafu auf dem Programm, der neben Tobias Denker zu den geschätzten Rivalen der untergegangenen Copa-Zeit zählt. Wie klasse ist es bitteschön, diese alten Mitstreiter nach über zehn Jahren wiederzufinden? Ein bisschen schade ist es allerdings, dass andere prominente Weggefährten den Weg (noch) nicht zurückgefunden haben. Aber was nicht ist, kann ja vielleicht noch werden.
Einstand nach Maß: Mit einem überzeugenden 4:2-Erfolg gegen Beira-Mar feiert der neue Trainer von Portomaiorense einen gelungenen Start – und schreibt dabei direkt ein kleines Kapitel Vereinsgeschichte.
Von Beginn an war zu spüren, dass die Mannschaft unter neuer Leitung mit frischem Selbstvertrauen auftrat. Mutig, offensiv und mit klarer Struktur setzte Portomaiorense den Gegner früh unter Druck und belohnte sich mit sehenswert herausgespielten Treffern. Auch zwischenzeitliche Rückschläge ließen das Team nicht aus dem Konzept geraten – im Gegenteil: Die Reaktion auf Gegentore war entschlossen und zeugte von großer
Moral.
Der 4:2-Endstand ist dabei nicht nur ein verdienter Auftaktsieg, sondern trägt auch eine besondere emotionale Note in sich. Schließlich war es ausgerechnet Beira-Mar, gegen den Portomaiorense Ende der 1990er Jahre ein schmerzhaftes Pokalfinale knapp mit 0:1 verlor. Die Erinnerung daran sitzt bei vielen Anhängern noch tief – umso größer dürfte nun die Genugtuung über diese gelungene Revanche sein.
Für den neuen Trainer ist dieser Erfolg mehr als nur ein gelungener Einstand. Er ist ein klares Zeichen: Diese Mannschaft ist bereit, neue Wege zu gehen – und möglicherweise alte Geschichten neu zu schreiben.
Der Copa-Neustart hat die Presse in Portugal völlig überrumpelt und so gab es vor dem 1. Spieltag noch keine Pressevertreter vor Ort. Daher kann unsere Zeitung in Faro nur das offizielle Statement vom Trainer veröffentlichen:
„Nach mehreren Jahren der Pause steht nun endlich der Neustart bevor: An diesem Freitag beginnt für den SC Farense die neue Saison. Für mich persönlich ist dieser Moment etwas ganz Besonderes, da ich den Verein bereits seit vielen Jahren als Trainer begleite und viele Höhen und Tiefen miterlebt habe.
Auch wenn der Ball noch nicht gerollt ist, spürt man im gesamten Umfeld bereits die Spannung und Vorfreude. Die lange Unterbrechung war für
alle Beteiligten eine Herausforderung, doch gleichzeitig auch eine Chance, sich neu auszurichten. Wir haben intensiv gearbeitet, unser Team weiterentwickelt und gezielt an unserer Spielidee gefeilt.
Wir gehen mit Respekt vor der Konkurrenz, aber auch mit Selbstvertrauen in den ersten Spieltag. Unser Ziel ist es, von Beginn an konzentriert aufzutreten und Schritt für Schritt in die Saison hineinzuwachsen.
Am Freitag wird sich zeigen, wo wir stehen – doch eines ist sicher: Der SC Farense ist bereit, und wir freuen uns darauf, endlich wieder auf dem Platz zu stehen und natürlich freuen wir uns auch, dass wir Faro und Portugal in dieser Saison auch wieder international vertreten dürfen.“
Und es hat Bum gemacht. Eben noch im beschaulichen Olivenhain seiner griechischen Residenz steht Powerkraut plötzlich auf der portugiesischen Showbühne. Scheinbar überfordert wirkt der alte Mann. Natürlich, örtliche Änderungen, einhergehend mit klimatischen Änderungen. Dazu auch noch sportliche Änderungen. Wie gut, dass Cafu für heute Abend zum gemeinsamen ZATgucken eingeladen hat. Der erste Spieltag wird sicher sehr emotional, aufwühlend und belastend werden. Da kann eine gemeinsame Sportzigarette den Tag nur abrunden…
Das Stadion ist das Herzstück jedes Spiels und Schauplatz unvergesslicher Fußballmomente. Hier treffen Leidenschaft, Emotionen und sportliche Höchstleistungen aufeinander. Tausende Fans sorgen für eine einzigartige Atmosphäre, die Spieler zu Bestleistungen antreibt. Moderne Stadien bieten dabei nicht nur Komfort und Sicherheit, sondern auch eine beeindruckende Kulisse für ein weltweites Publikum. So wird jedes Spiel zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten mit "Gänsehaut" garantie.
