Catenaccio hat wieder Einzug gehalten ins italienische Spiel und so kommt es zu einem Endspiel gegen Sambia, das Frankreich 5:3 niederringt. Tuttosport titelt schon „Das Zittern beginnt wieder, Italien am Abgrund“. Megaro meint „Dabei haben wir noch nicht mal ein Tor bekommen oder habe ich irgendwas verpasst?“. In der Tat hat die WM ihre eigenen Gesetze. Alles ist in drin. Aber daher eben auch das Undenkbare…..
Nach dem Auftakt mit einem großen Abend in Casablanca und dem Sieg gegen Schottland wollte Marokko auch gegen Vietnam weiter auf der Erfolgswelle reiten. Doch am Ende stand ein 0:0 auf der Anzeigetafel.
Dabei hatte Vietnam eigentlich eine Einladung erhalten: Die Trainer Nqila und Sohn Nouri entschieden sich bewusst für die B-Elf und wollten Kräfte sparen. Die marokkanische Küche sollte schließlich nicht schon in der Vorrunde alle Zutaten verbrauchen.
Doch Vietnam nahm die Steilvorlage nicht an und verteidigte das Unentschieden. Man könnte fast meinen, die Vietnamesen hätten das Rezept gelesen und nicht verstanden, also einfach den Deckel auf den Topf gelegt.
Noch überraschender: Schottland ließ gegen Mexiko ebenfalls wenig Angriffsgeist erkennen und verabschiedete sich mit einem torlosen Ergebnis aus der Partie und dem Turnier. Warum manche Teams lieber auf ein langweiliges Menü setzen, bleibt wohl ihr eigenes Küchengeheimnis.
Nun kommt es zum entscheidenden Duell: Marokko gegen Mexiko – Zweiter gegen Erster, der Kampf um den Gruppensieg.
Die Zutaten sind vorbereitet, der Kochlöffel liegt bereit. Marokko hat nur ein Ziel: eine Tajine zuzubereiten, die am Ende der Gruppe allen in Erinnerung bleibt.
Megaro und Carsten Ramelow haben mit ihrem Team den Catenaccio perfektioniert: Auch im zweiten Gruppenspiel der Weltmeisterschaft gegen Neuseeland blieb die Squadra Azzurra ohne Gegentor. Das Problem: Auch nach vorne blieb man weitgehend harmlos, sodass die vorzeitige Qualifikation für das Achtelfinale verpasst wurde. Nun muss gegen Sambia mindestens ein Unentschieden her, um den Traum vom WM-Titel am Leben zu erhalten.
Unterstützung für die Squadra Azzurra kam vor dem Spiel gegen Neuseeland auch aus der Serie A. Juventus-Coach Paolo Rossi ließ sich nicht lumpen und schrieb einen Artikel für Italien in der WM-Zeitung. Das Problem: Paolo Rossi ist eine multiple Persönlichkeit, die zuvor schon für Uruguay geschrieben hatte, sodass für Italien nichts Zählbares übrig blieb.
Carsten Ramelow bedankte sich nach dem Spiel dennoch persönlich bei Rossi: "Das war ein starkes Zeichen von Paolo. Jetzt ist es an der Zeit, unsere alten Konflikte beizulegen und zusammen am Erfolg Italiens bei der WM zu arbeiten. Ich werde mich persönlich erkenntlich zeigen und Paolo Rossi Optionsscheine der Nova Company im Wert von 30 Millionen Euro ausstellen." Die neue Freundschaft könnte schon bald auf die Probe gestellt werden, sollte Italien im weiteren Turnierverlauf auf Uruguay treffen.
Der W. traut seinen Augen nicht: da hat das sogenannte Trainerduo aus Serbien und Montenegro tatsächlich die Auswärts-Eins gesetzt. Der W. , nicht einberufener Trainer der glorreichsten Mannschaft Jugoslawiens, Serbiens und Belgrad, schreibt wie Pullitzer höchstpersönlich, um diese C-Riege der Trainer der Prva Savezna zu untetstützen...und dann setzt diese Kombination aus Hochofendodl und Pufferküsser tatsächlich die Auswärts-1...
Möge es ihnen wie Horst Hrubesch in Sevilla 1982 ergehen, der die goldene Regel des Fussballs brach und sich den Ball zum Elfer nicht selbst hinlegte...und trotzdem traf, und damit Frankreich aus dem WM Turnier warf, nachdem man ca.60 Minuten zuvor nur Patrick Battistons Zähne aus dem Turnier geworfen hat.
