Nach dem überzeugenden 5:0 gegen den FC Seoul klettert Suwon Samsung Blue Wings auf Platz 6. Ruki Zuki lächelt milde: „Fünf Tore sind schön, doch Bescheidenheit ist das wahre Tor zur Weisheit.“ Die Aussichten? Durchaus erfreulich, solange die Mannschaft nicht glaubt, nun schon auf dem Gipfel zu stehen.
Der alte Meister reist übrigens weiterhin standesgemäß mit der Rikscha zum Training und zu den Spielen – ganz im Gegensatz zur über motorisierten „Hyundai-Gang“. Den Supercoach von Jeonbuk Hyundai Motors habe er in Goyang wahlweise in einem Supersportwagen oder einem Opel gesehen. Ruki ist sich nicht sicher, welches Gefährt schlimmer sei. Dass der Mann
überhaupt Fahrrad fahren könne, bezweifle er ohnehin. „Wer immer nur aufs Gaspedal tritt, verpasst womöglich den Weg zur inneren Ruhe.“
Für die kommenden Aufgaben mahnt Ruki zur Wachsamkeit. Der sechste Tabellenplatz sei ein erfreulicher Zwischenschritt, aber noch lange kein Grund, die Trainingsmatten einzurollen. Die Konkurrenz schläft nicht, und auch fünf Tore in einem Spiel garantieren keine ruhige Zukunft. „Ein weiser Krieger schaut nicht zurück, um seine Siege zu zählen, sondern nach vorn, um die nächste Pfütze auf dem Weg zu erkennen.“ Ob Ruki damit die nächsten Gegner oder die Schlaglöcher seiner Rikschastrecke meint, ließ er offen.
„Wer den Bambus biegt, ohne ihn zu brechen, hat mehr verstanden als jener, der ihn mit Gewalt fällt“, soll Ruki Zuki einst gesagt haben. Ob er diesen Satz auch nach dem jüngsten Ausflug nach Daejeon wiederholen würde, ist nicht überliefert. Fest steht: Beim 4:5 gegen Daejeon Citizen FC wurde seine Mannschaft auf eine Weise gebogen, die selbst einen jahrzehntelang gestählten Fußballphilosophen kurz aus dem Gleichgewicht bringen dürfte.
Dabei war die Partie ein Spektakel mit neun Treffern – allerdings eines, bei dem Suwon Samsung Blue Wings FC am Ende den Kürzeren zog. Die Niederlage wiegt umso schwerer, weil Daejeon nun punktgleich mit Seongnam Ilhwa Chunma an der Spitze steht. Beide kommen auf 24 Punkte. Suwon Samsung bleibt mit 18 Zählern auf Rang acht und damit im dicht gedrängten Mittelfeld. Der Abstand nach oben ist noch nicht unüberwindbar, doch verschenkte Punkte lassen sich bekanntlich schwerer zurückholen als ein verlorener Trainingsball.
Immerhin hat sich die Mannschaft trotz der Niederlage
ein ordentliches Torverhältnis von 29:24 bewahrt. Tore schießen können die Blue Wings also durchaus. Die Frage lautet eher, wie viele davon nötig sind, wenn hinten fünf Gegentreffer fallen. Ruki Zuki dürfte darauf eine Antwort aus einem alten Lehrbuch parat haben – vermutlich auf einer Seite, die er schon vor Jahren mit einem Lesezeichen versehen und anschließend verlegt hat.
Am kommenden Spieltag wartet mit dem FC Seoul ein Gegner, der aktuell auf Platz elf steht und 16 Punkte gesammelt hat. Suwon Samsung spielt zu Hause und hat damit die Gelegenheit, die jüngste Enttäuschung in eine neue Richtung zu lenken. Ein Sieg könnte den Anschluss an die obere Tabellenhälfte festigen; eine weitere Niederlage würde den Blick eher nach unten lenken.
