Jetzt wird einem in der Superliga auch noch die Schadenfreude genommen. Nach der 5:4-Auswärtsniederlage von Marítimo Funchal, die natürlich nichts mit dessen Auswärtserfolg beim SCC zu tun hat, musste man nun selbst für billiges Zeug tief in die Tasche greifen. Völlig unnötig wurde das arme, kleine Rio Ave weggebombt, dabei ist doch erst morgen Silvester. Und pünktlich zum Jähnig hat auch Stormtrooper wieder seine Brille gefunden und überrascht
festgestellt, dass die Heim-Tastatur doch nicht bei 1 aufhört. Somit ist die erste Tabellenhälfte wieder relativ punkt- und TK-gleich, auch wenn der SC Campomaiorense bei den Buchmachern der häufigste Tipp ist. Dafür schenken wir aber jedem mit einem Auswärtsspiel bei uns mindestens einen Punkt, der uns verraten kann, wie man in der Champions League in die nächste Runde einzieht. Aber ganz kostenlos wird dieser sichere Auswärtspunkt bei uns natürlich auch nicht sein.
... Weihnachten ist nun vorbei und bora hat all das bekommen, was er sich nicht gewünscht hat.
Dabei war er doch extra noch einmal auf seine Riva gestiegen zu der Fenchel Insel übergesetzt - in alter James Bond Manier eben - und hat an der Frittenbude am Hafen dort verweilt.
In Estoril gibt's leider keine - und immer Hummer und Austern schlürfen, dass reicht dann auch irgendwann ... Also wurde erst einmal schnell ein Schälchen Currywurst bestellt, damit einem der Paolo aus dem Bodensatz das Setzverhalten der
kommenden Gegener hervorsagt.
Alles lief schon so nach Plan - bora hatte die Schale in kurzer Zeit weg, die Tüte Fritten dazu brauchte auch nicht lange ... und jetzt konnte schönes Wetter kommen ... also weg war er.
Er bemerkte nicht mal mehr, dass die Mayo erst jetzt serviert wurde ... und auch die abschließenden Worte fanden nicht mehr Ihren Empfänger ... wer seinen Teller nicht leer ist, der braucht sich dann auch nicht Wundern, wenn der Padding Lutscher zu Weihnachten kommt und die A6 einschenkt ...
Nun ja, nicht dass man sich über die Festtage mit Mayonnaise bekleckert hätte - dennoch ist der Kopf der Limone voller Fragen: Wieso hat die Wurst noch immer zwei Zipfel? Liegt es am rot-weissen Gesudel auf dem Teller? Oder gar an der Imbiss-Mafia? Vermutlich weder noch, doch als Don ist man schliesslich auch zu etwas Geplänkel verpflichtet...
Ob man jedoch mit dieser brotlosen Gedankenspielerei auch sportlich ein bisschen was dazu lernen kann ist äusserst fraglich. Sicher scheint einzig, dass der Don aus dem ehemaligen Schiessbudenverein und Punktelieferant der Superliga ein respektierter und durchaus undurchsichtig gecoachter Verein geformt hat. Wie sonst ist eine 6 des Tausendsassas Portugals zum Ende der Hinrunde zu deuten?
nach dem Match bei Academica wollte bora mal wieder ... wie eigentlich zu jedem Auswärtsmatch ... sich ein Drink in einer der unzähligen Studentenbars Coimbras einschenken lassen. Aber diesmal war irgendetwas anders ... die Stimmung war viel besser ... nicht so nach Bier und Korn oder Wisky ... lieber was heiteres, hätte ich gerne - habt Ihr nicht 'n leckeren Strandcocktail mit ordentlich brasilanischem
Zuckerrohrschnaps - gerne auch mit einem Schirmchen - nichts gegen schlechtes Wetter - nur für gute Laune ... und so trabte bora mit tänzelnden Schritten durch die bar und versuchte an jedem noch so grimmigen Tisch Laune zu machen und mit einer Hand voll Wunderkerzen Weihnachtsstimmung zu verbreiten ... aber in der Fremde und unter den Voraussetzungen chancenlos ...
allen Trainerkollegen ein paar schöne Feiertage
Heute also eine Überschrift aus der Abteilung: Seltsamste Textzeilen der Musikgeschichte, Unterverzeichnis: Merkwürdige Frisuren der 80er. Nein, es muss niemand googeln, es handelt sich hierbei um ein rätselhaftes Zitat aus "We Built This City" von den zurecht vergessenen Starship. Auch wenn man auf Madeira keinerlei Ahnung hat, wer dieser Marconi ist und weshalb er unbedingt mit einer Schlange spielen muss, so fühlte sich der vergangene ZAT eben genau an, als ob Marconi einem die Mamba gespielt hätte. Mit einem
4:5 mit Ansage bei Boavista Porto hat man sich in Funchal pünktlich zur Saisonmitte wieder auf den "Stairway To Hell" begeben. Nein, eine "Whole Lotta Love" hatte es dort bei den Einheimischen wahrlich nicht gegeben. Wobei man sich (sic: es folgt eine kleine Hommage an den Kollegen und Wortwitzfetischsten Butters aus Peru) gar nicht ausmalen möchte, wie eine ratzevolle Lotta Liebe überhaupt aussehen mag. In diesem Sinne, Frohes Fest und viel Spaß mit dem Weihnachtshähnchen an der Imbissbude Eures Vertrauens!
