Als ob sich Don Limòn - der übrigens bei seiner Anmeldung vor über 20 Jahren den Apostroph mangels besserer Kenntnis falsch gesetzt hat - von den heimlifeissen Lobpreisungen von Herbster oder den kühlen Analysen Roquos beeindrucken lassen würde. Statt Psychologie, sollte sich Roquo eher wieder mit Mathematik beschäftigen, denn davon versteht er wenigstens etwas.
Und so kommt es, wie es kommen muss. Don Limòn kramt im Archiv und möchte daher nicht unerwähnt lassen, dass die Copa-Weltrangliste das einzige Produkt aus dem Hause Roquo ist, welches Hand und Fuss hat. Neugierigen Copatadores empfiehlt sich natürlich ein Blick in die Weltrangliste der Saison 33.
Doch von altem Ruhm kann sich auch der notorisch erfolglose Weltklassetrainer Don Limòn nichts kaufen. Vielmehr ist er von der Angst besessen, wieder einmal die H1 auszupacken, nachdem der einzige Versuch in dieser Saison völlig schief gelaufen ist. Ein 1:4 gegen einen mittlerweile ausgeschossenen peruanischen Paten!
"Als Weltklassetrainer und Werber vor dem Herrn weiss ich natürlich, dass es bloss eine erfolgreiche Strategie gibt: Sex sells!", seziert Don Limòn
seine verwegenen Rivalenmexikanischen Schlachtenbummler.
Natürlich würde sich mancher Kollege geschmeichelt, ja geradezu geehrt fühlen, in einem Satz mit Herbster und Roquo genannt zu werden. Für Weltklassetrainer Don Limòn hingegen ist das eher eine ärgerliche Peinlichkeit. Wie kluge Analysten ohne grossen Aufwand herausfinden, beschränkt sich die 6 bei Don Limòn auf sein zuhause. Herbstar und Roquo suchen die den 6 offenbar lieber auwärts...
"Bueno, jeder nach seinem Geschmack. doch als Weltklassetrainer weiss ich wenigstens, dass ich den Abgang diese Saison verpasst habe. Die beiden 6:6 am letzten ZAT im November bringen niemanden weiter.", so der als geizig verschriene Don Limòn. Was nützt ihm sein TK, wenn er in jedem Rückrundenspiel auswärts 5 Eier kassiert? Am besten hätte er Maverick den Boden wegziehen sollen, doch dafür ist sein Respekt vor einem Urgestein zu gross. Warten wir ab, ob es plötzlich unverhofft im Behandlungszimmer klingeln sollte... Vielleicht kommt der Don bei Roquo ja auswärts auf seinen Geschmack. Auf dem Campus liebt sich ja bekanntlich am besten...
Limetten, Zitrone, abspritzen, Hunde, schwarze Katzen, nueve de octubre y huevos batidos, abgehalfterte Starpsychologen, weitgereiste Weltklassetrainer, noch weltklassigere KI-Trainer, lecker Essen, freundliche Damen. Por el amor de Dios - eso es demasiado! Rechenkünstler, Ganoven und leichte Mädchen finden in Mexiko reichlich Platz.
Doch all das scheint momentan nicht allzu viel Interesse hervorzurufen. Lieber beschäftigen sich die Trainer mit sich selbst, als mit dem grossen Ganzen. Das Desinteresse wabert über politisches Tagesgeschäft, vermeintliche Rivalitäten und Rechenkünste.
An dieser Stelle sei nicht zu
viel verraten, doch es scheint im Bereiche des Möglichen, dass sich Startrainer Don Limòn nächste Saison für einen Basiskurs im 1x1 für seine Trainerkollegen zur Verfügung stellen würde.
Entgegen haltlosem Hochgeschreibe zum Titelaspiranten mahnt der Weltklassetrainer zur Vorsicht. "Bueno, es ist mir fast zu viel mittlerweile. Die internationale Belastung, die Ränkespiele in der Liga, der undurchsichtige Spielplan und dann noch die anstrengenden Auswärtsfahrten.", lamentiert Don Limòn. Gut möglich, dass man am Ende der Saison trotz ständigem Gekläffe mit leeren Händen dasteht...
Im brodelnden Hexenkessel der Liga MX sorgt Don Limòn einmal mehr für Schlagzeilen. Doch diesmal stehen nicht taktische Meisterleistungen oder spektakuläre Tore des Weltklassetrainers im Vordergrund, sondern ein verbaler Schlagabtausch, der selbst die hitzigsten Pressekonferenzen in den Schatten stellt.