Beim SC Campomaiorense beginnt eine neue Ära – und sie trägt eine ganz persönliche Handschrift. Der neue Manager ist kein Unbekannter, wenn es um Leidenschaft für Portugal geht. Bereits in den Jahren 2010, 2015 und 2016 zog es ihn immer wieder an die portugiesische Westküste – von den rauen Atlantikstränden über das pulsierende Lissabon bis hin zum charmant-morbiden Porto.
Besonders prägend: Aufenthalte im Alentejo, rund um Santiago do Cacém – dort, wo Portugal noch ursprünglich ist, fernab vom Massentourismus. Genau diese Mischung aus Bodenständigkeit, Ruhe und echter Fußballleidenschaft will er nun auch nach Campomaior bringen.
Sportlich mag er bei CM ein Neuling sein – zumindest auf dem offiziellen Trainerstuhl. Doch unterschätzen sollte ihn niemand:
👉 35 Jahre zwischen den Pfosten haben ihn
gelehrt, Spiele zu lesen, bevor sie passieren.
👉 9 Jahre Jugendtrainer haben ihm Geduld, Entwicklung und den Blick fürs Detail gegeben.
👉 Und wer seit über 20 Jahren in der „Gelben Wand“ in Dortmund steht, weiß genau, was Fußball emotional bedeutet – laut, ehrlich, kompromisslos.
Dazu kommt taktischer Feinschliff aus unzähligen Stunden mit Anstoss, EA-Manager und dem Sega Football Manager.
Sein Ansatz?
➡️ Kein Geld? Kein Problem – dann wird eben mit Köpfchen gezockt.
➡️ Große Gegner? Perfekt – die stolpern bekanntlich am schönsten.
➡️ Und wenn’s eng wird: Torwartinstinkt an, Bus parken, Punkt mitnehmen.
In Campomaior darf man gespannt sein, ob aus dieser Mischung aus Atlantik-Ruhe, Dortmunder Wucht und Torwartinstinkt echte Erfolge wachsen.
Viele Dinge hätte man sich im Leben vorstellen können, aber eine Rückkehr von Copa Mundial? Unvorstellbar. Doch dann blitzte im Postfach eine Nachricht des guten alten Bekannten auf. Und letztlich die Kirsche auf der Torte: Portugal zählt zu den auserwählten Ligen, in denen der Betrieb schon ab der nächsten Woche wieder aufgenommen wird. Auf diese Weise kehrt auch Coach Horst Manson auf den durchgesessenen Trainerstuhl von Maritimo Funchal zurück, verbunden mit der Hoffnung, auf den einen oder anderen legendären Geist aus der Vergangenheit zu treffen. Doch
selbstredend ist in über zehn Jahren viel passiert und natürlich sind neben den Dinosauriern auch neue Gesichter in Lusitanien gern gesehen. Kaum zu glauben, aber in einer Woche startet die neue Superliga in ihr nächstes Abenteuer.
Bemerkenswert übrigens, dass der letzte Artikel aus dieser Feder vor dem Untergang eine Vision der Bundesliga für das Jahr 2030 beinhaltete. Leider sind wir der satirischen Prognose doch deutlich näher gekommen als gedacht. Einen FIFA-Friedenspreis hätte sich jedenfalls selbst der phantasievollste Chronist niemals ausdenken können.
So groß die Freude über das Anschmeißen des alten Spielbetriebs ist, gibt es doch auch ein trauriges Auge. Gerne hätte man noch einen der alten Haudegen aus den Glanzzeiten der Superliga begrüßt. Aber was nicht ist, kann noch werden.
Bis dahin begnügt man sich in Aves mit alten Erinnerung und zieht ein wenig (Power)-Kraut durch. Saisonziel gibt es selbstverständlich noch keins, erstmal ankommen, genießen und den ein oder anderen Sieg einfahren. Die Spannung steigt auf jeden Fall wieder so wie einst.
Lange musste man in Porto auf die Hoffnung setzen. Leider ist dies dar Einzige gewesen worauf man bauen durfte. Die Folge war ein nahezu regelmäßiges Scheitern in der Liga. International durfte man garnicht antreten.
Nun soll die Hoffnung durch Kompetenz ersetzt werden. Warum man dabei auf Schönert setzt ist mir persönlich ein Rätsel. Wie auch immer. Porto erwartet vollen Einsatz von Schönert und ist guter Dinge dass sich etwas bewegen könnte. Die Zweifler haben momentan noch die Mehrheit. Doch das soll sich schnell ändern.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
Kopierte oder unsinnige Artikel werden kommentarlos von der Redaktion zensiert.
Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.