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Liverpool Echo: Döner-Entführung, Guinness-Folter und der Fall Schmarcus!
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Erst schießt Liverpool Tottenham aus dem Stadion, dann verschwindet der Trainer – und ausgerechnet die Queens Park Rangers sorgen für den sportlichen Kater!
Liverpool. Es waren turbulente Tage an der Mersey. Erst fegte Liverpool mit einem spektakulären 6:3 über Tottenham Hotspur hinweg und ließ Pepeke Babacan mit einem vollen Teller Fragen und sechs Gegentoren zurück. Dann folgte ein solider 3:1-Heimsieg gegen Charlton. Doch zwischen diesen beiden Erfolgen spielte sich offenbar ein Kriminalfall ab, der selbst die Ermittler vor eine schwierige Aufgabe stellt: ein Dönerwagen mit Tottenham-Kennzeichen, ein verschwundener Trainer und eine Foltermethode, die vermutlich gegen sämtliche Genfer Konventionen für Geschmack und Magenverträglichkeit verstößt.
Und dann kamen auch noch die Queens Park Rangers.
Der verhängnisvolle Besuch bei Babacan
Erinnern wir uns: Vor dem Spiel gegen Tottenham soll Trainer Schmarcus höchstpersönlich bei Pepeke Babacan in dessen berühmtem Etablissement „Babacan’s Place“ eingekehrt sein. Eine Dönerplatte Spezial später war Liverpool plötzlich nicht mehr zu bremsen. Tottenham wurde mit 6:3 abgefertigt, während Babacan feststellen musste, dass seine Gastfreundschaft offenbar auch die gegnerische Torproduktion beflügelt.
„Ich habe ihm Döner gegeben, abi! Döner! Keine taktische Schulung!“, soll Babacan anschließend sinngemäß erklärt haben. Der Echo fragt sich allerdings: Wenn ein Trainer nach einer Dönerplatte sechs Tore schießt, was passiert dann erst nach einem Nachtisch?
Babacan jedenfalls behauptete, Schmarcus habe die Soße vermutlich zu ernst genommen. Wir halten dagegen: Vielleicht war es schlicht die Erkenntnis, dass man in London nicht nur gut essen, sondern auch hervorragend Tottenham besiegen kann.
Ein Dönerwagen, ein Kennzeichen und kein Schmarcus
Eine Woche später, unmittelbar vor dem Heimspiel gegen Charlton, wurde auf einem Parkplatz ein verdächtiger Dönerwagen gesichtet. Das Auffälligste daran: ein Nummernschild, das eindeutig auf Tottenham hindeutete.
Vom Trainer Schmarcus fehlte allerdings jede Spur.
Der Wagen stand verlassen auf dem Parkplatz, als hätte jemand nur kurz eine Bestellung abholen wollen – und wäre dann in eine andere Liga des schlechten Geschmacks verschwunden. Zeugen wollen weder den Trainer noch eine Mannschaftsaufstellung gesehen haben. Dafür soll es aus dem Wagen verdächtig nach gegrilltem Fleisch, Knoblauchsoße und einer gewissen sportlichen Niedertracht gerochen haben.
Laut bislang unbestätigten Polizeiberichten erhärtete sich später der Verdacht, dass Schmarcus entführt worden war. Die mutmaßlichen Täter sollen ihn an einen unbekannten Ort gebracht und dort mit einer Dönerplatte Spezial und warmem Guinness gefoltert haben.
Warmem Guinness!
Es gibt Grenzen. Man kann einen Trainer mit Niederlagen konfrontieren, man kann ihn mit gegnerischen Tabellenständen quälen und man kann ihn sogar zwingen, Mulders jüngste Kolumnen vollständig zu lesen. Aber warmes Guinness? Das ist kein Verhör mehr. Das ist ein Angriff auf die Zivilisation.