Serbien kocht und qbat u. geerotto wissen: sie müssen liefern, sonst kommen sie von der Copa-WM nach Hause so wie Battiston 1982: ohne Zähne
Mit 2:3 unterlag die niederländische Nationalmannschaft unter Bondscoach Future sehr starken Australiern. In einem tollen Spiel hatten die Jungs von Down Under das glücklichere Ende für sich. Trainer Future:“ Wir sind sehr enttäuscht, da wir sehr viel Aufwand betrieben haben. Im Endeffekt aber Glückwünsche an Australien. Wir müssen nun in den nächsten beiden Gruppenspielen sehr aufpassen und alles daransetzen, um idealerweise sechs Punkte zu holen!“
Der Auftakt gegen Südkorea ging leider vollends daneben. Ob es dem nationalen Gegenwind, der heimischen Bora oder den Boykottaufrufen mitsamt gezückten brennenden Mistgabeln aus der Provinz geschuldet war, ist letztlich nebensächlich. Fakt ist: Geerotto und qbat stehen bereits gehörig unter Druck und müssen liefern – Sturzflug oder Absturz. Ansonsten war’s ein kurzes Vergnügen und die von den Buchmachern als Mitfavoriten Gehandelten können praktisch schon nach dem zweiten Spiel die Koffer packen.
Ein vorzeitiges Ausscheiden hätte zudem einen weiteren unangenehmen Beigeschmack. Man würde sich SM-stilgerecht in die wenig ruhmreiche Gesellschaft der beiden Kapazunder fenris und TC einreihen, deren Turnierauftritte bis heute eher als abschreckendes Beispiel denn als ballesterische Glanzstunden in Erinnerung geblieben sind.
Das gilt es jedenfalls zu vermeiden!
Mit 0:4 musste sich Österreich am ersten ZAT der 8. Copa WM Tunesien geschlagen geben. Die Mannschaft der Trainer Floberle und derwahreroi war nie wirklich im Spiel, während die Nordafrikaner ihre Chancen knallhart ausnutzten.
Am kommenden ZAT geht es nun gegen Schweden. Für beide Mannschaften ein wegweisendes Spiel!
Manchmal hat man halt einfach Pech. So wie Popi und der olle Kalle. Pech im Spiel, Pech beim Denken, Pech im Glück... Und bei der Copa WM leider auch etwas Pech im Zeitmanagement. Denn aus "Ach komm, einen Scheidebecher noch" wurde 15 Minuten später "Ach du Scheiße, wir haben den Bus verpasst". Und dementsprechend weder den Schuss gehört, noch alle Tassen im Schrank. Dafür aber drei Gegentore im Gepäck. "Na toll, danke Jungs!" hallt nun einheitlich sarkastisch durch ganz Sambia.
Spiel eins verkackt und schon jetzt kaum noch Aussichten aufs Weiterkommen. Auf dem Rollfeld in Lasaka werden schon die ersten Kisten mit alten Tomaten und faulen Eiern gestapelt...
Dallas - Mit einem spektakulären 3:3 gegen Chile hat Finnland bei seiner aktuellen Weltmeisterschaftsteilnahme für Aufsehen gesorgt. Die Skandinavier, die in einer Gruppe mit Australien, Chile und den Niederlanden spielen, lagen bereits nach zwölf Minuten mit 0:3 zurück, ehe sich das Spiel auf unerwartete Weise wendete.
Kurz vor der Halbzeit stürmte eine Herde Rentiere auf das Spielfeld. Obwohl das Stadion tausende Kilometer von Lappland entfernt liegt, schien dies die Finnen zu inspirieren. Stürmer Jari Korpela erzielte innerhalb von vier Minuten drei Tore – darunter eines mit der Mütze, die ihm zuvor ein Rentier vom Kopf gezogen hatte.
Nach dem Schlusspfiff feierten die finnischen Fans ausgelassen und sangen stundenlang Karaoke-Versionen der Nationalhymne. Die Niederlande zeigten sich beeindruckt, Australien verwirrt und Chile beantragte offiziell eine Untersuchung der Rentierfrage.
Unruhe breitet sich in Peru aus. Nach dem Unentschieden im ersten Spiel steht die Nationalmannschaft respektive die beiden Nationaltrainer mit dem Rücken zur Wand. Es stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, wenn zwei Alphatiere zusammen ein Team bilden. Und dass die beiden Nationaltrainer auf ihre Art allein mehr als erfolgreich sind, ist unbestritten. Unzählige Meisterschaften säumen auf allen Kontinenten ihren Weg.
Liegt es nun an Unstimmigkeiten zwischen den beiden Startrainern oder haben sie einfach nur Pech gehabt?