Der alte Meister der weisen Worte wird seine Spieler vermutlich daran erinnern, dass auch ein Bambus nach einem Sturm wieder aufrecht steht. Vielleicht ergänzt er diesmal: „Und wenn der Sturm neun Tore bringt, sollte man wenigstens den Torwart vorher informieren.“
Was für eine Woche in Suwon! Nach zuletzt eher wechselhaften Auftritten meldete sich die Mannschaft mit einem beeindruckenden 4:0 gegen den bisherigen Tabellenführer Seongnam Ilhwa Chunma zurück. Und Ruki Zuki? Der alte Trainer nahm das Ergebnis gewohnt gelassen zur Kenntnis – angeblich soll er nach dem vierten Tor lediglich gefragt haben, ob man denn nun schon gewonnen habe oder noch weiterspielen müsse.
Der Sieg hat Folgen: Seongnam verliert die Tabellenführung, während Suwon Samsung Blue Wings FC vom zehnten auf den achten Platz klettert. Mit nun 18 Punkten liegt man nur noch drei Zähler hinter Rang vier. Besonders bemerkenswert: Mit 25 erzielten Toren gehört Suwon weiterhin zu den offensivstärkeren Mannschaften der Liga.
Und noch etwas fällt beim Blick auf die Tabelle auf: Fünf der zwölf Mannschaften werden derzeit ohne Trainer geführt. Für Ruki Zuki dürfte das ein interessantes Detail sein. Während andere Mannschaften offenbar ganz ohne menschliche Anleitung auskommen müssen,
versucht der alte Meister der Bambusweisheiten weiterhin persönlich, Ordnung in den eigenen Fußballwald zu bringen. Ob das nun für oder gegen ihn spricht, darf jeder selbst entscheiden.
Ruki Zuki erklärte den überraschenden Erfolg anschließend mit einer alten Weisheit: „Wenn der Bambus lange genug im Wind steht, fällt irgendwann ein Gegner um.“ Ob dieser Satz tatsächlich aus einem alten chinesischen Lehrbuch stammt, konnte die Redaktion bislang nicht bestätigen.
Nun wartet am nächsten Spieltag allerdings eine unangenehme Aufgabe. Suwon muss zu Daejeon Citizen FC, das aktuell auf Rang drei steht und zuletzt einen wilden 4:3-Sieg gegen Goyang feierte. Ein direktes Duell mit einem Tabellennachbarn also – und damit die nächste Gelegenheit, weiter nach oben zu klettern.
Nach dem 4:0 dürfte Ruki Zuki jedenfalls wieder etwas Hoffnung haben. Oder, wie er es selbst ausdrücken würde: „Wer den Gipfel sehen will, muss zunächst aufhören, auf seine Schuhe zu schauen.“
Suwon – In Suwon herrscht derzeit eine Stimmung, die selbst Ruki Zuki nur mit einem langen Blick in die Ferne und einem tiefen Atemzug erklären kann. Nach dem Höhenflug auf Platz 4 ist sein Team auf Rang 10 zurückgefallen. Der weise Trainer nahm den Absturz gewohnt gelassen hin: „Auch ein Bambus wächst nicht jeden Tag nach oben. Manchmal muss er sich erst einmal vor dem Wind verbeugen.“
Dabei begann die Woche mit einer deutlichen Warnung: Beim Suwon FC setzte es eine 0:4-Niederlage. Vier Gegentore – eine Zahl, die Zuki angeblich zunächst für die Anzahl der benötigten Teebeutel hielt. Doch statt daraus zu lernen, geriet Suwon auch im Heimspiel gegen die Pohang Steelers ins Hintertreffen. Das 1:2 bedeutete die zweite Niederlage in Folge.
„Wenn der Gegner zweimal trifft und wir nur einmal, dann hat er offenbar zweimal öfter getroffen“, erklärte Zuki auf Nachfrage. „Das ist eine Erkenntnis, die man nicht unterschätzen sollte.“ Anschließend soll er minutenlang auf eine Zimmerpflanze gestarrt haben, bevor er ergänzte: „Sie wächst trotzdem.“
In der Tabelle steht Suwon Samsung Blue Wings nach elf Spielen mit 15 Punkten auf Platz 10. Damit
ging es gegenüber der Vorwoche von Rang 4 sechs Plätze nach unten. Die Bilanz: fünf Siege, sechs Niederlagen und ein Torverhältnis von 21:19. Besonders bitter: Der Abstand zur Spitze ist inzwischen gewachsen, während mehrere Konkurrenten an Suwon vorbeigezogen sind.
