Es bleibt dabei. Die kürzlich von mir aufgestellte These scheint sich zu bewahrheiten. Ägypten ist das neue Tunesien. Waren letzte Saison noch die Leute meines Landes übermäßig international vertreten, so dass man in der rechten Leiste nur tunesische Flaggen sehen konnte, so ist die Champions League diesmal übervölkert mit den Zöglingen der Pharaonen.
Zwei davon hat der amtierende tunesische Meister nun als nächste Herausforderung vor der Brust.
Augen auf, Dr. Watson. Wer weiß schon worüber Ägypter hinter geschlossener Pyramidentür sprechen.
das Rechnen hat sich gelohnt! Biskra hat in der CAF Champions League die zweite Gruppenphase erreicht und ist damit auch international auf einem mehr als guten Weg!
Zu den Gegnern in Gruppe D lässt sich noch nicht viel sagen, ausser, daß Tor-Sten froh ist, nur einen ägyptischen Vertreter in der Gruppe zu haben:
"es ist ja recht augenscheinlich, daß in diesem Land gute Beziehungen zur CAF gepflegt werden, anders ist das inflationäre Auftreten von ägyptischen vereinen nicht zu erklären, am Sportlichen kann es eigentlich nicht liegen! Und gerade das macht es so gefährlich. So ein Schiedsrichter ist ja schnell mal milde gestimmt"
Nach dem überaus knappen, aber doch etwas peinlichen, Aus in der Champions League wurden die Manning Rangers wie erwartet wieder in eine Gruppe mit drei arabischen Vertreter gelost. "Ich glaube, wenn wir mal gegen Schwarzafrikaner spielen würden, kämen wir weiter," so die knallharte Analyse von Moreno Deus. "Aber so wird man sich wieder gegen uns verbünden. So aber wird das Ausscheiden zur Gewohnheit." Für den Kubaner liegt der Schwerpunkt sowieso in der heimischen Meisterschaft, wo es im Moment überhaupt nicht nach Wunsch verläuft. "Ich kann den Konfetti Cup also dazu nutzen, mit meinem Kader zu rotieren, verschiedene Dinge auszuprobieren, unseren Fans was zu bieten und die Stimmung in der Mannschaft aufzubessern."
So, der Aufstieg ist erstmal gelungen. In Gruppe A der Champions League gehts für den ASC Jeanne d Arc weiter. Dort bekommt er es gleich zwei mal mit ägyptischen Mannschaften zu tun. Wadi Degla und Balaballa Al Metalla oder so ähnlich. Wie man freiwillig in so einem Land spielen kann, wo man keinen einzigen Vereinsnamen fehlerfrei aussprechen kann, wird Banana Joe nie einleuchten. Da ist es im Senegal doch viel leichter. Nur leicht aussprechbare französiche Namen. Der Vierte im Bunde ist ein Transportunternehmer aus Tunesien. Vielleicht kann Banana Joe mit dem ein Abkommen schließen, damit man die beiden Ägypter aus dem Bewerb wirft.
Kamerun! Dieses Land hat ein großes Problem: Trainerarmut! Und so ist es Jack Pott ein besonderes Anliegen, mit Aigle wie schon in der Vorsaison so weit wie möglich zu kommen. "Wir müssen Kamerun gut vertreten, um so vielleicht die Aufmerksamkeit des einen oder anderen Trainers zu gewinnen. Unser Land braucht mehr Trainer, die auch mal etwas länger bei einem Verein bleiben!", so Jack Pott.
In
Kamerun hat er schon einiges durchgemacht. In der 1. Saison wurde er kurz vor Saisonende nach dubiosem Setzverhalten eines Konkurrenten noch aus der internationalen Zone gedrängt, in der 2. Saison führte Aigle die ganze Saison über die Tabelle an, um am letzten ZAT noch verdrängt zu werden - ja, und letztes Jahr klappte es dann mit dem ganz großen Coup: Aigle wurde erstmals in der Vereinsgeschichte Meister!
Aegypten ist Afrika. Afrika ist tot. Es lebe Aegypten. Wenn Don Hernan nicht schon wieder der Welt ueberdruessig waere, koennten diese Phrasen den gemeinen Leser verwirren. Pompoeses Gehabe und eine abgeblasene Pressekonferenz relativieren diese Posse.
