Vier Spieltage sind in der ersten Gruppenphase der afrikanischen Champions League absolviert und kommenden Freitag werden die restlichen zwei entscheidenden Spieltage absolviert. In der Gruppe D hat sich der ASFA Dakar eine gute Ausgangslage geschaffen und kann aus eigener Kraft den Sprung unter die letzten 16 Manschaften, sprich in die zweite Gruppenphase, realisieren. Dazu ist allerdings ein Sieg gegen El Gouna im heimischen Stadion Pflicht. Die Senegalesen geben sich optimistisch nach der erfolgreichen Qualifikation nun auch diese Hürde zu nehmen. Kann man an die Leistungen aus den ersten zwei Heimspielen anknüpfen, steht einem Weiterkommen nichts mehr im Wege.
Bisher hielten sich die Manning Rangers in einer Gruppe voller Araber ganz ordentlich. "Ich bin nicht unzufrieden mit der Leistung meines Teams," sagt auch der kubanische Trainer Moreno Deus. "Aber wir haben noch nichts erreicht. Und nachdem wir in der mühevollen Qualifikation die Jungs aus Sambia rausgeschmissen haben, wollen wir sicherlich nicht den Gang in den Confederation Cup antreten, und riskieren, dass wir wiederum auf die treffen, wobei auch da noch nichts entschieden ist." Auf jeden Fall hat Deus eine Ausrede auf Lager, falls man den schweren Gang doch antreten müsste...
Tunesien hat in der vergangenen Saison international sehr gut abgeschnitten und konnte sich auf Rang Eins der internationalen Wertung vorschieben. Aber Himmel nocheins, ich sehe hier überall nur Ägypter.
Das Prinzip ist mir schon bekannt, die Tunesier werden kommende Saison Afrika überlaufen. Aber trotzdem sieht man z.Zt. Afrika vor lauter Ägyptern nicht mehr.
So ist es auch in der Gruppe A, in der gleich zwei Ägypter angetreten sind und voraussichtlich auch beide den Sprung in die nächste Runde schaffen werden.
Eigentlich alles richtig gemacht und doch zugleich alles falsch gemacht. Sambias Meister City of Lusaka droht in der Hammergruppe A das Aus und wird sich wohl schon nach sechs Spielen in der Königsklasse wieder verabschieden.
Egal, wie es ausgeht, für Massai Uno ist schon jetzt eines sicher: "Wir sind nicht schuld! Die anderen sind schuld! Alles ganz doofe und unsinnige Taktiken von der Konkurrenz! So kann man ja nicht weiterkommen!" Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer dass dies schon das zweite Mal von drei Versuchen ist, dass Uno in einer Gruppenphase scheitert. Vielleicht sollte er mal in seiner Verwandtschaft nachfragen, wie man es richtig macht...
Settat
Jetzt geht es um alles - es geht um den Einzug unter die besten 16 Teams auf dem schwarzen Kontinent.
Und nocheinmal werden die Gegner analysiert - wer braucht unbedingt noch einen Auswärtssieg? Wer wird sich mit einer Heim-6 zufriedengeben um risikofrei in die nächste Runde zu gelangen? Spekuliert jemand auf den 5. Platz?
Am Ende könnte es in der 1. Gruppenphase fünf zufriedene Trainer geben -
nur für einen wird die internationale Saison bereits vorbei sein. Jeder hofft, dass es einen anderen trifft...
Für das derzeit auf dem Confed-Cup-Platz liegende Settat geht es zuerst zum Tabellenletzten aus Sambia, zu den von Andi von Hideta II trainiert Green Buffaloes. Die letzte Partie findet dann gegen die Ivorer von Athletic d`Adjame statt, die Settat am ersten Spieltag eine feine 6 reingewürgt hatten...
Lusaka- Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind (wenn auch eher nicht im Oktober), sondern auch das frühzeitige Ausscheiden der Lusaka Dynamos aus den internationalen Wettbewerben. Sofern man sic dafür zufällig qualifiziert hat. Die Gründe dafür sind selbstredend nie in der stets ausgefeilten Taktik von Trainerguru Mandelator zu suchen, sondern stets in wahlweise bösen,
talentfreien oder ahnungslosen Gruppengegnern zu suchen.