Die Ermittler vermuten, dass die Täter Schmarcus erst freiließen, nachdem Liverpool bei den Queens Park Rangers mit 0:4 untergegangen war. Ob die Entführer Tottenham-Anhänger waren, ob Babacan selbst etwas damit zu tun hatte oder ob der Dönerwagen lediglich zufällig ein Spurs-Kennzeichen trug, ist weiterhin ungeklärt.
Babacan bestreitet selbstverständlich jede Beteiligung. Er habe lediglich vegetarische Döner im Sortiment und könne sich nicht um jeden Gast kümmern, der nach einer scharfen Soße plötzlich sechs Tore schieße.
Der Echo empfiehlt dennoch: Wer künftig bei Babacan’s Place bestellt, sollte vorher prüfen, ob das Guinness kalt ist – und ob der eigene Trainer noch zu Hause ist.
Charlton bekommt drei Stück – Schmarcus ist wieder da
Trotz der mutmaßlichen kulinarischen Geiselhaft gelang Liverpool gegen Charlton ein verdienter 3:1-Heimsieg. Schmarcus war zurück, die Mannschaft lieferte ab und die Fans konnten aufatmen. Offenbar hatten die Entführer entweder ein Einsehen oder schlicht kein Guinness mehr.
Der Sieg zeigte jedenfalls, dass Liverpool auch ohne zusätzliche Döner-Dopingmaßnahmen funktionieren kann. Drei Tore, drei Punkte und ein Trainer, der hoffentlich wieder selbst über seine Mahlzeiten entscheidet.
Doch wer glaubte, die Woche würde mit diesem Erfolg ruhig ausklingen, hatte die Rechnung ohne die Queens Park Rangers gemacht.
QPR serviert den sportlichen Kater
Auswärts bei den Queens Park Rangers setzte es eine schmerzhafte 0:4-Niederlage. Vier Gegentore, kein eigener Treffer und vermutlich die eine oder andere Erinnerung an das warme Guinness. Liverpool wurde auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt – und zwar nicht besonders sanft.
Nach dem Offensivfeuerwerk gegen Tottenham und dem Heimsieg gegen Charlton war London die kalte Dusche, die niemand bestellt hatte. |
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Vielleicht waren die Pfeile aus dem Sherwood Forest noch nicht ganz nachgeladen. Vielleicht hatte Schmarcus zu lange über Döner nachgedacht. Oder vielleicht waren die Rangers an diesem Tag schlicht die bessere Mannschaft.
Der Echo möchte sich nicht an billigen Ausreden beteiligen. Ein 0:4 bleibt ein 0:4. Da hilft weder Knoblauchsoße noch ein warmes Guinness.
Immerhin: Schmarcus ist wieder auf freiem Fuß. Und solange er nicht erneut vor einem Tottenham-Kennzeichen verschwindet, kann Liverpool den Blick nach vorn richten.
Mulder trinkt – die Liga wundert sich
Aus dem Sherwood Forest erreichen uns derweil besorgniserregende Nachrichten. Nottingham-Coach Mulder soll nach Liverpools Offensivrausch seinen Biervorrat im Alleingang dezimiert haben. Unter der Überschrift „Koma“ wurde berichtet, dass der Co-Trainer das Training übernehmen musste, während Mulder offenbar an einer sehr persönlichen Form der Regeneration arbeitete.
Wir möchten dem geschätzten Kollegen natürlich keine Ratschläge für seine Freizeitgestaltung geben. Jeder verarbeitet eine Niederlage anders. Manche analysieren Laufwege, andere schauen sich die Wiederholung an, und Mulder scheint seine taktischen Erkenntnisse bevorzugt in flüssiger Form zu sich zu nehmen.
Allerdings stellt sich eine wichtige Frage: Wenn bereits ein Liverpool-Sieg für einen derartigen Biernotstand sorgt, was geschieht dann erst nach einer ganzen Saison? Muss der Sherwood Forest demnächst einen eigenen Getränkelaster verpflichten? Oder wird Robin Hood künftig nicht mehr Geld von den Reichen nehmen, sondern Bier von Mulder zurückholen?
