Auf der heutigen Pressekonferenz wurde Trainer Micais von Estudiantes de Medicina nicht nur auf die aktuelle Saison, sondern auch auf seine bisherige Trainerlaufbahn angesprochen.
Der Coach, der unter anderem bereits in Mexiko und Chile tätig war und mit Club América sogar ein internationales Finale erreichte, reagierte dabei gewohnt zurückhaltend.
„Natürlich nimmt man Erfahrungen aus früheren Stationen mit“, erklärte Micais ruhig. „Aber jede Mannschaft, jede Liga und jede Saison erzählt ihre eigene Geschichte.“
Besonders die intensive Zeit in Mexiko habe ihn geprägt. „Dort lernt man schnell, mit Erwartungsdruck umzugehen. Erfolg wird oft selbstverständlich angesehen, Niederlagen dagegen sehr
persönlich genommen.“
Auf die Frage, ob ihn seine internationale Erfahrung heute ruhiger gemacht habe, musste der Trainer kurz schmunzeln.
„Vielleicht lernt man mit der Zeit einfach, dass im Fußball vieles schneller vergessen wird, als man denkt.“
Auch die aktuelle Entwicklung von Estudiantes de Medicina wollte Micais nicht größer machen als nötig. „Wir arbeiten. Mehr nicht. Alles andere entscheidet sich später.“
Zum Abschluss wurde der Trainer gefragt, wie er selbst seine Karriere rückblickend beschreiben würde.
Die Antwort fiel typisch nüchtern aus:
„Man erinnert sich oft nur an Titel oder Tabellenplätze. Aber manchmal lernt man aus schwierigen Saisons deutlich mehr.“
Zu Hause top, auswärts flop. So kann man die ersten Spiele des brasilianischen Vertreters Clube do Remo zusammenfassen. Gleich im ersten Spiel gab es eine üble Klatsche. Mit 0:5 ist das Team in Peru bei Galvez untergegangen. Das hätte besser laufen können. Zumindest konnte die Mannschaft sich schnell von dem Schock erholen und das Heimspiel gegen die Amis aus Tampa gewinnen. Hier stand am Ende ein solides 3:0 auf der Anzeigetafel.
Damit belegt man vor den beiden Spielen gegen Centro Juventud aus Argentinien auf dem 3. Platz. Centro ist 4. in der Gruppe. Beide Mannschaften sind damit also im Zugzwang. Schon jetzt könnte es zur Entscheidung kommen.
Die Gruppe bleibt dennoch spannend.
Es war ein guter Auftakt in die Saison für die Rochester Raging Rhinos in der Gruppenphase der Copa Libertadores. Mit einem knappen, aber hochverdienten 1:0-Sieg gegen Atlético de Rafaela aus Argentinien wurde der Grundstein für den zweiten Tabellenplatz in der Gruppe gelegt. Den zu halten, ist nun das Ziel, vor allem da Olímpico Somos Perú bereits zwei Spiele gewonnen hat. Der erste Platz dürfte somit bereits fast sicher an die Peruaner gehen. Für die Mannschaft von Ruud Gullit wird es eine knifflige Angelegenheit, weil die Argentinier im Moment wohl ohne Trainer spielen und das alles sehr unvorhersehbar macht.
Leider hat sich Trainer Haller geweigert, die Auswärtsreise nach Ica in Peru anzutreten, denn er muss an seinen Verschwörungstheorien in der Heimat dranbleiben und das beansprucht seine ganze Aufmerksamkeit. Das stört seine Mannschaft allerdings kaum, da er letzte Woche schon nicht beim Training dabei war und siehe da, der erste Sieg konnte eingefahren werden. Vielleicht ist es somit ein gutes Omen für River Plate.
Hoffentlich vergisst er auch auf das kommende Heimspiel gegen die Mannschaft aus Mexiko, dann könnten sogar zwei Siege herausschauen!
Der brasilianische Clubo de Remo hat die Qualifikation gut überstanden und sieht sich nun in der Gruppenphase der Copa Libertadores starken Gegnern gegenüber.
Die Kontrahenten kommen aus Peru, Argentinien und dem irgendwo im Norden liegenden Land USA. Zum Auftakt geht es nach Peru, ehe man die Amis im heimischen Stadion empfängt.
Hier heißt es, gut aus den Startlöchern zu kommen und eine gute Ausgangsposition für die kommenden Spiele zu schaffen.