Amadora - Passender hätte diese verkorkste Hinrunde von Estrela Amadora nicht abgeschlossen werden können als mit einer 2:3 + 0:1 -Auswärtskombination, garniert mit einem um 4 Tore zu hoch ausgefallenen Heimsieg. Na dann: Frohes Fest.
Was die Rückrunde wohl bringt? Zunächst eine Begegnung mit dem allseits beliebten FC Porto, die gerne noch ein paar Spieltage hätte warten dürfen. Anschließend 16 weitere
Spiele, in die man mit eher wenig TK-Resten, dafür mehr Auswärtsspielen geht. Es sieht so aus, als ob man sich in Amadora in der kommenden Saison eine Menge Reisekosten wird sparen können. Wenigstens sollte man es aber schaffen, die Saison vor den leider immer noch / wieder zahlreichen trainerlosen Teams abzuschließen.
Estrela Amadora wünscht allen noch anwesenden Trainerkollegen der Superliga schöne Weihnachten!
Zum Abschluss der Hinrunde konnte die Mannen aus Leiria noch zwei souveräne Heimsiege bejubeln und schließt eine gute Hinrunde mit einem starken dritten Rang ab. Sowohl Benfica Lissabon (0:4) als auch FC Rio Ave (0:5) standen im Estádio Dr. Magalhães Pessoa auf verlorenem Posten. Auch Uniao Leiria stand bei ihrem Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellenzweiten SC Campomaiorense (0:3) auf verlorenem Posten.
"Wir können absolut sehr zufrieden
sein, was unser Abschneiden in der Vorrunde angeht. Wir sind Dritter in der Tabelle und überwintern in der Champions-League. Natürlich wird es in der Rückrunde um einiges schwieriger, aber wenn wir es schaffen, dass wir auch kommende Saison international spielen, haben wir mehr als erreicht, was wir uns erhofft haben.", zog Capo ein positives Fazit. Bereits am kommenden Freitag steht nach einer kurzen Winterpause das schwere Auswärtsspiel beim Académica Coimbra an.
Matador vom FC Porto hat sich endlich wieder verabschiedet. Wahrscheinlich aber wohl wieder nur für kurze Zeit. Für den SCC eigentlich gut, schließlich hat man in Porto in den vergangenen 3 Saisons jeweils 6 Dinger eingeschenkt bekommen. Durch sein konsequentes Nichterscheinen hat Matador aber ein gewaltiges Loch im Haushalt vom FC Porto hinterlassen, von denen am Ende ausgerechnet SCC´s Konkurrenten SC Farense, Marítimo Funchal und
Portimonense SC auswärts profitieren. Aber gut, darüber können wir natürlich wirklich nicht mecken. Vielleicht ist ein deutsches Team aber auch klug genug, die Kräfte einzuteilen. Man weiß es ja nicht. Jedenfalls hat man nicht nur den Kopf, sondern auch die Zeichen voll. Dann kann man ja jetzt in Ruhe Weihnachtsgeschenke einkaufen gehen. Wenn bloß nicht dieses blöde Überlegen wär, wan man jedem Schenken soll...
... ich dachte bislang immer, es hieße "My pony plays the mamba". Was auch nicht viel mehr Sinn macht. Aber damals konnte man sowas noch nicht googlen, sondern nur einmal die Woche am Freitag auf Cassette aufnehmen, ohne dass ein Moderator reingequatscht hat. Nun, jetzt ist endlich auch das geklärt!
Nach einem bisher durchwachsenen Saisonverlauf hat Faro zum Ende der Hinrunde noch einmal für Aufsehen gesorgt. Der Verein rangiert nach Abschluss der Hinrunde auf der Spitzenposition. zudem überwintert man in der Europa League, nachdem man das Achtelfinale überstehen konnte. Hier setzte man sich gegen den holländischen Konkurrenten durch.
Trainer Denker ist mit der jüngsten Entwicklung sehr zufrieden und versucht derzeit die Erwartungshaltung ein wenig zu drücken. von Chancen auf die Meisterschaft möchte der Coach aktuell noch nichts wissen. zunächst möchte man noch abwarten, wie sich das Team in der Rückrunde präsentieren wird.
Amadora - In der deutschen Bundesluga gibt es wirklich tolle Mannschaften. Als da beispielsweise wären: Der FC Bayern München, der.. ääh... oder vielleicht noch... hmpf. Na gut, wie auch immer, die Frage der Woche aus Amadora lautet: Wenn es in der Bundesliga soviele tolle Mannschaften gibt, warum bekommen wir dann immer nur die 17 anderen unsympathischen Clubs als Patengegner?
