So, so alle suchen nach dem Microfenris der mittlerweile so klein geschrumpft ist, dass er noch nicht einmal im Reich der Zwerge der Günstling der Zwergengötter ist. Aber dass unser momentaner Lieblingsprügelknabe wenn überhaupt nur noch trumpeskes Deliriumgeschwafel von sich gibt ist neu. Es ist so erschreckenden für alle, dass Olschara nur auch noch von der Bildflache verschwunden zu sein scheint in seinem wunderschönem Fiat Multipla und seine Mannschaft nur kopflos herumirrt. Unser W. hat sogar die Kontrolle über die deutsche … äh österreichische Sprache verloren und
sinniert jetzt teilweise in English von fliegenden Morgensternen und Hubschraubern, die wohl nur in seinem Kopf kreisen. Naja, und den Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah hat es am schwersten erwischt. Aber jetzt wird nur noch auf rosa Kamelen geritten die goldene Eier legen und nachts hat er erotische Träume von Olschara, TC und Microfenris. Wo soll das noch enden mit der SM ? Bisher sind die anderen Trainer von den Wahnvorstellungen vershcont geblieben, aber womöglich wird die Liga von einem neuartigen Virus microfenris heimgesucht. Aber die Schutzmasken sind schon bestellt.
Die Sorgen in der härtesten Liga der Welt wachsen. Trainer um Trainer geht, kaum einer traut sich noch, sich dieser Herausforderung zu stellen. Und dann wurde es plötzlich still um MiKu. Erst veröffentlicht er keine Artikel mehr, dann wird er plötzlich an den Flughäfen von Singapur, Kuala Lumpur und Saigon gesichtet. Beim Verein weiß man indes wenig von der
Remote-Arbeitszeit des Meistertrainers.
Heute erfolgte dann die Erleichterung. Er ist zurück! Ein wenig zu braungebrannt für den finnischen Herbst, aber mit einer klaren Aussage: "Mein Platz ist in Finnland!"
Die Vergangenheit bei Mogren Budva könnte ihm dieser Tage zusätzliche Vorteile bringen, dennoch wünscht man sich auch bei MyPa mehr finnische Trainer zurück.
….ui was für ein Scrabble 3fach Punkteanwärter, aber wir schweifen ab. Ja, es gibt noch zwei Vereine mit jeweils einem Unentschieden mehr, aber die Union holt auf. Gerade in den Heimspielen verkackte die Union zu viele Gelegenheiten, die dann zu den unglücklichen 3:3 endeten. Trainer Faras hate auf der PK dann wieder einen Brüller mitgebracht, indem er sagte: „wir hatten Elfmeterschießen geübt - vielleicht sollte der DFB mal überlegen, das bei Unentschieden durchzuführen.“ Als das Gelächter losbrach, stand der Trainer auf und verließ den Saal mit dem Kommentar: „ihr stellt Fragen, ich antworte und wenn das für eine Comedy Veranstaltung gehalten wird, dann gehe ich eben…
San Saldavor de Jujuy Es geht ab in die Rückrunde und CAGyEdJ (nein, das bedeutet nicht Argentinien such den Superstar sondern ist die etwas sperrige Abkürzung für CA Gimnasia y Esgrima de Jujuy) hat einiges vor. Trainer skua81b verriet, dass in den letzten Tagen viel Arbeit in die Offensive gesteckt wurde. "Wir müssen konkurrenzfähig bleiben und auch auswärts mal etwas Mut zeigen. Außerdem ist da noch das Saisonziel "solides Mittelfeld"". Um das zu erreichen, sind definitiv mehr selber geschossene Tore nötig. Um 19 Uhr wird man sehen, ob das Training erste Früchte getragen hat.
„Es ist zum Mäuse melken - Niederlage, Untentschieden, Niederlage - eine Woche so und und die nächste wieder so“, so äußerte sich der verzweifelte Trainer Faras auf der PK. An dieser Stelle könnte man die Frage stellen, woher der Begriff „Mäuse melken“ kommt, aber wir schweifen ab und bleiben bei der prekären Situation von Atlético. Wirklich
unschön, was da auf den Plätzen ablief inklusive der Hinrichtung - so muss man es wirklich nennen - bei Rosarion Central. Das war ein bitteres Ergebnis und nun gehen hier langsam die Lichter aus, oder hat der Trainer noch ein Ass im Ärmel? Auf diese Frage kam aber leider nur ein schwaches Schulterzucken… Also dann gehen wir einmal das andere Thema an und googeln die Herkunft des Mäusemelkens…
olschara verschwunden – doch sein Multipla taucht nachts an höchst verdächtigen Orten auf!