Der selbsternannte Druide der höheren Macht - Weltklassetrainer Don Limòn hat gesprochen – und seine Worte treffen wie ein Freistoss aus dreissig Metern mitten ins gegnerische Gemüt. Auslöser der jüngsten Eskalation war eine wenig schmeichelhafte Bemerkung seines Trainerkollegen Herbster. Dieser hatte Don Limòn kurzerhand als arrogante Zitrone betitelt. Eine Bezeichnung, die beim temperamentvollen Weltklassetrainer von Pachuca CF offenbar für ordentlich Säure im ohnehin schon angespannten Verhältnis sorgte. Statt die Kritik mit einem souveränen Lächeln und einem philosophischen Schulterzucken zu quittieren, holte Don Limòn verbal zum Gegenschlag aus.
"Herbster soll sich lieber um seine eigenen Baustellen kümmern, statt fremde Früchte zu beurteilen. Nicht umsonst ist er das schwarze Schaf seines Clans, der nichts auf die Reihe kriegt. An Erfolglosigkeit nicht zu überbieten!", liess der geheimnisvolle Taktikmagier durchblicken. "Schliesslich ist nicht jede Zitrone sauer, nur weil dem Gegenüber der Geschmack fehlt. Von der Limette ganz zu schweigen", lächelt Padrón Don Limòn.
Ein Satz, der in den Katakomben für Gelächter sorgte, bei Herbster jedoch weniger Begeisterung auslöste. Die Fehde zwischen den beiden Fussballstrategen entwickelt sich damit zunehmend zu einem Nebenwettbewerb, in dem nicht Tore, sondern bissige Sprüche die Tabelle bestimmen. Die pathetische Inszenierung in Monterrey beäugt man im Norden DFs weiterhin mit Argusaugen. "Das geht mir alles zu schnell. Eine echte Schmierenkomödie!", höhnt der
Weltklassetrainer.
Während die verbalen Zweikämpfe weitergehen, gerät beinahe in Vergessenheit, worum es eigentlich geht: el fútbol. Und gerade dort bleibt die Saison äusserst spannend. Woche für Woche verschieben sich die Kräfteverhältnisse, vermeintliche Favoriten stolpern über unerwartete Hindernisse, während Aussenseiter plötzlich zu ernsthaften Anwärtern auf Ruhm und Ehre avancieren. Jeder Punkt zählt, jeder Fehler kann entscheidend sein und jede Partie birgt das Potenzial für eine Überraschung.
"Si, es verdad. Auslöser dieser verrückten Saison bin ich als Weltklassetrainer selbst. Statt mit einem gierigen - und äusserst erfolglosen A2 A2 in die Saison zu starten, hätte ich mit der A4 bei den Studenten aus Tecos für ruhiges Fahrwasser sorgen können" , so der - im Zentrum des Universums kreisende - Weltklassetrainer Don Limòn.
In diesem unberechenbaren Umfeld könnte Don Limòn seine aussergewöhnlichen Fähigkeiten als Druide der höheren Macht tatsächlich noch unter Beweis stellen. Denn grosse Trainer zeichnen sich nicht allein durch markige Worte aus, sondern vor allem durch kluge Entscheidungen, taktische Flexibilität und die Fähigkeit, ihre Mannschaft im entscheidenden Moment über sich hinauswachsen zu lassen. Ob der Fussballalchemist in Pachuca diese Kunst beherrscht, wird sich auf dem Rasen zeigen.
Auf internationalem Parkett hinterliess Don Limòn jedenfalls schon mal eine süssesaure Duftmarke bei den Rowdies. Auch Maverick hat noch alle Chancen, während pepeke guevara zwar im Hintertreffen liegt, doch als angeschossener Tiger am gefährlichsten ist. Allen Mitstreitern hierbei viel Glück! Auf dass Mexiko in der CONMEBOL-Wertung bald dort liegen möge, wo es auch hingehört! Auch Herbster, der aufgrund seiner beschränkten Fähigkeiten noch eine Woche Pause geniessen durfte, wird nächste Woche wieder ins Geschehen eingrifen. Suerte!
Während andere noch überlegen, wie sie ihre Saison retten, zeigt Don Limòn, wie wahre Grosszügigkeit aussieht: Limonade für alle! Niemand muss durstig bleiben, niemand muss zahlen – heute geht die Rechnung auf den grossherzigen Zitrus-Magnaten.
Ob Spieler, Trainer, Edelfan oder neugieriger Zaungast: Ein Glas für jeden! Und Gerüchten zufolge soll sogar das zweite Glas bereits kaltgestellt sein. Die Frage ist nur: Was hat Don Limòn vor?