Unser Rat: lieber weniger Lager und dafür etwas mehr Konditionstraining. Die internationale Konkurrenz schläft nicht – auch wenn Mulder gelegentlich den Eindruck erweckt, er würde es gern tun.
Babacan entdeckt Gemüse – und die Moral
Pepeke Babacan wiederum hat angekündigt, bei Babacan’s Place auf Gemüse umzustellen. Fleisch werde knapp, die Spieler müssten schließlich laufen, und die Gäste könnten sich auch einmal gesund ernähren.
Eine bemerkenswerte Entwicklung für einen Mann, dessen Dönerplatte Spezial mittlerweile einen festen Platz in der internationalen Fußballberichterstattung einnimmt.
Nach dem 6:3 gegen Liverpool dürfte Babacan allerdings erkannt haben, dass nicht jede Spezialität für jeden Gast geeignet ist. Vielleicht sollte er künftig neben vegetarischem Döner auch eine kleine Karte mit taktischen Warnhinweisen anbieten:
„Achtung: Kann bei Liverpool-Trainern zu erhöhter Torproduktion führen.“
Und für Gäste aus Nottingham könnte man ergänzen: „Nicht zusammen mit acht Lagerbieren konsumieren.“
Babacan behauptet, er habe mit Schmarcus nichts als gastronomischen Kontakt. Mulder wiederum scheint inzwischen überzeugt, dass zumindest die Soße unschuldig ist. Der Echo bleibt skeptisch. Wo Döner, Guinness und Fußballtrainer zusammentreffen, ist die Wahrheit meist nur eine schlecht gewürzte Beilage entfernt.
Villa und Chelsea: Zwei Heimspiele, keine Ausreden
Nun warten auf Liverpool zwei wichtige Aufgaben direkt vor den eigenen Fans: zunächst Aston Villa, danach Chelsea. Zwei Heimspiele, zwei Gelegenheiten, die Niederlage gegen QPR vergessen zu machen – und zwei Gegner, die sicher nicht extra anreisen, um sich von Schmarcus eine Dönerplatte servieren zu lassen.
Villa wird versuchen, Liverpool früh unter Druck zu setzen. Chelsea dürfte ebenfalls wenig Interesse daran haben, als Beilage zum nächsten Offensivfest zu enden. Die Reds müssen deshalb beweisen, dass sie nicht nur in London sechs Tore schießen, sondern auch nach einem Rückschlag die richtige Antwort finden können.
Schmarcus wird dafür hoffentlich weder eine neue Dönerdiät noch ein Guinness-Verbot benötigen. Ein klarer Matchplan, eine konzentrierte Defensive und eine Mannschaft, die über 90 Minuten wach bleibt, wären schon ein guter Anfang.
Und falls auf dem Parkplatz erneut ein Dönerwagen mit Tottenham-Kennzeichen auftaucht, sollte der Trainer diesmal vielleicht lieber den Sicherheitsdienst informieren.
Liverpool Echo – Schluss mit Soße
Die vergangenen Tage haben gezeigt: Liverpool kann Tottenham abschießen, Charlton schlagen und gegen QPR trotzdem bitter scheitern. Fußball bleibt unberechenbar. Döner ebenfalls – zumindest, wenn man Pepeke Babacan glauben darf.
Mulder sollte seinen Bierbestand im Auge behalten, Babacan seine Soßenauswahl überdenken und Schmarcus künftig nicht mehr allein zu verdächtigen Imbissbuden gehen.
Denn eines ist sicher: Sollte Liverpool gegen Villa und Chelsea wieder in Torlaune geraten, wird der Echo genau hinschauen. Und sollte danach erneut ein Trainer verschwinden, ein Dönerwagen auftauchen oder irgendwo Guinness warm werden, wissen wir wenigstens, wo wir mit den Ermittlungen anfangen müssen.
und denkt daran: Guinness kalt, Döner mit Vorsicht und Trainer niemals unbeaufsichtigt auf dem Parkplatz zurücklassen! |
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29.10.2026 21:29 -
Schmarcus -
Liverpool FC
(0.3 TK)
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