Es faellt unserem tunesischen Freund selten leicht, sinnvolle Zeilen fuer den woechentlichen Ausblick zu verfassen. So auch heute. Statt die hochkaraetigen Gegner wie Frank's linker Daumen, (oder so aehnlich;
A.d.R.) zu analysieren, widmet sich Don Hernan dem schoenen Leben in seiner ausgeleierten Haengematte.
Sueffig, so sieht es aus, rinnt ihm nicht nur das frische Kokoswasser die Kehle runter, sondern auch der Spielplan. Hatte er ueberhaupt schon erwaeht, dass die Aegypter die landesinternen Meisterschaften in die CAF Champions League verlagert hatten? Gluecklicherweise spielen seinen Mannen ja erst uebernaechsten ZAT gegen die Uebermannschaft. Bis dahin heissts Kraefte sparen.
Settat
Das internationale Debüt von Valerian Petermichl wie erwartet geht weiter.
In der 2. Gruppenphase trifft Renaisance Sportive de Settat auf namhafte afrikanische Topteams: ES Mostaganem aus Algerien mit Trainer Megabyteus4, El Gouna FC aus Ägypten mit Trainer Silvan Leibnitz (sozusagen die Quoten-Ägypter, die ja noch mit sechs Vereinen vertreten sind) und Aigle Royal de Dschang aus Kamerun mit Trainer Jack Pott.
Das Ziel ist für Valerian Petermichl jedenfalls klar: "Viertelfinale, sonst nix! Basta!" Mal sehen ob die Mannschaft den Ansprüchen des Trainers gerecht werden kann...
Vor dem letzten ZAT der ersten CAF Champions League-Gruppenphase sieht das Weiterkommen für die Kicker des El Gouna FC nach einer eher einfachen Übung aus. Zu verdanken hat das Team vom Roten Meer diesem Umstand der Taktikumstellung des letztwöchigen Kontrahenten Racing Athletique Club. Am Tabellenende platziert sucht der amtierende marokkanische Meister sein Heil in einer Schlussoffensive, für die er seine Kräfte gegen die Pharaonen geschont hat. Gouna zog daraus zwar kein Kapital in Form von Punkten, weist nun jedoch ein für das Weiterkommen günstiges Torverhältnis auf. Und als besonderes Schmankerl für Trainer Leibnits können die Ägypter heute Abend sogar für das Ausscheiden des Vlads von Sambia, Massai Uno sorgen.
Vielleicht in der kommenden Saison? Oder sonst irgendwann? Derzeit sieht es nicht danach aus, dass die Green Buffaloes noch den Sprung vom letzten Tabellenplatz schaffen können, um sich doch noch im internationalen Geschäft zu halten. Die rechte Hand wirft lange Schatten und der Ausrutscher des 2. Spieles zeigt noch immer nachhaltig seine Wirkung. Warum ausgerechnet die Büffel? Das ist die Frage. Hat da vielleicht einer
den Mund zu voll genommen oder ist die ägyptische Übermacht einfach zu groß? Ein wichtiger Punkt ist sicher auch die Auslosung. Mit 2 Heimspielen zu starten ist taktisch nunmal die ungünstigste aller Ausgangslagen und die hat in dieser Gruppe eben die Büffel ereilt. Dennoch werden wir uns gut verabschieden und sind zumindest darüber erfreut, nicht mehr als 30 Gegentore in der Gruppe kassieren zu müssen.
Es sollte reichen für Athlétic d'Adjame, um in die 2. Runde der CAF-Championsleague einzuziehen. Ein Heimsieg ist sicher und derzeit steht man mit dem besten Torverhältnis auf Rang 2. Das Torverhältnis könnte zwar noch auf 0 fallen, dafür müsste aber noch viel Pech dabeisein. Um die Elfenbeinküste auch weiterhin in der CAF-Wertung nach oben zu bringen, wäre ein Ausscheiden fatal. Daran glauben allerdings nicht einmal die pessimistischsten Fans. Im Confederation-Cup wird es wohl nur ein Verein in die nächste Runde schaffen...