BELGRAD – Die Affäre um den verschwundenen Trainer olschara nimmt eine pikante Wendung!
Nachdem zunächst nur von einem „kurzen Aufenthalt in Belgrad“ die Rede war, häufen sich nun die Hinweise, dass der Übungsleiter seine Nächte offenbar nicht mit Taktiktafeln und Trainingsplänen verbringt.
Ein Taxifahrer will den legendären Fiat Multipla gegen 2 Uhr nachts vor einem Nachtclub im berüchtigten Belgrader Rotlichtviertel gesehen haben. „Der Wagen stand da wie bestellt und nicht abgeholt“, berichtet er. „Und dann kam dieser Mann heraus. Ich bin mir zu 87 Prozent sicher: Das war olschara. Dieses scheussliche Auto. Dieser Blick. Diese Jacke. Und dieser Bauch.“
Würfel statt Taktiktafel?
Noch interessanter: Ein Kellner behauptet, der verschwundene Trainer sei später in einer Bar aufgetaucht. Vor ihm habe ein Berg Cevapcici und ein Würfelbecher gestanden. „Er hat ständig gewürfelt“ , sagt der Kellner. „Und jedes Mal wurde es hektischer.“
Ob um Geld, Getränke oder etwas völlig anderes
gespielt wurde, wollte der Mann nicht sagen.
Nur so viel: „Es ging definitiv nicht um die Aufstellung einer Mannschaft.“
Und dann kam Jelena...
Kurz vor Mitternacht soll eine Frau namens Jelena den Tisch von olschara aufgesucht haben. Die beiden hätten sich offenbar bestens gekannt. Was anschließend geschah, darüber gehen die Aussagen auseinander. Ein Gast berichtet von „sehr vertrauten Blicken“.
Ein anderer will gehört haben:
„Wenn das der Vorstand erfährt, bin ich erledigt…“
Worauf Jelena geantwortet haben soll: „Dann sag ihnen einfach, du warst beim Training.“
Autsch.
Und plötzlich war er wieder weg
Gegen 3 Uhr soll olschara den Club verlassen haben. Wenige Minuten später wurde der Multipla beobachtet, wie er mit quietschenden Reifen davonfuhr.
Das Ziel? Unbekannt.
Die Begleitung? Unbekannt.
Der Grund für die nächtliche Ausfahrt? Noch unbekannter.
Wenn die Gerüchte stimmen, verbringt er seine Zeit derzeit mit Würfeln, Slivovitz und einer gewissen Jelena.
Der Verein dürfte hoffen, dass wenigstens einer dieser drei Begriffe gelogen ist.
Wir bleiben dran.
Der Bananenbieger ist dechiffriert. Meuternde Studenten stürmten seinen Wellness-Tempel und forderten eine Erklärung. Allen voran: Der kleine Mann an der Schippe, in diesem Falle der Mistgabel, mit einer dicken 53 auf der Plautze.
Der Wortführer verlangte eine Erklärung für seine sportliche Misere, die er eindeutig den ausgefeilten Methoden des Al-Shabab-Trainers zuschrieb.
Die Beweislage war erdrückend: allein der Donnerbalken, der nach der langen Sitzung von Herbie als „der Nachwelt nicht mehr zuzumuten“ ausgetauscht werden musste war ein lebendiges und eindrucksvolles Zeugnis des durchschlagenden Erfolgs des Wüsten-Ayurveda.
Doch der Bananenbieger wäre nicht der, der er ist, wenn er nicht auch dafür eine plausible Erklärung hätte: „Schlag nach in den alten Büchern, oh Unwissender. Das arabisch-islamische Pendant zum indischen Ayurveda ist die Unani-Medizin (auch bekannt als
Graeco-Arabische Medizin oder Tibb).
Das Wort Unani leitet sich vom arabischen Begriff für „griechisch“ ab, da dieses System auf der antiken griechischen Heilkunst (unter anderem von Hippokrates) basiert. Im goldenen Zeitalter des Islams wurde es von arabischen und persischen Gelehrten maßgeblich weiterentwickelt und systematisiert.
