So überraschend anders als in der vergangenen Saison verläuft die Rückrunde von Waitakere City bislang sehr erfolgreich. Während man in der ersten Halbrunde eher unspektakulär mit dem Tabellenmittelfeld mitgeschwommen war, gelangen in der zweiten Saisonhälfte bereits zwei wertvolle Auswärtssiege. Diese haben die Citizens zur Stunde bis auf den zweiten Tabellenplatz vorgespült. Noch liegt das Verfolgerfeld freilich eng beieinander und ein durch ungünstige Spielpaarungen verursachter Absturz, wie in der vergangenen Saison, lässt sich nicht ausschließen.
Waitakere City zieht weiter brav seine Bahnen in den ruhigen Gewässern der Football Championship. 3:3 Punkte bei 3:3 Toren erzählen die ganze Geschichte des letzten ZATs, gelebtes Mittelmaß. Da dem punktgleichen Palmerston gegen Waikato ein Ausrutscher unterlief, ging es für die Citizens sogar einen Platz nach oben. Damit steht man weiter am unteren Ende des großen Pulks im Mittelfeld der Championship. In dieser Woche stehen aber gleich drei Partien an, die das Tabellenbild defintiv durcheinanderwirbeln werden. Waitakere genießt den Vorteil zweier Heimspiele und ein Gastspiel bei Waikato, das nach der zwischenzeitlichen Entlassung von Trainer Stefan Hofa in der letzten Woche wieder zurückgerudert ist. In welche Bahnen wird sich zeigen.
Traditionell trennt sich in den meisten Ligen bei Copamundial erst im Laufe der Rückrunde die Spreu vom Weizen. Keine Ausnahme bildet hierbei die Neuseeländische Football Championship. Aufgrund ihrer Größe ist es dann auch nicht so ungewöhnlich, dass 13 der 18 Teams nach sechs Spieltagen das punktgleiche Mittelfeld bilden. An dessen „Ende“ steht Waitakere City mit einer ausgeglichenen Punktebilanz, aber einem Torverhältnis von 11:16. Entsprechend unbesorgt ist man derzeit noch bei den Citizens. Klar ist aber auch, dass in einem so engen Teilnehmerfeld jeder Fehltritt besonders hart bestraft wird.
Auch in dieser Saison darf man keine regelmäßigen Überraschungen in der neuseeländischen Football Championship erwarten. Ein bezeichnendes Bild liefert die Tabelle nach zwei gespielten Partien, in der 16 von 18 Teams das punktgleiche Mittelfeld bilden.
Entsprechend wenig Aussagekraft bietet auch die Platzierung von Waitakere City im hinteren Teilnehmerfeld. Zum Saisonauftakt konnte sich die Mannschaft von Trainer Sergej Pilatschkin erstmal schadlos halten.
Nachdem im Vorjahr die Kondition der Citizens zum Ende hin nachgelassen hat, liegt auch nach der zu kurz geratenen Vorbereitung der Fokus des Coaches erstmal auf dem Ausdauerbereich. So regungslos wie die Tabelle werden die Waitakere-Spieler ihre Woche jedenfalls nicht verbringen dürfen.
Was war das für eine bittere Schlussphase der vergangenen Saison für die Jungs von Waitakere City. Zum Rückrundenbeginn grüßten sie noch von der Tabellenspitze und wurden aufgrund weniger, aber desaströsen Entscheidungen von Woche zu Woche nach hinten durchgereicht. Als den Citizens am Ende die Kräfte und Heimspiele ausgingen, war man schließlich auf Rang 8 abgerutscht. Zwar blieben die Spitzenplätze bis zuletzt rein rechnerisch in Reichweite, doch trennte das Team von Trainer Sergej Pilatschkin gefühlt Welten von der Qualifikation für das internationale Geschäft. Deshalb nimmt man mit vollem Fokus nun einen neuen Anlauf, um an vergangene Erfolge auch in Neuseeland anknüpfen zu können.