In dieser Gruppe ist alles offen. Man kann keine echten Favoriten ausmachen. Und dennoch ist das Team von Trainer Andi von Hideta guter Hoffnung, die Fans weiter mit gutem Fußball erfreuen zu können.
Puh, gar nicht ohne diese Gruppe B. Andi von Hideta kennt man aus Finnland, Christian A. oder J., oder was auch immer Schmidt, kennt man ziemlich gut aus der japanischen Liga der Copa Konkurrenz Torrausch. Lediglich Newhart mit seinen Rowdies kennt man nicht, aber beim Blick auf sein bisheriges Abschneiden sieht man, der kann wohl auch was. Aber was erwartet man International in einer Gruppenphase? Klassische Punktelieferanten gibts da keine mehr. Anstrengen ist also angesagt. Und dann mit dem nötigen Quäntchen Glück hoffentlich einen Platz im Halbfinale erkämpfen.
Jetzt geht es los. Die Rochester Raging Rhinos geben ihr Debüt auf der ganz großen Bühne der Copa Libertadores. Es wird sicher spannend zu sehen sein, ob der neue Meister an die große Tradition der US-amerikanischen Clubs anknüpfen kann, die sechs der letzten 15 Titel gewinnen konnten. Soweit ist man noch lange nicht. Zuerst muss man sich mit den drei Gegnern der Vorrunde in einer Gruppenphase auseinandersetzen. Zwei Spiele pro Woche werden es jetzt drei Mal sein. Nach einer Woche wird man vielleicht schon wissen, wohin die Reise geht.
Die Pressekonferenz endet abrupt, als ein wohlmeinender Reporter Coach Davin darüber informiert, dass die Copa Libertadores mitnichten etwas mit der Befreiung südamerikanischer Huren zu tun hat. “WTF!? Sport? Soccer? Die Estudiantes sind dann wahrscheinlich auch keine…ah, lassen wir das! Zeitverschwendung. Das Spiel? Läuft auch ohne mich! Einfach den Ball immer gen Süden schießen, die wollen ja eh alle nach Norden!” Coach Davin out.
Clube do Remo kündigt einen „heißen Tanz" an. Wie charmant. Wie blumig. Wie brasilianisch.
Ja, wir tanzen. Aber in Uruguay bestimmt man, wer führt. Und Rampla Juniors hat in den letzten 12 Jahren nicht auf internationale Bühnen gewartet, um sich jetzt von einem brasilianischen Verein die Schritte diktieren zu lassen. „Noch alles offen" – das stimmt. Aber offen bedeutet nicht unentschieden. Es bedeutet: die Chance ist da. Und Rampla weiß genau, was damit anzufangen ist. Die Qualifikation gehört nicht dem lautesten Tänzer. Sie gehört dem besseren Team. Wir fordern zum Tanz. Rampla übernimmt.
Zwei von drei Siegen im Kasten - kann das noch schief gehen? Jetzt nur auf dem Teppich bleiben. Trainer Faras hat es in Europa schon ins CL Finale geschafft und es scheint nicht so, als ob ihm das reichen soll. Er wir sein Team auf die weiteren Spiele sicherlich Vorsicht verordnen, denn wir erinnern uns alle an so viele gedrehte Spiele und die Gesetz des Pokals, indem immer etwas anderes gilt, als nur die Form auf dem Papier. Trainer Faras wollte sich zu Taktik und der Ausrichtung des Teams nicht äußern - warten wir ab, was er schaffen kann.
Nach den ersten Begegnungen ist noch alles offen in der Qualifikation der Copa Libertadores.
Die Fans des Clube do Remo hoffen auf die Heimstärke ihrer Mannschaft und wollen in die nächste Runde und damit die Gruppenphase einziehen. Doch das ist kein leichtes Unterfangen.
Bange ist uns freilich nicht, sagte Trainer Andi von Hideta. Die Mannschaft ist gut vorbreitet und engagiert bei der Sache.
Auch bei den Fans ist die Euphorie groß. Der große Schritt in die nächste Runde soll gelingen.
Die Unterstützung im Stadion ist garantiert. Beide Heimspiele sind bereits seit langem voll ausverkauft.
Ein heißer Tanz kann beginnen und Clube do Remo ist für die Gruppenphase bereit.