Dieser Tradition sehe ich mich verpflichtet. Ich habe als geübter Autodidakt alle relevanten Schriften gelesen und den Kern erkannt. Es geht um das Griechische. Daher ist es doch vollkommen naheliegend, dass meine Methodik hauptsächlich den Hintereingang berücksichtigt.
Ich kann doch hier nicht mit jahrhundertealten Traditionen brechen.
Sodenn, mein Sohn, rufe es laut in alle Lande, bis hinauf in alle Berge und in die Wüste heiß: Unani ist der heiße Sch…!“
Sprachs und ließ sich von seinen beiden Gehilfinnen in die Privatgemächer führen…
Noch vor wenigen Spieltagen schien die Situation beim MSV Duisburg aussichtslos. Die Zebras kämpften nicht nur gegen ihre Gegner, sondern auch gegen die eigene Verunsicherung. Woche für Woche blickten Fans, Verantwortliche und Spieler auf die Tabelle und fanden den Traditionsverein am unteren Ende des Rankings wieder. Die Diskussionen wurden lauter, die Geduld kleiner und die Sorge größer, dass die Saison frühzeitig zu einem Kampf gegen den sportlichen Absturz werden könnte.
Doch Fußball lebt von
Wendungen. Innerhalb weniger Wochen hat der MSV Duisburg eindrucksvoll gezeigt, dass sich harte Arbeit, Zusammenhalt und der unbedingte Wille zum Erfolg auszahlen können. Zwei Siege gegen den VfB Lübeck und den FC St. Pauli sowie ein wichtiges Unentschieden gegen Hertha BSC haben die Ausgangslage der Duisburger grundlegend verändert. Statt weiterhin am Ende der Tabelle festzustecken, gelang dem MSV ein bemerkenswerter Sprung von Platz 18 auf Rang 16. Eine Entwicklung, die noch vor kurzer Zeit kaum jemand für möglich gehalten hätte.
Also die Sache mit der beschissenen Niederlage beim Sportclub hat sich in Wahrheit wie folgt zugetragen: der W. hatte in seiner üblichen großprahlerischen Art verkündet, dass der Sportclub immer gewinnt, wenn er zugegen ist. (also genau das, was er hier in der Zeitung auch über Roter Stern Belgrad immer behauptet). Der Schimi hat ihm in seiner üblichen fachmännischen Art daraufhin erklärt, dass das gewaltig
nach einer Niederlage riecht. (also genau das, was er hier auch über Vojvodina Novi Sad immer behauptet). 93. Minute, 2:1 für die Leobendorf. Schlusspfiff. Oasch.
Quod Erat Demonstrandum: schimi ist ein Gnofl. Also ein Fan, ein wahrer Auskenner.
Nach Schluspfiif gab es dann noch lautstarke Beschimpfungen vom W. aus den hinteren Reihen der Friedhofstribüne, Bierbecher wurden geworfen, unschön. Man kennt ihn ja.
Was ein ZAT für uns am letzten Spieltag, man konnte alle Spiele gewinnen und eine volle Punkteausbeute von NEUN Punkten mitnehmen.
Auswärts konnte man in einem Spektakel Spiel nen wertvollen Dreier glücklich beim 4:3 einhamstern.
Und zu hause hat man beide Mannschaften dominieren können und da war der Sieg nach dem Spielverlauf nie gefährdet gewesen!
Aber jetzt am kommenden ZAT stehen 2 sehr schwere Spiele an.
Man muss zum aktuellen Meister Chicago, die noch eine menge potential haben nach oben und trotz Platz 11 das absolute Zeug dazu haben wieder den Titel zu holen, denn der Abstand lässt Chicago zu Platz 1 hoffen den Titel erneut zu holen,
aber da wollen wir ein Wörtchen mitreden und einfach versuchen Fussball zu spielen und wer weiß, viel. ist der ein oder andere Punkt drinnen.
zum anderen Knaller, da erwartet man zu hause die starke Mannschaft aus Buenos Aires, auch nicht viel leichter als Chicago nur weil man zu hause spielt. Man wird uns hier alles abverlangen und wir werden dagegen halten, so Coach Daffy.