-wärts für Waitakere City in der neuseeländischen Football Championship. Und das schon seit einigen Wochen. Nachdem man sein Pulver in der Rückrunde frühzeitig verschossen zu haben scheint, warten in den abschließenden Saisonspielen so einige TK-Schwergewichte auf die Citizens. Trainer Sergej Pilatschkin ist nur noch um Schadensbegrenzung bemüht, muss dafür aber tief in die Trickkiste greifen. Vielleicht kann die kümmerliche Auswärtsbilanz bei dieser Gelegenheit doch noch geschönt werden. Auf gehts!
Waitakere City scheitert mal wieder an der eigenen Defensivschwäche auf fremden Plätzen! Nach dem Desaster in der Vorwoche hatten sich die Mannen von Trainer Sergej Pilatschkin bei Palmerston North Marist einiges vorgenommen.
Und die Citizens starteten ins Spiel wie die Feuerwehr: Ein früher Doppelschlag verhalf den Schwarz-Weißen zu einer frühen 2:0-Führung. Danach schien das Spiel sich zu beruhigen, doch unter tätiger Mithilfe einer vogelwilden Gästedefensive konnte Palmerston die Partie innerhalb weniger Minuten drehen. Zwar konterten die Citizens umgehend zum Ausgleich, aber die Schlafmützigkeit der Abwehr
führte unmittelbar nach der Halbzeitpause zur erneuten Führung der Gastgeber.
In der Schlussphase dieses offenen Schlagabtausch blieb das Glück auf Seiten Palmerstons. Den hart erkämpften Ausgleich der Citizens beantwortete man direkt mit dem Siegtor zum 5:4-Endstand.
Für Waitakere City war dies wohl der letzte Sargnagel für ihre Ambitionen auf eine Top-Platzierung in der Football Championship. An den abschließenden drei ZATs geht es für die Citizens um nicht mehr als Schadensbegrenzung. Zu Beginn der Rückrunde noch Tabellenführer hat man in zwei desaströsen Wochen den erfolgreichen Saisonverlauf wie ein Kartenhaus eingerissen.
Am 19. Spieltag musste Waitakere City nach nur zwei Wochen die Tabellenspitze in der neuseeländischen Football Championship wieder räumen. Von den Verfolgern war es das unter Ottmar Hitzfeld aufblühende Team Wellington, das mit einem Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten Palmerston den Grundstein für den Führungswechsel legte.
Die Citizens rangieren mit
nur einem Punkt Rückstand immer noch auf Platz Zwei und mausern sich zu einem ernsthaften Kandidaten für die internationalen Ränge. Dafür heißt es in dieser Woche, die makellose Heimbilanz mit dem elften Sieg im elften Spiel zu verteidigen. Und mit dem Stadtderby gegen Waitakere United ist das Auswärtsspiel auch kein echtes Auswärtsspiel, wieso also nicht sechsfach punkten?
Völlig daneben lag Sergej Pilatschkin in dieser Woche mit seiner Strategie für das in der Football Championship so aussichtsreich platzierte Waitakere City. Mit einer 1:2-Heimpleite gegen den Tabellenletzten Ngaruawahia und einem anschließenden 4:5-Desaster im Lokalderby gegen United sammelte der Trainer der Citizens „wertvolle“ Punkte für die Schaf-Wertung.
Nur für die Liga erbrachte die Woche nichts zählbares und nur das verspielte Punktepolster sorgte dafür, dass Waitakere noch sehr weich auf Rang Vier zurückfiel.
Pilatschkin muss dieses persönliche Fiasko heute erstmal sacken lassen, um dann kommenden Freitag wieder mit Mut und Finesse nach zwei Siegen zu streben.
Doch für wie lange noch? Waitakere City konnte zum Start der Rückrunde seine gerade erste errungene Spitzenposition mit einem Heimsieg gegen Napier verteidigen. Doch schon im darauffolgenden Auswärtsspiel beim jetzt trainerlosen Caversham mussten die Citizens mit einer 2:3-Niederlage einen herben Rückschlag hinnehmen. Ein mageres Pünktchen trennt das Team aus Aucklands Speckgürtel von seinen Verfolgern, die mit breiter Brust auf ihre Gelegenheit zum Führungswechsel warten. In Waitakere weiß man, dass die Rückrunde noch lang wird und der Platz an der Sonne nur eine Momentaufnahme ist.