Egal, Italicus wünscht im Sinne Perus viel Erfolg und hofft auf ein Weiterkommen!
TORINO – Zurzeit bewegen Italien drei grosse Fragen.
Frage 1: Wie hat sich die Squadra Azzurra überhaupt für die COPA-WM qualifiziert? Bei den von der FIFA organisierten Wettbewerben tut man sich in den letzten Jahren schliesslich eher schwer. Mittlerweile ist man bei Rugby, Volleyball und sogar in so exotischen Sportarten wie Cricket und Baseball erfolgreicher als im Fussball.
Antwort: Die Antwort ist simpel: Die Qualifikation wurde ausgesetzt. Man munkelt, die NOVA Company aus Siena hätte dabei ihre Finger im Spiel gehabt.
Frage 2: Wie kommt es, dass die Squadra Azzurra plötzlich wieder erfolgreichen Fussball spielt und die Franzosen mit 3:0 aus dem Stadion fegt? Hat man die alten Legenden um Del Piero, Buffon, Maldini und Totti reaktiviert? Können Jannik Sinner und Kimi Antonelli neben Tennisspielen beziehungsweise Autofahren nun auch noch Fussball spielen?
Antwort: Man weiss es nicht so genau. Die beiden Trainer Carsten Ramelow und Megaro haben sich bislang nicht zu ihrem Geheimnis geäussert.
Frage 3: Und wie kommt es, dass Paolo Rossi einen Artikel für seinen Ligakonkurrenten Ramelow schreibt?
Antwort: Simpel. Italien funktioniert noch immer wie in der Renaissance. Zu Hause hauen wir uns die Köpfe ein – selbst wenn es nur um einen Holzeimer geht, wie bei der Schlacht von Zappolino. Aber sobald wir im Ausland sind, halten wir zusammen.
CASABLANCA – Was für ein Auftakt für La Celeste bei der COPA-WM in Marokko! Mit 4:1 wurden die favorisierten Schweden aus dem Stadion gefegt.
Was mussten sich die Urus im Vorfeld nicht alles anhören: Trettertruppe, Betonmischer, sie würden einen noch schlimmeren Catenaccio spielen als die Italiener und jeden beißen, den sie zwischen die Zähne bekommen. Gut, in der Vergangenheit traf das in der Regel auch durchaus zu.
Doch unter den beiden Co-Nationaltrainern Helginho und César Luis Menotti scheint La Celeste zum himmelblauen Ballett mutiert zu sein, das begeisternden Champagnerfußball spielt.
Menotti: «Helginho und ich haben der Mannschaft klar vermittelt, dass wir nur mit schönem, attraktivem Fußball wirklich erfolgreich sein können. Und ja, es war sicherlich auch clever, dass wir Suárez vor dem Spiel mit einem Steak gefüttert und ihm einen Maulkorb umgeschnallt haben …»
Man darf gespannt sein, wie es im nächsten Spiel gegen Tunesien weitergeht. Auch die Nordafrikaner sind furios ins Turnier gestartet und fertigten den amtierenden Weltmeister Österreich gleich mit 4:0 ab.
Tommte, zurzeit Trainer des brasilianischen Tabellenführers Natal, war durchaus überrascht von der deutlichen Klatsche seiner Nationalmannschaft, zeigte sich aber optimistisch, ob der weiteren Entwicklung: "Mein Großvater pflegte immer zu sagen Alles kommt zu dem, der warten kann. Wir warten also mal auf den ersten brasilianischen Sieg!" Im ersten Spiel ist man nervös, die Nerven flattern und plötzlich auch das Tornetz, doch zeigte sich Tommte zuversichtlich, dass Brasilien schon im nächsten Spiel gegen Südafrika, das sich 3:2 gegen die Eidgenossen durchsetzen konnte, seine wahre fußballerische Klasse ausspielen werde. "Das wird ein Sieg!" ist sich Tommte sicher.
Vom Namen her hatte das Duell Argentinien gegen Spanien schon Finalcharakter. Auch vom Spielverlauf her, aber es war nur das erster Gruppenspiel welches Spanien mit 2:3 unterlag. "Wir können unserer Mannschaft nichts vorwerfen. Sie haben gekämpft, aber leider gegen ein gut eingestellten Gegner verloren, "so Trainer Crow.
Jetzt geht es gegen den Furiosen Gruppenersten, die sicher nur noch ein Punkt benötigen um in die K.O.-Runde einzuziehen.
Und Spanien...noch ist nix verloren, aber die la Roja muss sich ins Zeug legen um nicht frühzeitig die Segel zu streichen.
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