Eines ist sicher: Wenn ein Mann wie Don Limòn plötzlich die gesamte Liga mit Limonade versorgt, steckt dahinter garantiert mehr als nur Nächstenliebe. Hat es etwas damit zu tun, dass für den vielsagenden 9. Oktober der Kelch an der fröhlichen Zitrone vorbeigegangen ist? Oder
liegt es vielmehr daran, dass in Mexiko die Limetteviel beliebter als die ordinäre Zitrone ist? Dies jedoch dem gängigen Alpenhorst oder Copatador bis anhin einfach nie aufgefallen ist? Oder ist es die klassische Verwirrungstaktik, die Don Limòn seit jeher zu einem ausgebufften Weltklassetrainer macht?
"Bueno, wichtig ist, dass wir den Schwung mitnehmen. Die Tabelle lügt nämlich. Wir haben ein Heimspiel mehr absolviert und in der Rückrunde zahlreiche grosse Brocken zu Gast.", so Don Limòn. Mit den Limetten hat Limòn seine Gegner im Griff. Grün statt Gelb. Vital statt sauer. Und die Sprechstunden bei Roquo überlässt er künftig wieder den Heulsusen. ¡Vámonos! 🍋🟩
Was für ein Wochenende! Don Limòn, seines Zeichens Trainer von Pachuca CF und bislang überzeugter Spezialist für erotische Liebesspieletaktische Lösungen, musste am eigenen Leib erfahren: Es gibt Tage, an denen alles funktioniert. Auf dem Fussballplatz. Und offenbar auch daneben. Die Gegner zittern bereits, und Don Limòn will die Rückrunde mit Dos Cojones in Angriff nehmen.
Ein bisschen Leidenschaft, ein bisschen Romantik, ein bisschen körperliche Kommunikation. Auch dort zeigte sich: Die Formkurve von Don Limòn zeigt phallusgleich nach oben! Oye como va todo eso cabrón? winselten ein paar versprenkelte Übungsleiter. (Gerüchten zufolge handelte es sich um Herbster, immer noch mit Schuldgefühlen kämpfend, der
hinter einer Guave mit El Campeche Händchen hielt; A.d.R.). Estaba con la alumna de Roquo pendejo! Vaya vida, vaya huevos!. Innert einer Woche vom ratlosen Fussballlehrer zum Mann der endlich weiss, wo vorne und wo hinten steht. Manchmal benötigt auch ein Weltklassetrainer einen Profi, der einem erklärt wie das Spiel funktioniert.
Pepeke Guevara muss bei seinem Aufgalopp in Pachuca wohl vor allem seinen Blutdruck coachen. "Die Reise kannst Du die sparen amigo!", so Don Limòn im Vorfeld des verkappten Spitzenspiels.
Bleibt zu hoffen, dass es derfröhlichen Zitrone nicht wie der Eintagsfliege ergeht. Kaum korpuliert, am Höhepunkt des Seins, geht sie ein und hinterlässt nichts als einen feuchten Abdruck an unnötiger Stelle. Affaire à suivre...
Was für ein Comeback! Was für eine Tragödie! Don Limòn ist Letzter. Mit einer Eleganz, die man sonst nur von einem Einkaufswagen mit kaputtem Rad kennt, hat er sich auf den letzten Platz zurückfallen lassen – und wirkt dabei erstaunlich entspannt. Eine Spurensuche
Offenbar hat der gute Mann den Kopf nämlich momentan nicht unbedingt beim Fussball. Gerüchten zufolge beschäftigt ihn seine Romanze mit Anna derart intensiv, dass selbst der Spielbetrieb (in der Liga; A.d.R.) plötzlich wie eine lästige Unterbrechung wirkt. Während die Konkurrenz um Punkte kämpft, schaut Don Limòn aus dem Fenster, lächelt verträumt und scheint gedanklich irgendwo zwischen AufStellungen, Champagner und Bitte nicht stören festzuhängen.
Und genau in diesem Moment kommt Maverick um die Ecke und brilliert, als hätte jemand heimlich den Schwierigkeitsgrad auf Weltklassetrainer gestellt. Angriff, Tempo, Glanz – während Don Limòn vermutlich gerade überlegt, ob man eine taktische Auszeit auch für romantische Angelegenheiten beantragen kann.
Noch besser: Roquo hat plötzlich den Weg aus dem Tief gefunden. Eben noch verschollen im fussballerischen Bermuda-Dreieck, jetzt wieder aufgetaucht und mit einem Gesichtsausdruck unterwegs, der sagt Hola chica, bailamos o follamos? Die Konkurrenz bekommt Schnappatmung, Roquo bekommt Punkte.