So auch diesmal wieder: Ein wildgewordener tunesischer Desperado hat sein mageres Pulver bereits nach 2 ZATs komplett verschossen und bietet sich in der abschließenden Runde den Dynamos-Konkurrenten als Kanonenfutter dar. Als Tiger gestartet, als Bettvorleger gelandet- the Tunisian Way of Revolution? Aber egal, Hauptsache schuld sind immer die anderen!
Obschon in der Gruppe B noch alles offen scheint, wird ein Taktiker hellhoerig. Die Crux, mit Rest-TK als Lachnummer dazustehen, besteht. Don Hernan wird sich hueten, als Zocker aufzutreten. Zu viel steht auf dem Spiel
Nachdem der woechentliche Beitrag aus Tunesien diese Woche auch einen informativen Gehalt hat, wird sich der luizide gemeine Leser fragen, welche Muecke Don Hernan wohl gestochen haben mag. "Alles halb so
wild", entgegnet besagter mit lukullischer Minne. Mehr war dem sonst so gespraechigen Kauz Entertainer nicht zu entlocken.
Es scheint ohnehin, dass Don Hernan sich eher fuer seine wochenendlichen Aktivitaeten, denn seinen Trainerjob interessiert. So auch diese Woche, als das Freitagstraining zu gunsten des Besuches einer lokalen Kaffeeplantage ausfiel.
Wo's hingegen gruenen mag, wie der Titel suggeriert, ist undurchschaubar...
Es geht hoch her in den Gruppen! Auch bei Aigle Royal de Daschang und deren Konkurrenten ist noch alles offen, es bleibt spannend bis zum letzten ZAT der Gruppenphase.
Die Kameruner von Aigle hoffen, die nächste Runde erreichen zu können. Die Aussichten sind sicherlich nicht die schlechtesten, doch ein Selbstgänger ist auch etwas anderes.
Auch der Trainer Jack Pott ist sich nicht sicher, ob es am Ende reichen wird: "In den meisten Fällen dieser Konstellation müsste es reichen. Aber sicher ist hier leider gar nichts. Warten wir mal ab und hoffen das Beste!", so der Coach.
Zigeuner: Sind Engländer weg?
Kutscher: Ja, mit Boot über Fluss gefahren. Wir können aus Versteck heraus.
Z: Wir gegen ihre Waffen machtlos. Drei von uns getötet. Wir keine Chance. Nur den Amerikaner erwischt. Selbst Er konnte nicht helfen. Er ist getötet. Eine Schmach für uns.
K: Er getötet? Ihn kann man nicht so leicht töten. Die Sonne schon untergegangen war.
Z: Du meinst…? Aber wir gesehen haben, wie er zu Staub zerfiel
K: Er kann sich in Nebel und auch in Staub verwandeln!
Z: Er wird sich rächen. Wehe uns allen!
In Gruppe D der CAF Champions League wird die eklatanteste, jedoch kaum ausräumbare Schwäche des derzeitigen Pokalmodus offenbar: Insbesondere da keine Rücksicht auf eine etwaige TK-Mitnahme genommen werden muss, fällt die Entscheidung über das Vorrücken in Runde Zwei wohl über ein äußerst knappes Torverhältnis. Alle sechs Teams wählten die der Anfangskonstellation am besten entsprechende Strategie der hohen Heimsiege. Aus diesem taktischen Korsett auszubrechen,
käme in der momentanen Situation denn auch einem sportlichen Selbstmord gleich. Auf diese Weise gleicht die erste Runde der internationalen Pokalwettbewerbe natürlich immer mehr einem Glückspiel, wie es auch so erfahrene Trainer wie Visca_Rijkard! beklagen. Dass aber eine Rückkehr zum nicht weniger gescholtenen alten Pokalmodus keine Alternative darstellen kann, wird vor allem diesen altgedienten Copatadores bewusst sein. Eine etwaige Reform darf also nur über vollkommen neue Wege führen.
Settat
Für die marokkanischen Champions League - Teilnehmer endete das letzte Wochenende mit einer verheerenden Bilanz.
Sechs Spiele, Sechs Niederlagen und 2:30 Tore !
Absolut verheerend !
Auch Settat ging an den ersten beiden Spieltag unter. 0:6 hieß es bei den Ivorern von Athl. d`Adjame, 0:2 bei den südafrikanischem Team Arcadia Shepherds FC.