Diese Woche beispielsweise ist es mal wieder XXXXXXX (zensiert bzw. ohnehin unausprechlich). Da hat man einen nicht unbedeutenden Wettbewerbsnachteil,
da man sich mental nicht in der Lage sieht, länger als unbedingt notwendig (d.h.: als einmal auf den Monitor zu spucken) auf der Vereinsseite dieses Paten zu verweilen und somit keine Gelegenheit hat, diesen so ausführlich wie notwendig zu analysieren. Bzw. man denkt sich "ach, diese Pfeife muss man doch nicht analysieren, der setzt doch eh immer nur die XX, der kann doch nix anderes". Was manchmal zutrifft, erfahrungsgemäß jedoch selten, wenn man ihn als Paten zugeordnet hat. Man ahnt also schon, wie die Sache heute abend ausgeht.
Zur Ruhe kommt man meist durchs Glück - und dieses findet man selten nachts, noch weniger in zwiespältiger weiblicher Begleitung. Viele suchen dieses Glück. Einige arbeiten sogar dafür. Andere sinds ganz einfach.
Sofern man sich mit den wesentlichen Dingen der Welt - Literatur, Wein, und Architektur - befasst, hat man gute Chancen, sich auch auf dem Parkett der sinnlicheren Dingen - Fussball, Gastronomie, Frauen - leichtfüssig zu bewegen. Fein herausspielen kann man sich dabei sogar die Vorbildfunktion.
Wie aus
Braga berichtet wird, werden die täglichen Spaziergänge des Dons mittlerweile zum Spiessrutenlauf, da blue-pill Trainerkollegen, sich von Don Limòns Verve etwas abzuschneiden versuchen. Nun plant der Don grosses: Ein Verhaltenskodex zum erfolgreichen Abscheiden in Game soll vom C.H. Beck Verlag in München vertrieben werden. Schon während seiner guten alten Zeit am Ägäischen Meer hat der Don erfolgreich mit selbigem Verlag zusammengearbeitet. Ob das Ende der Hinrunde jedoch ein geschickter Zeitpunkt für solche Abenteuer ist?
Verblüfft stand Maritimo-Coach Horst Manson im Hafen von Funchal vor verschlossenen Toren. Da hatte doch tatsächlich das Gesundheitsamt seine Lieblingsimbissbude Paolos‘ Würstchenparadies temporär geschlossen. Das bedeutete nun also für den überraschten Übungsleiter kein Frikadellchen, keinen Schaschlikspiess und auch keine Quizfragen zum Start in den Tag. Schade, dabei hatte sich Manson schon so auf einen morgendliches „Fitnessfrühstück“ gefreut. Angesichts der tristen Nachrichtenlage verwunderte es auch nicht, dass
sich noch kaum Touristen vor den Landungsbrücken der Kreuzfahrtschiffe tummelten. Nur einige Fans der TSG Hoffenheim waren zu sehen und kamen schnurstracks auf den Trainer des beliebtesten Lokalvereins zu. Ob er denn den Weg zur berühmten Seilbahn kennen würde, wurde Manson von den Provinzlern gefragt. Selbstverständlich kannte er ihn und schickte deshalb die Schnauzbartträger aus dem deutschen Südwesten in die entgegengesetzte Richtung. Der Hopp würde den Kollegen sicher die Taxirechnung aus Calheta zurück in die Inselhauptstadt gerne begleichen.
Die Liga hatte sich doch eigentlich schon damit abgefunden, dass Campomaiorense Meister wird - zu groß schien die Übermacht gleich zu Saisonbeginn. Doch mittlerweile hat Campo ein Heimspiel verloren und die Konkurrenz ist herangerückt; so auch der SC Farense, der zur Überraschung vieler die Tabellenführung übernahm.
Für Denker, wie auch für die meisten Konkurrenten, eine Momentaufnahme. Denn
die TK-Reserven sind deutlich geringer als die der Konkurrenz. "Dennoch genießen wir den Moment, da können Sie sich sicher sein!", freut sich der Trainer nichtsdestotrotz.
Zugleich relativiert man das Ganze: "Wir tun gut daran, jetzt nicht in eine unkluge Euphorie zu verfallen. Wir wissen, um welche Plätze wir mitspielen können und wir konzentrieren uns somit auf die Plätze Vier bis Sechs!"
Es ist passiert, der SC Campomaiorense verliert endlich die Tabellenspitze. Naja, immernoch besser als die Spitze vom Weihnachtsbaum zu verlieren. Dabei hat uns doch schon die halbe Liga zur Meisterschaft gratuliert. Einfach nur skandalös, dass jetzt doch wieder alle heranrücken und es spannend machen. Die ersten 4 sind nun punktgleich und die größten Reserven hat man auch schon lang nicht mehr. Absprachen werden hier einfach nicht eingehalten, unglaublich. Dabei sollten wir doch Meister werden, um in der ewigen Tabelle in schon 40 Saisons an Estrela Amadora vorbeizuziehen. Zumindest in der Champions League wird man in das Viertelfinale einziehen können. Aber darüber schreibt ja mal wieder keiner.
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