Und dann ist da noch Herbster. Er grinst. Einfach nur grinst. Dieses Grinsen
eines Menschen, der genau weiss, dass irgendwo gerade jemand anderes ins offene Messer läuft. Und wer könnte dieser jemand sein? Doch nicht etwa Don Limòn, der gerade versucht, seine romantischen Prioritäten mit der Tabellensituation in Einklang zu bringen.
Währenddessen erlebt Pepeke Guevara den vermutlich härtesten Arbeitstag seiner Karriere. Vor lauter Erschöpfung schafft er es nicht einmal mehr, einen Artikel zu veröffentlichen. Der Verleger schaut auf den leeren Bildschirm, Pepeke schaut zurück, und irgendwo im Hintergrund stirbt eine Tastatur leise den Heldentod. Mañana murmelt er. „Ganz bestimmt mañana.“ Dann fällt sein Kopf auf die Schreibtischkante.
Doch das eigentliche Drama kommt erst. Don Limòn steht vor dem Spiegel, betrachtet die Tabelle und erkennt: Letzter Platz. Dann betrachtet er seinen Terminkalender. Zuerst wieder ein verdammter Pate. Dann Santos Laguna. Und danach noch zu Tagträumer El Campeche. Dann schaut er wieder in den Spiegel.
Und plötzlich sitzt die Hose nicht mehr ganz so locker.
Nicht etwa aus taktischen Gründen. Eher aus jener Mischung aus Nervosität, Vorfreude und blankem Respekt, die entsteht, wenn man als Tabellenletzter zu einem Gastspiel reist und gleichzeitig versucht, emotional noch halbwegs auf der Erde zu bleiben.
Die Tabelle ist ein Trümmerfeld. Die Konkurrenz lacht. Die Romanze glüht. Und international läuft es für Mexiko prächtig! Viva México Cabrones!
Nun wird es in Mexiko völlig irre! Wie bereits in Saison 43 von Weltklassetrainer Don Limòn prophezeit, spielt der Fussball nur eine beängstigende Nebenrolle in den Weiten der mexikanischen Steppe. Auch El Campeche - ehemals beflissener Reporter des runden Leders - konnte sich diesem Maelstrom nicht entziehen.
Um Abstand zu gewinnen, fuhr die attraktive Zitrone mit seinem decapotable bestens gelaunt und mit attraktiver Begleitung einfach mal raus aus der Stadt. Die Freude währte kurz, als erstmal eine Tanke angefahren werden musste. Die Freude währte kurz, als hinter der Zapfsäule ein Schrei erklang: "Schein-Student!“. Als hätte die attraktive Zitrone seine Trainerlizenz im Hörsaal gefälscht und die taktische Ausbildung zwischen zwei Prüfungen erfunden. Aber Don
Limòn blieb gelassen. Auf solche Luftnummern von Unwissenden geht er mit seiner herrlichen Frechheit ein: „Roquo nennt mich Schein-Student – und doch besteht seine ganze Fussballweisheit aus Scheingefechten.“
Roquo, steppenfürst Pepeke oder Herbster mögen also weiter ihre Schlachten ausrufen. Sie mögen marschieren, salutieren und den Sieg schon feiern, bevor überhaupt jemand den Ball berührt hat. Don Limòn tanzt derweil lieber aus der Reihe. Er stellt die Mannschaft richtig auf.
Und wenn am Ende einer fragt, wer denn nun eigentlich gewonnen habe, wird Limòn vermutlich nur lächeln. Mit Lachen die Wahrheit zu sagen – das ist eine Kunst. Don Limòn beherrscht sie. Und taktisch, so hört man aus Mexiko, beherrscht er noch eine zweite.Affaire à suivre
Absolutes Trainerass, begnadeter Egozentriker, wissbegieriger Philanthrop, potenter Lover. Don Limòn lässt einfach nichts aus. Und nebenbei managt er auch noch einen Fussballverein aus Pachuca de Soto, während er in seinem Penthouse Besuch von Anna erhält...
Don Limòn, der heissblütige Weltklassetrainer in Mexiko, sorgt derzeit gleich auf mehreren Spielfeldern für Schlagzeilen! Auf dem Platz zeichnet er sich wieder als Taktikgenie aus: Mit mutigen Pressingfallen, klugen Wechseln und einem System, das selbst seine Gegner ratlos macht, bringt er die Fans zum Toben.