Noch einmal in heimischen Gefilden und dann, wenn alles gut läuft, macht man es sich für 2 Spiele im Estadio Akron bequem. Man will die Zeit nutzen sich am lokalen Tequila zu erfreuen, ein wenig mit Sombrero die Seele baumeln und bei Mariachi das Tanzbein schwingen lassen und ganz nebenher noch den Einzug in die Hauptrunde der Copa Libertadores erreichen. Klingt nach einem entspannten Wochenende.
"Egal wie das ausgeht, wir fahren nach
Guadalajara um Spaß zu haben. Scheiden wir aus, dann ist es eben so. Nach den Massen an Tequila die wir konsumieren werden, werden wir uns im Nachhinein so oder so nicht mehr an die Spiele erinnern. Selbiges empfehlen wir auch unseren mitgereisten Fans" so der hoch erfreute Trainer auf der PK.
Nun ja, die Vereinsleitung wird sich ihren Teil dabei denken, thront man in der heimischen Liga immerhin auf dem letzten Platz nach dem ersten ZAT.
Die Copa Libertadores ruft – und Rampla Juniors FC antwortet. Nach Jahren der Pause. Lautstark.
Man muss sich das kurz auf der Zunge zergehen lassen: Während andere Vereine munter internationale Spiele absolvierten, Flugmeilen sammelten und Hotelbuffets plünderten, trainierte Rampla. Geduldig. Stoisch. Und mit einem Lächeln, das man nur bekommt, wenn man weiß: die Zeit kommt.
Und jetzt? Jetzt ist Copa Mundial wieder da, und Rampla Juniors ist mittendrin. Die Vorfreude im Verein ist spürbar – endlich wieder fremde Stadien, fremde Fans, fremde Sprachen. Endlich wieder das
Kribbeln vor dem Anpfiff auf internationalem Niveau. Die Spieler, die das letzte Mal dabei waren, haben inzwischen möglicherweise Kinder, die selbst schon Fußball spielen. Aber das Feuer? Das brennt wie am ersten Tag.
Zunächst wartet in der Qualifikation Clube do Remo aus Brasilien. Ein brasilianischer Verein, klingt gefährlich. Aber wer nach 12 Jahren Abstinenz zurückkommt, kommt nicht zum Spaß – der kommt, um zu bleiben.
Rampla Juniors betritt die internationale Bühne nach langer Auszeit – hungrig, heiß und bereit. Die Pause ist vorbei. Das Abenteuer beginnt.
In der Copa Libertadores geht es für Clube do Remo in der Qualifikation gegen Rampla Juniors FC aus Uruguay. Das ist ein ebenso spannendes wie wichtiges Duell. Schließlich heißt es, entweder raus nach der Qualifikation oder direkt in die Gruppenphase, was viele wichtige Einnahmen für den Verein bedeuten kann.
Der Kader ist gut und vorbereitet auf das internationale Parkett. Zunächst geht es in zwei Spielen darum, eine gute Ausgangsposition zu schaffen für den zweiten Teil der Qualifikation.
Trainer, Management und Fans sind gespannt, wie sich die Mannschaft aus der Affäre zieht und wie der Start in die neue Saison gelingt.
Es muss sich natürlich auch erstmal zeigen, ob die Mannschaft schon jetzt der Doppelbelastung gewachsen ist.
Die Estudiantes de Medicina freuen sich schon auf die internationalen Spielen. So waren sie schließlich die letzten Jahre mehr oder weniger in der eigenen Universität eingesperrt um Forschungen im Bereich von Ausdauer und Kraft voranzubringen. Jedoch sind Forschungen im Bereich der Medizin sehr Aufwendung und Studenten musste ihre ganze Kraft in den Fortschritt investieren. Jedoch sind sie zum aktuellen Zeitpunkt bei weitem noch nicht fertig und müssen ihre Erkenntnisse noch in Studien untermauern.
Tja, ob die lange Pause gut für Faras war, ist nicht so ganz klar, denn er kann sich nicht mehr erinnern, wann er das letzt mal auf dem internationalen Parket als Trainer in Frankreich aktiv war…
Hoffentlich erinnert er sich daran, wie dieser internationale Druck zu verdauen und die Mannschaft einzustellen ist. Demenz wäre an dieser Stelle suboptimal. Die Fans werden bereits unruhig und erwarten kein Unentschieden, sondern einen sehr klaren Sieg. Der Druck ist also da und vielleicht führt er auch dazu, dass bei Faras wieder alle „Murmeln in der Birne“ zusammenfinden. Inzwischen versuchen wir in der Redaktion die Erfolge zu finden, die es damals gegeben haben soll…