|
Pressemittelung zum Volksentscheid über den FC Basel
|
Es folgt ein Pressestatement des FC Basel zu den jüngsten Bestrebungen zur Einführung einer Schuldenbremse in der Super League.
Mit großer Verwunderung hat der FC Basel auf die neu eingebrachte Volksabstimmung reagiert. Just nachdem unser Trainer eine Siegesserie gestartet hatte, die, aus Kostengründen betrachtet, ein wenig intensiver ausfiel als der reguläre Spielbetrieb, sah sich der Züricher Bankier Nouri Berlusconi dazu genötigt, eine Abstimmung ins Leben zu rufen, die in Wahrheit unser aller Freiheit bedroht.
Zum Einen hat sich der FC Basel keines Verstoßes schuldig gemacht und erst recht hat unser Club keine Schulden gemacht. Wir haben investiert, von unserem Festgeldkonto. Wer unter dem Vorwand der Einführung einer Schuldenbremse argumentiert, dass unsere Liga reguliert werden müsse, nur weil unser Trainer Herbie um die Freigabe von Reserven bat, der macht sich nicht nur der Lüge schuldig, er hat auch etwas komplett anderes im Sinn:
Vor dem Hintergrund fadenscheiniger Argumente sehen wir die Freiheit in der gesamten Schweiz bedroht. Da reichen Gerüchte über eine neue Weltordnung, digitaler Zentralbankwährungen zur Reglementierung und Einführungen von digitalen Überwachungssystemen in anderen europäischen Staaten scheinbar noch nicht aus, um die Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen, dass man uns hier langsam aber sicher in ein totalitäres Abhängigkeitssystem führen will. Das geschulte Auge erkennt solche Tendenzen nun auch in der Schweiz mit der neu eingebrachten Volksabstimmung.
In Deutschland nennt der Kanzler Schulden "Sondervermögen", in der Schweiz will Nouri Berlusconi nun gleich die Verwendung von echtem Vermögen reglementieren. Wir vom FC Basel stellen uns die rhetorische Frage, was von beidem tatsächlich schlimmer ist: Schulden als Vermögen zu |
|
|
bezeichnen oder Vermögen als Schulden.
Der deutsche Politiker Guido Westerwelle hat bereits 2011 die Zeichen der Zukunft erkannt. Aus dessen Rede möchten wir anlässlich der neuerlichen Bestrebungen gerne zitieren:
"Die Freiheitsbedrohung in Deutschland kommt nicht laut mit Gewalt daher, sondern sie kommt leise. Sie kommt mit allerlei Begründungen daher. Mit oftmals auch gut gemeinten Begründungen. Zum Beispiel, wenn es um die Bürgerrechte geht. Zeiten, wo wir alle Sorge haben [...]. Wo wir alle natürlich auch alles tun müssen für unsere Bürgerinnen und Bürger, damit sie unversehrt ein glückliches Leben führen können. In solchen Zeiten kommen dann Parteien und Politiker und sagen, das ist die Zeit, wo man
wieder mal günstig Bürgerrechte, die uns sowieso immer ein wenig stören, scheibchenweise reduzieren kann. Freiheit stirbt immer zentimeterweise hat Karl Hermann Flach einmal formuliert."
Der Vorstand des FC Basel sieht vor diesen Hintergründen die Bestrebungen des Bankiers Nouri Berlusconi im höchsten Maße als Gefahr für die Bürger unserer Super League, die nicht nur kurzfristig unser aller Freiheit einschränken könnten, sondern möglicherweise der Schritt für weitere Reglementierungen vor dem Hintergrund zukünftiger Entwicklungen sein könnten.
Aus den genannten Gründen stimmt der Verein FC Basel selbstverständlich mit einem lauten NEIN.
Diese Pressemitteilung ist ohne Unterschrift gültig.
Hochachtungsvoll
Der Vorstand des FC Basel
-
Eidgenössische Abstimmung vom ZAT 12
Bundesgesetz über eine Schuldenbremse für den FC Basel
Höchstbetrag je ZAT: 6,0 TK · gültig ab Spieltag 28 · Ausnahme: Champions League
☐ JA
☒ NEIN |
|
29.10.2026 22:07 -
Herbie -
FC Basel
(0.0 TK)
|
🔥 2 |
|