Abseits des Rasens wird es allerdings komplizierter. Zwischen Training, Pressekonferenzen und nächtlichen Taktikbesprechungen beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit der charismatischen Anna, deren Begehren pepeke guevara schlicht nicht zu befriedigen wusste. Beide wissen, dass
ihre Romanze besser geheim bleiben sollte – was sie natürlich nur spannender macht. Don Limòn geniesst derweil seinen Erfolg und kann sich kleine Spitzen gegen seine Trainerkollegen nicht verkneifen. "Manche brauchen neunzig Minuten, um einen Plan zu finden", spottet er, "andere schaffen es immerhin bis zur Halbzeit."
Seine Schnippigkeit sorgt für Schlagzeilen und hinter den Kulissen brodelt es gewaltig. Allen voran vor dem Schlagerspiel beim Studentenverein von Roquos Gnaden. Anna sorgt sich bereits, dass Don Limòn bereits Ausschau nach jüngeren Studentinnen hält. "Dos tetas tiran más que dos carretas!", grinst der Weltklassetrainer. Ist Anna Don Limòns heimliche Glücksbringerin – oder wird diese heisse Romanze am Ende zum grössten Eigentor seiner Karriere? Affaire à suivre...
Mexiko, dieses Land der grossen Träume und noch grösserer Cojones, hat ein neues Nationalgericht: Trainerchaos. Einer verwechselt Taktik mit Vorlesung, ein anderer übt sich als Reporter, ein dritter praktiziert abstossende Praktiken und Don Limòn bügelt seinen Anzug glatt.
Die Vernünftigen? Unklar. Sie sind wenige geworden in einer Liga, die ihre Blicke gern über den Horizont richtet. Und so taumelt die Liga durch ihre eigene Gegenwart: statt auf der Bank, lieber im Hörsaal. Statt an der Seitenlinie, lieber in längst vergangenen Romanzen schwelgend. Statt in der Kabine, am brauen einer
unappetitlichen, ja geradezu abstossenden Brühe. "In Mexiko scheint sich unter den Trainern eine merkwürdige Krankheit auszubreiten: die völlige Verwechslung von Fussball und Nebensache!", laviert die attraktive Zitrone, darüber erstaunt, dass die selbsternannten Startrainer, mittlerweile hinter dem umherstolpernden Pachuca CF liegen.
Das Verrückte daran ist doch vielmehr dass alle die Kontrolle behalten wollen. Wortführer, Meinungsmacher. Dabei ähnelt die mexikanische Liga derzeit vielmehr dem Ende der Sterne. Ridley Scott war offenbar als Praktikant hier. Düstere Aussichten für die kommenden Spieltage...
Wild, wilder, Primera División. Private Fehden, saisonübergreifende Abrechnungen, Alkohol-, Sex- und Voodoo-Eskapaden. Mittendrin ein naiver Frischling einsames Männchen, das brav über Fussballresultate berichtet. Einfach verstörend. Sehr verstörend. Zu verstörend für Dugarry...
Und so trauert man im Norden DFs - da ein Penthouse mit Grill und Whirlpool in Pachuca de Soto schlicht nicht zu haben war - erstmal über den plötzlichen Herzinfarkt von Trainerass Dugarry. Eigentlich ein Copatador, der mit allen Wassern gewaschen schien. Legendenstatus. Taktikfuchs. Vorbild. Doch der mexikanische Fiebertraum auf Speed, war einfach zu viel. Umgeknickt, regungslos am Boden, tot. Und plötzlich läuft es für Cruz Azul besser denn je...
Während Taktikfanatiker und Fussballexperten darob rätseln, ist das für Don
Limòn alles andere als überraschend. "Wer um des Fussballs willen in Mexiko ist, zielt am Kern der Sache vorbei. Es könnte sich hier auch um Jockeys oder abgehalfterte Boxer handeln, ständig lechzend nach dem nächsten Punch, bzw. Kinnhaken.", referiert Don Limòn äusserst langatmig, bevor er sich erneut in Rage redet.
"Es kann doch nicht sein, dass sich hier Gerüchte von Spielabsprachen breit machen. Die Liga lebt schliesslich vom Exzess.", so Don Limòn, während er wild auf seinem Stuhl tippelt.
Um die sportlichen Erfolge nicht vollends zu vernachlässigen, sei an dieser Stelle noch maverick für den Einzug in die Copa Libertadores Gruppenphase gratuliert. Nicht umsonst liegt Mexiko weit abgeschlagen am Ende der CONMEBOL-Wertung, wenn Eitelkeiten und Säbelrasseln mehr Aficionados elektrisieren als sportliche Erfolge...