Beide Mannschaften haben eine enorme Offensivstarke Mannschaft zu bieten, man kann nur hoffen mitzuhalten und nicht abgeschossen zu werden, aber Coach Daffy hat diese Woche ein Geheimtraining angesetzt und will taktische Spielzüge üben um den Gegner auch paroli bieten zu können.
Nach der Hinrunde haben wir einen enttäuschenden 14. Platz erspielt und das mit der starken Mannschaft, die aufgrund der Champion`s League Qualifikation noch mit starken Spielern verstärkt wurde. Nun ist es so das wir mitten im Abstiegskampf sind und jeden Punkt für den Klassenerhalt brauchen. Diese Saison wurden daher die Ziele korrigiert, nach der Hinrunde und jeder weiß genau was hier los ist, um das Derby nächste Saison
spielen zu dürfen müssen wir hier weiter hart arbeiten um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen.
Am kommenden ZAT steht ein Richtungsweisendes Spiel an bei einem direkten mitkonkurrenten Brisbane, sollte man das Spiel verlieren, weiss jeder was hier los sein wird, nicht nur Unruhe im Verein, die ganze Stadt zittert dann um den Klassenerhalt. das sechs Punkte Spiel wird von daher sehr entscheidend sein, wohin die Reise in der Rückrunde gehen kann!
Daejeon – Draußen auf dem Trainingsgelände von Daejeon Citizen FC floss der Schweiß in Strömen. Unter der gnadenlosen Anleitung des Co-Trainers („Mehr Kuh, weniger Trainer“, wie die kritische Vereinspresse treffend zu Protokoll gab) quälten sich die Profis durch schwere Kraftzirkel. Coach Anafal hingegen hatte sich eine strategische Auszeit gegönnt: In der frostigen Eiseskälte seines von High-End-Ventilatoren heruntergekühlten Büros widmete er seine volle Aufmerksamkeit den weltpolitischen Geschehnissen des Fußballs.
Auf dem Schirm: Das vielzitierte, fast 40-minütige Giganten-Interview von Copa-Monopolist Saminfantino, geführt von Dr. Calkmul für die auflagenstärkste Kolumne Österreichs. Doch je länger der Stream lief, desto höher stieg der Puls des Cheftrainers.
Dass die AFC und andere Kontinentalverbände längst einen wütenden offenen Brief gegen die ungenierten Machtansprüche Saminfantinos aufgesetzt hatten, wog schon schwer. Doch was Anafal endgültig die Zornesröte ins Gesicht trieb, war die radikale Fragen-Zensur: Keines der heiklen Themen rund um die jüngste Skandal-WM
durfte in dem Videobeitrag auch nur ansatzweise angesprochen werden!
Im Büro von Daejeon schwang Anafal die Faust gegen die Klimaanlage: „Mindestens aus diesem Grund darf die Copa-WM nie wieder in Marokko stattfinden – und Marokko darf sie erst recht nie wieder gewinnen!“, polterte der Übungsleiter.
Wo das skandalöse Videomaterial abzufragen ist, bleibt derweil ein großes Rätsel der Sportwelt. Unter Fans und Journalisten kursiert das Gerücht, dass der Verband das Material unter Verschluss hält – oder es demnächst überraschend auf der offiziellen Copa-Website auftaucht. In der österreichischen Presse wird das spektakuläre Calkmul-Interview jedenfalls schon wie der große Medien-Coup des Jahres angepriesen!
Doch bei all der berechtigten Kritik an Saminfantinos Monopol-Gefahren und den Fragen-Zensuren ließ Anafal zwischen zwei kühlen Schlucken Ventilator-Luft dann doch noch ein etwas versöhnlicheres Seufzen hören. Er lehnte sich im Drehsessel zurück und tippte eine kurze Nachricht ins Regie-Buch:
„Aber hey... trotz alledem: Ein fettes Danke an SamiNo, dass die Copa endlich wieder zurück ist!“
Man kann es in Bielefeld gar nicht glauben, als Abstiegskandidat Nummer eins in die Saison gegangen und nun nach der Hinrunde ist man sensationell Herbstmeister geworden!
"Ist das hier in Bielefeld denn alles nur ein Traum", so Coach Daffy Duck?
Jedenfalls dürfen die Fans träumen und von der Meisterschaft hier reden, dann das träumen dürfen wir den Fans nicht nehmen. Sollen einfach den Herbstmeistertitel feiern.