Doch Ruki Zuki wäre nicht Ruki Zuki, wenn er in dieser Lage nicht bereits eine tiefgründige Erklärung parat hätte. „Wer auf den Gipfel schaut, stolpert über den Stein vor seinen Füßen. Wer nur auf den Stein schaut, sieht den Gipfel nicht.“ Ob das eine taktische Ansage oder lediglich eine Warnung vor dem Trainingsgelände war, blieb offen.
Am nächsten ZAT wartet mit Seongnam Ilhwa Chunma ausgerechnet der Tabellenführer. Die Gäste kommen mit 21 Punkten und einer starken Saisonbilanz nach Suwon. Zuki soll bereits einen Plan ausgearbeitet haben: „Wir werden den Ball laufen lassen. Wenn er nicht laufen möchte, werden wir ihn freundlich bitten.“
Für die Fans bleibt die Hoffnung, dass der alte Meister der Weisheit auch auf dem Platz wieder etwas mehr Ordnung findet. Denn wie Zuki abschließend bemerkte: „Ein Bambus, der sich zu tief verbeugt, sieht irgendwann nur noch den Rasen.“
Suwon – Ruki Zuki saß nachdenklich auf seiner Trainerbank und betrachtete diesmal nicht die leeren Ränge, sondern die Tabelle. „Ein weiser Mann sagte einst: Wer vier Plätze klettert, sollte aufpassen, dass ihm die Hose nicht rutscht“, murmelte der inzwischen sehr alte Trainer und rückte seine Brille zurecht.
Nach dem holprigen Saisonstart scheint Suwon Samsung Blue Wings FC endlich den richtigen Weg gefunden zu haben. Ein beeindruckendes 5:0 gegen Daegu FC und ein souveränes 3:1 gegen Incheon Korail katapultierten die Mannschaft von Platz 8 auf Rang 4. Fünf Siege aus neun Spielen, 15 Punkte und ein Torverhältnis von 20:13 –
plötzlich wird in Suwon wieder über Fußball gesprochen. Zumindest dort, wo man die Stadiontore findet.
„Der Bambus wächst langsam, aber er wächst. Außer, jemand stellt ihn in einen zu kleinen Topf“, erklärte Zuki. Auf die kommenden Aufgaben gegen Suwon FC auswärts und die Pohang Steelers zu Hause angesprochen, blieb er gelassen: „Ein Fluss fragt nicht, wie stark der Gegner ist. Er fließt einfach. Manchmal gegen einen Felsen.“
Ob die Siegesserie anhält? Ruki Zuki hat bereits eine Antwort: „Wir gewinnen ein Spiel, verlieren keines – und wenn doch, war es eine Lektion. Der Gegner darf sie behalten.“
Suwon Samsung Blue Wings hat sich am sechsten Spieltag eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit einem klaren 3:0 gegen Ulsan Hyundai zeigte die Mannschaft vor heimischem Publikum, dass mit Ruki Zuki weiterhin zu rechnen ist. Drei Tore, drei Punkte – und plötzlich war die Welt in Suwon wieder ein wenig freundlicher.
Doch nur eine Woche später folgte die Ernüchterung. Beim Goyang Hi FC musste sich Suwon knapp mit 0:1 geschlagen geben. Damit stehen nach sieben Spieltagen neun Punkte zu Buche. Platz neun wurde zwar verlassen, aktuell liegt Suwon auf Rang acht – doch der Blick nach oben bleibt interessanter als der Blick nach unten.
Ruki Zuki nahm die beiden Ergebnisse gewohnt gelassen zur Kenntnis.
„Wie schon Heraklit sagte: Alles fließt. Manchmal fließen die
Tore eben in die eine Richtung und manchmal in die andere. Oder war das Konfuzius?“
Nach kurzem Nachdenken fügte der erfahrene Trainer hinzu:
„Der große Sokrates sagte: Ich weiß, dass ich nichts weiß. Ich weiß aber ganz sicher, dass wir auf Platz acht stehen.“
Damit war für Ruki Zuki eigentlich alles gesagt.
Die kommenden beiden Spieltage bieten nun Gelegenheit, wieder Punkte zu sammeln. Gegen Daegu FC und anschließend gegen Incheon Korail spielt Suwon jeweils vor heimischem Publikum. Zwei Heimspiele, zwei Chancen – und vielleicht schon bald wieder zwei neue Wahrheiten.