Das einzig erfreuliche am letzen ZAT. Alle marokkanischen Teams spielten nur auswärts. Jetzt heißt es am heutigen ZAT mit sechs Heimspielen zurückzuschlagen...
Im moment leigt der ASC JEanne d Arc in dieser so genannten Todesgruppe auf Aufstiegskurs. Deswegen ist Banana Joe geneigt, sich seinen Spielern gegenüber erkenntlich zu zeigen. Wenn der Aufstieg gelingen sollte, gibt es eine Gratisbanane. Sogar handsigniert. Und von Spieler selbst handgepflückt. Diese Woche kommt die Trainerlegende Vinnie Jones zu Banana Joe. Auch für diesen wird sich Banana Joe ein paar Geschenke einfallen lassen. Vielleicht sollte er ihm einen STrauß Bananen überreichen. Das wäre doch mal ein Geschenk für einen Südafrikaner. Die haben dort doch keine richtigen Bananen!
Da hat man nun in der ersten Runde die Himmlischen Schafhirten und die grünen Büffel besiegt und alle fragen sich, wie hat er das gemacht? Der CAF-Campions-Liga-Sieger schon wieder an der Tabellenspitze. Ja, wie hat er das gemacht? Eine Lösung wäre, dieses lästige „Anal-y-sieren“ durch zu führen. Aber wer die rechte Hand kennt, weiß ja, er liest nicht gern, und mit Schweinereien hat er sowieso nix am Hut. Also besann sich die rechte Hand auf einen alten Trick aus Kindertagen. Das Buch „Krabat“ hatte er noch gut in Erinnerung.
Er wartete einfach bis
die gegnerischen Trainer ihn fertig „analysiert“ hatten, verwandelte sich in einen schwarzen Raben und setzte sich vor deren Behausung auf einen Baum. Nun hies es Abwarrrrrrten, bis der jeweilige Trrrrrrrrrainer seinen Laptop starrrrrtete. Aha, krah krah, der Herr Jones setzt eine Auswärts-1, krah. Das soll reichen, krah? Dann schnell nach Sambia, krah, gucken was der kleine Andi macht. Was denn, krah krah, nur eine 3? Das wirrrrrrrrrd ja ein Kinderrrrrrrrrrrrrspiel.
Zurück in Ägypten, wurde aus dem schwarzen Raben, Schwupps, die rechte Hand und man wusste nun was zu tun war.
Die rechte Hand hat eiskalt zugeschlagen und die Büffel ins vermeintliche Verderben gestürzt. Und nun stehen auch noch zwei schwere Auswärtsaufgaben an. Die Büffel sind in einer richtigen Zwickmühle. Einerseits müssen unbedingt Punkte her. Andererseits darf man sich nicht als Opfer für die letzte Runde darstellen. Doch man muss ein bißchen Risiko eingehen, wenn man im Wettbewerb bleiben will. Die Ausgangsposition war ja bereits klar. Mit zwei Heimspielen zu starten ist nunmal kein Zuckerschlecken. Es müssen Punkte her. Doch man hat ja immer noch den Erfolg verbuchen können, in die Gruppenphase vorzustoßen. Die Büffel werden kämpfen bis zum Schluss.
Derzeit belegt Athlétic d'Adjame in der Gruppe C nur den 5. Rang, zwischen Gut, Einzug in die nächste Runde, und Böse, dem endgültigen Ausscheiden. Und sollte es weder für den Himmel noch für die Hölle reichen, wird es halt der Confederation Cup, denn dort würde man zumindest noch ein bisschen mitspielen können, sollte man auch am Ende diesen Tabellenplatz beibehalten. Immerhin hat man noch kein Minus in der Tordifferenz, worauf es am Ende ankommen könnte. Merkwürdigerweise hat nur eins von 6 Teams ein negatives Torverhältnis. Wenn das mal keine Absprache ist in der Todesgruppe C...
Wenn schon vier von sechs weiterkommen, dann doch bitte auch der Meister aus Tunesien, dem sensationellen Land, das in der internationalen Wertung dank eines starken Auftrittes von 0 auf 1 rutschte.
Das Ziel ist die nächste Runde. Und dieses Ziel gilt für jede Runde, die noch kommen mag, auf dass COT auch in der Königsklasse Punkte für Tunesien sammeln darf.
Und sollte es tatsächlich nicht für die ersten Vier reichen, so winkt mit Platz 5 immerhin noch die Pokalteilnahme.