Denn alle hier
im Verein wissen wie schwer die Rückrunde werden wird, jetzt wo die starke Offensive um die Topscorer ausfallen bis Ende der Saison, muss ein Plan B her, für neue Spieler ist kein Geld da, also werden paar junge talentierte Spieler die Chance bekommen.
Jetzt heißt es kämpfen für das Saisonziel Klassenerhalt! Man ist dem Ziel so nah und doch eigentlich so weit weg, wenn man sich die Monster TK`s der anderen Mannschaften anschaut.
Köln – Riesenwirbel um den 1. FC Köln! In der Kölner Presselandschaft pfeifen es die Spatzen bereits von den Dächern, und die Schlagzeile macht wie ein Lauffeuer die Runde: „1. FC Köln entlässt Trainer Boussati!“
Doch wer am Geißbockheim nach einer offiziellen Bestätigung sucht, blickt in ratlose Gesichter. Was genau hinter den Kulissen vorgeht, weiß derzeit niemand so recht. Klar ist nur: Der Vorstand ist mit der aktuellen Entwicklung extrem unzufrieden und die Nerven in der Teppichetage liegen blank.
Die Gerüchteküche brodelt gewaltig, und die Gerüchte über eine bereits vollzogene Trennung halten sich hartnäckig.
Insider berichten jedoch von einer letzten, hochdramatischen Wendung: Sollte die Beurlaubung noch nicht offiziell unterschrieben sein, bekommt Boussati an diesem Wochenende wohl eine allerletzte Chance, das Ruder irgendwie umzureißen. Die Devise für das anstehende Spiel ist klar: Ein Sieg muss her, sonst ist die Ära Boussati in Köln endgültig Geschichte – egal, was die Zeitungen heute schon drucken!
Florianópolis – Spektakuläre Szenen am Trainingsgelände von Avaí FC! Am Morgen fuhren mehrere Streifenwagen und Ermittler im Ressort vor, um eine großangelegte Hausdurchsuchung durchzuführen. Büros wurden durchkämmt, Unterlagen gesichtet und Aktenordner beschlagnahmt. Das Skurrile daran: Während die Beamten das Vereinsgelände auf den Kopf stellten, fehlte ausgerechnet von Cheftrainer Daadi jede Spur.
Nein, der Coach hatte seiner Mannschaft diesmal keineswegs freigegeben – die Profis schwitzten brav auf dem Platz. Daadi hatte das Konzept des freien Tages schlichtweg exklusiv auf sich selbst angewendet und glänzte durch Abwesenheit. Wo sich der Übungsleiter während des Polizeieinsatzes herumtrieb, blieb bis zum Nachmittag völlig im Dunkeln.
Ebenso nebulös gelagert
ist der Grund für den behördlichen Besuch: Was – oder wer – bei der Razzia genau gesucht wurde, wollte die Polizeipressestelle mit Verweis auf laufende Ermittlungen weder bestätigen noch dementieren. Spekulationen reichen in der Küstenstadt derzeit von ominösen Steuerprüfungen bis hin zum Verschwinden der taktischen Matchpläne.
Der Ausflug der Ordnungshüter platzt mitten in eine richtungsweisende Phase der Saison: Für Avaí stehen das schwere Auswärtsspiel bei Esporte Clube Vitória sowie das anschließende Heimspiel gegen Clube do Remo auf dem Programm. Ob Trainer Daadi bis zum Anpfiff wieder auftaucht und auf der Bank Platz nimmt? Im Verein geht man optimistisch davon aus – schließlich gilt selbst für verschollene Trainer im Abstiegskampf die Anwesenheitspflicht!
Hamburg – Noch dröhnt der Bass der Stadionmusik leise durch die dicken Betonwände, doch im Bauch des Millerntor-Stadions ist die Anklopf-Stille greifbar. Draußen tobt das braun-weiße Wohnzimmer, die Fans sind bereit für den großen Showdown gegen die Gäste aus der Hauptstadt. Doch bevor die Kiezkicker den Rasen betreten, gehört der Raum ihnen ganz allein: die Kabine.
Trainer Hammerburg steht in der Mitte des Raumes. Kein langes Taktik-Gerede mehr, keine Papiere, keine Zettel. Seine Augen blicken wach, scharf und zielgerichtet in die Runde. Die Spieler hängen an seinen Lippen.
Wir erwarten was großes beim Heimspiel.