"Owe hoin und aufe wichsn!" Noch immer schrickt Osabalao nachts schweißgebadet auf und erinnert sich an diese gebrüllten Worte seines Jugendtrainers in der Nachwuchsmannschaft des SC Flughafen Kopenhagen.
Eine Assoziation mit etwaigen schweinischen Inhalten war und ist Osabalao noch immer nicht möglich.
Vielmehr erinnert er sich an seine vielen Fehlversuche als gelernter Spitzschießer. Die zusätzlichen Laufmeter beim Holen des Balles aus dem angrenzenden Feld konnte Osabalao für das Sinnieren über die richtige Wahl seines Hobbies nutzen.
Gerade vom wohlverdienten Mittagsschlaf aufgewacht, schlägt Osabalao die Zeitung auf und Sekunden später versucht er sich die Augen mit Salzsäure zu reinigen. Aus welcher Hölle kommen bitte diese verstörenden Bilder?
Aber eine Frage lässt Osabalao danach nicht mehr los:
Ist das Kamel damals geschwängert worden und falls ja, was ist mit dem Kind passiert? Führt es irgendwo ein Schattendasein in einem Keller in Niederösterreich?
Ganz nach dem Motto: Warum liegt hier Stroh rum und warum hast du eine Maske auf?
Moin moin liebe Freunde der gepflegten Blasmusik. Auch wenn sich Osabalao bei den meisten Spielergebnissen zurückversetzt fühlt in das Spiel SV Holsten Kiel gegen Intermeiland, bei dem er als Linksaußen seine Karriere als halbblinder Profigartenzwerg startete oder zumindest zu starten versucht, hätte er sich doch beim Blick auf die Tabelle fast an seinem Meica Wienerwürstchen verschluckt. Da bleibt ihm wohl nur noch die tägliche Mundspülung mit Wodka und danach ab auf die Trainerbank. In diesem Sinne „Hau weg die Scheiße!“
Was für ein Einstieg in die Liga. Mit einem 3:0 Heimerfolg feiert Osabalao einen fulminanten Start in seine Trainerkarriere. Bereits seit seiner Geburtsstunde auf einem einsamen Flughafen in Kopenhagen träumte Osabalao von diesem Moment. Ob dies der Anfang einer großartigen Laufbahn sein wird, bleibt abzuwarten. Insbesondere der Begegnung mit Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah - einem ehemaligen und verarmten Schuhverkäufer - fiebert Osabalao entgegen. In diesem Sinne: Glück auf