Denn eines weiß Ruki Zuki ganz genau:
Vier Tore sind vier Tore. Wichtig ist nur, dass man sich merkt, auf welcher Seite sie gefallen sind.
Suwon Samsung Blue Wings FC sorgt derzeit für einige Fragezeichen – und gleichzeitig für Gesprächsstoff. Nach dem überzeugenden 4:0 gegen Jeonbuk folgte beim trainerlosen Tabellenführer Chunnam eine bittere 0:4-Niederlage. Zwei Spiele, acht Tore und zwei völlig unterschiedliche Gesichter einer Mannschaft.
Dennoch ist die Entwicklung nicht völlig negativ: Suwon kletterte von Platz 9 auf Platz 8 und steht weiterhin bei sechs Punkten. Trainer Ruki Zuki sieht darin keinen Widerspruch: „Heraklit
sagte einst, dass alles im Fluss ist. Vielleicht gilt das auch für unsere Mannschaft.“
Auf die Frage, wie ein 4:0 und ein 0:4 zusammenpassen, antwortete Zuki ungewöhnlich philosophisch: „Konfuzius hätte vermutlich gesagt, dass man aus jedem Ergebnis lernen kann. Und Sokrates hätte wahrscheinlich erstmal gefragt, warum wir überhaupt vier Tore bekommen haben.“
Eines scheint jedenfalls sicher: Suwon bleibt schwer einzuschätzen. Vier Tore, zwei Wahrheiten – und die Saison ist noch lang.
Bei den Suwon Samsung Blue Wings läuft es derzeit alles andere als rund. Nach drei Spieltagen stehen für das Team von Langzeittrainer Ruki Zuki lediglich ein Sieg und zwei Niederlagen zu Buche. Besonders bitter: Zuletzt setzte es beim FC Seoul eine deutliche 0:3-Pleite. Damit wächst der Druck auf den erfahrenen Coach spürbar. Dennoch bleibt Zuki kämpferisch und betont seine unveränderte Liebe zum Verein. „Dieser Klub bedeutet mir alles“, ließ der Trainer verlauten. Die nächsten Spiele könnten nun richtungsweisend werden.
Bei den Suwon Samsung Blue Wings FC ist nach dem Saisonstart noch längst nicht klar, wohin die Reise geht. Nach einer Niederlage zum Auftakt folgte nun allerdings ein beeindruckendes Ausrufezeichen: Gegen Daejeon Citizen FC feierte das Team einen furiosen 5:0-Erfolg. Trainer Ruki Zuki dürfte damit zumindest kurzfristig etwas Ruhe haben. Doch ein einzelner Kantersieg macht noch keine Saison. Zu wechselhaft wirkt das Bild der Mannschaft, und die Konkurrenz in Südkorea ist groß. Auch auf den Rängen bleibt es auffällig ruhig: Das Zuschauerinteresse ist nach wie vor gering. Trotz des deutlichen Sieges hält sich die Euphorie daher in Grenzen. Schafft Suwon die Wende – oder war das 5:0 nur ein kurzes Aufflackern?
Suwon – Kaum einer verkörpert die Bluewings so sehr wie ihr langjähriger Trainer Ruki-Zuki. Seit Jahren an der Seitenlinie, hat er viele Höhen und Tiefen miterlebt – nur der dauerhafte Sprung an die Spitze der Liga blieb bislang aus.
„Ich kenne diesen Verein wie kaum ein anderer. Wir waren oft nah dran, haben es aber nie über die Ziellinie gebracht", sagt Ruki-Zuki. „Die Qualität war nie das Problem. Jetzt geht es darum, endlich mehr aus unseren
Möglichkeiten zu machen."
Statt eines Neuanfangs setzt der Coach auf Kontinuität mit mehr Konsequenz:
Die etablierte Spielidee über eine ganze Saison stabil durchziehen
Mehr Verantwortung für Talente aus der eigenen Akademie
Die entscheidende mentale Stabilität in engen Spielphasen finden
„Wir sind kein Projekt im Aufbau mehr, sondern ein gewachsenes Team", so Ruki-Zuki. „Jetzt müssen wir liefern – für die Fans und für mich selbst."