Da hat er recht, der Vinnie Jones.
Noch dazu, wo er gestern Geburtstag hatte, da kann man ihm doch keinen Wunsch abschlagen. Werde ich ihn also in meinem Windschatten durch die CAF-Vorrundengruppen mitschleifen. Aber irgendwann dann, etwas später, muss ich ihn abschütteln, sonst taucht er noch im Finale auf, das wollen wir doch alle nicht. Oder? Also dann, Anschnallen zur letzten Runde.
Es schaut ganz gut aus für den ASC Jeanne d Arc. Wenn nicht noch ein unvorhergesehenes EReignis die Spieler davon abhält, an den Spielen teilzunehmen, sollte es sich mit dem Aufstieg ausgehen. Zumindest im Confed Cup spielt man weiter. Heute gehst noch daheim gegen einen dieser unzähligen Ägypter und auswärts gegen die Sheperds aus Arcadia. Das ist also die Mannschaft, gegen die man gleich zwei mal spielen darf. Da hätte es Banana Joe auch schlechter treffen können. EIn kleines Detail noch am Rande: welche Mannschaft scheidet aus: wahrscheinlich die Sambanasen. Wer denn sonst.
mit der presse reden? ich?! muss das denn sein...? hab ich doch schon ewig nicht mehr gemacht, warum also ausgerechnet jetzt? was? ach sooo... ja gut, das ändert natürlich die sachlage. wenn das so ist. gerne und bereitwillig werde ich alle fragen zum letzten gruppen-zat beantworten. wenn ich schon mein schweigegelübde breche, dann... was? wie, keine zeit mehr...? aber ich bin doch... ja, aber ich hab doch... okay, dann eben nicht.
Grandios! Ein Auswärtssieg! In der Champions League-Gruppenphase! Damit ist das Weiterkommen ja eigentlich praktisch gesichert. Aber nur, wenn man das nächste Spiel, ein Heimspiel nicht gleich wieder verkackt. Aber genau das hat Biskra gemacht, und jetzt stehen sechs Vereine mit jeweils sechs Punkten in der Gruppe A und rechnen hin und her, wie sie die nächste Runde möglichst
wahrscheinlich erreichen.
Einer rechnet nicht: Tor-Sten!
"Wir spielen, wie wir immer spielen. Wenns reicht, ists gut, wenn nicht, nicht! Aber deswegen verbrate ich doch nicht eine oder zwei Stunden meiner kostbaren Freizeit."
Dann verschwand er mit einem Rechenschieber, einem Taschenrechner und einem ipad in seinem Büro. Augenzeugen zufolge soll bis gegen 2:30 Licht gebrannt haben!
So wünscht man sich eine Gruppenphase. Spannend, weil alle mit derselben Punktzahl gleichauf liegen, und dann doch mit Vorteilen für das eigene Team, weil es mit den Kräften gut haushalten konnte und nun die beste Ausgangsposition für das Gruppenfinale hat. So sollte es schon mit dem Teufel zugehen, oder besser mit schlecht gelaunten Schakalgöttern, wenn der Zamalek SC nicht in die nächste Runde einzieht. Klappspaten sieht auf jeden Fall die gute Gelegenheit, sich international noch ein paar Sporen mehr dazu zu verdienen. So freut man sich auf den ZAT und wird mit Freuden und Freunden die Auslosung für die nächste Runde abwarten.
El Mansoura vorn, Arcadia hinkt hinterher. Ein allzu bekanntes und bedauernswertes Bild in internationalen Gruppen.
Vinnie Jones nickt jedoch anerkennend: "Schon nicht schlecht, wie die rechte Hand das so macht. Da heißt es auch für uns, uns an den Ägyptern zu orientieren und zu schauen, wie man so eine Gruppenphase erfolgreich spielt. Allerdings war es bisher so, daß wir uns im Windschatten auch immer ganz ordentlich geschlagen haben. Insofern hoffe ich, daß wir uns auch diesmal in der Gruppe durchmogeln können und die 2. Gruppenphase erreichen werden. Wenn man sich die Konstellation in Gruppe C anschaut, könnte das wohl auch klappen - ganz sicher ist das allerdings noch nicht. Mal schauen - wird scho..."